22 Prozent der Genfer Bevölkerung haben sich mit dem Coronavirus infiziert.
Für die Studie wurde zwischen Ende November und Mitte Dezember das Blut von 2000 Personen auf Antikörper getestet, die auf eine durchgemachte oder bestehende Infektion hindeuten. Am häufigsten mit dem Virus in Kontakt kamen junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren, mehr als ein Viertel dieser Altersgruppe wiesen Antikörper auf. Kinder unter sechs Jahren (15 Prozent) und alte Menschen (10 Prozent) waren hingegen seltener betroffen.
Die Seroprävalenzrate bei älteren Kindern hingegen war fast gleich hoch wie bei Erwachsenen. «Diese Quote weicht stark von den Ergebnissen am Ende der ersten Welle ab und lässt sich wahrscheinlich dadurch erklären, dass die Schulen während der zweiten Welle geöffnet blieben», sagte Silvia Stringhini von den Genfer Universitätskliniken (HUG) gemäss einer Mitteilung. (SDA)
Ich verstehe absolut nicht, warum solche Studien immer noch von älteren "Kindern" reden, wenn sie über die Altersgruppe 6-18 sprechen anstatt weiter zu differenzieren. Gerade wo es viele Hinweise gibt, dass es Unterschiede zwischen Grundschülern und Teenagern bzgl. ihrer Rolle in der Epidemie gibt und das sehr relevant für politische Entscheidungen sein kann (kann man z.B. Grundschulen offen lassen).
Eine Einordnung dazu hier: