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Reiseberichte international

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    • 2) FC Valencia - Recreativo Huelva 1:1
      Am Samstag war ein Ausflug ins 350 km entfernte Valencia geplant. Hauptgrund dafür war das gute alte Mestalla, welches in nicht all zu ferner Zukunft einem Neubau weichen soll.
      Die Unterkunftssuche gestalte sich aufgrund des Frühlingsfestes "Las Fallas" nicht ganz so einfach, wurde aber im Vorfeld doch noch erfolgreich abgeschlossen. Für mich war noch ein Bett im Home Youth Hostel frei, welches ich auch weiterempfehlen kann. Nach 4 Stunden Busfahrt erreichte ich am Nachmittag den Busbahnhof von Valencia. So blieb noch ein bisschen Zeit, um sich in der Stadt umzusehen, bevor es ins Mestalla gehen sollte.
      Das Ticket konnte an der Tageskasse für 20€ gekauft werden. In der ersten Halbzeit war Huelva das leicht bessere Team und wurde Anfang der zweiten Halbzeit auch mit dem Führungstor belohnt. Erst nach einer roten Karte gegen die eigene Mannschaft investierte Valencia endlich mehr ins Spiel und machte ein schönes Tor zum Ausgleich. Mit der richtigen Einstellung von Anfang an wäre hier sicherlich mehr als ein Punkt drin gewesen.
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    • 3) RCD Espanyol Barcelona - RCD Mallorca 3:3
      Zurück in Barcelona stand noch ein Besuch im Olympiastadion an. Tickets gab es regulär ab 30€, pro Mitglied wurden für dieses Spiel bis zu 2 Tickets für 5€ verkauft. Ca. 30 min vor Anpfiff fand ich noch jemanden, der mir sein 5€-Ticket für 20€ überließ. Espanyol ist Tabellenschlusslicht und Mallorca steckt auch mitten im Abstiegskampf. Dementsprechend ging das Heimteam genauso wie seine Fans mit viel Engagement ins Spiel. Ein Heber über Mallorcas Torwart ins Tor fand keine Anerkennung wegen Abseits, war aber keins. So gingen dann die Gäste in Führung und es hieß 0:1 zur Halbzeit. Als Mallorca die Führung auf 3:1 ausbaute und Espanyol nur noch zu zehnt war, war das Spiel gelaufen - so dachten viele und gingen. Doch wenig später schaffte Espanyol den Anschlusstreffer. In der 83. findet ein indirekter Freistoß aus 5m trotz 11 Mann auf der Linie den Weg unter die Latte ins Tor - Ausgleich! (-> Foto 8) Das Stadion steht Kopf und Espanyol spielt trotz Unterzahl weiter auf Sieg. Es kommt zu Chancen auf beiden Seiten, am Ende gibt es aber nur einen Punkt für jeden - für Espanyol wahrscheinlich zwei zu wenig.
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    • dienstag war es soweit , die reise nach istanbul zum uefa cup stand an.

      verschiedene tickets aus dem forum wurden eingepackt und gegen 22:00 bin ich am flughafen im asiatischen teil der stadt gelandet. eine 30 minütige taxifahrt und schon war ich im hotel in kadiköy.

      hotel war mir schon bestens bekannt, da ich beim cl finale 2005 dort schon untergekommen bin.
      kaum war ich im hotel, schon sind mir auch die ersten kollegen schon begegnet.
      mit wechselnder besetzung waren wir ca.8 personen wobei ein dortmund fan sein zimmer leider nicht bezahlt hat. zimmer waren ruhig gelegen und es gab keinerlei beschwerden der verwöhnten gäste.

      wir haben uns in der lobby vergnügt und gegen spät noch eine bar mit livermusik besucht.
      raki und bier wechselten sich ab, die ersten verbrüderungen mit den eingeborenen standen auch noch an. barney ahnte die niederlagen voraus und hat lauthals die meisterschaft von besiktas gefeiert. es wurde das tanzbein geschwungen.
      gegen 01:00 hat sich der wirt geweigert uns zu bewirten so mussten wir zurück ins hotel.

      dort gab es auch noch unmengen von bier die kioske im umkreis von 500 meter wurden auch noch geplündert. dier ersten teilnehmer wünschten sich bereits eine gute nacht, doch fürstpückler ware
      noch nicht erschienen.

      doch was wäre ein treffen ohne mod und irgendwann war er dann auch da. christian war nicht zu stoppen und er kam noch zu uns aufs zimmer mit den bier resten aus seinem vorrat und wir haben
      die spieltage 01 - 32 nochmals im detail aufgearbeitet.
      gegen 07:00 hab ich dann hingelegt und christian hat mir noch eine gute nachtgeschichte erzählt.
      erst als fuerstpueckler sich schlafend stellte hat er den rückzug angetreten.

      11:00 das telefon schellte und es war zeit aufzustehen. die gang mit barney, star, christian, wolfgang und jscheffer war bereits auf dem weg in die stadt.
      wir haben die sehenswürdigkeiten links liegen lassen und sind erst mal zum essen.
      anschliessend haben wir die fanfeste besucht und bei beiden partys waren ca.20 fans am start.
      kein wunder bier 5 € und döner 8 €.
      am stadion wollte niemand karten und die ersten schwarzhändler wollte die tickets bereits ins meer
      schmeissen.

      um den verkauf anzukurbeln bin ich dann erst mal zum barbier.
      anschliessend hat sich die situation dramatisch geändert.

      die tickets haben wir dann vor dem stadion zwischen 20 und 50 türkische lira verkauft.
      wobei sich das ganze schon etwas zog, da für 20 türkische lira(10 euro) erst noch bankautomat aufgesucht oder die frau aus dem europäischen teil das geld holen musste. ticket wurde dann noch
      auf echtheit überprüft.


      15 minuten nach anpfiff waren wir dann auch schon im stadion.
      die besten plätze haben wir uns aufgehoben, 6 plätze für barney, star, jscheffer, christiand, fürst und mich nebeneinander. barney und js haben ein paar dosen mitgenommen die aber nichts mehr hergaben.

      überhalb unserer plätze waren jedoch die vip logen.
      wo ein wille da ist auch ein weg dachten wir uns.
      einer nach dem anderen ging dann in eine der logen und holte bier teils durch guten zureden teils mit
      knallharten argumenten (geld) ich kann mich nicht erinnern das ich schon mal so viel bier im stadion
      getrunken zu haben vor allem da es ja ein alkoholberbot bei uefa spielen gibt.

      spiel hat jeder gesehen ausser wir und das ergebnis war nicht unbedingt ein geburtstagsgeschenk an
      barney. nach dem spiel machten wir uns dann wieder auf den 15 minütigen rückweg zum hotel.
      der eine oder andere teilnehmer musste gestützt werden, und die hamburg/bremen fanfreundschaft hat uns mächtig beeindruckt.

      mit meerblick diversen erfrischungen + döner haben wir den abend ausklingen lassen.
      gegen 02:30 haben sich die ersten aufgemacht zum flughafen und wir haben uns verabschciedet.

      es war ein klasse trip der so leicht nicht zu toppen sein wird.
    • ch kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Trotz der Niederlage wird dieser Abend für immer in meiner Erinnerung bleiben, wonach erstmal gar nicht aussah zu Beginn.

      Nachdem wir erst um 19 Uhr Ortszeit gelandet sind, mussten wir uns etwas beeilen um direkt zum Stadion zu kommen, was uns mit einer Punktladung um 20.40 Uhr auch gelang.

      Zum Spiel muss man ja nix mehr groß sagen, da wurde genug gesagt. Die Stimmung im Block empfand ich als gut für unsere Verhältnisse, wir haben unser bestes geben, aber zum Schluss hätte ich mir noch etwas mehr Unterstützung gewünscht. Viele allerdings, waren wohl zu sehr enttäuscht.

      Auch ich habe nach dem Spiel noch eine ganze Zeit lang im Block verweilt und habe den Spielern von Donezk applaudiert, da sie in meinen Augen ein gutes Spiel abgeliefert haben. Nur weil 2-3 von ihnen am Ende auf Zeit gespielt haben sollte man doch den sportlichen Geist der Fairness wahren. Sie wahren an dem Abend verdienter Sieger, schlechter Schiri hin oder her.

      Naja, danach gings dann mit paar Leuten aus dem Forum richtung Fanzone, wo aber tote Hose herrschte, sodass wir dann im "Last Stop Efes Beer" eingekehrt sind.
      Zu Beginn unterhielten wir uns natürlich noch über das Spiel und waren alle etwas gedrückt, auch das Bier schmeckte nicht wirklich. So sagte ich zu den anderen "Aus einem möglicherweise unvergesslichen Abend, ist ein Abend zum Vergessen geworden..." Gott sei Dank kam es jedoch ganz anders...

      Ca. 1 Stunde wurden wir aufgefordert dann zu gehen gegen 2.30, da der Laden wohl schließen wollte, aber er blieb noch eine ganze Zeit länger auf. Als wir grade am Bezahlen war merkten wir, dass vor der Bar einige Werderaner zugange waren und feierten. Bengalos wurden angezündet und sich selbst gefeiert.

      So gesellten wir uns auch zu dieser bunt gemischten Truppe und tranken bis morgens 7 Uhr vor der Bar und erzählten von Werder Anekdoten aus früheren Jahren. Diese Truppe bestand aus ca. 10 Leuten und einer war cooler als der andere gewesen. Es hat einfach riesen Spaß gemacht mit Gleichgesinnten über Werder fachzusimplen und einfach sich selbst zu feiern.

      Ein Beispiel hierfür war Trevis, ein Fulham- und Werder Fan, ca 55 Jahre alt und extra aus London zum Spiel gekommen war. Aufgrund einer Freundin in Deutschland wurde er iwie zum Bremen Fan. Er hat munter mit uns getrunken bis in den Morgengrauen und war ein super Typ gewesen. Er war plötzlich da und keiner wusste so richtig wo er her war, zumal jeder dachte er sei Türke, weil er so braungebrannt war und im Vollbart leicht türkisch aussah

      Zu später Stunde war dann auch der Pegel dementsprechend und es ging wieder zum Flughafen, wo dann herrlich weiter gesoffen und gesungen wurde bis mittags um 12.

      "Keine Schale, kein Finale HSV oder Yala Yala Ümit Davala" kennt jetzt wohl jeder der am Flughafen war zu dieser Zeit, egal ob Türke, Deutscher oder Ukrainer

      Die letzte Aktion in Istanbul war meine gekaufte Flasche Raki im Duty Free Shop von den letzten Lira, danach bin ich in Frankfurt aufgewacht und dachte wir starten grade erst in Istanbul los.

      Trotz kleinem Filmriss eine absolut geile Tour, die ich nicht missen möchte in meinen Erinnerungen.

      Vielen Dank an alle die dabei waren, ich hoffe ihr hattet auch soviel Spaß wie ich.

      Vielleicht liest ja auch der ein oder andere das hier, der auch dabei war, dann kann er sich gern per PN mal melden

      Ansonsten kann ich nur sagen: Werder Bremen Lebenslang Grün-Weiß, du bist der beste Verein der Welt mit den geilsten Fans
    • Standard Lüttich - Olympiacos Piräus

      Kurzes Resumée,

      gestern nach der Arbeit nach Lüttich gefahren, Ankunft gegen 18.00 Uhr. Parkplatz gesucht, gefunden, geparkt (direkt neben dem Stadion).
      An der Längstseite des Stadions ein paar Bier-und Essensbuden (ähnlich wie in England).
      Hab mir dann erstmal en Bier gegönnt und die heftigen Krawallen und Schlägereien der belgischen Hooligans zugeschaut. Dabei ist nahezu alles duch die Gegend geflogen was nicht irgendwie verankert war (Fernseher, Stühle, Bänke, Tische, Steine etc. etc. ). Ok, es war nicht gerade hilfreich der Stadt Lüttich, den Sperrmülltermin auf heute morgen zu legen.:huebscher::huebscher:

      So vertrieb ich mir dann noch bis zur Ankunft von Fahnder und Philipp die Zeit bei Jupiler Bier.

      Die Forumskollegen erschienen dann pünktlich:huebscher: gegen 19.45 Uhr am Stadion, so dass wir direkt einchecken konnten. Lüttich hat seinen UEFA Champions Club in einem feinen VIP Zelt. Ausgestattet wurden wir dann mit so nem VIP Band und nem schönen UEFA Schlüsselanhänger (mal sehen ob das Ding auch beim CL Finale nützlich ist:huebscher::mrgreen:).

      Wein, Sekt und Bier getrunken, lecker gegessen.

      Dann hoch ins Stadion, unsere Plätze waren im Guest/Partner Bereich und genau Höhe Mittellinie.

      Spiel begann sehr sehr eintönig udn langweilig. Beide Seiten mit hoher Fehpassquote und ohne zwingende Torchancen. Erst Mitte der ersten Hälfte wurde das Spiel zweikampfintensiver und Torchancen konnte man auch bestaunen. Mbokani erzielte dann kurz vor der Pause das 1:0 für Standard.

      Halbzeit runter, gegessen, gefachsimpelt getrunken und wieder hoch.

      Zweite Hälfte begann eben so zerfahren wie die erste Hälfte. Piräus hatte höhere Spielanteile, Lüttich stand jedoch defensiv sehr gut. Einziges Manko: Defensivzweikämpfe gewonnen, dann kam postwendend der Fehlpass ins Mittelfeld.

      10 Minuten früher bin ich dann gegangen, mein Auto stand ja direkt am Stadion und ich wollte nicht wirklich nach Spielende in den Menschenmassen bzw. Krawallen landen:huebscher::mrgreen:
      Somit habe ich das 2:0 durch Jovanovic nur noch im Auto gehört:huebscher:

      Positiv zu erwähnen ist die Stimmung im Stade Maurice Durfrasne. Trotz des an den Ecken offenen Stadions eine sehr gute Kulisse und ein teilweise fantastischer Support der Heimmannschaft.

      Um 24.00 Uhr war ich dann zuhause, hab Uschi begrüßt, mich ins Bett gelegt.

      Alles in Allem ein schöner Abend mit Frank und Philipp, leckerem Essen, ein paar Bier und leckerem Wein.

      :winke::winke:
      S: 1x12, 3x24
      Gerne per PN oder in meinem Suchfred melden :winke:
    • gaustar schrieb:

      Standard Lüttich - Olympiacos Piräus

      Kurzes Resumée,

      gestern nach der Arbeit nach Lüttich gefahren, Ankunft gegen 18.00 Uhr. Parkplatz gesucht, gefunden, geparkt (direkt neben dem Stadion).
      An der Längstseite des Stadions ein paar Bier-und Essensbuden (ähnlich wie in England).
      Hab mir dann erstmal en Bier gegönnt und die heftigen Krawallen und Schlägereien der belgischen Hooligans zugeschaut. Dabei ist nahezu alles duch die Gegend geflogen was nicht irgendwie verankert war (Fernseher, Stühle, Bänke, Tische, Steine etc. etc. ). Ok, es war nicht gerade hilfreich der Stadt Lüttich, den Sperrmülltermin auf heute morgen zu legen.:huebscher::huebscher:

      So vertrieb ich mir dann noch bis zur Ankunft von Fahnder und Philipp die Zeit bei Jupiler Bier.

      Die Forumskollegen erschienen dann pünktlich:huebscher: gegen 19.45 Uhr am Stadion, so dass wir direkt einchecken konnten. Lüttich hat seinen UEFA Champions Club in einem feinen VIP Zelt. Ausgestattet wurden wir dann mit so nem VIP Band und nem schönen UEFA Schlüsselanhänger (mal sehen ob das Ding auch beim CL Finale nützlich ist:huebscher::mrgreen:).

      Wein, Sekt und Bier getrunken, lecker gegessen.

      Dann hoch ins Stadion, unsere Plätze waren im Guest/Partner Bereich und genau Höhe Mittellinie.

      Spiel begann sehr sehr eintönig udn langweilig. Beide Seiten mit hoher Fehpassquote und ohne zwingende Torchancen. Erst Mitte der ersten Hälfte wurde das Spiel zweikampfintensiver und Torchancen konnte man auch bestaunen. Mbokani erzielte dann kurz vor der Pause das 1:0 für Standard.

      Halbzeit runter, gegessen, gefachsimpelt getrunken und wieder hoch.

      Zweite Hälfte begann eben so zerfahren wie die erste Hälfte. Piräus hatte höhere Spielanteile, Lüttich stand jedoch defensiv sehr gut. Einziges Manko: Defensivzweikämpfe gewonnen, dann kam postwendend der Fehlpass ins Mittelfeld.

      10 Minuten früher bin ich dann gegangen, mein Auto stand ja direkt am Stadion und ich wollte nicht wirklich nach Spielende in den Menschenmassen bzw. Krawallen landen:huebscher::mrgreen:
      Somit habe ich das 2:0 durch Jovanovic nur noch im Auto gehört:huebscher:

      Positiv zu erwähnen ist die Stimmung im Stade Maurice Durfrasne. Trotz des an den Ecken offenen Stadions eine sehr gute Kulisse und ein teilweise fantastischer Support der Heimmannschaft.

      Um 24.00 Uhr war ich dann zuhause, hab Uschi begrüßt, mich ins Bett gelegt.

      Alles in Allem ein schöner Abend mit Frank und Philipp, leckerem Essen, ein paar Bier und leckerem Wein.

      :winke::winke:


      klasse aktion mit uschi :winke:
    • Achtung lang :huebscher:

      Geschwindigkeitsübertretung – 48 Stunden mit mehr als 100km/h durch Europa

      Der ein oder andere wird sich sicherlich fragen, worauf ich mit dieser Überschrift hinaus will, aber dazu später, denn erst möchte ich meine Eindrücke und Erlebnisse einer besonderen Fußball-Tour wiedergeben. Auf Grund meiner Vereinszugehörigkeit, habe ich leider nicht die Möglichkeit, mein Team auf internationaler Ebene zu unterstützen, so dass ich ab und an andere interessante Spiele in Europa gucke und so meine beiden Hobbies Reisen und Fußball verbinde.

      Diese Woche standen zwei Duelle der Europaleague auf dem Programm:
      2.12.2009 – Levski Sofia vs. FC Villareal
      3.12.2009 – Galatasaray Istanbul vs. Panathinaikos Athen

      Nach kurzer Rücksprache mit Chris wurden Billigflieger und deren Reiserouten sowie Preise sondiert. Schnell wurde man sich einig und so flogen wir am frühen Nachmittag des 2.12.2009 von Dortmund nach Sofia. Die Anreise nach Dortmund erfolgte via Regionalexpress der bezeichnenderweise preislich das gleiche Niveau hatte wie der anschließende Flug. In Sofia angekommen sollte erstmal Geld gewechselt werden aber statt des erwartenden Kurses (2 Leva sind ~1 €) hätte es am Flughafen einen Wechselkurs von 1.57 gegeben, so dass wir für 3 € für einen 9-Sitzer bezahlt haben, der uns zur Central Bus Station gebracht hat, wo wir Tickets für den Nachtbus nach Istanbul erwerben wollten. Nach 150 Metern Fußmarsch trafen wir auf eine Wechselstube die einen Kurs von 1.94 veranschlagte und tauschten insgesamt 100 € um. Sicherlich viel Geld, aber es musste noch der Nachtbus, die Eintrittskarten sowie einige Getränkekaltschalen finanziert werden.

      Besagter Nachtbus fuhr um 23:00 Uhr Ortszeit ab und sollte in den Morgenstunden in Istanbul ankommen. Maya, eine übers Internet kennengelernte Journalistin aus Sofia, hatte dort für uns zwei Plätze reserviert sowie zwei Eintrittskarten für das UEFA Cup Spiel besorgt. Einen Online-Verkauf gibt es in Sofia nicht; zudem startet der Ticketverkauf dort in der Woche des Spiels selber. Wir hatten jedoch weder eine Bestätigung; noch Mayas Handynummer oder waren in ieiner Form dazu in der Lage kyrillische Schriftzeichen zu entziffern, so dass wir das schlimmste befürchteten und uns sämtliche Horrorszenarien ausmalten. Zudem konnte ich mich, warum auch immer, mit meinem Handy nicht ins Internet einwählen und daher auch keine Mails (ich bat Maya um ihre Handynummer) abrufen.

      Nach kurzer Suche fanden wir den entsprechenden Busschalter, haben uns auf Englisch verständigt und unsere Personalausweise rüber geschoben. Alles klappte glücklicherweise problemlos und statt der erwarteten 100 Leva mussten wir nur 90 bezahlen, da es noch 10% Studentenrabatt gab :) Gerade noch im Gespräch mit der Frau vom Busverkaufsschalten und sehr froh, dass alles mit den Bussen geklappt hat und wir uns damit abfanden uns am Stadion mit Tickets einzudecken, wurden wir von der Seite angesprochen. Erste Intuition war Geldbettelei und dann direkt mal mit „no“ geantwortet. Noch mal hingeguckt und nachgefragt… Es war oben erwähnte Maya, die unser grobes Zeitraster hatte. Also noch mal vorgestellt und uns für ihre Hilfe bedankt. Unser Gepäck, jeweils nur ein Rucksack, wurde an einem Schalter aufgegeben und wir luden Maya auf ein Bier ein; quatschten ein wenig und tauschen Eintrittskarten gegen Geld. Dann hat sie uns noch gezeigt, welchen Bus wir nehmen sollten, da sie leider noch arbeiten musste und dem Busfahrer auf Bulgarisch gesagt, wo er uns rauslassen sollte. Eigentlich kostet der Bus 1 Leva; aber der Busfahrer bat uns nach vorne auf seinen Notsitz, bot uns seine eigenen Zigaretten - im Nichtraucherbus - an und zahlen mussten wir natürlich gar nicht. Eine Kommunikation war auf Grund unserer fehlenden Bulgarischkenntnisse leider nicht möglich, so dass wir uns auf „Berbatov“ beschränkten und über die Zeichensprache erfuhren dass er Anhänger von CSKA Sofia ist. Er hätte wohl nicht viel gefehlt und er hätte uns ins Stadion gefahren. Unglaublich welche Gastfreundschaft uns in Bulgarien erwartet hat; sowohl von Maya als auch von sämtlichen anderen Personen. Dafür vielen Dank!

      Im Stadion angekommen, haben wir uns erst einmal umgesehen und wollten uns die nächsten Gerstensäfte gönnen. Widererwarten ging dies leider nicht, da man im Stadion nur Wasser und Sonnenblumenkerne erwerben konnte, so dass wir einen Blick auf „Sektor B“ warfen. Die Ultras von Levski Sofia haben im Georgi Asparuhov Stadion, in dem sich ca. 8.000 Zuschauer einfanden, eine eigene Kurve und wussten auch sonst durchaus zu gefallen. Neben diversen Zaunfahnen fanden sich dort ca. 3.500 Leute; Spruchbänder und drei große Schwenkfahnen ein und erzeugten eine recht ansehnliche Stimmung. Oft hat man auch Zuschauer auf der Haupttribüne und der Gegengeraden in Gesänge mit einbezogen. Das Spiel selber war auf eher schlechterem Niveau und hätte durchaus auch ein Montagsabendspiel im DSF sein können. Einzig der eingewechselte Senna ließ sein Können ab und an aufblitzen und erzielte auch das 2:0. Villareal tat nicht mehr als nötig, erfreute 20 mitgereiste Fans und gewann dann auch verdient.

      Wir suchten uns ein Taxi; fuhren wieder zur Busstation; wechselten unsere Jeans in eine Jogginghose und überlegten was wir mit den restlichen Leva noch machen könnten. Klar war wir brauchten eine Kleinigkeit zu essen und waren immer noch erstaunt über die verhältnismäßig günstigen Preise in Sofia. Da Leva für uns keinen nutzen mehr haben sollten wurde der Rest für Kaugummis, Dosenbier und Wasser verprasst und der Gang zum Busgleis 40 angetreten.

      Der Bus war überraschend modern. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht mit einem Reisebus, der ordentlich Beinfreiheit bot und wo jeder Sitz mit einem eigenen TV versehen war. Da wir weiterhin kein Bulgarisch verstanden und auch keine SD-Karte mit eigenen Filmen dabei hatten zogen wir es vor eben gekaufte Büchsen zu leeren, was uns jedoch nach der ersten leeren Dose von der Reisebegleiterin untersagt wurde. Also Musik an, Kopfhörer ins Ohr und schlafen. Gegen 3 Uhr nachts war dann aufstehen angesagt; Grenzkontrolle auf dem Landweg in die Türkei. Nach einigen Problemen „Show me your passport“ (wir hatten nur unsere Personalausweise dabei, was nach unseren Informationen auch ausreichend war bzw. ist) wurde bei uns auf jede Kontrolle verzichtet. Da wir noch ein Duty Free Center ansteuerten und die Busbesatzung auf Zigaretten und ähnliche Güter stand kam es zu einer erneuten Zollkontrolle und einem 45minütigen Aufenthalt.

      Kurze Zeit später gelang uns glücklicherweise die Fortsetzung unserer Träume und so schliefen wir bis zur morgendlichen Ankunft (7:00 Uhr) mehr oder weniger durch. Vielleicht gar nicht verkehrt, da heute ein dickes Rahmenprogramm und v.a. auch einiges an Sightseeing stattfinden sollte. Nichtsdestotrotz freuten wir uns auf die anstehende Dusche und wollten unser Gepäck im Hotel abgeben.

      Anders als sonst wurde nicht im Hostel genächtigt, sondern eine kostenfreie Nacht im neuerbauten Park Hyatt Istanbul genutzt. Nach einer Stadtrundfahrt mit Metro, Tram, Seilbahn und Fußmarsch sowie einem schönen Panoramafoto und Einblicken ins Inönü-Stadion (Besiktas) kamen wir in einem der luxuriösesten Hotels von Istanbul an. Während wir immer noch bzw. immer wieder über die Badewanne und die Dusche inkl. Hamamfunktion staunten, kam der Concierge um uns eine Schale mit frischem Obst zu bringen. Nach einer Dusche brachen wir auf um Istanbul zu erkunden und eine Kleinigkeit zu snacken. Abgesehen von der teilweise anstrengenden Bauweise ist Istanbul eine geile Stadt. Wir haben den Galata-Tower bestiegen um eine Aussicht zu bekommen; sind durch Taksim gelaufen, haben den Beyazıtturm sowie die Sultan-Ahmed-Moschee gesehen. Danach ging es noch über die Galatabrücke, hat diversen Anglern beim Fischen zu geschaut und ist noch durch eine Markthalle geschlendert. Zwischendurch wurde noch ein Stopp in einem türk. Cafe mit Shisha und Tee eingelegt. Bier wollte man uns dort nicht verkaufen, so dass wir auf dem Rückweg Richtung Hotel doch noch in einem Restaurant anhielten. Im Hotel wurde sich noch kurz frisch gemacht, zwei bulgarische Kamenitza aus der Nähe begutachtet und dann ging es Richtung Ali-Sami-Yen. Beim Concierge musste man sich erstmal entschuldigen, dass man für einen 20minütigen Weg kein Taxi nutzt, sondern lieber ein paar Schritte durch Istanbul geht.

      Nachdem die Karten beim Biletix-Stand abgeholt wurden, gönnten wir uns eine Stärkung und gingen früh ins Stadion. Dort wartete auch schon die erste Enttäuschung. Aus Athen kamen, abgesehen von ca. 50 Gästen auf der VIP-Tribüne keine Anhänger mit. Das Stadion sah zudem auch noch recht leer aus, hat sich aber bis zum Anpfiff abgesehen vom Gästeblock und einem Sicherheitsblock doch noch ganz gefüllt. Zudem standen wir mitten in der Fankurve, die sich `ne knappe Stunde eingesungen hatte und freuten uns auf ein erstes Pyrointro. Auch dieses kam leider nicht :( Abgesehen von einem Bengalo nach dem vermeintlichen 1:0 und ein wenig Rauch kurz vor Spielende gab es keine Tifo-Materialien. Auch Schwenkfahnen oder ähnliches hat man nicht vernommen. Trotzdem gab es auch ein paar Sachen die mir wirklich gut gefallen haben; u.a. der Verzicht auf ein Megafon. Es gibt einen Vorklatscher, der viel mit Gesten arbeitet und v.a. Leute und ruhige Ecken animiert. Zudem gibt es noch einige Capos im Fanblock die Gesänge aufnehmen und direkt weitergeben. Ein sehr gut funktionierendes System. Ebenfalls sehr ansprechend war das gleichzeitige Auf- und Ab-Bewegen des Schals sowie die Stimmung die auch von den anderen Tribünen überschwappte. Alle im Stadion anwesenden Fans waren bereit zwischendurch mal Gas zu geben. Man will sich gar nicht ausmalen, wie schön und laut es hätte werden können, wenn man mal von Gästefans gefordert wird.

      Nach einer vermeintlichen Abkürzung zum Hotel mussten wir aufs Taxi umsatteln; ein letztes Kamenitza und dann ein paar Stunden Schlaf bevor es in den Morgenstunden zurück nach Deutschland ging.

      Zusammenfassend muss man sagen, dass wir sämtliche Warnhinweise auf die Geschwindigkeit übersehen haben und das 5000 KM einfach zu viel für 48 Stunden sind. Die Stadt Istanbul fand ich absolut faszinierend und hätte gerne noch länger dort verbracht. Man sieht in der kurzen Zeit leider fast gar nichts.

      Hier noch ein paar Bilder:
      1) Sektor B (Ultras Levski Sofia)
      2) Panorama in Karaköy
      3) Inönü-Stadion (Besiktas Istanbul)
      4) Sultan-Ahmed Moschee
      5) Schalbewegung in der Heimkurve
      6) Blick aufs Ali-Sami-Yen (Galatasaray Istanbul)
      7) Feiern der Heimkurve
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      Dortmund wird Meister - Kiste Bier vs. Marki
      Dortmund wird Meister - Kiste Bier vs. Brasi
      Bears kommen in den SuperBowl - Kiste Bier vs. Pek[/center]
    • hammerster Bericht und ne satte Tour!:klatsch:
      [SIZE="1"]„Aktuell genügt scheinbar politischer Druck, uns zu Handlungen zu zwingen, obwohl der behauptete Anstieg von Gewalt im Fußball gar nicht belegt werden kann. Damit riskieren wir, auch künftig zum Spielball von Politikern zu werden, die das populäre Thema Fußball zur eigenen Profilierung nutzen. Dass sich die „Solidargemeinschaft Fußball“ in so eine Situation begibt, ist unnötig.“

      Dirk Zingler, Union Berlin Präsident[/SIZE]