heute vor xx Jahren...

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    • eagle schrieb:

      schmale 28 Jahre.
      Der Kahn erinnert sich immer wieder gerne

      youtube.com/watch?v=_dFrQebdHW0
      es war aber auch wirklich besonders schön.
      borussia: tooorler Nr. 803

      Auch für 2019/2020 sage ich Herzlichen Dank an Kleisbaer, Ml, Monte, Saschku, Eagle, Michel, tgif6666, Tjark, Howie, effzeh, der Marten, zottelthebest, ralfgamer, Durasil, smoso und wmdabeiseier2 für eine tolle Ticket-Unterstützung.

      :daumen: :daumen: :daumen:
    • Heute vor 46 Jahren . :klatsch: :alk: Da war die Ente schon im November fett !!!!


      n-tv.de/22916506



      Doch noch einmal zurück zum Anfang - und zum Ahlenfelder-Gedenktag. Denn am 8. November 1975 passierte Ahli und seinen beiden Linienrichtern bei der Partie des SV Werder gegen Hannover 96 die berühmteste Schiedsrichter-Anekdote der Bundesliga-Geschichte. Damals saßen die drei Offiziellen zusammen in der Werder-Vereinsgaststätte und aßen zu Mittag. Gans mit Rotkohl und Klößen. Es schmeckte den dreien so köstlich, dass sie über das Essen etwas die Zeit vergaßen. Und so packten sie sich, als um 14:30 Uhr Werders Schiedsrichterbetreuer Richard Ackerschott an ihren Tisch kam und fragte, wann sich denn die Männer in Schwarz warmmachen wollten, an ihre prall gefüllten Bäuche und dachten: So wird das heute nichts!
      "Deswegen die Fahne!"
      Schnell spülten sie ihre Mägen mit ein oder zwei frischen Bieren durch und waren selbst überrascht, wie gut das klappte. Die Gans begann bereits zu schwimmen. Doch da es mittlerweile schon 14:45 Uhr war und das gebratene Federvieh, der Rotkohl und die Klöße nicht komplett absacken wollten, entschlossen sie sich, das widerborstige Essen nun härter zu bekämpfen und bestellten eiligst neben einer neuen Runde Pils auch einen Malteser. Und weil das so gut funktionierte, wiederholten die drei fröhlichen Männer den Spaß noch ein, zwei Mal und gingen dann runter zum Umziehen - schließlich stand ja noch eine Bundesligapartie auf dem Programm.

      Der damalige Werder-Präsident Franz Böhmert erinnerte sich einmal an diese verrückten Minuten: "Ich kam damals in die Schiedsrichter-Kabine, die war maximal 10qm groß, und es schlug mir schon eine Dunstglocke entgegen. Ich musste einen Bericht für den DFB anfertigen und habe dann erklärt, dass der Schiedsrichter sehr erkältet gewesen sei und unser Vereinsarzt ihm deshalb einen Hustensaft gegeben hat, und da war ein bisschen Alkohol drin. Deswegen die Fahne!" Auch Schiri-Betreuer Richard Ackerschott versuchte noch zu retten, was nicht mehr zu retten war und besorgte auf die Schnelle eine Flasche Munddeo.

      Was dann passierte, ist Geschichte. Nach 32 Minuten blies Ahlenfelder in seine Pfeife und konnte nur mit viel Überredungskunst von Werder-Legende Horst-Dieter Höttges auf dem Weg in die Kabine aufgehalten werden. In Bremen erinnert man sich dennoch oder gerade deswegen auch heute noch gerne an diesen besonderen 8. November zurück. Mittlerweile gibt es in Stadionnähe des SV Werder sogar eine Kneipe, die den Namen des Oberhausener Schiedsrichters trägt. Ahli würde es gefallen. Denn wie erzählte er einst glücklich lächelnd: "Wenn man in Bremen einen Ahlenfelder bestellt, bekommt man ein Malteser-Bier-Gedeck. Da bin ich stolz drauf."
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