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Der Corona Fred

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    • Franzel123 schrieb:

      Norton51 schrieb:

      In Amerika hat der erste Gouverneur angeregt, dass die Großeltern doch für ihre Enkel sterben sollten, um die Wirtschaft zu retten... :huebscher:

      Amerika ist echt so ein unfassbares Kackland, unglaublich.
      Wo wir dabei sind... Finde eine solche Aussage bei der Heterogenität von Menschen auch echt unpassend. Viele Republikaner haben einen an der Waffel.
      Ein Kackland sind die Staaten bestimmt nicht.
      Alles gut, mir ist es gerade da etwas der Gaul durchgegangen, weil es meinen Hauptkritikpunkt an den Staaten bestätigt: Alles für die große Aktiencompany und die Dividende, der einzelne und die Gemeinschaft stehen dahinter immer zurück.

      Aber natürlich zu pauschal, zu wenig differenziert. :winke:
      Walk on, Walk on...

      Corner taken quickly... Origi!!! :klatsch:
    • Ich bin ja ein Optimist, aber je mehr Gedanken ich mir um das Virus mache, desto mehr Zweifel kommen auf. Ich finde zur Zeit machen ein paar Poitiker einen guten Job und ob die Massnahmen zu spät, zu lasch oder sonst etwas getroffen wurden, kann ich nicht beurteilen, da ja die Akzeptanz solcher Massnahmen bei einer scheinbar ruhigen Lage auch erst einmal getestet werden müsste. Ich möchte mal ein paar Gedanken in den Raum werfen, die mich so beschäftigen. Wir haben jetzt 29xxx offizielle Fälle. Dunkelziffer, unendeckte, nicht gemeldete das 10-fache?, 100-fache? wären 3 Mio? Wir brauchen einen "Verseuchungsgrad" von 60-70%, das würde schon noch etwas dauern. Jetzt entschleunigen wir das Ganze und hoffen, dass die Massnahmen greifen und das Ansteigen der Kurve abzuschwächen und Zeit zu gewinnen. So hat der gesamte medizinische Bereich noch etwas Vorbereitungszeit, Ausstattung und Personalplanung zu optimieren. Jetzt ist diese Ausgangssperre da, die Kneipen sind zu, und tausende von Firmen machen Kurzarbeit. Die wirtschaftlich schlecht aufgestellten geben sofort auf. (maredo etc.), Die gut aufgestellten und die Betriebsarten die von der Krise weniger betroffen sind machen weiter und optimieren etwas (Home Office, Schichtpläne). Die Schlauen und Großen (z. B. Automobilindustrie und deren Zulieferer machen jetzt Kurzarbeit, da die Abätze ja schon vor Corona etwas eingebrochen sind, also wird jetzt drei Wochen nichts produziert, die Neuwagen, die auf Halde stehen werden so weit als möglich abverkauft, bzw die Lagerbestände heruntergefahren, so dass die Umsätze zwar geringer ausfallen, weil die Stückzahlen sinken, aber es kommt noch Kohle rein. Der Staat muss jetzt schon massiv unterstützen durch die Arbeitsagentur und die Corona-Programme. (die Firma Bosch in Bamberg möchte die nächsten Jahre ca 2000 Stellen ohne betriebsbedingte Kündigungen abbauen. Dies wurde im November verkündet. infranken.de/regional/bamberg/…etriebsrat;art212,4499235 . Jetzt sind die Zeitkonten bald abgebaut und es wird an allen Standorten Kurzarbeit geben. Und es wird auch laut über Kündigungen nachgedacht. Irgendwann sind die 3/4/5 Wochen Schließungen rum und es muss weitergehen, die Restaurants müssen wieder geöffnet werden, der Einzelhandel muss starten und alles muss wieder anlaufen. Die Arbeiter kommen nach und nach zurück und es wird doch wieder Ansteckungen geben, worauf doch eigentlich wieder Abteilungen geschlossen werden müssten. Das würde doch bestimmt bis zum Herbst gehen? Auch werden werden wir aber nicht wieder wie die Wilden in die Biergärten stürmen (außer Tooor´ler), eventuell gibt es noch Auflagen und auch der Einzelhandel wird nicht gleich anspringen. Die Kohle vom Staat ist dann aber schon aufgeteilt und wir werden mind. 10 Jahre zurückgeworfen, mit vielen Arbeitslosen. Des Weiteren werden die Steuereinnahmen sehr stark sinken, so dass die nächsten Jahre die Verschuldung noch mehr ansteigt. Habe ich zuviele Denkfehler drin, oder kann so ein Szenario wirklich eintreffen und wie kann das eine Volkswirtschaft das überleben, oder sehe ich da zu schwarz?

      P. S. Besondere Angst habe ich um meine Lieblingsbrauerei mit Gastwirtschaft und Biergarten. Die letzten zwei Jahre alles modernisiert. Die lebt hauptsächlich von Eigenverbrauch in der Brauereigaststätte, Festen und anderen Gaststätten, der Absatz ist schon gewaltig eingebrochen. Gaststätte seit über einer Woche geschlossen jetzt gehen bald 80 Mann in Kurzarbeit.
      2x EM 1988; 1 x WM 1990; 1 x WM 1998; 14 x WM 2006; 3 x EM 2008, 7 x WM 2010, 2 x EM 2012, 6 x WM 2014, 5 x EM 2016, 3 x WM 2018
    • 8Prozent schrieb:

      Mir hat heut früh auch Montgomerys Aussage, das würde uns noch das ganze Jahr beschäftigen, einen ganz gewaltigen psychischen Dämpfer gegeben :(

      Kann sich der Drecksvirus nach 2-3 Wochen ohne Kontakte (mehr oder weniger weltweit) nicht einfach vom Acker machen???
      Der würde sich nach drei Wochen ohne Kontakte vom Acker machen. Aber das ohne Kontakte haben wir halt nirgendwo
    • Norton51 schrieb:

      Ich glaube größer betrachtet ist der Virus auch eine Aufforderung an die Menschheit dieses "weiter so wie bisher" ganz kritisch zu überdenken.

      Das ist ja auch ein ganz kritisches Feedback für das Ausmaß an Globalisierung usw.
      Ich habe gestern erstmals einen komplett blauen Himmel gesehen. Nicht ein Kondensstreifen von einem Flugzeug war irgendwo zu sehen. War schon irgendwie beeindruckend..
    • Norton51 schrieb:

      Ich glaube größer betrachtet ist der Virus auch eine Aufforderung an die Menschheit dieses "weiter so wie bisher" ganz kritisch zu überdenken.
      Die Frage wird sein, inwiefern auch jeder Einzelne nach Krisenbewältigung dazu wirklich bereit sein wird. Wie soll eine Fluggesellschaft für einen Ticketpreis von 15 Euro in der Lage sein, seine Buchte auch mal regelmäßig zu desinfizieren? Verzichtet jeder Klugscheißer darauf, in seinem Freundeskreis mit irgendwelchen Gürteltierorgien und Fledermaussteaks zu prahlen und verbringt stattdessen auch mal einen Urlaub in den wunderschönen eigenen Landen? Die Botschaft hör ich wohl, allein fehlt mir der Glaube :rolleyes: .
    • Stowasser schrieb:

      Norton51 schrieb:

      Ich glaube größer betrachtet ist der Virus auch eine Aufforderung an die Menschheit dieses "weiter so wie bisher" ganz kritisch zu überdenken.

      Das ist ja auch ein ganz kritisches Feedback für das Ausmaß an Globalisierung usw.
      Ich habe gestern erstmals einen komplett blauen Himmel gesehen. Nicht ein Kondensstreifen von einem Flugzeug war irgendwo zu sehen. War schon irgendwie beeindruckend..
      Und der Sternenhimmel erst. Ich hab gestern Abend gegen 6 aber noch 2 Flieger gesehen, man denkt automatisch, was das wohl für Einzelgänger sein mögen (Frachtmaschinen :gruebel: ).
      Bemerkenswert finde ich, bei allem Leid und und Schrecken, auch die unterschiedliche Höhe an Infizierten in den einzelnen Gebieten. Traunstein 79, Rosenheim Stadt und Landkreis 275, Berchtesgadener Land 6. Oder Hamburg 989, Bremen dagegen nur 161.
      EURO 2021 (12,24,36,46,51FYT?), Olympia Tokyo 2021 (???). Eigentlich ist jetzt alles ein grosses Fragezeichen.





    • viktoria1948 schrieb:

      Ich bin ja ein Optimist, aber je mehr Gedanken ich mir um das Virus mache, desto mehr Zweifel kommen auf. Ich finde zur Zeit machen ein paar Poitiker einen guten Job und ob die Massnahmen zu spät, zu lasch oder sonst etwas getroffen wurden, kann ich nicht beurteilen, da ja die Akzeptanz solcher Massnahmen bei einer scheinbar ruhigen Lage auch erst einmal getestet werden müsste. Ich möchte mal ein paar Gedanken in den Raum werfen, die mich so beschäftigen. Wir haben jetzt 29xxx offizielle Fälle. Dunkelziffer, unendeckte, nicht gemeldete das 10-fache?, 100-fache? wären 3 Mio? Wir brauchen einen "Verseuchungsgrad" von 60-70%, das würde schon noch etwas dauern. Jetzt entschleunigen wir das Ganze und hoffen, dass die Massnahmen greifen und das Ansteigen der Kurve abzuschwächen und Zeit zu gewinnen. So hat der gesamte medizinische Bereich noch etwas Vorbereitungszeit, Ausstattung und Personalplanung zu optimieren. Jetzt ist diese Ausgangssperre da, die Kneipen sind zu, und tausende von Firmen machen Kurzarbeit. Die wirtschaftlich schlecht aufgestellten geben sofort auf. (maredo etc.), Die gut aufgestellten und die Betriebsarten die von der Krise weniger betroffen sind machen weiter und optimieren etwas (Home Office, Schichtpläne). Die Schlauen und Großen (z. B. Automobilindustrie und deren Zulieferer machen jetzt Kurzarbeit, da die Abätze ja schon vor Corona etwas eingebrochen sind, also wird jetzt drei Wochen nichts produziert, die Neuwagen, die auf Halde stehen werden so weit als möglich abverkauft, bzw die Lagerbestände heruntergefahren, so dass die Umsätze zwar geringer ausfallen, weil die Stückzahlen sinken, aber es kommt noch Kohle rein. Der Staat muss jetzt schon massiv unterstützen durch die Arbeitsagentur und die Corona-Programme. (die Firma Bosch in Bamberg möchte die nächsten Jahre ca 2000 Stellen ohne betriebsbedingte Kündigungen abbauen. Dies wurde im November verkündet. infranken.de/regional/bamberg/…etriebsrat;art212,4499235 . Jetzt sind die Zeitkonten bald abgebaut und es wird an allen Standorten Kurzarbeit geben. Und es wird auch laut über Kündigungen nachgedacht. Irgendwann sind die 3/4/5 Wochen Schließungen rum und es muss weitergehen, die Restaurants müssen wieder geöffnet werden, der Einzelhandel muss starten und alles muss wieder anlaufen. Die Arbeiter kommen nach und nach zurück und es wird doch wieder Ansteckungen geben, worauf doch eigentlich wieder Abteilungen geschlossen werden müssten. Das würde doch bestimmt bis zum Herbst gehen? Auch werden werden wir aber nicht wieder wie die Wilden in die Biergärten stürmen (außer Tooor´ler), eventuell gibt es noch Auflagen und auch der Einzelhandel wird nicht gleich anspringen. Die Kohle vom Staat ist dann aber schon aufgeteilt und wir werden mind. 10 Jahre zurückgeworfen, mit vielen Arbeitslosen. Des Weiteren werden die Steuereinnahmen sehr stark sinken, so dass die nächsten Jahre die Verschuldung noch mehr ansteigt. Habe ich zuviele Denkfehler drin, oder kann so ein Szenario wirklich eintreffen und wie kann das eine Volkswirtschaft das überleben, oder sehe ich da zu schwarz?

      P. S. Besondere Angst habe ich um meine Lieblingsbrauerei mit Gastwirtschaft und Biergarten. Die letzten zwei Jahre alles modernisiert. Die lebt hauptsächlich von Eigenverbrauch in der Brauereigaststätte, Festen und anderen Gaststätten, der Absatz ist schon gewaltig eingebrochen. Gaststätte seit über einer Woche geschlossen jetzt gehen bald 80 Mann in Kurzarbeit.
      eigentlich gehts dir nur um die brauerei. mein vater predigt mir seit jahren. wir müssen die kleinen brauereien unterstützen.

      also wie heißt die brauerei :winke:
    • Leipziger schrieb:

      Norton51 schrieb:

      Ich glaube größer betrachtet ist der Virus auch eine Aufforderung an die Menschheit dieses "weiter so wie bisher" ganz kritisch zu überdenken.
      Die Frage wird sein, inwiefern auch jeder Einzelne nach Krisenbewältigung dazu wirklich bereit sein wird. Wie soll eine Fluggesellschaft für einen Ticketpreis von 15 Euro in der Lage sein, seine Buchte auch mal regelmäßig zu desinfizieren? Verzichtet jeder Klugscheißer darauf, in seinem Freundeskreis mit irgendwelchen Gürteltierorgien und Fledermaussteaks zu prahlen und verbringt stattdessen auch mal einen Urlaub in den wunderschönen eigenen Landen? Die Botschaft hör ich wohl, allein fehlt mir der Glaube :rolleyes: .
      Von alleine glaube ich auch nur bedingt dran, aber ich denke schon, dass in so eine Richtung stärker gesteuert werden muss und auch wird.

      Ich bin mir auch relativ sicher, dass die Abhängigkeit von globalen Lieferketten stärker in Frage gestellt werden wird. Speziell bei systemrelevanten Themen.
      Walk on, Walk on...

      Corner taken quickly... Origi!!! :klatsch:
    • Mutmacher-Beitrag:

      - Hoffnungsschimmer, dass es bald Medikamente gibt, die bei Covid-19 wirken
      - in einem Jahr unter Kontrolle

      Quelle: Interview mit Virologe Prof. Lars Dölken in der heutigen Main-Post Ausgabe.
      Falls der Link bezahlpflichtig ist, habe ich mal ein Screenshot dabei (Die Fettfkecken sind vom heutigen Frühstück :kaffeetrinker: )
      Grüße aus der Kurzarbeit - und lasst den Kopf nicht hängen!
      Wird zur "Normalität" noch lange, vielleicht sehr lange dauern, aber sie kommt wieder, mit allen Vor- und Nachteilen.

      m.mainpost.de/regional/wuerzbu…rkrankung;art735,10426837
      Bilder
      • 20200324_103801.jpg

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      "Wir haben noch Potential nach oben"
    • Norton51 schrieb:

      Ich glaube größer betrachtet ist der Virus auch eine Aufforderung an die Menschheit dieses "weiter so wie bisher" ganz kritisch zu überdenken.

      Das ist ja auch ein ganz kritisches Feedback für das Ausmaß an Globalisierung usw.

      Gebe Dir was das "weiter so" Recht (wobei zu sehen sein wird, ob diese Aufforderung auch angenommen wird).

      Ich sehe die Globalisierung aber Weitem nicht nur negativ sondern in vielen Dingen auch sehr positiv. Die spanische Grippe hat z.B. 50 Millionen Menschenleben gekostet. Das wären hochgerechnet auf die aktuelle Weltbevölkerung 250 Millionen Tote. Ich will doch mal stark hoffen, dass wir durch weltweite Vernetzung der Wissenschaft und Politik diese Zahlen bei Corona bei weitem nicht sehen (sind natürlich auch unterschiedliche Viren).

      Man sollte mit Sicherheit einige Dinge neu überdenken und justieren, aber die Globalisierung als Ganzes lässt sich, glaube ich, nicht zurückdrehen und das ist aus meiner Sicht auch gut so.

      Aber vielleicht widerspreche ich Dir gar nicht, denn Du schreibst ja "Ausmaß an Globalisierung"? :gruebel:
      EM 2020+1: #12 GER-FRA, #33 ESP-?, #39 AF Bilbao
      WM 2018: #3 POR-ESP, #13 BEL-PAN
      EM 2016: #4 ENG-RUS, #10 BEL-ITA, #12 POR-ISL
      EM 2012: #5 ESP-ITA, #14 ESP-IRL
      WM 2010: #7 GER-AUS, #9 NED-DEN, #17 RSA-URU, #20 ARG-KOR
      WM 2006: ARG-CIV, CRC-ECU, PAR-T&T, GER-ITA
      EM 2000: GER-ENG
    • viktoria1948 schrieb:

      Ich bin ja ein Optimist, aber je mehr Gedanken ich mir um das Virus mache, desto mehr Zweifel kommen auf. Ich finde zur Zeit machen ein paar Poitiker einen guten Job und ob die Massnahmen zu spät, zu lasch oder sonst etwas getroffen wurden, kann ich nicht beurteilen, da ja die Akzeptanz solcher Massnahmen bei einer scheinbar ruhigen Lage auch erst einmal getestet werden müsste. Ich möchte mal ein paar Gedanken in den Raum werfen, die mich so beschäftigen. Wir haben jetzt 29xxx offizielle Fälle. Dunkelziffer, unendeckte, nicht gemeldete das 10-fache?, 100-fache? wären 3 Mio? Wir brauchen einen "Verseuchungsgrad" von 60-70%, das würde schon noch etwas dauern. Jetzt entschleunigen wir das Ganze und hoffen, dass die Massnahmen greifen und das Ansteigen der Kurve abzuschwächen und Zeit zu gewinnen. So hat der gesamte medizinische Bereich noch etwas Vorbereitungszeit, Ausstattung und Personalplanung zu optimieren. Jetzt ist diese Ausgangssperre da, die Kneipen sind zu, und tausende von Firmen machen Kurzarbeit. Die wirtschaftlich schlecht aufgestellten geben sofort auf. (maredo etc.), Die gut aufgestellten und die Betriebsarten die von der Krise weniger betroffen sind machen weiter und optimieren etwas (Home Office, Schichtpläne). Die Schlauen und Großen (z. B. Automobilindustrie und deren Zulieferer machen jetzt Kurzarbeit, da die Abätze ja schon vor Corona etwas eingebrochen sind, also wird jetzt drei Wochen nichts produziert, die Neuwagen, die auf Halde stehen werden so weit als möglich abverkauft, bzw die Lagerbestände heruntergefahren, so dass die Umsätze zwar geringer ausfallen, weil die Stückzahlen sinken, aber es kommt noch Kohle rein. Der Staat muss jetzt schon massiv unterstützen durch die Arbeitsagentur und die Corona-Programme. (die Firma Bosch in Bamberg möchte die nächsten Jahre ca 2000 Stellen ohne betriebsbedingte Kündigungen abbauen. Dies wurde im November verkündet. infranken.de/regional/bamberg/…etriebsrat;art212,4499235 . Jetzt sind die Zeitkonten bald abgebaut und es wird an allen Standorten Kurzarbeit geben. Und es wird auch laut über Kündigungen nachgedacht. Irgendwann sind die 3/4/5 Wochen Schließungen rum und es muss weitergehen, die Restaurants müssen wieder geöffnet werden, der Einzelhandel muss starten und alles muss wieder anlaufen. Die Arbeiter kommen nach und nach zurück und es wird doch wieder Ansteckungen geben, worauf doch eigentlich wieder Abteilungen geschlossen werden müssten. Das würde doch bestimmt bis zum Herbst gehen? Auch werden werden wir aber nicht wieder wie die Wilden in die Biergärten stürmen (außer Tooor´ler), eventuell gibt es noch Auflagen und auch der Einzelhandel wird nicht gleich anspringen. Die Kohle vom Staat ist dann aber schon aufgeteilt und wir werden mind. 10 Jahre zurückgeworfen, mit vielen Arbeitslosen. Des Weiteren werden die Steuereinnahmen sehr stark sinken, so dass die nächsten Jahre die Verschuldung noch mehr ansteigt. Habe ich zuviele Denkfehler drin, oder kann so ein Szenario wirklich eintreffen und wie kann das eine Volkswirtschaft das überleben, oder sehe ich da zu schwarz?

      P. S. Besondere Angst habe ich um meine Lieblingsbrauerei mit Gastwirtschaft und Biergarten. Die letzten zwei Jahre alles modernisiert. Die lebt hauptsächlich von Eigenverbrauch in der Brauereigaststätte, Festen und anderen Gaststätten, der Absatz ist schon gewaltig eingebrochen. Gaststätte seit über einer Woche geschlossen jetzt gehen bald 80 Mann in Kurzarbeit.
      Haben die komplett dicht? Kein Lieferservice/Abholung?
      Bei uns bieten das Restaurants teilweise an und haben dadurch noch sehr guten Umsatz
    • Ich würde noch mal gerne auf diese Initiative hinweisen, weil ich das von den beiden wirklich gut finde. Wohltuend zu sehen, dass es auch Fußballer gibt, die nicht in Sishabars abhängen, sondern kapieren, dass sie ne gesellschaftliche Verantwortung haben.

      wekickcorona.com/

      Kann ja auch jeder von uns, der keine finanziellen Probleme aus der Krise heraus hat, unterstützen.
      Walk on, Walk on...

      Corner taken quickly... Origi!!! :klatsch:
    • kinghobel schrieb:

      Mutmacher-Beitrag:

      - Hoffnungsschimmer, dass es bald Medikamente gibt, die bei Covid-19 wirken
      - in einem Jahr unter Kontrolle

      Quelle: Interview mit Virologe Prof. Lars Dölken in der heutigen Main-Post Ausgabe.
      Falls der Link bezahlpflichtig ist, habe ich mal ein Screenshot dabei (Die Fettfkecken sind vom heutigen Frühstück :kaffeetrinker: )
      Grüße aus der Kurzarbeit - und lasst den Kopf nicht hängen!
      Wird zur "Normalität" noch lange, vielleicht sehr lange dauern, aber sie kommt wieder, mit allen Vor- und Nachteilen.

      m.mainpost.de/regional/wuerzbu…rkrankung;art735,10426837
      Interessant der letzte Teil des Interviews, wo der Virologe sagt, dass die jetzt ergriffenen Maßnahmen genau zum richtigen Zeitpunkt kommen. Ich sage nicht, dass das absolut richtig ist oder dass es nicht auch andere Meinungen unter Virologen gibt, sondern nur als Replik an die Vertreter hier, die sich tausendprozentig sicher sind, dass die Politik hier ständig alles falsch macht oder alles verpennen würde. Schwarz-weiß ist glaube ich selten schwerer gewesen als bei diesem Thema.
      EM 2020+1: #12 GER-FRA, #33 ESP-?, #39 AF Bilbao
      WM 2018: #3 POR-ESP, #13 BEL-PAN
      EM 2016: #4 ENG-RUS, #10 BEL-ITA, #12 POR-ISL
      EM 2012: #5 ESP-ITA, #14 ESP-IRL
      WM 2010: #7 GER-AUS, #9 NED-DEN, #17 RSA-URU, #20 ARG-KOR
      WM 2006: ARG-CIV, CRC-ECU, PAR-T&T, GER-ITA
      EM 2000: GER-ENG
    • Werderstrand schrieb:

      Gebe Dir was das "weiter so" Recht (wobei zu sehen sein wird, ob diese Aufforderung auch angenommen wird).

      Ich sehe die Globalisierung aber Weitem nicht nur negativ sondern in vielen Dingen auch sehr positiv. Die spanische Grippe hat z.B. 50 Millionen Menschenleben gekostet. Das wären hochgerechnet auf die aktuelle Weltbevölkerung 250 Millionen Tote. Ich will doch mal stark hoffen, dass wir durch weltweite Vernetzung der Wissenschaft und Politik diese Zahlen bei Corona bei weitem nicht sehen (sind natürlich auch unterschiedliche Viren).

      Man sollte mit Sicherheit einige Dinge neu überdenken und justieren, aber die Globalisierung als Ganzes lässt sich, glaube ich, nicht zurückdrehen und das ist aus meiner Sicht auch gut so.

      Aber vielleicht widerspreche ich Dir gar nicht, denn Du schreibst ja "Ausmaß an Globalisierung"? :gruebel:
      Ich bin grundsätzlich nie für zurück in die Höhle. Man muss nach vorne schauen und die Globalisierung ist nicht komplett zurückzudrehen. Das wäre ja auch nicht gut. Wir haben die gleiche Sicht.

      Aber justieren wird man an einigen Stellen definitiv müssen.
      Walk on, Walk on...

      Corner taken quickly... Origi!!! :klatsch:
    • Interessant finde ich Island.

      Die wollten eigentlich die gesamte Bevölkerung testen

      fvw.de/biztravel/news/statisti…-auf-corona-testet-207391

      Hier sind die Ergebnisse

      covid.is/data


      Warum hat man die letzten Tage so wenige Tests gemacht? Man hat keine Wattestäbchen/Tupfer (was auch immer) mehr glaub ich....

      icelandmonitor.mbl.is/news/new…_reach_peak_in_mid_april/

      "There is still an imminent shortage of swabs for testing for the virus. About 2,000 of them remain. Health officials are looking into whether the production of swabs would be possible in Iceland. Until a sufficient supply of them has been secured, only people who are ill will be tested for the virus."


      Die Seite covid.is ist überhaupt sehr interessant



      Überhaupt hätte man früher auf die Isländer hören sollen, z.B. in Sachen Ischgl :winke:


      faz.net/aktuell/gesellschaft/g…m-skigebiet-16683500.html

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