"Hauptsächlich würden die Italiener sich um ihre Familien sorgen. Sie selbst sind jung, aber viele Eltern würden zu den Risikogruppen gehören. Und sie befürchten, dass das italienische Gesundheitssystem überlastet sein wird. In Norditalien befinden sich die Krankenhäuser bereits an der Kapazitätsgrenze. Und das norditalienische Gesundheitssystem ist besser ausgebaut, als das in Süditalien. „Wenn Corona sich auch dermaßen in Süditalien ausbreitet, gibt es hier nicht genügend Betten und man muss aussortieren, welche Patienten man behandeln kann und welche nicht“, berichtet die deutsche Burda-Forward-Kollegin Patricia Benedum aus Bari.
Weil man die Situation der überlasteten Krankenhäuser schlicht umgehen möchte, werde aktuell so restriktiv vorgegangen, erklärt Benedum. Überall seien Aushänge, dass man einen Meter Abstand zueinander halten müsse. Viele kleine Geschäfte in Bari seien bereits am Montag geschlossen gewesen. Viele Supermärkte ließen nur eine begrenzte Anzahl an Leuten gleichzeitig rein. Aber: Die Leute akzeptieren diese neuen Regeln ausnahmslos, so Benedum. Denn man verstehe den Ernst der Lage.
Jetzt hoffe man, dass die Maßnahmen anschlagen. Aus Sicht der Italiener müssten jetzt auch weitere Länder mit restriktiverem Vorgehen nachziehen."
https://www.focus.de/gesundheit/new…d_11576018.html
Hochskaliert könnte das hier auch passieren, wenn man nicht gegensteuert.