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Borussia Mönchengladbach

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    • robo4 schrieb:

      Heute vor 27 Jahren 07.11.2006
      Am 7. November 1979 schafft Borussia die Sensation und gewinnt im UEFA-Cup im legendären "San Siro"- Stadion bei Inter Mailand 3:2. Harald Nickel erzielt dabei das "Tor des Jahres".


      Könnt ihr euch noch daran erinnern ?
      Mit dem geilen Nickel-Tor

      Man is das lang her :rolleyes:
      Es kommt die Zeit...:rolleyes:
      Mit dem AV was du da gerade drin hast bin ich hier am 08.03. gestartet.:zwinker: Lang lang ists her.
      Fußball-WM 2014 in Brasilien Viertelfinale bis Finale
      An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit.
    • 06.11.2006
      Entwarnung

      Entwarnung gab es heute aus der medizinischen Abteilung, was die Blessuren von Peer Kluge und Federico Insua angeht. Beide waren gestern in Frankfurt angeschlagen ausgewechselt worden.

      Während Peer Kluge (muskuläre Probleme im Oberschenkel) heute nur behandelt wurde, war Federico Insua beim Auslaufen der Stammspieler schon wieder auf dem Platz. In Frankfurt hatte Heynckes den Argentinier wegen einer Prellung am Oberschenkel auswechseln müssen. Ein leichtes Lauftraining abslovierten auch Bo Svensson und Kasper Bögelund. Wann die beiden Dänen, die weiterhin Probleme an der Achillessehne haben, wieder für ein Spiel zur Verfügung stehen, ist nicht klar. Frühestens zur Rückrunde ist mit der Rückkehr von Marcell Jansen und Filip Daems zu rechnen, die sich nach ihren Operationen weiter im Rehatraining befinden.

      Licht am Ende des Tunnels gibt es dagegen bei Sebastian Svärd. "Endlich gute Nachrichten", freut sich der Mittelfeldspieler, der bisher wegen seines anhaltenden Verletzungspechs noch keine Minute in einem Pflichtspiel der Profis mitwirken konnte. Nun ist der 23-Jährige seit einer Woche im Mannschaftstraining, gut möglich, dass er in Kürze in einem Regionalliga- oder Nachwuchsrundenspiel Spielpraxis erhält.

      Quelle borussia.de
      Fußball-WM 2014 in Brasilien Viertelfinale bis Finale
      An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit.
    • Vorbericht, Spieltag 11:

      Geschrieben von Th. Zocher u. Michael Koll

      FC Schalke 04 Montag, 06 November 2006

      Man muss nicht fremden Sprachen mächtig sein, um im Fußball eine „englische Woche“ durchzustehen. Dieser Begriff definiert für gewöhnlich lediglich die Situation, binnen sieben Tagen mehr als zwei Pflichtspiele zu bestreiten und – ja, genau - für die Borussia steht am Mittwochabend ihr zweites von drei Spielen binnen jener Frist auf dem Programm.

      Borussia

      Zu Beginn gleich einmal erfreuliche Neuigkeiten aus der Abteilung der statistischen Erbenzählerei. In den letzten drei Jahren war ein Heimspiel gegen Schalke 04 gleich zweimal auf jeweils eine Heimniederlage der Borussia gefolgt und beide Male schritt die Borussia am Ende nicht als Verlierer vom Feld, wobei von diesen beiden Duellen besonders das Heimspiel unter Holger Fach im Mai 2004 in Erinnerung blieb. Weswegen? Nun, es kommt ja oft vor, dass ein unterlegener Gästetrainer artig vor dem anschließenden puddinglosen Zu-Bett-Gehen zerknirscht seinen „herzlichen Glückwunsch" ausspricht, doch wer sich an die Pressekonferenz von jenem vorletzten Bökelbergheimspiel der Bundesligageschichte erinnert, der darf sich sicher sein einer denkwürdigen Szenerie beigewohnt zu haben. In feinstem königsblauen Polyamid gewandet ließ da ein in Ehren ergrauter Mann trotz aller ihn erfassten Wehmut freudig Erlebnisse Revue passieren, die prägnant zusammengefasst als nichts anderes als eine Liebeserklärung an Borussia und den altehrwürdigen Bökelberg aufzufassen waren; mit der absolut bemerkenswerten Formulierung zum Schluss, dass „wir" (Borussen) mit dem Sieg über immerhin seinen Arbeitgeber den Klassenerhalt nun wohl sicher hätten.

      Auf eine Art beeindruckend, fürwahr, und zweifelsohne ein Erlebnis dessen man sich gern erinnert. Keine dahingerotzte Höflichkeit, kein freundliches Geheische, eine echte Besonderheit halt, die unter Beweis stellt welche Barrieren egal sein können, wenn pure Identifikation vorhanden ist. Jene, die man sich zur Zeit vom Heimpublikum wieder wünschen darf. So hat das Pulk Unterstützer in der Nordkurve der Hennes-Weisweiler-Allee beim letzten Heimspiel gegen Leverkusen schon mit allerlei Aktionismus gezeigt, dass es zunächst das Resultat betrachtet, um dann schnurstracks auf die Leistung zu schließen. Eine nuancierte Grauzone, in der sich die Borussia tabellarisch bewegt, existiert für jenes Publikum also nicht. Es regiert Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt. Schwarz und Weiß sind folglich nicht allein Borussias Farben, sondern der gültige Bewertungsmaßstab in den Köpfen ihrer Anhängerschaft; kein optimaler Boden für Jupp Heynckes um eine neue, eine gute Mannschaft entstehen zu lassen.

      Borussias Defensive

      Gemessen an den Eindrücken des letzten Heimspiels hatte die Borussia keine sonderlich stabile Abwehr vorzuweisen, gefüttert von der den jungen Spielern wie Tobias Levels und Marvin Compper noch zur Seite stehenden Nervosität war die in diesem Mannschaftsteil fünfmal zuschlagende Verletzungssituation massiver Auslöser von Schlägen in das Kontor gewesen, die Borussia anfällig gemacht hatte. Folgerichtig ließ Heynckes gegen Frankfurt ein bisschen mehr Routine in die Abwehr Einzug halten, nominierte Thomas Helveg für „Olli" Kirch und durfte sich aufgrund der Defensive in Frankfurt in dieser Maßnahme bestätigt sehen. Der Routinier aus Odense gab der Rest-Abwehr Halt und klärte Situationen mit einer Souveränität, die ein zur Zeit deutlich „ins kalte Wasser" geworfener Jungspund wie Marvin Compper sich erst noch anzueignen hat. Helveg wusste stets die richtige Entscheidung zu treffen, hatte aber das Pech, dass zwei taktische Fouls ihn um die Gelegenheit brachten gegen Schalke nun zu zeigen, dass er wirklich die zur Zeit bessere Wahl mit Blickrichtung auf eine stabile Borussenabwehr ist.

      So wird Heynckes Helveg zu ersetzen haben. Er könnte dies mit Kirch tun, der gegen Frankfurt nicht im Kader war. Es ist gar wahrscheinlich, dass er dies mit Kirch tun wird, sofern Bo Svensson auch gegen Schalke noch ausfallen wird und Tobias Levels, der gemäß der Meinung des Trainers auf allen Defensivpositionen zum Zug kommen kann, weiter in der Zentrale neben Zé António gebraucht wird.

      Borussias Offensive

      Optimisten sehen in der Leistung der Offensive der Borussia in Frankfurt eine einhundertprozentige Chancenauswertung, Pessimisten bemängeln, dass die Borussia offensiv nicht wesentlich mehr hinbekommen habe als jenes zu Unrecht nicht anerkannte Tor von Marvin Compper. Da es ein Heimspiel ist und die Borussia mutmaßlich über deutlich langanhaltendere Phasen Ballbesitz haben wird, bietet sich die Hereinnahme des in Frankfurt von der Bank eingesetzten Oliver Neuville an. Sein Pendant im Sturm wird mutmaßlich Kahê heißen und somit ist die Frage nach Nando Rafael, der seine erste Bewährungsschance nach dem Osnabrückspiel in Frankfurt nicht nutzen konnte, bereits beantwortet - der gebürtige Angolaner wird aus der Startformation weichen müssen.

      Möglicherweise überlegt sich Jupp Heynckes auch eine stärkere Akzentuierung auf die Offensive, hierfür würde sich der Einsatz des Schweizers David Degen von Beginn an anbieten. Diese Überlegung würde aber die Position von Federico Insúa oder Peer Kluge - in Frankfurt nicht auf der linken Bahn, sondern im Mittelfeldzentrum aktiv - bedrohen, je nachdem welche Rolle Heynckes für Michael Delura vorsehen würde. Insúa träfe es, sollte Heynckes wie gegen Leverkusen nach der Pause den vom heutigen Gegner ausgeliehenen Delura für die Mittelfeldzentrale vorsehen, Kluge, sollte Heynckes den gebürtigen Gelsenkirchener auf die linke Außenbahn hinüberziehen.

      Der Gegner aus Gelsenkirchen

      ... hat derzeit Defizite in allen relevanten Belangen. Trainer, Manager, Kader, Fans. Alles unterhalb dessen was geht (Fans) bzw. vorgegeben wurde (Slomka/Müller). Ich werde versuchen, das Wort "Potential" zu vermeiden. "Potential" ist ein Unwort sondergleichen und gemahnt an Rolli Rüßmann in der Gladbacher Abstiegssaison. Wann war das? 1999? Egal, RR jedenfalls ist heute noch davon überzeugt, dass der Fohlenkader in der Abstiegssaison tierisch Potential hatte. Was latürnich Stuss ist. Genau so wie die auf Schalke häufig geäußerte These seitens Fans und Management, Schalke hätte nach Werder und Bayern den besten Kader und das Potential um den Titel mitzuspielen. Nee, is klar. Mit der Schnute vielleicht. 3 Beispiele?

      - Totale Dominanz
      - Wir wollen ins UEFA-Cup-Finale
      - Wir wollen deutscher Meister werden

      Punkt 1 kann man noch als misslungene Fingerübung eines Freizeitpsychologen entschuldigen, die Punkte 2 und 3 hingegen offenbaren das ganze Elend. "Matthias Sammer will Jennifer Aniston nach Blind Date ehelichen" gehört in die gleiche Akte. "Wollen" kann man viel, ich will auch das ein großer Arsch kommt und ganz Dortmund zuscheißt.

      Also, wat hamwer auf Schalke? 17 Punkte, Platz 4 und bereits verpasste Ziele wie die Gruppenphase des UEFA-Cups oder die dritte Runde des DFB-Pokals. Vorgegebenes Ziel war ein CL-Platz, ich persönlich bin froh wenn wir Fünfter werden. Kein Understatement, eher eine realistische Einschätzung. Von den bisherigen Spielen war lediglich eines wirklich gut, und das war natürlich der Sieg gegen Werder. Alles andere rangiert zwischen bieder (Heimsieg gegen WOB) und glücklich (Sieg in Aachen).

      System seit Sonntag wieder 4-3-3. Eigentlich dachte ich, Slomka hätte geschnallt dass die Mannschaft nicht das Zeug dazu hat. Schließlich hat er vor wenigen Wochen auf 4-4-2 umgestellt (das Systemopfer hieß Løvenkrands), aber seit dem Bayern-Spiel spielen wir halt doch wieder mit 3 echten "Spitzen" in 2 echten Anführungszeichen.

      Schalker Defensive

      Marcelo Bordon heißt der sportliche wie charakterliche Fels in der Brandung. Alle anderen dürfen lediglich in Ermangelung wirklich guter Verteidiger auflaufen. Wobei unsere Höchststrafe Mladen Krstajic heißt. Immer für einen spielentscheidenden Bock und/oder einen Platzverweis gut. Egal ob innen oder außen. Dario Rodriguez ist nicht ganz so unterirdisch wie die fünf Jahre zuvor, Rafinha und „Kobi" sind Schatten ihrer selbst. Ob Tim Hoogland eine Alternative ist, wird die Zeit zeigen. Gleiches gilt für Christian Pander nach seiner 18-monatigen Pause. Da darf man schon mal das Metzelder-Syndrom befürchten.

      Vor der Kette wird der abgewanderte Christian Poulsen mindestens adäquat duch Zlatan Bajramovic ersetzt. Nein, das ist ausnahmsweise mal kein Zynismus. Zlatan spielt eine gute Saison, und wenn er sich mal im Zaum hätte, dann müsste man nicht in jedem Spiel befürchten, dass er vorzeitig runter muss. Neben „Bajra" stümpert seit Fabian Ernsts Verletzung im Wechsel entweder Hamit Altintop oder Gustavo Varela.

      Das Thema Torwart: Frank Rost hat uns Spiele gewonnen, auch diese Saison, und zwar nicht nur in Hamburg. Richtig ist aber auch, dass Manuel Neuer in allen Spielen vor dem aktuellen Torwarttausch bislang fehlerfrei hielt. Ob das Spiel in Stuttgart (das bislang letzte Spiel mit „Fäustel" im Tor, Endstand 0:3 und mindestens 2 davon tragen den Namen Rost) Auslöser genug sein darf einen solchen Schritt zu vollziehen, sei dahingestellt. Gegen Bayern war Manuel jedenfalls alles andere als ein ruhender Pol.

      Schalker Offensive

      Kennt Ihr den hier? "Wir haben 5 Top-Stürmer, da ist es doch logisch dass 2 auch mal auf die Bank müssen." (Andreas Müller nach dem zweiten oder dritten Spieltag). Na, wer findet den Fehler?

      Im Einzelnen: Halil Altintop wäre nicht der erste Stürmer, der in der Liga nur ein gutes Jahr hatte. Peter Løvenkrands ist noch nicht lange bei uns und sollte daher noch Artenschutz genießen. Trotzdem darf er mal die eingebaute Tarnkappe abnehmen. In der Mitte dann Kevin Kuranyi, an welchem sich die Geister zwar nicht scheiden, aber dessen Schicksal auch nicht wirklich gerecht ist. Er hat wenigstens ab und an seine Momente, in denen er als Vorlagengeber geglänzt hat und ist, was das Gesamtbild angeht, sicher positiver als seine vorhin genannten Kollegen einzuschätzen.

      Unser Problem ist jedoch, dass die beiden Stürmer, die uns wirklich nach vorn bringen würden, verletzt sind. Gerald Asamoah wird zwar oft belächelt, aber es gibt im Kader keinen Stürmer, der auch mal Zweikämpfe annimmt und diese auch für sich entscheidet. Und Sören Larsen war nie ein Techniker und wird das auch nie werden, aber den Mann muss man wirklich nur vorn in die Mitte stellen. In Steffen-Simon-Deutsch hieße das, er antizipiert die Bälle. Und auch wenn ich Steffen Simon mit Anlauf furchtbar finde, so ist es dennoch nichts als die Wahrheit. Letzte Saison übrigens 10 Treffer mit der halben Einsatzzeit eines Kevin Kuranyi (ebenfalls 10 Dingers).

      Aber Asa und Sören sind bekanntlich verletzt, daher ist nun wieder Løvenkrands-Kuranyi-Halil der Sturm der Wahl. Na denne: Toi, toi, toi.

      Hinter den Spitzen Lincoln. Tja, Lincoln. Spielt seit Saisonbeginn "mannschaftsdienlich", und die Anführungszeichen haben ihre Berechtigung deswegen, weil die wirklich wichtigen, wenn auch oft in den Schlot gehenden Einzelaktionen in dieser Saison quasi nicht stattfinden. Er ist immer noch der Schalker mit den meisten Aktionen und Ballberührungen, wirkt aber wie kastriert seitdem er letzte Saison mal temporär raus musste. Die Alternative heißt Mesut Özil und ist ein Hoffnungsträger der es technisch drauf hat, aber der halt aufgrund seiner Jugend noch recht grün hinter den Ohren ist.

      Ganz schön viel Gejammere meinerseits, stelle ich gerade fest. Aber zu keinem anderen Schluss kann man kommen, wenn man die absolvierten Spiele als Basis nimmt. Euer Problem wäre es, zu viel Respekt vor uns zu haben. Solltet Ihr freiwillig die Rolle des Karnickels vor der zahnlosen Schlange übernehmen, dann haben wir 'ne Chance. Merke: Wir spielen zwar immer 60 von 90 Minuten Geschrömmel, aber auf 'ne gute halbe Stunde haben wir es noch in jedem Spiel gebracht. Manchmal hat das gereicht.

      Schiedsrichter

      "Endlich" erhält der Münchener Peter Sippel vom ehemaligen Zweitligisten Würzburger Kickers die Gelegenheit die Borussia auf heimischem Platz zu begleiten, nachdem er sie nicht nur in der vergangenen Saison (bei der Niederlage in Bremen am 23. Spieltag) ausschließlich auswärts pfeifen durfte. Sippiel ist dem geneigten Borussenfreund dann auch besonders für seine Sympathie mit Heimmannschaften in Erinnerung, besonders die beiden ersten Auswärtsspiele beim 1. FC Kaiserslautern (2:3, 0:2) nach dem Wiederaufstieg Borussias blieben da stark in der Erinnerung haften: Beim ersten Spiel ließ der freundliche Bayer Kaiserslautern nach einem umstrittenen Elfmeter in der Schlussphase so lange nachspielen, bis die Pfälzer doch noch zum glücklichen Siegtreffer kamen, beim zweiten Match in Kaiserslautern versagte Sippel einem herrlichen Tor Mikael Forssells die Anerkennung, weil Ivo Ulich den dabei hilflosen Torwart Wiese auf boshafte Weise irritiert haben soll.

      Von Schalker Seite gibt es hier keine Widersprüche. Die Gelsenkirchener pfiff Herr Sippel in dieser Saison genauso häufig wie die Borussia, also überhaupt nicht, und da er so im Ruhrgebiet keinen bleibenden Schaden in den Gedächtnissen hinterlassen konnte, nehmen beide Parteien gemeinsam ihren trotzdem naiv anmutenden guten Glauben zur Hand und hoffen, dass Herr Sippel seiner Berufung Genüge tut und das Spiel tatsächlich eben unparteiisch leiten wird. Hoffen wir auf einen Unparteiischen, keinen "das Unrecht im besten Fall gerecht verteilenden" Referee.

      Bilanz

      Es ist der 35. Auftritt des FC Schalke bei der Borussia in der Bundesliga und nicht jeder Auftritt endete dabei in einem solchen Debakel wie jener am 7. Januar des Jahres 1967, als eine Schalker Elf, angeschlagen über den Tod der Ehefrau ihres Mitspielers Kreuz, auf dem Bökelberg von Jupp Heynckes und Kollegen mit 11:0 abgewatscht wurde. Seit dem Wiederaufstieg im Sommer 2001 ist dieses nun anstehende Match das sechste, gewonnen hat die Borussia nur jenes, in dem ihr aktueller Trainer Jupp Heynckes als Gelsenkirchener Sachverwalter wirkte. Dieses 2:0 vom Mai 2004, gleichzeitig das vorletzte Ligaspiel am Bökelberg, rettete der Borussia damals mit den Verbleib in der Liga. Zuletzt gab es im Februar diesen Jahres ein schnödes 0:0, übrigens auch an einem Mittwoch und vielmehr exakt neun Monate her. Insgesamt gewann die Borussia 20 ihrer 34 Spiele gegen Schalke daheim, spielte in neun Begegnungen Remis und verlor die fünf restlichen (76:26 Tore).

      Aufstellungen

      Borussia: Keller - Kirch, Levels, Zé António, Compper - Delura, Polanski, Insúa, Kluge - Neuville, Kahê.
      Ersatz: Heimeroth - Degen, Rafael, Fleßers, Kirch, Thijs, Sonck
      Es fehlen: Jansen, Bøgelund, Daems, Svärd, Svensson (alle verletzt)

      Schalke: Neuer - Rafinha, Bordon, Rodriguez, Krstajic - Varela, Bajramovic, Kobiashvili - Halil Altintop, Kuranyi, Løvenkrands.
      Ersatz: Rost - Boenisch, Hoogland, Baumjohann, Heppke, Kunert, Özil, Hamit Altintop
      Es fehlen: Abel, Larsen, F. Ernst, Lincoln, Asamoah (alle verletzt)

      Schiedsrichter: Peter Sippel (München)
      Assistenten: Tobias Welz, Walter Hofmann
      Vierter Offizieller: Christoph Bornhorst (Damme)

      Quelle: seitenwahl.de
      Fußball-WM 2014 in Brasilien Viertelfinale bis Finale
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    • Mädels, wer ist denn alles beim Fohlen-Auftritt in der Allianz Arena? Spiele mit dem Gedanken (dank kurzer Anreise)...

      Stuttgart die Woche davor werd ich mir wohl schenken, da kriegen wir derb die Hucke voll... :mad:
      [COLOR="DarkOrange"]Ja, mein Postfach ist voll :mrgreen: Aber ihr könnt eine PN an ormus7577_PN_only schicken ;-)[/COLOR]
      [COLOR="SeaGreen"]Mein Blog: ormus.info/[/COLOR]
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      [COLOR="SeaGreen"]Mein Magic Portal: http:/MagicBlogs.de/[/COLOR]
    • ormus7577 schrieb:

      Mädels, wer ist denn alles beim Fohlen-Auftritt in der Allianz Arena? Spiele mit dem Gedanken (dank kurzer Anreise)...

      Stuttgart die Woche davor werd ich mir wohl schenken, da kriegen wir derb die Hucke voll... :mad:

      Also ich werd die komplette Hinrunde bei keinem Spiel sein können ... muss erst das Haus fertig machen :zweifel:
      Sonst steigt mir meine Uschi auf's Dach :mrgreen:
      :kaffeetrinker:
    • ormus7577 schrieb:

      Mädels, wer ist denn alles beim Fohlen-Auftritt in der Allianz Arena? Spiele mit dem Gedanken (dank kurzer Anreise)...

      Stuttgart die Woche davor werd ich mir wohl schenken, da kriegen wir derb die Hucke voll... :mad:


      Also bei die Arroganz dies Jahr nicht aber in Stuttgart bin ich dabei
      Seh doch nich alles so negativ
      Außerdem nähern wir uns statistisch dem nächsten Auswärtsdings :mrgreen:
    • ormus7577 schrieb:

      Mädels, wer ist denn alles beim Fohlen-Auftritt in der Allianz Arena? Spiele mit dem Gedanken (dank kurzer Anreise)...

      Stuttgart die Woche davor werd ich mir wohl schenken, da kriegen wir derb die Hucke voll... :mad:
      Wir werden wohl beide mal derb die Hucke voll kriegen.:mad:
      Bin die nächsten Wochen Samstags Schulen angucken, da unsere Mittlere in die Fünfte kommt und in Stuttgart war ich dieses Jahr schon zweimal, das Schlachtfest werde ich mir wohl auch schenken.:(
      Fußball-WM 2014 in Brasilien Viertelfinale bis Finale
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    • 07.11.2006
      Es gibt noch Karten

      Für das Flutlichtspiel morgen Abend (Mittwoch, Anstoß 20 Uhr) gegen Schalke 04 im BORUSSIA-PARK gibt es noch Restkarten. Mit rund 51.500 Karten ist das Stadion jedoch schon fast ausverkauft.

      1.500 Karten kamen überraschend aus Gelsenkirchen zurück. Im Gästeblock ist somit noch ein wenig Platz für spätentschlossene Anhänger der Königsblauen. Diese Tickets sind ausschließlich für die Blöcke 6A und 7A. Das bedeutet, dass sie nur unseren Gästen aus Schalke zur Verfügung stehen. Aus Sicherheitsgründen dürfen VfL-Fans keine Karten für den Gästebereich erwerben. Sollten die Besucher eindeutig als VfL-Fans zu identifizieren sein, werden ihnen keine Tickets ausgehändigt.

      Noch 1.000 Karten im West-Oberrang

      Borussia-Fans, die noch kein Ticket für das Schalke-Spiel haben, können sich jedoch auch noch einen Platz im Stadion sichern. 1.000 Karten, vorwiegend im Oberrang der Westtribüne, sind noch zu haben.

      Die Karten sind in Borussias Fanshops (10 Uhr - 19 Uhr) oder morgen an den Kassen am Stadion (ab 16 Uhr) zu erwerben.

      Bitte bedenken Sie bei ihrer Anreise, dass sich aufgrund des hohen Zuschauerandrangs und des erhöhten Verkehrsaufkommens Staus bilden können. Wenn möglich, reisen sie deshalb bitte zeitig an.


      Quelle: borussia.de
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    • 07.11.2006
      Nicht jammern

      Bei der heutigen Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Schalke 04 wurden die verstärkten Probleme deutlich, die Trainer Jupp Heynckes vor dem morgigen Spiel in der Abwehr hat. Das ändert am Siegeswillen jedoch nichts.

      „Beim Spiel in Frankfurt hat mir beispielsweise Tobias Levels ungemein gefallen“, lobt Heynckes seinen jungen Innenverteidiger. „Der steckt so ein Spiel körperlich auch einfach weg und wird morgen wieder topfit sein.“ Das Hauptproblem stellt aktuell die rechte Verteidigerposition dar. Thomas Helveg, der dort gegen Frankfurt spielte, ist nach seiner Gelb-Roten Karte morgen gesperrt. Oliver Kirch, der in Frankfurt wegen einer Rippenprellung passen musste, hat nun zudem Oberschenkelprobleme. Angesichts dieser Ausfälle und der langen Verletztenliste werden die Alternativen langsam rar. Als Kandidaten für die vakante Position nannte Heynckes neben Robert Fleßers und Peer Kluge auch Borussias U19-Talent Tim Rubink. Der 18-Jährige, der in der A-Junioren-Bundesliga in dieser Saison einen Treffer erzielte, hat bereits mehrere Trainingseinheiten mit den Profis unter Jupp Heynckes absolviert.

      Fehler verzeihen

      Auch wenn noch etwa 2.500 Restkarten für das morgige Spiel zu bekommen sind, wird es wieder voll im BORUSSIA-PARK, was auch Sportdirektor Peter Pander freute. „Es ist für die junge Mannschaft wichtig, dass sie die Unterstützung der Fans spürt. Die brauchen wir aufgrund etlicher Verletzungsprobleme. Den jungen Spielern muss man dann auch einmal die Fehler verzeihen“ appelliert er an die Fans, die morgen Abend die Mannschaft zum Sieg peitschen sollen. Der Trainer hofft indes, dass der Funke von der Mannschaft auf die Ränge überspringt. „Wir müssen viel vehementer darauf drängen, den Ball im Kasten unterbringen zu wollen“, stellte Heynckes klar, dass er zwar mit der Ordnung in Frankfurt zufrieden gewesen sei, seine Philosophie aber eigentlich damit weiter gehe, aus der Ordnung offensiv nach vorne zu spielen. Was eine mögliche Formation für das morgige Spiel anbetrifft, wollte er sich noch nicht in die Karten schauen lassen. „Aber wir werden auf keinen Fall über die Verletzten jammern“, stellte der Trainer klar.

      Jugendstil kommt gebündelt

      Dass der VfL gleich auf eine so große Anzahl von Nachwuchskräften setzten muss, hält natürlich auch der Trainer nicht für optimal. „Es wäre schon besser, wenn sich immer mal ein junger Spieler aufdrängt und einen erfahreneren Spieler von seinem Platz verdrängt“, schildert er. Doch das lässt die Personallage derzeit einfach nicht zu. Marvin Compper, der morgen wahrscheinlich sein zehntes Bundesligaspiel für Borussia absolviert, sieht das nicht als großes Problem. „Wir werden als junge Spieler auf dem Platz ja nicht alleine gelassen. Es ist so, dass einen die Stimmung im BORUSSIA-PARK schon beflügelt“, ließ er die anwesenden Journalisten wissen. Bei der Flutlicht-Atmosphäre sollen dann drei Punkte eingefahren werden. Der Optimismus ist ungebremst. „Wir müssen arbeiten, damit der Pegel zu unserer Seite ausschlägt“, erklärte Heynckes abschließend.


      Quelle: borussia.de
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    • Vor der Partie gegen Schalke 04
      Auch Kirch fällt aus

      Eine neue Hiobsbotschaft vor dem Spiel gegen Schalke 04: Rechtsverteidiger Oliver Kirch fällt mit einer Muskelverletzung aus und kann den gesperrten Thomas Helveg nicht ersetzen. Alternativen sind rar.




      Jupp Heynckes ist in diesen Tagen wirklich nicht zu beneiden. Die Verletztenliste wird immer länger und nun hat es auch noch Oliver Kirch erwischt. Nachdem er seine Rippenprellung überstanden hatte und eigentlich für den gelb-rot gesperrten Thomas Helveg als rechter Verteidiger vorgesehen war, zog sich Kirch nun eine Muskelverhärtung/Zerrung im hinteren Oberschenkel zu.
      Nachdem auch Bo Svensson weiter ausfällt, muss die Viererkette vielleicht zwangsläufig noch weiter verjüngt werden. »Robert Fleßers (19) und Tim Rubink (18) sind mögliche Alternativen«, sagte Heynckes am Mittag auf der Pressekonferenz. Festlegen wollte sich der Coach allerdings noch nicht, so dass auch eine Versetzung von Peer Kluge eine Variante bleibt.
      Nicht festlegen wollte sich Heynckes auch auf die weitere Besetzung des Teams und das Spielsystem. Sollte Heynckes an der Ausrichtung aus dem Frankfurtspiel festhalten, könnte Oliver Neuville erneut der Platz auf der Bank drohen. Dass der Nationalstürmer in Frankfurt nicht begeistert war, wollte Heynckes nicht so hoch hängen: »Ich bewerte das nicht über«.
      Für den Coach hat es Priorität, dass »wir taktisch geordnet auftreten«. Dass dies in Frankfurt zu einer extrem defensiven Spielweise führte, hatte Heynckes nicht so geplant. Das Spiel nach vorne sollte schon anders gestaltet werden, betonte er.
      Gegen seinen ehemaligen Club (»Ich habe dorthin noch gute Beziehungen und freue mich auf das Spiel«) ist Heynckes klar, dass offensiv mehr von seiner Mannschaft kommen muss. »Nach der Niederlage stehen wir unter Zugzwang. Ich gehe davon aus, dass es ein dramatisches und spannendes Spiel wird«.
      Dabei setzt der 61-jährige auch auf die Hilfe des Publikums. »Der Funke muss von der Mannschaft auf die Ränge übergehen. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Unterstützung der Fans das Spiel gewinnen werden«.
      »Die Hütte ist fast voll«, wusste Sportdirektor Pander zu berichten. Einige Restkarten sind aus Gelsenkirchen zurück gekommen. Kein Wunder, denn mit Schalke 04 kommt ein Team in den Borussia-Park, das in dieser Saison mal wieder den Vogel abschießt. Als selbsterklärter Meisterschaftsanwärter steht man mit drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Bremen auf Platz 4 und liegt damit eigentlich im Soll. Doch in Gelsenkirchen brennt schon wieder der Baum. Das frühe Aus im UEFA-Cup, dazu vom 1. FC Köln aus dem DFB-Pokal gekegelt und die wenig begeisternde Spielweise in der Bundesliga sorgen für eine Menge Unruhe.
      Trainer Mirko Slomka steht schon seit längerem unter heftigem Beschuss und es scheint nur eine Frage der Zeit, wann er den Knockout über sich ergehen lassen muss. Mit ‚hausgemachten’ Albernheiten bringt sich die sportliche Leitung Slomka/Müller aber auch selbst immer wieder in die Schusslinie. So lieferte die Posse um den zunächst suspendierten und dann plötzlich als Identifikationsfigur präsentierten Nationalspieler Asamoah dicke Schlagzeilen. Kapitän Marcelo Bordon macht sich derweil – bislang vergeblich – auf die Suche nach einem ‚Maulwurf’, der sämtliche Interna aus der Kabine brühwarm ausplaudert. Und jüngst schafft sich der künftige Gazprom-Club eine weitere Baustelle, indem Stammkeeper Frank Rost auf die Bank verbannt wird. Zwar hielt der ehemalige Bremer tatsächlich in der Saison nicht so souverän wie gewohnt, aber Kenner der Schalker Szene sind sich sicher, dass nicht allein sportliche Gründe den Ausschlag gegeben haben. Jedenfalls soll auch im Borussia-Park wieder der junge Manuel Neuer in der Startelf stehen.
      Jupp Heynckes bezeichnete Neuer als einen »präsenten« Keeper, lobte aber gleichzeitig Frank Rost über den grünen Klee. Überhaupt ordnete Heynckes die Königsblauen ganz deutlich als »Spitzenmannschaft« ein.
      Aber immerhin ist es ein Top-Team, bei dem derzeit einiges im Argen liegt. Ein Grund mehr, dass die Borussia am Mittwoch mit einem Heimsieg wieder zurück in die Spur findet ...


      Quelle: torfabrik.de
      Fußball-WM 2014 in Brasilien Viertelfinale bis Finale
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