Moin Moin,
mein Ziel ist fast geschafft, es fehlen noch knappe 50km bis zur virtuellen Grenze der Ukraine.
Die Spendensumme wächst auch, doch vielleicht hat ja jemand noch nicht und möchte etwas Gutes tun?
Am Wochenende hatte ich das wunderschöne Wetter genutzt und habe ein paar Höhenmeter
im Sauerland gesammelt.
Anbei ein kleiner Bericht und Fotos
Tour durch den Arnsberger Wald und dem schönen Möhnesee (128km / 2042 Höhenmeter)
Nach dem Start im Stadtzentrum von Arnsberg biegt man von der Ruhrtalstraße auf die Grimmestraße und
folgt der B229. Die Straße beginnt sofort recht ordentlich mit über 5 % zu steigen und führt zunächst geradeaus
durch das Stadtgebiet. Nach etwa 1,5 km endet die Bebauung. Die Straße führt nun auf einer Brücke über die
Autobahn und dabei so hoch über das Tal, dass man einen recht spektakulären Ausblick hat. Nach einem eher
flacheren Abschnitt hinter der Brücke zieht die Steigung wieder an. Nach einigen Kurven lässt die Steigung dann
nach, und bald ist die Passhöhe zum Bockstall erreicht. Weiter gehts vorbei am Oerberg in Richtung dem nächsten
Anstieg zum Fellberg. In dem Neuhauser Ortsteil Wilhelmsruh beginnt bei Überfahren des Hevebaches die Steigung,
die gleichmäßig mit um die 5–6 % ansteigt. Nun geht’s weiter an den schönen Möhnesee, der fast komplett umrundet
wird. Doch der nächste Anstieg zum Eisenberg lässt nicht lange auf sich warten. Die eigentliche Steigung beginnt
einen guten halben Kilometer nach Verlassen des Ortskerns von Niederbergheim. Die Steigung beträgt mit kleineren
Schwankungen um die 5 %, maximal werden etwa 8 % erreicht. Auf der Passhöhe gibt es einen Parkplatz, wo die
Kraftreserven nochmals aufgefüllt wurden. In der anschließenden Abfahrt nach Hirschberg hat man unterwegs einen
schönen Blick nach Süden. in Hirschberg, einem pittoresken Dörfchen auf einem Hügel mitten im Arnsberger Wald
geht der Weg weiter zum nächsten Anstieg zum Lattenberg. Die Straße führt noch an ein paar Häusern vorbei und
anschließend relativ bald in den Wald. Bei um die 3-6 % Steigung ist niemand gezwungen, sich zu überanstrengen,
und nach einigen Kurven hat man die Passhöhe erreicht. Mit einer kleineren Abfahrt bis nach Freienohl steht der
härteste Anstieg des Tages auf dem Programm. Der Anstieg zum Küppelturm. Zuerst führt die Straße flach durch
ein Wohngebiet, verläuft dann an einer Abzweigung halbrechts und überquert dann wieder die Ruhr. Jetzt erst,
nachdem ich schon den ersten Kilometer ohne Höhengewinn verschenkt habe, geht es zur Sache. Zuerst führt
die Straße am Hang entlang aufwärts, trifft dann wieder in ein Wohngebiet, wo es scharf rechts weiter geht. Ab
jetzt heißt es die Steigung zu überwinden. Es wird kurz bis 20% steil, und auch der weitere Verlauf bis zum
Gipfel ist nicht viel flacher, sodass dieser eine Kilometer doch ziemlich in die Beine geht. Danach geht es weiter über
Olpe und Frenkhausen zur Bergstraße Odin, diese ist zwar kurz, schafft aber dafür einen zweistelligen
Steigungsdurchschnitt. In Schüren folgt eine schnelle Abfahrt nach Wenholthausen und ein längerer Anstieg in
die Biermetropole Grevenstein. Kurz bevor das Ende naht, steht noch die Hellefelder Höhe auf dem Programm.
Die Steigung pendelt nahezu über die ganze Länge relativ gleichmäßig um die 6 %, maximal werden gut 8 %
erreicht. Die ersten 1,1 km verlaufen etwas langweilig mit nur ganz leichten Kurven in nordöstlicher Richtung,
bis eine 180-Grad-Kehre erreicht wird. Ab hier ist die Strecke kurviger und deutlich ansprechender. Zwischendurch
hat man einen schönen Blick nach Süden auf Hellefeld. Auf der Passhöhe kann man ein wenig in Richtung Norden
schauen, bevor auf der Serpentinenabfahrt nach Arnsberg der Wald wieder dichter wird. Eine großartige Sauerlandrunde
geht hiermit zu Ende.
Hier nochmal der Spendenlink: https://www.donatie.cc/campaigns/benjamin-pampus/
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