Neuer Entwurf für die Ostfassade vorgestellt
Mehr nutzbare Fläche und ein weithin sichtbarer Schriftzug – das sind die Merkmale des Neu-Entwurfs der Ostfassade des neuen Stadions. In der Bezirksvertretung Laurensberg hat der Projektverantwortliche für den Stadionneubau, Stephan van der Kooi, die Vorschläge des Architekten am Mittwochabend erstmals vorgestellt, nachdem von der Politik eine Überarbeitung angeregt worden war. Die Alemannia favorisiert nun die Erweiterung der Fläche um mehr als 400 Quadratmeter, sodass die Außenseite des Stadions an der Krefelder Straße nicht nur die Fankneipe, sondern auch den Fanshop beherbergen würde. Über der breiten Glasfront könnte ein Schriftzug samt Wappen prangen. „Aus unserer Sicht vereint der Vorschlag Form und Funktionalität. Wir sind auf die Anmerkungen und Vorschläge der Politik eingegangen und haben die Ostfassade damit deutlich aufgewertet“, sagt van der Kooi. Alternative wäre die „Verkleidung“ mit einem Architekturgewebe aus Edelstahl (Bild 2). Dieses würde in die äußere Stützenachse eingehängt werden. Das Gewebe bildet von weitem betrachtet eine geschlossene Fläche, lässt die dahinter liegenden Strukturen aber weiterhin erahnen. Am heutigen Donnerstag werden die Alternativen ebenfalls dem Planungsausschuss in öffentlicher Sitzung vorgestellt. „Nach diesen beiden Präsentationen werden wir sicherlich ein gefestigtes Meinungsbild der Politik erfahren haben“, so van der Kooi. Danach wird die Planung fortgeschrieben und die letztendlich entscheidende Finanzierbarkeit final geprüft.