Beiträge von alonso-mosley
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Leichte Fahrprüfung für Werder-Star Diego?
Justiz ermittelt gegen Northeimer Fahrlehrer und TÜV-Prüfer wegen Bestechung
Ein Fahrlehrer aus Northeim in Niedersachsen soll in Zusammenarbeit mit einem TÜV-Prüfer zahlreichen ausländischen Fußball-Profis illegal zu deutschen Führerscheinen verholfen haben. Zu den Kunden gehörte auch der Brasilianer Diego, Mittelfeldregisseur bei Bundesliga-Tabellenführer Werder Bremen.
Die Staatsanwaltschaft Göttingen durchsuchte gestern die Wohnungen und Geschäftsräume des beschuldigten Fahrlehrers und des TÜV-Prüfers. Es bestehe der Verdacht, dass die Spieler besonders leichte oder gar keine Prüfungen absolviert hätten. Dafür soll der Prüfer vom Fahrlehrer Geld erhalten haben, erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt Hans-Dieter Apel, der wegen Bestechlichkeit und Bestechung ermittelt. Bis zu 40 - überwiegend südamerikanische - Profis seien so auf einem schnellen Weg zur deutschen Fahrlizenz gekommen. Ihre in der Heimat erworbenen Führerscheine verlieren in Deutschland nach 180 Tagen ihre Gültigkeit. Gegen die Spieler werde bisher aber nicht ermittelt, sagte Apel.
Neben Diego sollen unter anderen auch dessen Landsleute Marcelinho (damals Hertha BSC Berlin), Lucio (Bayern München) sowie die Dortmunder Dede, Ewerthon, Amoroso und Flavio Conceicao ihre Fahrprüfung in Northeim abgelegt haben. Ob und wieviel sie im Einzelfall von den Praktiken des Fahrlehrers wussten, gilt es noch zu klären, ebenso die Frage, ob sie eine besondere Vergütung gezahlt haben.
Fakt ist: Um überhaupt im Landkreis Northeim die Prüfung ablegen zu dürfen, mussten die Spieler vor Ort mit einem Wohnsitz gemeldet sein. Nach Informationen dieser Zeitung wurde dafür im Fall Diego die Anschrift einer Fahrschule in Hardigsen im Landkreis Northeim genutzt. Dort ist der Werder-Spielmacher immer noch polizeilich gemeldet - sein Mercedes trägt sogar das Northeimer Kennzeichen.
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Deutschland blickt auf Northeim
Nach Vorwürfen gegen einen Fahrlehrer: Kamerateams und Fotografen auf den Spuren der Fußball-Stars
So viel Medienrummel ist selten in Northeim und Hardegsen: Kamerateams von RTL, Sat1, NDR und anderen Sendern ziehen durch die Straßen, Fotografen von Bild-Zeitung und Nachrichtenagenturen folgen ihnen. Die Kennzeichen ihrer Autos tragen Kürzel aus der ganzen Republik. Sie machen Aufnahmen von der Fahrschule, deren Inhaber ausländischen Bundesliga-Profis Fahr-Unterricht gegeben hat. Und weil bei der Führerschein-Vergabe einiges nicht mit rechten Dingen zugegangen sein soll, ermittelt jetzt die Staatsanaltschaft gegen den Fahrlehrer und einen Fahrprüfer.
Auch beim Hardegser Bürgermeister Dieter Sjuts steht das Telefon nicht still: Der Fahrlehrer wohnt im Ortsteil Trögen. Einige Fußballprofis hatten dort vorübergehend ihren Wohnsitz gemeldet, um hier ihre Fahrprüfung machen zu dürfen. Wie viele Fußballer das waren, ist unklar. "Ich kann keine Zahlen nennen", lautet die Antwort von Sjuts.
Sowohl Fernseh- und Radiosender als auch die Nachrichtenagenturen wollen wissen, wie Sjuts die staatsanwaltlichen Ermittlungen bewertet: "Aus meiner Sicht hat sich der Fahrlehrer bislang nichts zu Schulden kommen lassen", sagt Sjuts. Zurzeit bestehe lediglich ein Anfangsverdacht. "Die Tatsache, dass jemand seinen Hauptwohnsitz vorübergehend nach Hardegsen verlegt, ist nicht verwerflich und aus Sicht der Verwaltung ein völlig normaler Vorgang."
Anderer Ort, die gleichen Fragen: Peter Ahrens, Leiter des Ordnungsamtes beim Landkreis, das die Daten aller Führerschein-Bewerber prüft, schnauft durch. Er hat schon mehrere Interviews gegeben. Und sagt immer wieder: "Aus unserer Sicht ist mit den Meldedaten und bei der Beantragung der Führerscheine alles korrekt gelaufen".
Dass sich Weltstars angemeldet hatten, habe man oft gar nicht bemerkt: "Die haben nicht ihre Künstlernamen benutzt, sondern natürlich die richtigen Namen. Und die kennt ja keiner."
Auch bei der Stadt Northeim gibt es viele Anfragen, berichtet Silvia Binnewies. Sie sitzt im Vorzimmer des Bürgermeisters - und telefoniert an diesem Tag mit so ziemlich allem, was sich auf dem deutschen Medienboulevard herumtreibt.
Da geht es ihr genauso wie der Staatsanwaltschaft in Göttingen, die die Ermittlungen führt. Nach bisherigen Erkenntnissen seien mehr als 30 Fußballprofis Kunden des Fahrlehrers gewesen, sagt Hans Hugo Heimgärtner. Sie stammten vorwiegend aus Südamerika. Der Fahrlehrer soll einen TÜV-Prüfer dafür bezahlt haben, dass dieser den Sportlern das Bestehen der Fahrprüfung bescheinigte, so lautet der Verdacht der Ermittler. Die am Dienstag bei Hausdurchsuchungen beschlagnahmten Unterlagen seien noch nicht ausgewertet, sagt der Behördensprecher. Auch die Frage, ob die Wohnsitzverlegungen eine Straftat oder eine Ordnungswidrigkeit darstellen, ist offen. "Das war noch nicht Gegenstand unserer Ermittlungen".
Die Kamerateams und Reporter geben sich aber nicht nur bei den Behörden die Türklinken in die Hand, sondern auch in der Northeimer Fußball-Kneipe Zum Boss. Deren Wirt Karl-Heinz Greiff kennt den Fahrlehrer, und er hatte RTL ein Interview gegeben, das gestern Vormittag gesendet worden war. Anschließend will der Boss, wie er genannt wird, mit Journalisten nicht mehr sprechen: "Keine Zeit", so wehrt er Anfragen ab und zapft weiter. Drei Reporter vom NDR zucken mit den Schultern. Dann holen sie sich auch von ein paar Gästen eine Abfuhr - und anschließend in der Fleischerei Wolff erstmal was zu Essen.
Bei den Gästen von Boss Greiff ist am Mittag der Fahrlehrer trotzdem das Hauptthema - wurde bei der Vergabe von Führerscheinen tatsächlich geschummelt? "Wenn du genug Geld hast, geht alles", sagt einer, "und die Fußballprofis haben eine Menge Geld". Dass aber der Fahrlehrer, den sie alle kennen, betrogen hat, glauben die Männer am Stehtisch nicht: "Eigentlich traue ich ihm das nicht zu", sagt Wilhelm Ronnenberg aus Katlenburg.
Bei dem Fahrlehrer haben gestern natürlich auch zig Redaktionen und Sender angerufen - per Mobiltelefon und im Büro war kaum ein Durchkommen. Als wir den Mann erreichen, sitzt er im Auto und gibt eine Fahrstunde: "Der Schüler hat bald Prüfung, den kann ich doch nicht sitzen lassen", sagt er - "die nächste Straße links ab." Die Vorwürfe, die ihm jetzt gemacht werden, weist er zurück: "Da ist nichts dran. Ich arbeite seit mehr als fünf Jahren mit den Fußballern und plötzlich findet das alle Welt anstößig." Nach Rücksprache mit seinem Anwalt will er sich in den nächsten Tagen ausführlich äußern. -
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Jetzt wird mir auch klar, warum Podolski den Führerschein geschafft hat:
Fahrlehrer unter Verdacht
Schule und Prüfer im Visier der Staatsanwaltschaft - Wurden Promis gegen Geld leichte Prüfungen geboten?
NORTHEIM / GÖTTINGEN. Die Profis gaben sich die Klinke in die Hand. Zahlreiche Fußballer der 1. und 2. Bundesliga - vor allem Nicht-EU-Ausländer - sind in den vergangenen Jahren nach Northeim gepilgert, um in der Kreisstadt eine deutsche Fahrerlaubnis zu erwerben. Stolz präsentierte sich dort ein Fahrlehrer immer wieder mit prominenten Kickern.
Jetzt ist der Fahrlehrer deswegen ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Der Verdacht: Er soll zusammen mit einem TÜV-Prüfer Fußballern zu einem Führerschein verholfen haben, in dem ihnen besonders leichte oder auch gar keine Prüfungen abgenommen wurden. Dafür soll der Fahrlehrer dem Prüfer Geld gegeben habe.
Keine Ermittlungen gegen Fußballer
"Wir haben keine konkreten Anhaltspunkte, dass Fußballer irgendetwas in dieser Art gemacht haben", begründete Hans Hugo Heimgärtner, wieso es gegenwärtig keine Ermittlungen gegen die Profis gibt. Das könnte sich aber noch ändern. Wenn nämlich im gestern bei Durchsuchungen der Geschäfts- und Privaträume des Fahrlehrers und des Prüfers sichergestellten Beweismaterial sich entsprechende Hinweise finden.
"Ich halte den Ball ganz bewusst flach", betonte Heimgärtner in der Fußballersprache. Es sei noch völlig offen, ob tatsächlich ein strafbares Verhalten der beiden Beschuldigten vorliege.
Die Brasilianer Ewerthon, Amoroso, die einst bei Borussia Dortmund spielten, waren ebenso unter den prominenten Northeimer Fahrschülern wie ihr heute dort noch aktiver Landsmann Dede. Auch die Brasilianer Lucio (heute Bayer München), Marcelinho (ehemals Herta BSC) oder der Argentinier D'Allesandro (einst VfL Wolfsburg) erwarben ihren deutschen Führerschein in Südniedersachsen. Der deutsche Nationalspieler Thorsten Frings (Werder Bremen) machte vor etwa zweieinhalb Jahren in Northeim den Motorradführerschein.
Die Ermittlungen sind laut leitendem Oberstaatsanwalt Hans-Dieter Apel aufgrund eines anonymen Hinweises aufgenommen worden. Nachdem sich nach ersten Nachforschungen Ungereimtheiten bestätigt hätten, sei es zu den Durchsuchungen gekommen. So sollen sich einige der Fußballer vorübergehend unter der Adresse des Fahrlehrers in Northeim gemeldet haben, um dort ihre Fahrprüfung ablegen zu können.
http://hna.de/niedersachseni…r_Verdacht.html -
Zitat von Walli
Ich habs vermasselt! Ich wollte mit dem Kauf des Buches bis Weihnachten warten, und nun ist es überall ausverkauft!
Kennt jemand eine Adresse, wo man das Buch noch beziehen kann (zum Originalpreis, nicht zu ebay-Preisen)?
Wäre klasse!

Gruß Walli

Geht mir genauso. Wenn jemand einen Tipp hat bitte PN. Danke...
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Zitat von Jabroney
Würd mich sehr freun, wenn ihr ins Gästebuch und in die Linkliste schreibt, und bei der Umfrage mitmacht. Ich mache gern einen Gegenbesuch auf eurer Homepage.
Jabroney
Da hast Du ja noch einige Grounds zu besuchen. Hamburg und natürlich der Borussia-Park sollten in 2007 einen Pflichtbesuch wert sein...

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Hier der Nachfolgebericht:
Chaos beim HSV - Eklat auf Mitgliederversammlung
"Sonst säuft der HSV ab"
Aus dem Krisenklub Hamburger SV ist nun auch ein Chaosklub geworden. Die mit Spannung erwartete Mitgliederversammlung am Montagabend begann wegen des Massenandrangs zunächst mit einstündiger Verspätung und dann mit einem Eklat: Bei der obligatorischen Abstimmung über die Zulassung der Presse kam es zur ersten Kampfabstimmung des Abends. 689 Mitglieder stimmten zu, 791 dagegen.Ein einmaliger Vorgang in der Vereinsgeschichte, den Klubboss Bernd Hoffmann konsterniert kommentierte: "Ich weiß, wir sind ein Klub, der eine sportliche Krise hat, aber ich hatte mir eigentlich vorgestellt, dass wir dokumentieren, kein Chaosklub zu sein."
Die Reaktion: Hoffmann erntete mehrheitlich Pfiffe und Raus-Rufe.
Dies schien ein Vorgeschmack auf das, was am Abend noch zu folgen drohte, wie beispielsweise auch die Verweigerung einer Entlastung von Aufsichtsrats-Boss Udo Bandow. Zu dieser kam es zwar nicht mehr - die sich enorm in die Länge ziehende Veranstaltung wurde kurz vor Mitternacht abgebrochen -, doch Bandow erntete zuvor nach seiner Rede überwiegend Applaus.
Den bekam auch teilweise Klubboss Bernd Hoffmann nach seinem Vorstandsbericht. "Jeder von uns übernimmt die Verantwortung. Es gibt noch ein sportliches Ziel für uns: Das heißt Nichtabstieg", so die Kernaussage der ausführlichen Situationsanalyse Hoffmanns. "Dafür müssen alle Kräfte gebündelt werden."
Der Klubboss appellierte eindringlich an den Gemeinschaftssinn: "Ohne Geschlossenheit wird der HSV absaufen!"
Die Mitgliederversammlung verlief alles in allem weit weniger brisant als es der Anfangspaukenschlag vermuten ließ. Dazu trug wohl auch bei, dass weder Trainer Thomas Doll noch die Mannschaft am Montagabend anwesend waren. Auf Geheiß des Trainers war das gesamte Team der Veranstaltung ferngeblieben. Der um seinen Job kämpfende Coach hatte seine Entscheidung damit begründet, dass sich die Spieler auf die letzte Partie der Hinserie am Samstag bei Alemannia Aachen konzentrieren sollte.
Während der Mannschaft eine Woche Urlaub gestrichen wurde - bereits am 27. Dezember müssen die Profis aus 14 verschiedenen Nationen wieder zum Trainingsstart am Volkspark antreten - ist eine Entscheidung über die Zukunft von Trainer Thomas Doll noch nicht gefallen. Nach der letzten Hinrunden-Partie will sich der Vorstand zusammensetzen und über die Zukunft des Trainers entscheiden. "In welcher personellen Zusammensetzung wir das Unternehmen Klassenerhalt angehen, werden wir zügig, aber in Ruhe angehen", betonte Hoffmann.
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In der Gesamtwertung hat Christoph Baudson (wieder Zweiter in der Tageswertung) seinen Vorsprung nochmals vergrößert. Respekt!!!
1 Christoph Baudson 4392 borsig borsig 386
3 Willi Willi 370
4 Prinz der Prinzessin 365
5 Manuel "anacoma" Zumpe 358
6 el tren 355
7 Ticket chefin 336
8 Schaeng ' 327
9 Juve Schoede 322
10 Mario Wünsche 321
11 ral ph 315
12 Philipp Keil 307
13 alonso mosley 303
13 Charlys Dad 303
15 Ulrich Bäurle 301
16 bran dus 295
17 Torsten Drewitz 294
18 Oliver Höptner 276
19 Norbert Schumm 275
19 Nina Heptner 275
21 Tickt Cheffe 274
22 schinder hennes 266
23 flsch flsch 262
24 Prinzessin . 252
25 Worf ulus 244
26 Sebastian Arndt 237
27 Pizarro14 Pizarro14 233
28 ace knox 232
29 arno 73 226
30 morpheus20 morpheus20 224
31 220toto 220toto 216
32 Melanie Went 213
33 Spargo Diebelsman 207
34 Alexander Mirschel 205
35 Gand alf 201
36 Sebastian Kaiserslautern 198
37 Tim-Philip Wegner 176
38 spin ne 152
39 arni banani 146
40 Noch Einbit 143
41 Elvis Valderama 106
42 Michael Geiler 92
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Der 16. Spieltag ist ausgewertet: Sieger wurde "Anacoma". Herzlichen Glückwunsch!!!
1 Manuel "anacoma" Zumpe 542 Christoph Baudson 47
3 Prinz der Prinzessin 44
4 borsig borsig 39
4 ral ph 39
6 Ticket chefin 37
7 Philipp Keil 36
7 Schaeng ' 36
9 Oliver Höptner 33
10 Worf ulus 30
11 el tren 26
11 Mario Wünsche 26
13 arni banani 25
14 Torsten Drewitz 24
14 ace knox 24
16 alonso mosley 23
17 Ulrich Bäurle 21
18 Elvis Valderama 20
19 Noch Einbit 19
20 Charlys Dad 17
20 Spargo Diebelsman 17
22 Prinzessin . 16
23 Willi Willi 14
23 Tim-Philip Wegner 14
23 Gand alf 14
26 Sebastian Arndt 13
26 Juve Schoede 13
26 bran dus 13
29 Nina Heptner 12
30 220toto 220toto 10
31 Norbert Schumm 8
31 schinder hennes 8
33 flsch flsch 5
34 arno 73 4
34 Melanie Went 4
37 spin ne 1
38 Tickt Cheffe -1
39 Michael Geiler -2
40 Pizarro14 Pizarro14 -4
41 morpheus20 morpheus20 -6
41 Alexander Mirschel -6
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Warum müssen sich manche Dinge eigentlich wiederholen:

Samstag, 16. April 2005 - 17:31 Uhr
29. Spieltag: Bor. M'gladbach - FSV Mainz 05 1:1 (0:0)
Unfassbar - Schon wieder kein Sieg
Schon wieder gab die Borussia einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand. Nachdem Oliver Neuville den VfL in der zweiten Halbzeit in Front gebracht hatte, sorgte Thurk in der Nachspielzeit für den 1-1 Ausgleich.

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Hier findest Du was zu Deutschland-DVD's:
http://forum.tooor.de/off-topic-plau…html#post348849
Gruß, alonso-mosley.
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Zitat von MustermannBln
.... Ihr habt Hotel und Flüge gebucht, aber ich habe bereits meinen Urlaubsantrag abgegeben

Bist Du bis 2010 nicht in Rente?
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Zitat von pospo
So, "Hotel" (Township Inn) für die Nacht vom 10. auf den 11. Juli 2010 ist gebucht.

Habe gerade mal nach "Township Inn" gegoogelt. Sieht nicht so einladend aus. Ist ja aber nur für eine Nacht...
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http://www.heimat-hier-und-dort.de/assets/images/Cranz_04_2.JPG -
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Hab ich gerade im www. gefunden:
Diese Seite ist die Antwort auf die geschmacklose Seite von http://www.dollraus.de.vu: (Steht auf der Startseite)

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Zitat von Florian-HSV
so geht das einfach nicht weiter... ich finde, man sollte jetzt mal ein paar hungrigere spieler ranlassen... laas, berisha, gouhari, feilhaber... die kämpfen wenigstens noch und zählen nicht wie manch anderer profi während des spiels die auflaufprämie auf ihr schweizer bankkonto hinzu... und wächter würd ich nun entgülig in die wüste schicken. den ersten ball hätte selbst mladen pralija noch gehalten und ein guter torwart hält auch den freistoß von misimovic...
aber im tor hatten wir es irgendwie schon immer... ich glaub seit butt hatten wir nichts mehr gescheites... und seit doll läuft es auch im sturm nicht mehr...
Was macht eigentlich Pralija?
Hamburg - Wenn sich ein Fußball-Spieler bei den Fans unsterblich machen will, hat er verschiedene Möglichkeiten: Tore schießen wie am Fließband, kämpfen bis zum Kreislaufkollaps, grätschen bis die Grasnarbe qualmt. Einige Kicker aber bleiben noch jahrelang in aller Munde, weil ihnen einfach gar nichts gelang. Einer von ihnen ist Torwart Mladen Pralija.Nach dem ersten Spieltag der Saison 1987/88 lotste Ernst Happel-Nachfolger Josip Skoblar seinen damals jugoslawischen Landsmann von Hajduk Split zum HSV. Pralija sollte die Lücke schließen, die Uli Stein nach seinem Rauswurf aus dem HSV-Kasten (Faustschlag im Supercup gegen Bayerns Jürgen Wegmann) hinterlassen hatte. "Er ist Jugoslawiens bester Torwart", schwärmte Ex-HSVer Ivan Buljan nach der Verpflichtung. Was folgte, war ein Debakel.
Das Debüt bei Bayern München ging mit 0:6 in die Hose, die Fans stöhnten über "den Fliegenfänger" und das Hamburger Abendblatt registrierte "das neue Torwart-Problem des HSV". Ein völlig verunsicherter Pralija griff fortan an so manchem Ball vorbei, den ein Kreisliga-Keeper mit der Mütze gefangen hätte. 14-mal hütete er das HSV-Tor, kassierte dabei stolze 30 Treffer (beim 2:8 in Gladbach wurde er beim Stand von 1:3 verletzt gegen Richard Golz ausgewechselt).
Der HSV zog die Notbremse. Skoblar (mittlerweile Talentsichter für Olympique Marseille) wurde in die Wüste geschickt, sein Nachfolger Willi Reimann verpflichtete als erste Amtshandlung "Torwart-Opa" Jupp Koitka. Die Zeit von Mladen Pralija in Hamburg war vorbei.
Rückblickend erinnert sich der jetzt 44-Jährige: "Es war eine unglückliche Zeit. Als ich nach Hamburg kam, hatte ich kaum trainiert, kannte weder das Umfeld noch die Sprache." Dass er trotzdem ein guter Keeper war, daran lässt der zweifache Vater keinen Zweifel. Bis 1993 spielte er noch bei Hajduk Split und Toronto Croatia (Kanada) und war nach eigenem Bekunden "kurz vor dem Sprung in die Nationalelf".
Stattdessen folgte der Einstieg ins Trainergeschäft. Nach sechs Jahren als Torwarttrainer bei Hajduk wagte Pralija 1999 den Schritt ins Fußball-Exotenland Singapur. Als Chefcoach der "Singapore Armed Forcers" gewann er den Singapur-Cup - eine Mischform des englischen FA- und Liga-Cups - kehrte aber schon nach einem Jahr in seine Heimat zurück: "Singapur ist doch sehr weit von Kroatien weg."
Pralija heuerte wieder bei Hajduk an, ist dort jetzt Co-Trainer vom ehemaligen Nationalspieler Zoran Vulic. Doch wie lange noch?
In Singapur ist der Posten des Nationaltrainers vakant und Pralija, dessen gute Arbeit in dem Stadtstaat nicht vergessen wurde, ein Kandidat für die Nachfolge des Dänen Jan Poulsen. "Ich habe meine Unterlagen eingereicht und meine Vorstellungen erläutert. Jetzt warte ich darauf, dass sich der Verband bei mir meldet", so Pralija, dessen Heimweh längst wieder der Abenteuerlust gewichen ist. In der nächsten Woche soll eine Entscheidung fallen.
Als Hauptverantwortlicher der A-Nationalmannschaft und der U 23-Teams wäre es seine Aufgabe, das Projekt "Goal 2010" in die Tat umzusetzen: Die Qualifikation Singapurs für die Weltmeisterschaft 2010. Ein reizvolles, wahrscheinlich aber ebenso realitätsfremdes Ziel. 2002 scheiterte Singapur in der Qualifikation für die WM in Japan und Südkorea als Gruppenletzter. Zwei Punkte wurden geholt - durch Unentschieden gegen Kuwait und Kirgisistan . . .
Vielleicht verschlägt Pralija das Reisefieber auch ganz woanders hin: "Mein Landsmann Enver Maric arbeitet als Torwarttrainer bei Hertha BSC. Und ich kann mir gut vorstellen, auch einmal in die Bundesliga zurückzukehren."
http://www.abendblatt.de/daten/2003/02/28/129119.html?prx=1 -
Zitat von flsch
du wirst NIE an mir vorbeikommen.
13 alonso mosley 280
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22 flsch flsch 257
"NIE" ist jetzt eingetreten...
Qualität setzt sich halt doch durch...