Hier auch mal etwas Vielversprechende zum Thema Medikament:
Beiträge von Werderstrand
-
-
nicht gut, Südafrika und Brasilien-Mutation haben wohl ein deutlich erhöhtes Reinfektionsrisiko, Antikörper aus einer bereits überstandenen Coronainfektion wirken also deutlich schlechter. bis gar nicht.
https://twitter.com/DrEricDing/status/1351686170044989442
stand im Bezug auf die Brasilien-Mutation(Manaus) schon vorher im Raum, weil dort nach der ersten heftigen Welle Antigenuntersuchungen eine Durchseuchung von über 70% ergeben hatten, aber jetzt die 2. Welle noch heftiger ist als die Erste...
Drei kurze Punkte von mir dazu:
- Die Studie, die Durchseuchung 70% für Manaus hochrechnet (!) wird kontrovers diskutiert und kritisiert, z.B. hier:
https://mobile.twitter.com/WesPegden/stat…801382955933697
- So wie ich es wirroligisch verstehe besteht das Immunsystem nicht nur aus Antikörpern, sondern auch aus T-Gedächtniszellen. D.h. ich könnte mir vorstellen, dass bei Reinfektion die Krankheit milder verläuft. Da würde mich eine Expertenmeinung interessieren.

- Feigl-Ding ist ein Alarmist, der von vielen Wissenschaftlern sehr kritisch gesehen wird.
-
Donald Trump ist einfach ein ganz, ganz schlechter Mensch. Ich kann da nur Hass empfinden. Ich hoffe, dass sich die politischen Verantwortlichen nicht von diesem Gefühl leiten lassen.
-
ist dir da Konzept mit den grünen Zonen klar? Keiner rein, keiner raus? Harte Grenzkontrollen. Abgesehen davon, ob man das will, wäre die Frage nach der Durchführbarkeit. Wir sind nicht Australien, wo die nächste Stadt im Zweifel locker 500 Km weg ist und die Kontrollen von drei Straßen ausreicht. Und vom Wetter will ich gar nicht anfangen. Winter in Australien ist nicht Winter in D.
Das hört sich natürlich nett an. Wer will nicht null Covid? Realistisch ist es hier leider nicht ansatzweise.Besonders gut gefällt mir in dem vermutlich gemeinten Zeit Artikel dieses Zitat:
Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, die selbst nicht am No-Covid-Papier beteiligt war, sagt: "Es hat klare Vorteile, wenn man das Virus komplett los ist. Man sollte in den kommenden Wochen noch einmal darüber nachdenken, ob das nicht eine Möglichkeit wäre."
Im Ernst, wie soll das gehen? Europa ist so stark vernetzt und so divers und komplex. Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen.Vor allem, wenn die Impfungen und hoffentlich auch der Frühling und Sommer helfen, dann kann man doch bis zum nächsten Herbst einen Riesen-Schritt machen, auch ohne Zero Covid.
-
Boris Palmer erzählt manchmal viel, wenn der Tag lang ist, aber diesen Kommentar zu den Zero Covid Befürwortern finde ich sehr treffend:
„Null Covid, gerne. Null Verbrechen, null Krieg, null Hunger und null CO2 kämen bei mir vorher.“
-
Aber der relative Anteil ist doch hier nicht so schlimm, oder? Die absoluten Zahlen haben doch auch bei B117 (mittlerweile, letzter Eintrag, dafür stark) abgenommen, oder les ich das Diagramm falsch?
Nein, leider nicht, das habe ich mit meinem Post auf einer Seite vorher versucht auszudrücken.
Die letzte Woche ist nur bis zur Mitte der Woche. Rechnet man das hoch ist B117 weiter im Wachstum.
-
und weil die Bundesregierung so große Angst vor B117 hat genehmigt sie dann noch 192 Flüge aus GB und 23 aus ZA, obwohl die Flugverbindungen offiziell eingestellt sind.
https://www.welt.de/wirtschaft/art…dem-zu-uns.html(ich weiß, Leute sind wahrscheinlich getestet worden etc.pp)
Habe ich auch gelesen. Schwierig zu begreifen.
-
Aber das verdeckt, dass sich Dänemark möglicherweise (!) immer noch auf einem exponentiellen Wachstumspfad bei B117 befindet. Die bekommen dann durch ihren Lockdown eine Atempause und vielleicht genug Zeit bis hoffentlich der Frühling und Impfung hilft.
Wenn (!) B117 ansteckender ist und die jetzt lockern, dann wäre (!) das exponentielle Wachstum eben explosiver. Ich spekuliere, aber das ist die mögliche Gefahr vor der die Berater der Bundesregierung Angst haben.
-
Wer mehr über die Entwicklung von B117 in Dänemark erfahren will, hier ein Link:
https://covid19genomics.dk/statistics
Innerhalb von sieben Wochen ist der B117 Anteil von 0.2% auf 7% gestiegen. Schon bedenklich.
Im Durchschnitt ist der Anteil je Woche um 66% gestiegen. Nächste Woche wäre der zu erwartende Anteil schon 11,6%. In weiteren 3 Wochen dann schon bei über 50% (irgendwann wird "Gompertz" das Anteilswachstum reduzieren - daher dies nur als Hinweis darauf, wie schnell so etwas theoretisch gehen kann).
Interessant sind die absoluten Zahlen der sequenzierten B117 Varianten.
Es sieht zwar in der letzten Woche so aus, als wenn die absolute B117 Zahl in Woche 2 auch gesunken ist (56 Fälle statt 97 Fälle in Woche 1), aber im Link oben steht, dass Woche 2 noch unvollständig ist. Wenn ich B117 mit den entsprechenden Prozentwerten und den Gesamtfällen hochrechne und berücksichtige, dass in Woche 2 ca. 3000 Fälle fehlen, dann würde B117 immer noch steigen, obwohl die Gesamtzahl aktuell stark sinkt (s. meine kleine Kalkulation).
Wird in den nächsten Wochen sehr spannend sein, das zu verfolgen.
Und um das klarzustellen: es ist nach meinem Verständnis nicht schon final geklärt, ob B117 ansteckender ist, wenn ja um wie viel und ob es andere Faktoren bei der Ausbreitung von B117 gibt.
Auch dazu ein kleiner Twitter Fred:
-
WTF?

https://www.welt.de/politik/deutsc…haerfungen.html
Link zu Beschlussvorlage.
Bei unterschreiten der 50 Wechselunterricht an Grundschulen und in weiterführenden Jahrgängen weiter Distanzunterricht? Die sind doch komplett irre.
Da hoffe ich doch auf Gegenwind aus den Ländern. Das ist von der Priorisierung einfach falsch aus meiner Sicht.
-
interessantes Interview mit einem sehr renommierten Experten, u.a. zu B117
Sorry für den Bild Link
Die aktuellen Zahlen aus UK und Irland machen vom Bauchgefühl her schon Hoffnung bzgl. B117. Gerade in Irland implodieren die Zahlen ja aktuell geradezu.Weiß jemand wie hart der Lockdown in UK und Irland gerade ist?

-
Der Gedanke hinter, Motivation der Gesellschaft mit einem festen Ziel auf langfristige Freiheit und nicht nur bis zum nächsten Lockdown, finde ich ja grundsätzlich gut. Alleine fehlt mir der Glaube, dass das in Europa auch nur ansatzweise umzusetzen ist. Wenn überhaupt dann auf gesamteuropäischer Ebene, das wird dann aber an ganz anderen Punkte scheitern. Stichwort gemeinsame europäische Linie
Kompletter Irsinn. Wer solche Dinge vorschlägt hat wirklich Null Ahnung von europäischer Politik und den Realitäten. Man kann ja mal die Australien Open anschauen, um zu begreifen, welche Handstände Australien macht, um bei Zero Covid zu bleiben. Wie soll das bei offenen Grenzen in Europa funktionieren? Wahnsinn.
-
Ein mal wieder sehr treffender Fleischhauer-Kommentar.
(dass ich sowas mal ausspreche...)
Hmmm, ein paar valide Punkte sind da schon drin, aber ein paar Fragezeichen auch.
Warum schreibt er der Lockdown funktioniert nicht bzw. die Zahlen sinken nicht? Wir erleben doch gerade das Gegenteil. Die Zahlen sinken doch seit fast einer Woche recht stark.
Wo ich ihm recht gebe: an die Machbarkeit, im Winter wieder zu lockern, ohne dass es einen Anstieg gibt, glaube ich auch nicht, Hat nirgends in Europa funktioniert, wird auch bei uns nicht funktionieren.
Und eine Inzidenz von 7 ist so weit weg, das ist fast schon albern.
Edit: Und als Ergänzung: meine persönliche Meinung ist, dass wir zumindest Ende Januar wieder die unteren Jahrgänge der Schulen aufmachen, wenn sich die Zahlen bis dahin weiter so verbessern. Da ist der langfristige Schaden am größten.
-
Mut wird belohnt.
-
wahrscheinlich weil henne auf der anderen seite steht
Das wird die Überlegung gewesen sein und dem daraus folgenden Vertrauen in ein 3 and out. Muss dann halt nur klappen.
-
Was war denn bei dem Wurf der Plan?
Jetzt ist es wirklich auf der Kippe.
-
Mal sehen wie viel das überstrapazierte Momentum beim Stoppen des nächsten KC Drive wert ist.
-
2 score game
.Nicht, dass ich wirklich an Spannung glaube.

-
Weil Fumble in der Endzone nur Touchback oder TD sein kann. Was wäre denn die Alternative? Ballbesitz an der 1 für die Offense? Dann würden die aber viele Bälle da ins Aus werfen

Die Regel ist mir von der Auslegung schon klar. Nur inhaltlich ist sie mir suspekt. Das könnte man ja auch anders lösen. Nächstes Down z.B. wieder vom Ausgangspunkt. Wechsel des Ballbesitz erscheint mir zu hart.
-
... aber eine Regel, die ich nicht verstehe? Warum Touchback? Warum anders gehandhabt, als wenn der Ball sonst ins Aus geht?
