Surprise, surprise...
R sensitiv 0,89
R stabil 0,87
Man müsste das RKI vor sich selber schützen. Dass die den 4-Tageswert überhaupt noch rausgeben...
Ich warte jetzt auf den Tweet vom Karl.
Surprise, surprise...
R sensitiv 0,89
R stabil 0,87
Man müsste das RKI vor sich selber schützen. Dass die den 4-Tageswert überhaupt noch rausgeben...
Ich warte jetzt auf den Tweet vom Karl.
Man bedenke, dass es nur noch zwei Auswärtsspiele sind...da holen wir eher die Punkte. Zuhaus sind wir miserabel.
Alter, Du bist aber auch ein Pessimist.
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Klugscheißmodus ON:
richtig wäre: 9 weitere Patienten haben R=0,55
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Ja, dieser mathematischer Fehler war mir beim Karl auch aufgefallen. Er gehört wohl nicht zu den ganz zahlenaffinen Menschen. Aber bei R>1 wird er hellhörig.
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Nach Söders Terz schien sich das ja ordentlich zu verzögern. Überraschung ist es aber natürlich nicht, das stimmt. Mich würde es dennoch wundern, wenn TUI bis morgen Nachmittag nicht die 6€ knackt.
Wenn es so einfach wäre, würde mich es doch sehr wundern...
Die TUI Aktie ist seit Beginn der Corona Pandemie noch immer ~50% im Minus. Wenn man das mal mit anderen Aktien/Unternehmen vergleicht, die auch erheblich von der Krise getroffen wurden, ist das aus meiner Sicht noch immer ein erheblicher Abschlag.
Bei TUI ist sicher noch einiges an Luft nach oben und sofern es keine zweite oder sogar dritte Welle gibt, müsste da auch noch was gehen
risk/reward ... ![]()
Wer sagt's dem Lauterbach?
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Gerade mal beim Karl auf Twitter vorbeigeschaut. Seinen letzten Tweet finde ich interessant:
https://twitter.com/Karl_Lauterbac…7Ctwgr%5Eauthor
(1) Gute Zusammenfassung der Bedeutung von Superspreadern für Zukunft der Pandemie. Enthält auch Literaturhinweise für Spezialisten. Superspreader sind gute Nachricht für Pandemiekontrolle. R=2,3 kann zB heissen: Pat 1 hat R=18, 10 weitere Pat haben R=0,5 bloomberg.com/opinion/articl…
(2) Das bedeutet: Findet der Superspreader keinen weiteren Superspreader, läuft die Pandemie sich tot, weil die Wahrscheinlichkeit bei den anderen, Superspreader zu finden, relativ klein ist!
(3) Mit dieser Info kann man arbeiten: ein Superspreader findet mit grösserer Wahrscheinlichkeit weiteren Superspreader, wenn er Gelegenheit dazu hat. Das kann man verhindern, wenn
(4) Es keine grossen Events mit vielen Leuten gibt, wo er in kurzer Zeit viele infizieren kann. Daher war das Verbot Grossveranstaltungen so überragend wirksam! Plus:
(5) Wenn Superspreader im Innenraum mit vielen Fremden Maske tragen oder Abstand halten. Beispiel Pflegekräfte, Busfahrer... Masken reduzieren Ansteckung durch Superspreader ganz massiv. Das ist der Grund, weshalb Masken so wichtig. Schliesslich:
(6) Mit Tracing App kann man die Kontakte der Superspreader früh warnen. Wenn ein weiterer Superspreader dabei ist und geht in Selbstquarantäne bis sein Testergebnis da ist stoppt die Kette dort. Für Schulen heisst das:
(7) Bisher weiss man: Schüler infizieren andere und werden infiziert. Ob sie auch Superspreader sein können weiss man nicht! Das muss dringend untersucht werden. Bis dahin gilt: In Schule Abstand, regelmässiges Lüften, weniger Schüler pro Klassenraum ein Muss.
Mit den Erkenntnissen der von uns gerade diskutierten geringeren Infektiosität der asymptomatischen Fälle kann man ja schon eine Tendenz zur Beantwortung von Frage 7 geben: Superspreader vermutlich seltener unter Kindern da nur selten Symptome .
To be continued...
Edit: Die Schlussfolgerung natürlich aus Laiensicht, um das nochmal zu betonen.
Fahnder, extra für Dich:
Eine im folgenden Tweet verlinkte Studie mit der Erkenntnis
Fortunately, patients with asymptomatic SARS-CoV-2 infection have a shorter duration of viral shedding from nasopharyngeal swabs and lower risk of a recurring positive test result of SARS-CoV-2 from nasopharyngeal swabs, which can provide a reference for improving the prevention and control strategies for patients who are asymptomatic
und der im Tweet aufgeworfenen Frage:
Very interesting studyMuch shorter duration of detectable virus in asymptomatic vs symptomatic patients with #COVID19Differences in live virus will need confirming with viral cultureCould this partly explain low rates of transmission from children?
Dazu brauche ich aber diesen scheiß Wert nicht um zu erkennen ,wie sich die Zahl der Neuerkrankungen entwickelt.
Soll halt das aktuelle Infektionsgeschehen beschreiben ohne die tägliche statistische Verzerrung. Da ich da zumindest bei dem 4-Tages Wert vom RKI wie beschrieben so meine Zweifel habe, gebe ich Dir Recht: Ein Blick auf die aktuellen absoluten Zahlen tut's auch.
Bloß in der öffentlichen Debatte spielt der Wert halt weiterhin eine Rolle (und bei Lauterbach auch, aber nur wenn er über 1 liegt). Insofern versuche ich ihn für mich einzuordnen.
Ich glaube ,so langsam ist doch egal, wo dieser Wert liegt.
Entscheidend sind doch die Zahl der Aktiven und die täglichen Neuerkrankungen.
Diesen R -Wert und vor allem wie er sich ergibt, versteht doch ohnehin kaum einer.Was ist denn eigentlich aus Muttis Verdopplungsfaktor geworden ,der ja ab 10 ,später ab 14 Tage gewünscht war?
Der dürfte ja fast bei 600 liegen.
Klar ,diesem Wert kann der Lauterbach natürlich nichts abgewinnen.
Der R Wert ist momentan recht egal, weil ob es nun täglich 400 oder 450 Infektionen sind... das macht keinen großen Unterschied. Wenn R aber konstant und dauerhaft über 1 dann wird der Wert schnell wieder relevant weil dann konstant exponentielles Wachstum und damit auch exponenziell steigende Neuerkrankungen...
Und noch als Ergänzung. Bei den Schätzungen hat das Nowcasting sowohl in die eine als auch die andere Richtung meist übertrieben, d.h. sehr gute Werte wurden im Nachhinein nach oben korrigiert, sehr schlechte Werte nach unten. Würde mich auch dieses Mal nicht wundern...
Ich schaue mittlerweile nur auf den "stabilen" Wert. Wenn Du mal in die R Excel Tabelle guckst, gibt es in einem sinkenden Gesamtumfeld immer steigende Zahlen von Sonntag auf Montag. Wenn der Montag im Vier-Tage Schnitt drin ist, ist der Schnitt entsprechend hoch, wenn nicht, dann niedrig. Keine Ahnung warum, aber das scheint deutlich zu verzerren .
Als Freund der Statistik habe ich mir die Bedeutung der Wochentage eben nochmal angeschaut. Montags - Donnerstags sind die Werte seit dem 21.03. (seitdem wir im wesentlichen bei <1 sind) deutlich höher als Freitags-Sonntags.
Ich weiß nicht, was die genau mit ihrem Nowcasting machen aber an Zufall kann ich da nicht wirklich glauben. Die Konsequenz ist, dass der 4 Tages Wert immer am Donnerstag am höchsten ist, sobald die vier "hohen" Tage in den Durchschnitt gehen. Am Sonntag und Montag mit den drei niedrigen Werten mit dabei entsprechend am niedrigsten.
Der letzte berichtete Tage heute: der Donnerstag...
Die heutigen 1,20 ergeben sich übrigens aus den Einzelwerten 1,31, 1,25, 1,30 und 0,94. Die 1,31 fällt morgen raus. Ergo: ab morgen geht der 4-Tages Wert wahrscheinlich wieder ein paar Tage lang runter...
Wie gesagt: ich schaue im wesentlichen nur noch auf den 7-Tages Wert. Auch der ist gestiegen. Das muss man natürlich beobachten und schauen ob sich an der Gesamtlage etwas verändert, aber Fahnder hat Recht: Einzelereignisse spielen natürlich eine immer größere Rolle.
Mich ärgert halt, dass in der Öffentlichkeit fast nur die 1,20 herumschwirren, ohne dass mal die Frage nach dieser statistischen Auffälligkeit gestellt wird.
Die Sommerferien werden sicher ein Test werden. Weil das Virus ja nicht weltweit auf null ist. Je mehr da alle dann schon wieder durch die Welt jetten, desto mehr Potential hat in meinen Augen die Chance dass es eine weitere Welle gibt.
urlaubsform spielt da natürlich auch noch eine Rolle.Aber die Entwicklung der Zahlen ist erst mal total positiv
Kommt sicherlich auch drauf an, wo der Sommerurlaub möglich sein wird und wie sich die Leute dort verhalten. In fast allen europäischen Urlaubsländern sind die Zahlen mittlerweile ja auch sehr gering und auch dort werden keine größeren Veranstaltungen erlaubt sein. Dazu kommen Schulschließungen (falls denn Kinder eine Rolle spielen).
Ich bleibe generell mindestens für den Sommer optimistisch solange es keine Großveranstaltungen gibt, weil wir mittlerweile so tief sind, dass man auch bei infizierten Rückkehrern eine Fallverfolgung machen kann.
In Schweden erstmals kein Corona Toter in 24 Stunden.
https://www.tagesschau.de/newsticker/liv…ter-in-Schweden
Hier wurde ja auch schon mal über die Weigerung der Schweden berichtet, am Wochenende zu sterben.
https://www.worldometers.info/coronavirus/country/sweden/
Schön, dass Tagesschau.de darüber berichtet und dabei die ganz offensichtliche statistische Verzerrung außer Acht lässt. ![]()
Sauber, zweimal der gleiche Beitrag mit kleinen Unterschieden
Schon korrigiert. ![]()
1,03 sensitiv
0,95 stabilVor zwei Tagen noch 0,61, jetzt 1,03. Die rechnen sich was zurecht. Am Ende wird es eh wieder auf irgendwas zwischen 0,8 und knapp unter 1 korrigiert.....
Ich schaue mittlerweile nur auf den "stabilen" Wert. Wenn Du mal in die R Excel Tabelle guckst, gibt es in einem sinkenden Gesamtumfeld immer steigende Zahlen von Sonntag auf Montag. Wenn der Montag im Vier-Tage Schnitt drin ist, ist der Schnitt entsprechend hoch, wenn nicht, dann niedrig. Keine Ahnung warum, aber das scheint deutlich zu verzerren .
Doppelter Post.
Gerade mal wieder ein Blick auf die Zahlen von Schweden geworfen. Man kann festhalten, es gibt dort trotz offener Schulen und eher lockeren Regeln keine exponentielle Ausbreitung, sondern es hat den Eindruck, dass R seit Wochen um 1 schwankt, mal etwas niedriger, mal etwas höher. und das gilt sowohl beim Blick auf die Todeszahlen als auch auf die der Infizierten
ABER: sie verharren dadurch auf einem wirklich hohen Niveau. In den letzten 7 Tagen haben sie im Schnitt jeden 61 Tote gehabt. Hochgerechnet auf D wären das ca. 500 Tote jeden Tag!
Sie sind kurz davor, Frankreich in der relativen Zahl der Toten zu überholen und Italien und UK sind auch nicht mehr weit.
R um ~1 kann man sich aus meiner Sicht erlauben, wenn man auf einem absoluten Niveau ist wie mittlerweile in D und einigen anderen Ländern und das gibt auch genügend Luft um notfalls gegenzusteuern. Aber in Schwedens Situation ist das im wahrsten Sinne des Wortes "tödlich". Insofern ist das für mich aktuell schwer zu begreifen, was dort gemacht wird.
Passt am Ende auch wieder recht gut in die bisher angenommenen Größenordnungen der infection fatatlity rate.
10 Tote bisher in Island. Bei ca. 3000. Infizierten wären das 0,33% (Heinsberg Studie hatte 0,37% ermittelt).
Für uns hieße das bei ca. 8.500 Toten ca. 2,5 Mio Infizierte, natürlich mit größerer Unsicherheitsspanne (und ich denke aufgrund der Altersstrukur eher etwas höhere IFR bei uns, was weniger Infizierte hieße).
Aber die Größenordnung der Dunkelziffer ist schon interessant. In Island weniger als Faktor 2. Bei uns eher Faktor 10 oder etwas mehr.
Also für mich persönlich hat Katar noch einmal eine andere Qualität als all die anderen Turniere vorher. Gar nicht mal auf das Land und seine Staatsform bezogen, sondern bezogen auf das Turnier selbst. Die FIFA hat speziell bei diesem Turnier den Bogen für mich einfach überspannt und die Vergabe war an Dreistigkeit kaum zu überbieten (Sommer/Winter, Bedeutung des Fußballs, Wahnsinn von x-Stadien auf kleinster Fläche...). Die zahlreichen Toten beim Bau der Stadien für das Turnier setzen dem Ganzen dann die Krone auf.
Touristisch reizt mich die Region auch nicht aber das ist selbstverständlich Geschmackssache.
Mir tut's aufgrund des sportlichen Reizes schon etwas weh aber ich werde nicht dabei sein.
Wie vom Vorredner gesagt: jeder muss für seinen Umgang damit einen eigenen Weg finden.