Der Nationale Gerichtshof entschied jetzt, dass die Blutproben nach Deutschland geschickt werden dürfen. Ullrichs Anwälte hatten jedoch zunächst erfolgreich Einspruch erhoben, weil die die Herausgabe nach ihrer Ansicht die Grundrechte ihres Mandanten verletzen würde.
Wie die Madrider Zeitung „El País“ am Samstag berichtete, lehnte Spaniens Nationaler Gerichtshof den entsprechenden Einspruch ab.
Auf diese Entscheidung hat die Bonner Staatsanwaltschaft lange gewartet. Sie bearbeitet die Anzeige der Kriminalistik-Professorin Britta Bannenberg (Uni Bielefeld), in der dem Tour-Sieger von 1997 Betrug durch Doping vorgeworfen wird.
Um eine Anklage kam Ullrich bisher herum. Weil nur die Blutproben aus Spanien Licht ins Dunkel bringen können.
Laut „Süddeutsche Zeitung“ spricht nach den Worten des zuständigen Bonner Staatsanwalts Fred Apostel nun nichts mehr gegen einen baldigen Abgleich mit der Speichelprobe, die Ullrich am 31. Januar in Konstanz abgab. Sie befindet sich beim Bundeskriminalamt Wiesbaden.
Das Rätselraten um seine Verwicklung in den Dopingskandal um Fuentes könnte jetzt auch ganz schnell beendet sein...
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(BILD: ULLE gesteht alles usw.)
Vielleicht kommt das Geständnis ja noch.![]()