KFC Uerdingen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • selbstverständlich haben Vereine ohne Tradition ein Existensrecht. Es dürfen selbstverständlich Vereine neu gegründet werden. Und selbstverständlich darf (mMn muss) man dem kritisch gegenüber stehen, wenn Neugründungen, oder auch Vereine, die 1905 gegründet wurden (oder 1905 zumindest im Namen tragen, oder sogar schon 1899, nur mind. 110 Jahre fast keinem aufgefallen), mit Millioneninvestments einzelner Herren mit zu viel Tagesfreizeit am normalen sportlichen (und finanziellen) Wettbewerb vorbei nach oben gepuscht werden. :winke:
      Dieses Posting wurde nach Durchsicht aller bekannten Meinungen und Fakten erstellt und stellt nach entsprechender Würdigung die derzeitige Meinung des Verfassers dar.
    • spock schrieb:

      Lawless3012 schrieb:

      Das Wort Tradition kommt aber auch regelmäßig z.B. in und um Magdeburg und Dresden vor. Dort ist man vollkommen zu Recht stolz darauf und auf das daraus resultierende hohe Fanaufkommen trotz sportlich magerer Jahre. :winke:
      Lawless, ich streite das doch gar nicht ab, dass es auch anderswo so ist. Es ging mir im konkreten Fall zum Bezug Krefeld und NRW, wo ja bekanntlich jeder Verein quasi ein TraditionsVerein ist. :zwinker: Ich finde auch, dass Tradition auch für die Identifikation mit den Fans sehr wichtig sein kann, allerdings habe ich ehrlich gesagt meine Probleme damit, wenn man Vereinen mit Verweis auf eben jene fehlende Tradition das Existenzrecht abspricht (ist ja bekanntlich bei den RB-Gegnern eines von mehreren zentralen Argumenten).

      Zu Dresden : hier wurde ja weitgehend verdrängt, dass die Gründung von Dynamo 1953 auf der von der staatlichen Führung gewünschten Zerstörung der grossen bürgerlichen Fußballtradition der Stadt, nämlich des DSC beruhte. Insofern sind die Angriffe speziell aus dieser Ecke für mich besonders skurril und zeugen von einer zumindest unvollständigen Beschäftigung mit der eigenen Historie. Hiervon kann ich aufgrund vieler Gespräche mit den Tooor-Dynamos die meisten aber ausnehmen. Ist offensichtlich zum großen Teil auch eine Generationenfrage. :winke:
      Ich finde, da werden immer viele einzelne Aspekte vermischt:

      - Mäzene gab es schon immer und sie haben auch in früheren Zeiten starke finanzielle Machtunterschiede verursacht.
      - Im Übrigen zieht sich das -in unterschiedlichem Ausmaß- bis in die untersten Ligen durch. Da ist es halt dann der Bauunternehmer oder der Textilfabrikant oder der Spediteur...
      - Im Unterschied zu den Scheichs, Russen, Softdrinkherstellern oder was auch immer gibt es bei den regionalen Mäzenen eben einen sehr regionalen Bezug und damit auch meist eine starke Identifikation mit dem Verein
      - Letzteres kann man zum Beispiel auch den "Werksmannschaften" per se nicht absprechen

      Was ist das Fazit:

      - Beteiligungen als reine Prestigeprojekte oder Gewinnmaximierungsprojekte ohne Identifikation mit dem Verein sind schei.sse
      - Zu starke finanzielle Ungleichgewichte sind möglichst zu vermeiden (50+1, Financial Fairplay). Dies schadet dem Sport
      - Das Gründungsdatum eines Vereins ist grundsätzlich völlig schnuppe. Jeder fängt mal neu an. So weit ich weiß, liegen zum Beispiel zwischen dem ersten Auftauchen in der höchsten deutschen Spielklasse zwischen dem 1.FC Köln und dem VfL Wolfsburg gerade einmal fünf Jahre :winke:
      - Letztes Mal habe ich auf einem Flyer für ein Sommerfest gelesen "das traditionelle Sommerfest", da sollte es übrigens gerade zum dritten Mal stattfinden :huebscher:

      Und zum konkreten Beispiel RB:

      - Ich finde nicht schlimm, dass jemand hilft, den Erstligafußball wieder in die neuen Bundesländer zu bringen und somit die ganze Region aufwertet und Strukturen schafft
      - Ich finde es schlimm, wenn das aus reiner Profitgier oder Prestigedenken funktioniert
      - Ich finde es schlimm, wenn ein Netz von "Ausbildungsvereinen" (Liefering, Salzburg, Leipzig, New York) aufgebaut wird um nahezu beliebig den Spielerpool von A nach B zu schieben, wie man es braucht.

      Ich finde, hier müsste der Riegel viel stärker vorgeschoben werden unabhängig vom Verein und vom Sponsor / Investor / Eigentümer :winke:

    • Spock, es fällt halt generell auf, dass hier (ganz sicher nicht nur von Dir) gerne regional bedingte Unterschiede herausgearbeitet werden. Besonders im Ost West Vergleich.

      Verstehe ich nach bald 30 Jahren Wiedervereinigung nicht. Auf die Meinung kommt es an und nicht auf die Herkunft oder den Wohnort desjenigen, mit dem man diskutiert. Ganz ehrlich, ich als norddeutscher Eingeborener sehe zu Leuten aus dem Gebiet der ehemaligen DDR auch nicht mehr Unterschiede, als zu Leuten aus dem seltsamen Bundesland, aus dem Rob kommt.

      Hier im Forum sollten sich einige öfter mal daran erinnern, dass wir alle von innen rosa sind. :winke:
    • wmdabeiseier2 schrieb:

      spock schrieb:

      Lawless3012 schrieb:

      Das Wort Tradition kommt aber auch regelmäßig z.B. in und um Magdeburg und Dresden vor. Dort ist man vollkommen zu Recht stolz darauf und auf das daraus resultierende hohe Fanaufkommen trotz sportlich magerer Jahre. :winke:
      Lawless, ich streite das doch gar nicht ab, dass es auch anderswo so ist. Es ging mir im konkreten Fall zum Bezug Krefeld und NRW, wo ja bekanntlich jeder Verein quasi ein TraditionsVerein ist. :zwinker: Ich finde auch, dass Tradition auch für die Identifikation mit den Fans sehr wichtig sein kann, allerdings habe ich ehrlich gesagt meine Probleme damit, wenn man Vereinen mit Verweis auf eben jene fehlende Tradition das Existenzrecht abspricht (ist ja bekanntlich bei den RB-Gegnern eines von mehreren zentralen Argumenten).
      Zu Dresden : hier wurde ja weitgehend verdrängt, dass die Gründung von Dynamo 1953 auf der von der staatlichen Führung gewünschten Zerstörung der grossen bürgerlichen Fußballtradition der Stadt, nämlich des DSC beruhte. Insofern sind die Angriffe speziell aus dieser Ecke für mich besonders skurril und zeugen von einer zumindest unvollständigen Beschäftigung mit der eigenen Historie. Hiervon kann ich aufgrund vieler Gespräche mit den Tooor-Dynamos die meisten aber ausnehmen. Ist offensichtlich zum großen Teil auch eine Generationenfrage. :winke:
      Ich finde, da werden immer viele einzelne Aspekte vermischt:
      - Mäzene gab es schon immer und sie haben auch in früheren Zeiten starke finanzielle Machtunterschiede verursacht.
      - Im Übrigen zieht sich das -in unterschiedlichem Ausmaß- bis in die untersten Ligen durch. Da ist es halt dann der Bauunternehmer oder der Textilfabrikant oder der Spediteur...
      - Im Unterschied zu den Scheichs, Russen, Softdrinkherstellern oder was auch immer gibt es bei den regionalen Mäzenen eben einen sehr regionalen Bezug und damit auch meist eine starke Identifikation mit dem Verein
      - Letzteres kann man zum Beispiel auch den "Werksmannschaften" per se nicht absprechen

      Was ist das Fazit:

      - Beteiligungen als reine Prestigeprojekte oder Gewinnmaximierungsprojekte ohne Identifikation mit dem Verein sind schei.sse
      - Zu starke finanzielle Ungleichgewichte sind möglichst zu vermeiden (50+1, Financial Fairplay). Dies schadet dem Sport
      - Das Gründungsdatum eines Vereins ist grundsätzlich völlig schnuppe. Jeder fängt mal neu an. So weit ich weiß, liegen zum Beispiel zwischen dem ersten Auftauchen in der höchsten deutschen Spielklasse zwischen dem 1.FC Köln und dem VfL Wolfsburg gerade einmal fünf Jahre :winke:
      - Letztes Mal habe ich auf einem Flyer für ein Sommerfest gelesen "das traditionelle Sommerfest", da sollte es übrigens gerade zum dritten Mal stattfinden :huebscher:

      Und zum konkreten Beispiel RB:

      - Ich finde nicht schlimm, dass jemand hilft, den Erstligafußball wieder in die neuen Bundesländer zu bringen und somit die ganze Region aufwertet und Strukturen schafft
      - Ich finde es schlimm, wenn das aus reiner Profitgier oder Prestigedenken funktioniert
      - Ich finde es schlimm, wenn ein Netz von "Ausbildungsvereinen" (Liefering, Salzburg, Leipzig, New York) aufgebaut wird um nahezu beliebig den Spielerpool von A nach B zu schieben, wie man es braucht.

      Ich finde, hier müsste der Riegel viel stärker vorgeschoben werden unabhängig vom Verein und vom Sponsor / Investor / Eigentümer :winke:
      Sehr sehr gut :daumen:

      Kurz gesagt, dem Hopp geht es im Kern seiner Investition bei Hoffenheim um Fussball - bei dem Konstrukt RB geht von der ersten Sekunde der Gründung dieses „Vereins“ zu 100% nur um die Marke RedBull und eben nicht um unseren heiß geliebten Sport!
    • Moin,
      bald steht das Auswärtsspiel des SV Meppen beim KFC in Duisburg an. Wo stehen die Gäste? Laut google stehen die Uerdinger im Gästeblock.
      Karten kann man nur für ausgewählte Blöcke kaufen. Heißt es im Umkehrschluss, dass die Uerdinger nur eine beschränkte Kapazität in Duisburg haben? Kennt einer die Zahl der Auswärtstickets?
      Ansonsten Tipps fürs Parken? Hoffe 1-2k Meppener kommen unter der Woche, aber dank der A31 nur n Katzensprung.
      Danke und Gruß
    • schuettepott schrieb:

      Moin,
      bald steht das Auswärtsspiel des SV Meppen beim KFC in Duisburg an. Wo stehen die Gäste? Laut google stehen die Uerdinger im Gästeblock.
      Karten kann man nur für ausgewählte Blöcke kaufen. Heißt es im Umkehrschluss, dass die Uerdinger nur eine beschränkte Kapazität in Duisburg haben? Kennt einer die Zahl der Auswärtstickets?
      Ansonsten Tipps fürs Parken? Hoffe 1-2k Meppener kommen unter der Woche, aber dank der A31 nur n Katzensprung.
      Danke und Gruß
      Da die MSV Fans ihren Stehplatzbereich nicht freigeben wollten, sind die Uerdinger Fans im Oberrang NordOst in den Blöcken 11-13 untergebracht. Im Gästeblock macht es keinen Sinn, da dort ein extra Zugang für Gäste ist. Die Gäste sind in den Blöcken 19-23 und R-T auf der Südseite.
      Beim Aufstiegsspiel haben viele Mannheimer in der Friedrich Alfred Straße geparkt, dort kommt man auch sehr einfach zum Gästeeingang. Grundsätzlich sollte Parken aber bei den DrittLigaspielen in dem großen Stadion kein Problem sein.
      Grundsätzlich sind nicht alle Blöcke freigegeben und werden wahrscheinlich nur nach Bedarf freigeschaltet. Das spart Personal und Reinigungskosten.
      Muss... Und selbst?



      Nichts ist gerechter verteilt als die Intelligenz. Jeder meint, genug zu haben
    • Frank schrieb:

      Geht da jemand hin :gruebel:
      Das Spiel findet hier statt:

      europlan-online.de/jahnstadion…ngfort/stadion-20813.html
      Hmm... Voraussichtlich muss ich Mittwoch bis 19 Uhr arbeiten. Dann würd ich bei der ortsansässigen Turu mal vorbeischauen (fängt ne halbe Stunde später an...). Ansonsten könnt ich mir das spontan auch vorstellen wenn ich früher raus komme...

      Aber dann nächste Runde nach Süchteln wär wenn es vom Datum halbwegs passt schon sehr interessant...
      Dauerkarte beim geilsten Club der Welt
      Member Liverpool Football Club
      Alles heej is VVV