Beiträge von Bine
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guten Morgen

glückwunsch tom

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ich sag auch gute Nacht
kommt gut in den Wochenstart -
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ich sag auch gute Nacht

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Die Zeit des "schaun mer mal" ist vorbei. Jetzt müssen "Kaiser" Franz Beckenbauer und Löwen-Bändiger Karl-Heinz Wildmoser sagen, wie es mit einem neuem Fußballstadion weiter geht. Neues wurde gestern abend mit Spannung auf dem Stadiongipfel erwartet.
In der handverlesenen Runde saßen diesmal nur OB Ude und Planungsspezialisten aus dem Rathaus, die beiden Clubpräsidenten mit ihrem Architekten Albert Speer und Kultusminister Hans Zehetmair (als Hausherr der zentralen Hochschulsportanlage).
Es wurde gehofft, dass die Vereine einen Standort für ihr gemeinsames Stadion vorschlagen und einen Entwurf vorstellen. Nachdem fünf Jahre lang ergebnislos alles diskutiert wurde (vom Totalabriss des Olympiastadions bis zum Neubau in Riem oder Poing), drängt die Zeit. Das wissen alle Beteiligten. Denn bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 muss die Arena stehen.
Egal, auf was sich am Ende die beiden Vereine und die Stadt einigen werden. Die Münchner werden das letzte Wort haben. Denn OB Ude will sie mit einem Bürgerentscheid über den Standort und die Kostenbeteiligung der Stadt abstimmen lassen.
Eine ganz zentrale Frage ist noch ungeklärt: Wie bauen der FC Bayern und der 1860 München das gemeinsame Stadion? Denn die Löwen-Fans würden nie in ein Bayern-Stadion gehen. Möglich ist, dass die Clubs eine gemeinsame Betreibergesellschaft mit Bau und Unterhalt beauftragen.
Unterdessen gibt der Ex-Löwe Manni Schwabl nicht auf. Er will immer noch an der Grünwalderstraße mit dem privaten Investor DCM ein neues Stadion bauen. "Ende Februar reichen wir die Bauvoranfrage ein", bestätigte Schwabl gegenüber der AZ. Er plant für "unter 150 Millionen Mark" eine Arena für 33.500 Fans.
Die wichtigste Bedingung: Die Löwen müssen im Schwabl-Stadion spielen. Aber zwei neue Stadien neben dem dass verwaisten Olympiastadion, eines für '60 und eines für den FCB, sind derzeit unvorstellbar.
Obwohl 82 Prozent der 60er Fans liebend gerne wieder an "ihre" Grünwalderstraße zurückwollen. Das ergab eine private Internet-Umfrage (http://www.stadion-muenchen.de).
Auch die Bayern Fans wollen laut der Umfrage lieber ein eigenes Stadion. Aber das kann sich der FCB nicht leisten. Die Internet-Hitliste der beliebtesten Standorte: ZHS-Gelände, ehemaliges Radstadion, Ackermannbogen und Riem.lt. Abendzeitung