Da sich einige gefragt haben, warum dieser Thread geschlossen ist: Wir haben mehrfach darum gebeten, dass der ein oder andere User die Frequenz und die Inhalte seiner Postings bitte mal überdenken soll, hat leider nicht geholfen. Also haben wir diesen eigentlich schönen Thread mal temporär dicht gemacht.
Beiträge von grover
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@mods
Der Coronathread ist jetzt kommentarlos - abgesehen von "Boah" von Pez - zu, oder mach ich was falsch?!?
Wir haben mehrfach darum gebeten, dass der ein oder andere User die Frequenz und die Inhalte seiner Postings bitte mal überdenken soll, hat leider nicht geholfen. Also haben wir diesen eigentlich schönen Thread mal temporär dicht gemacht.
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spätestens jetzt is klar wer der nächste bundestrainer wird
Brazzo?

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Grover, wo genau bin ich nicht auf deine Argumentation eingegangen?
Ich war es nicht, der diese Milchmädchenrechnung aufgemacht hat Inzidenzwert gestiegen trotz Ausgangssperre in Worms -> Ausgangssperre bringt nichts
Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass diese Kausalkette unsinnig ist, da der Inzidenzwert nun einmal durch sehr viele Faktoren bestimmt wird und es eben sehr wohl sein kann oder könnte, das die ausgangssperre trotz insgesamt gestiegener Inzidenz etwas gebracht hat
Mehr habe ich doch gar nicht gesagt
Ich habe zudem betont, dass ich nicht beurteilen kann ob so eine Ausgangssperre was bringt oder bringen würde.
Trotzdem muss ich mich her anscheinend dafür rechtfertigen, dass ich dem fanofsoccer geantwortet habe, dass seine sehr einfache Logik vom Ansatz her nicht passt.
Du diskutierst inhaltlich den Sinn einer Augangssperre, das will ich gar nicht diskutieren. Mir ging es um die Logik der Argumentationskette.
Alles anzeigenDeine Intension ist klar und durchaus auch logisch nachvollziehbar.
Immerhin hast du in dem längeren Beispiel nachvollziehbarere Zahlen gewählt als die 300 für Worms.
Aber da liegt doch der Hund begraben.Für die 5-10% so sie denn stimmen, denn wie @Kartenfahnder schon dargestellt hat waren die Studien, die Karl gestern im Talk anführte im Großteil aus der Luft gegriffen (zumindest überhaupt nicht nachvollziehabar wo und wann die gewesen sein sollen). Da wird es dann schwer mit Bezug auf ihn zu argumentieren.
Was bleibt ist, das in Worm die Zahlen um rund 30% gestiegen sind (von 172 auf 238).
Und das ja nicht nur bei geltender Ausgangssperre, nein es kamen ja durchaus weitere Maßnahmen dazu.Selbstverständlich kann die Ausgangssperre hier einen Anteil an einem nicht größeren Anstieg haben.
Aber es sind einfach viel zu viele Konjunktive in dieser Argumentation.
Hier ist Gewissheit gefragt, wenn es um so rechtlich gewichtige Einschränkungen geht.die Nachbarregion über den Rhein (Kreis Bergstraße) hatte:
26.3. -> 116,18
15.4. -> 148,27Dort finde ich keine Hinweise auf eine Ausgangssperre
siehe oben
Kleiner Hinweis: Ich habe mit keiner Silbe geschrieben, dass eine Ausgangssperre sinnvoll ist, notwendig, effektiv, oder was auch immer. Ich weiß es nicht, ich fordere auch gar keine
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letzteres ist belegbar falsch, denn die Inzidenz in den geimpften Gruppen ist enorm gesunken.
Ja komm vergiss es, ich akzeptiere mal, dass du kein Interesse hast auf meine eigentlich Argumentation einzugehen.
deinem Gedankenbeispiel stimme ich erstmal zu - aber du müsstest meiner Meinung nach in einem letzten Schritt dann auch noch vergleichen, wie sich die Inzidenz in vergleichbaren Regionen ohne die Maßnahme entwickelt hat.
Ist die Inzidenz dort um 20% oder sogar noch mehr gestiegen? Dann spräche sicher etwas dafür, dass die Maßnahme etwas bringt. Was aber wenn die Inzidenz dort ebenfalls nur um 5% gestiegen oder sogar gesunken ist...? Wie wird der Effekt der Maßnahme dann bewertet?Absolut korrekt. Sehr komplex und alles sehr schwer belegbar.
Aber: Genau das habe ich doch gesagt. Ich war es doch nicht, der gesagt hat, die Inzidenz ist gestiegen.,also bringt eine Ausgangssperre nichts. Ich war derjenige, der lediglich gesagt hat, du kannst das doch noch exklusiv vom Inzidenzwert ableiten. Ich muss mich hier rechtfertigen weil ich fanofsoccer darauf hingewiesen habe, das seine sehr einfach formulierte Logik falsch ist.
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Es ist ein Zeitraum von drei Wochen, da sollten eigentlich positive Effekte schon sichtbar sein
Lass dich doch mal bitte auf dieses Gedankenbeispiel ein:
1. Gestern wurde irgendwo von einem Mobilitätsforscher (was es alles so gibt) gesagt, Ausgangssperren bringen etwas. Lauterbach sprach glaube ich von 10 bis 20%, also im Mittel 15%. Für mein feines kleines Gedankenspiel lassen wir uns darauf mal ein und nehmen an, das stimmt auch so.
2. In einer Region steigt die Inzidenz im Durchschnitt um 20% kontinuierlich.
3. In dieser Region wird eine Ausgangssperre verhängt über vier Wochen. Alle Paramter drumherum bleiben gleich (es ist nur eine Modellrechnung)
4. Nach diesen vier Wochen stellst du fest, die Inzidenz ist um 5% gestiegen.
5. Deiner Logik folgend hätte die Ausgangssperre nichts gebracht, da die Inzidenz ja trotzdem gestiegen ist. Das ist aber doch absolut falsch, denn ohne sie wäre sie ja noch höher gestiegen.
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ich bin tatsächlich der Meinung, dass deine Aussage in der Form nicht sinnig ist. Ich für meinen Teil habe mich immer dafür ausgesprochen, Studien zu betrachten und endlich auch in Deutschland gescheite Zahlen zum Infektionsgeschehen zu erheben. Eben damit dieser relative Blindflug beendet wird, wo niemand weiß, wer sich wann wo ansteckt und wieviele.
Aber Grundrechtseinschränkungen nach über einem Jahr immer noch damit begründen, dass etwas wirksam sein KÖNNTE,so lange wir das Gegenteil nicht beweisen können? Sorry, da bin ich raus.Fahndi, da bin ich grundsätzlich ja bei dir, aber du musst es doch von beiden Seiten betrachten:
Natürlich sollte die Wirksamkeit von Maßnahmen belegbar sein, auf fundierten Fakten, Annahmen, Berechnungen, usw. basieren, erst Recht wenn diese Maßnahmen weitere Einschränkungen von Grundrechten bdeuten würden. Du kannst na klar nicht sagen, wir machen das mal, wird schon irgendwie helfen und wenn jemand daran zweifelt, dann soll er mir bitte das Gegenteil beweisen.
Auf der anderen Seite kannst du aber auch nicht stumpf sagen, der Inzidenzwert, der durch x Faktoren beeinflusst wird, der ist trotz der Maßnahme x gestiegen, also bringt diese Maßnahme ja nichts. Das ist vereinfacht gesagt, quatsch und mehr habe ich auch gar nicht gesagt. Da könnte man provokativ ja auch sagen Inzidenzwert steigt bundesweit, bundesweit wird geimpft, also bringen Impfungen nichts.
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"Beweise mir, dass es nichts bringt!"
Sorry, das kann als Argumentation nicht sein. So könntest du jeden beliebigen Unsinn begründen.Sorry Fahnder, lies dir den fett markierten Satz durch. wenn du dieser Aussage ernsthaft widersprichst, dann hat sich jede sachliche Diskussion für mich erledigt.
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Das eine Ausgangssperre nach knapp drei Wochen kein positiveWirkung entfaltet hat.
Aha, und wer sagt, dass der Wert ohne Ausgangssperre am 15.04. nicht vielleicht schon bei einer Inzidenz von 300 oder so läge?
Du kannst doch nicht stumpf die Wirksamkeit oder Unwirksamkeit einer Maßnahme daran koppeln ob seit Einführung dieser einen Maßnahme der Inzidenzwert gestiegen oder gefallen ist. Da spielen doch unzählige Faktoren mit rein. Mag sein, dass so eine Ausgangssperre nichts oder kaum etwas bringt, ich kann das nicht beurteilen, dein Zahlenvergleich sagt aber wirklich überhaupt gar nichts aus.

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Im ARD Morgenmagazin kam ein Beitrag über die Ausgangssperre mit dem Beispiel Worms (ab 26.03.) Es wurden Bilder von leeren Straßen und ein paar Polizisten gezeigt. Kommentar, es könnte damit Mobilität verhindert werden und dadurch Inzidenzen gesenkt werden.
Zahlen hat man vorsichtshalber nicht präsentiert, die habe ich mir angeschaut.
Inzidenz 26.03. 172,4. und 15.04. 238,2 , zwischenzeitlich kurzer
Rückgang wegen Ostern.Ja und was sollen mir diese beiden Werte vom 26.03. und vom 15.04. deiner Meinung nach sagen? Die Inzidenz ist deutlich gestiegen, und weiter?
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Interessant, dass in Berlin die Selbsttests für die Kinder zu Hause gemacht werden, da ist in NRW aktuell noch ein no-go, hier MUSS das in der Schule unter Aufsicht einer Lehrkraft geschehen.
In Niedersachsen Tests daheim (Kinder müssen Bescheinigung der Eltern über durchgeführten Test mit in die Schule bringen). In Bremen wird in der Schule getestet. In beiden Ländern gilt, wer nicht will, der nimmt am Distanzunterricht teil.
Praktisch funktioniert das aber z.B in Niedersachsen gar nicht. Die Kids haben bei uns Wechselunterricht. Die halbe Klasse ist heute vor Ort, die andere Hälfte morgen, usw. Bedeutet, pro Woche zwei oder drei Tage Präsenz pro Kind. Für die anderen Tage gibt es lediglich einmal die Woche Aufgaben, die an den Tagen ohne Präsenz eigenständig durchzuarbeiten sind. Wenn du nun ein Kind gar nicht im Präsenzunterricht teilnehmen lässt, dann kann es nur die paar Aufgaben für den Distanzunterricht machen und verpasst den halben Stoff.
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bei meinem cousin kannst du dich in seiner praxis ganz einfach per mail auf eine warteliste setzten lassen - will sagen deine aussage ist richtig und ich würde es jedem der
Mein Hausarzt macht es so, er hat eine Impfliste erstellt, dort sind nur Interessenten gelistet, die gemäß Priorisierung berechtigt sind. Zusätzlich gibt es aber noch eine Springerliste für kurzfristig freie Termine, dort sind Interessenten drauf, die eigentlich gemäß Priorisierung noch nicht dran wären.Ob sich da jeder draufsetzen lassen kann, oder z.B. nur Leute aus Prio 3, das weiß ich nicht.
Auf jeden Fall kann ich nur bestätigen, dass es auf keinen Fall schadet, wenn man selber aktiv wird und sich mit den Arztpraxen in Verbindung setzt.
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Gibt es eigentlich inzwischen neue Erkenntnisse, ab welchem Alter geimpft wird, bzw. werden soll? Durch die EMA zugelasen ist Moderna ab 18 Jahren, Biontech ab 16 Jahren und Astra-Zeneca ab 18 soweit ich weiß. Das es grundsätzlich zugelassen ist, bedeutet aber ja nicht automatisch, dass auch bei uns geimpft wird.
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Das mit den knappen Intensivbetten muss sich wohl aufs Personal beziehen. Laut aktueller Meldung des Gesundheitsministeriums im Saarland von heute gibt es im Saarland 432 Intensivbetten, davon seien 87%, also 377 Stück belegt. Es gibt aber noch eine Reserve für den Notfall, diese beläuft sich auf 400 Stück. Die Reserve ist also fast genauso hoch, wie die eigentliche Anzahl der Betten. Wenn man sich also die reine Bettenzahl betrachtet liegt die Auslastung eigentlich bei gerade mal 45%. Diese Zahlendarstellung erinnert mich ein bisschen an die neue tiefrote Karte der ARD
.Wurde auch hier bereits erörtert und ist nun mal so, das Problem liegt beim fehlend, bzw. seit Monaten überlasteten Personal. Was nützt dir bitte eine weitere Kapazität wenn du kein Personal dafür hast? Glaubst du die Intensivmediziner predigen seit Wochen, das ein Kollaps droht obwohl in Wirklichkeit alles bingo bongo ist und wir eigentlich noch freie Kapazitätemn ohne Ende haben?
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zumindest sollte Dank Impfung das Personal nicht mehr (oder weniger) wg Corona ausfallen.
Können wir dann festhalten, dass die Legende von der guten ITS Ausstattung so nicht stimmt? Muss ja wohl so sein.Will jetzt gar nicht mit Krankenhausschließungen in den letzten Jahren anfangen...
Das ist doch relativ. Was heißt gut? Ich glaube, obwohl es unbestritten große Probleme in unserem Gesundheitssystem gibt, ist es trotzdem eines der besten auf der ganzen Welt. Also mir fallen nicht besonders viele Länder ein wo ich mit einem auch nur ansatzweise so guten Gefühl zum Arzt gehen wollte oder gar ins Krankenhaus gehen würde.Ich glaube, es ist auch kaum ein Land so gut mit Intensivbetten ausgestattet wie Deutschland. Ich glaube da spielen so ziemlich alle andeen Länder in einer ganz anderen Liga.
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Ich als werdender Vater versuche seit Wochen eine Information (Gesundheitsamt Köln) zu erhalten WANN/OB ich geimpft werde (Freunde im anderen Kreis haben bereits beide Impfungen bekommen). Weder der Hausarzt, noch das Gesundheitsamt kann mit Antworten geben

Hat hier jemand das gleiche Problem und hat mehr Infos?
Bei der KV Westfalen Lippe steht als Info für Impfverordnung NRW bei Kontaktpersonen von Schwangeren:
"Je nach Impfstoffverfügbarkeit in den gynäkologischen Praxen möglich. Bitte kontaktieren Sie Ihren behandelnde(n) Gynäkologen*in." -
Hat die Schweiz dort einen höheren Personalpool pro Intensivbett? (kenne mich da 0 aus)
Möglich. Letzendlich hat jedes Krankenhaus eine bestimmte anzahl an Mitarbeitern, die auf den Intensivstationen eingesetzt werden können. Wenn du nun wegen Corona zusätzliche Betten einrichten musst, dann wird halt Personal von anderen Intensivstationen abgezogen. Das geht na klar nur bis zu einen bestimmten Punkt und führt dazu, dass in anderen Stationen weniger passiert, z.B weniger OPs, usw.
Vielleicht haben die in der Schweiz einen besseren Versorgungsschlüssel als wir, also was weiß ich, bei uns hast du auf 10.00 Einwohner 2 Intensivpfleger, in der Schweiz eben 4 und schon kannst du das dort deutlich besser koordinieren.
Es fehlt also schlicht das Personal und das kannst du nicht mal eben von der Straße reinwinken, zwei Tage coachen und dann auf die Patienten loslassen.
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darum geht's nicht. In der Schweiz gibt's wohl anteilig die Hälfte der ITS Kapazitäten und mehr als doppelte Inzidenz. Warum sind hierfür Intensivstationen überlastet und dort nicht? Ich würde es gerne verstehen. Ernsthaft.
Das Problem sind doch nicht die Betten, da könnte man in Deutschland bei Bedarf noch deutlich erhöhen, dass Problem ist das fehlende, bzw. ausgepowerte Personal.
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Und Kuntz? Wäre doch dasselbe, oder?
Aus diesem Grund würde ich auch keinen von denen gern auf dem Posten sehen wollen, befürchte aber einer der 3 wird es machen.Kuntz wäre auch die gleiche Suppe. Ich meine grundsätzlich ist das ja nicht schlecht, wenn man intern eine gute Lösung hat, machen viele Bundesligisten ja auch und manchmal klappt das ja auch, aber gerade beim DFB, da muss mal frischer Wind rein, uns zwar auf breiter Basis.
Schau dir doch mal die letzten Präsidenten an, andere Baustelle als Trainer, klar, aber die sind auch vollmundig gestartet und was ist rumgekommen, z.B. in Sachen Transparenz und Aufklärung? Gar nichts, das geht 1:1 weiter wie schon immer. Warum? Weil die Strukturen so fest verankert sind, da bist du alleine völlig machtlos.
Man ann von Klinsmann sagen was man will, aber als der damals kam, da wehte ein frischer Wind, auch durch Bierhoff. So einen Neuanfang benötigen wir auch jetzt.
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Ich fände Flick als Bundestrainer fatal. Keine Frage, er ist absolut qualifiziert für den Job, aber Flick ist exakt der Kandidat für das "weiter so" beim DFB. Ähnlich schlimm wäre es nur wenn man Sorg befördert.
Ich glaube, es muss wirklich, endlich einmal ein Neuanfang her, mit irgendeinem Trainer, der nicht schon 10 Jahre beim DFB war und einem neuen Manager.