Ich hoffe , der " Organisationsweltmeister " Deutschland bekommt das hin .
Würde bedeuten , daß mit den ca. 15 Mio zu Ende Q1 die komplette Bevölkerung , die geimpftwerden möchte ( Ü16 ) auch geimpft wäre ( bis Ende Juni )
Die Lieferzahlen sind ja nun schon länger bekannt. Hoffentlich verkackt die Regierung das nicht nun auch noch. Da muss zur Not, wie die Jugend heutzutage sagt, 24/7 geimpft werden.
Vielleicht wäre es auch hilfreich mit der Terminvergabe nicht erst zu beginnen, wenn sie den Impfstoff in den Händen halten.
Zudem sollte das Zurückhalten der zweiten Impfdose überdacht werden.
Nach der aktuellen Strategie der Bundesregierung waere es sogar (fuer eventuelle Oeffnungen und Lockerungen) foerderlich, wenn zuerst diejenigen geimpft wuerden, die viele Kontakte haben. Das koennte den so viel beschworenen Inzidenzwert nachhaltiger sinken lassen, als wenn man diejenigen impft, die ohnehin viel zu Hause sind und/oder nicht viele Personen treffen.
Richtig, aber die Senkung des Inzidenzwertes ist nicht das Ziel, obwohl man dies bei den Reden der Politiker manchmal meinen könnte, sondern die älteren Personen der Gesellschaft, für die das Virus mit einer stark überhöhten Wahrscheinlichkeit schwere Verläufe und auch den Tod zur Folge haben kann, zu schützen.
Daher kann ich die Priorisierung nachvollziehen und halte sie grundsätzlich auch für richtig.
Aber es gilt auch: An einem Tag muss der max. mögliche Impfstoff verimpft werden und dann darf und muss die Reihenfolge auch mal spontan außer Kraft gesetzt werden.
Impfstoff am Ende des Tages zurückzuhalten, um ihn am nächsten Tag einer priorisierten Person zu verabreichen, ist nicht zielführend.