Natürlich kriegen die nicht mehr Leute rein, wenn sie auf 2G umstellen, und verdienen tun sie auch nicht mehr. Im Gegenteil. Das ist ja gerade der Punkt: Sie machen den Eindruck, dass sie ihre Möglichkeiten, Tickets zu verkaufen so lange ausreizen möchten, wie sie können, statt selber voranzugehen und sich zu überlegen, ob sie einen Beitrag zur Eindämmung von Infektionen leisten können.
Wenn die Zahlen weiter hochgehen und als Konsequenz Stadien wieder komplett zugemacht werden, dann ist das für den Bundesliga-Fußball ein Ärgernis, aber eben nicht existenzbedrohend. Und ich find's auffällig, dass die existenzbedrohteren Sportarten eher bereit sind, von sich aus ein Zugeständnis zu machen.
Geht auch nicht in erster Linie um Gladbach. Könnte man auch auf die Eintracht anwenden, von der ich am Samstag noch ne Ticketinfo-Mail im Briefkasten hatte mit den Worten: "Wir freuen uns, wenn du dabei bist und unsere Eintracht anfeuerst – ohne Abstand und ohne Maskenpflicht". Muss man auch erstmal drauf kommen bei der derzeitigen Entwicklung. Nicht alle Vereine fallen so auf, aber eben schon ein paar.