Alles anzeigenWieder da
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Alles besser als erwartet, die Hauptstraße nach Kiew komplett ausgebaut und die Straße weiter nach Charkiw ebenfalls gut befahrbar. Auf den Nebenstrecken schon eher Buckelpisten, aber die paar Kilometer fielen kaum ins Gewicht.
Kurzer Bericht: Abfahrt am Donnerstag gegen 15 Uhr , Ankunft in Lemberg gegen 10 Uhr. Kontrolle Deutschland/Polen gab es nicht. Grenzübergang in die Ukraine ziemlich verwaist. Nach 30 Minuten ging die Reise weiter. Nur Kontrolle der Reisepässe und des KFZ-Scheins. Weder Grüne Karte, noch jegliche Vollmachten etc. wurden benötigt.
Hatten uns eine Osteuropakarte fürs I-Phone für 30 Euro gekauft (unglaublich, jede Stadt, jeder Feldweg alles auf Englisch und sehr übersichtlich). Haben uns nicht einmal in 13 Tagen verfahren. Waren in Lemberg auf dem Campingplatz Butha Vikingiv oder so. Etwa 20 km östlich der Stadt. Preise waren gegenüber der Buchung nochmal angezogen worden und Bierpreise schwankten mit der Abnahme. Viele Sprachen Englisch und in der Stadt viele nette Leute, nette Clubs und keine Probleme.
Am 11.6 ging es dann weiter nach Kiew mit etwas Bauchschmerzen vor den Straßen Polizisten, aber im ganzen Land nicht 1 x angehalten worden. Einheimische in kleinen Dörfern der englischen Sprache nicht mächtig, aber überall total freundlich und hilfsbereit (Tanken, Bierreserven auffüllen). Ach so, Diesel für etwa 95 Cent getankt.
In Kiew auf einem bewachten Parkplatz 1.2 KM vom Stadion genächtigt, am Stadion gewesen, leider keine erschwinglichen Karten fürs Spiel Ukraine – Schweden bekommen. Nächsten Morgen weiter nach Charkiw, etwas holperiger aber dennoch viel besser als angenommen. Dort alles etwas russischer, aber netten Ansprechpartner am Campingplatz gehabt, der Übersetzen konnte. Dazu Poolanlage dabei. Daher auch ein Tag länger als geplant das gute Wetter genossen. Nach dem Spiel in der Fanzone gefeiert ( von Gefühl her waren dort nur Touristen, Luden und deren *****n. War noch wer da?? Essen U-Haft??) Am 15. Wieder zurück nach Kiew, zum Stadion gegangen und SWE- ENG geschaut, ein paar Bierchen in der Stadt und am nächsten Morgen zurück nach Lemberg.
Dort nochmal richtig feiern gewesen ( Preise in einer Woche um 30% im Metro Club gestiegen ), Tag später letztes Gruppenspiel geschaut und etwas gefeiert. Gegen 3 im Bett und am nächsten Tag um 13 Uhr Abfahrt gen Heimat. Durchgefahren bis Dienstagmorgen um 10 Uhr und leider war’s das auch schon. Rückfahrt wie Hinfahrt, keine Probleme an den Grenzen.
Insgesamt ein geiler Trip, ähnlich wie in Portugal von den Entfernungen, Leute waren aber noch offener und herzlicher. Keine Probleme mit Einheimischen, gegnerischen Fans oder sonst wie.
Kosten hielten sich auch in Grenzen. Karten, Übernachtungen, Sprit und Mobil etwa 750 Euro pro Person. Dazu dann noch knapp 550 Euro für Feierei und Verpflegung. Schade, dass viele sich haben abschrecken lassen von der negativen Berichterstattung, war auch die Meinung der Engländer.
Super interessanter Text!
Freue mich auf die Fahrt bei Finale mit deutscher Beteiligung ![]()