Sprache wandelt und verändert sich genau so wie die Welt, in der sie verwendet wird und welche sie beschreiben und abbilden soll.
Ja, wenn Menschen anders sprechen, ändert sich auch die Sprache irgendwann.
Das ist aber hier nicht der Fall, sondern eine sehr, sehr kleine Gruppe von Menschen hat irgend eine unsinnige Quatschsprache erfunden, die darüber hinaus auch noch von einer übergroßen Mehrheit der Menschen abgelehnt wird. Diese kleine Gruppe ist aber z.B. extrem überproportional in Medien vertreten und versucht u.a. auf diese Weise, diese Sprache zu "scheinlegitimieren".
Um es mit deinen Worten zu sagen, es ist schon ein sehr schwaches Argument, wenn man als erwachsener Mann damit argumentiert, dass Sprache sich im Lauf der Zeit ändern würde, dabei aber einfach übergeht, dass diese spezielle Änderung von einer sehr klaren Mehrheit der Menschen sehr deutlich abgelehnt wird.
Duden und Co werden ja auch regelmäßig an Neuerungen angepasst, in diesem Fall aber zu Recht nicht. Ich finde es etwas erschreckend, dass du anscheinend den minimalen Grundkonsens, dass staatliche Einrichtungen, die Bildung vermitteln, sich auch zwingend an die jeweils aktuell gültigen Regeln der deutschen Sprache halten sollten, nicht mitgehen willst.
Zudem kannst du ja auch jederzeit die Form mit * nutzen.
Nein, ich verwende das generische Maskulinum, so wie das die Regeln der deutschen Sprache vorsehen.