https://www.ndr.de/nachrichten/ni…ikament150.html
Freiwillige bitte vortreten ![]()
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Alles anzeigenAnzahl Corona Fälle auf dem Kontinent Afrika seit Ausbruch: 2,7 Millionen bei 1,26 Milliarden EinwohnernUSA/Kanada: 20 Millionen bei 370 Millionen Einwohnern
Europa: 26 Millionen Fälle, 450 Millionen Einwohner
Gründe u.a.: Altersstruktur, soziales Leben (außen vs innen), Gene. Sicherlich auch weniger Tests
Siehe u.a. auch https://m.apotheken-umschau.de/Coronavirus/Wa…ote-560723.html
Von daher:
Was bringt's den armen Ländern wenn in reichen Ländern jetzt auf das Impfen verzichtet würde?! Gar nichts m.M.n.Man kann den armen Ländern besser helfen wenn man selbst aus dem Gröbsten raus ist.
Alles andere (Solidaritätsadressen) klingt nach Kirchentag und Wunschdenken.
Du klatscht dann sicherlich auch lieber vom Balkon, als 0,5Prozentpunkte mehr Krankenkassenbeitrag oder 1% mehr Steuern zu zahlen. ![]()
"Was bringt's den armen Ländern wenn in reichen Ländern jetzt auf das Impfen verzichtet würde?!"
Es geht gar nicht um einen Verzicht, es geht um eine gleichmäßigere Verteilung von Überkapazitäten. Es geht darum nicht 3 Autos in der Garage stehen zu haben, während der Nachbar 30km zu Fuß zum Einkaufen gehen muss. Es geht nicht darum, kein Auto mehr zu haben.
Btw, dass Israel bereits so viel Impfen konnte liegt unter anderem auch daran, dass sie bereit waren 30$ pro Impfdosis zu bezahlen, den aktuell höchsten Preis für Biontech-Impfdosen.
Es ist ja nun nicht so, dass wir uns dass nicht auch locker leisten könnten, es ist aber eben auch erklärtes Ziel keine Preisspirale nach oben entstehen zu lassen.
Bevor man solidarisches Handeln belächelt, sollte man sich vllt. mal Gedanken darüber machen, wie lange es wohl dauert, bis man in einem unsolidarischem System nicht mehr auf der Geber-, sondern auf der Nehmerseite steht. Der Weg dahin ist kürzer, als man denkt.
Bekanntlich bin ich seit geraumer Zeit der Ansicht, dass der ein oder andere falsche Schwerpunkte in der Corona Bekämpfung setzt. Unsere Politiker haben viel richtig gemacht, aber bei weitem nicht alles. Zu erzählen, dass der beste Schutz der Alten eine niedrige Inzidenz ist (was stimmt), sollte nicht dazu führen, angesichts einer hohen Inzidenz nur mit der Schulter zu zucken.
Da werde ich dir sicherlich nicht widersprechen. ![]()
interessant der Fleischhauer, wo doch seine Kollegen aus der Redaktion in den letzten Tagen die
Gründe für die Entscheidungen der EU sehr klar dargelegt haben.
https://www.focus.de/politik/auslan…d_12827022.html
https://amp.focus.de/politik/auslan…d_12819403.html
Glaubt hier ernsthaft jemand, dass der Spahn das besser hinbekommen hätte, der nicht einmal Masken besorgen kann ![]()
https://www.br.de/nachrichten/de…mp-veto,SKsKGG1
da wird wohl einer explodieren...
Natürlich ist eine niedrige Inzidenz am besten. WIR HABEN ABER KEINE NIEDRIGE INZIDENZ.
Ich bin wahrscheinlich einfach zu doof die Logik und Intention des letzten Satzes deines Ausgangsposts zu verstehen. Oder der war doof, eigentlich aber auch egal.
Over and out ![]()
Wenn sie es geschafft haben, dass sich nicht wie bei uns überproportional viel alte Menschen infizieren, dann haben sie doch genau das richtig gemacht, was bei uns in die Hose gegangen ist.
Ja, offensichtlich haben sie das mit dem 2. Lockdown, sieht man ja an deinen Kurven.
Die Gründe dafür sind aber vielfältig und stehen in keinem Gegensatz zu der These, dass man die Alten am Besten durch eine niedrige Gesamtinzidenz schützt.
Der irische Lockdown beinhaltet im übrigen ein komplettes Besuchsverbot und ein Reiseverbot.
ÖPNV auf 25% Kapazität reduziert, Feste Einkaufszeiten für Risikogruppen etc.
Dann kann man auch einfacher die Schulen offen lassen und den Eintrag in ältere Bevölkerungsschichten verhindern.
Wahrscheinlich haben die aber für die Durchsetzung auch einfach eine einfachere Gesetzeslage, als wir hier. Oder sie haben sie frühzeitig geschaffen. Dazu fehlen mir leider die Infos.
Kann mir nicht vorstellen, dass alle dieser Regelungen in Deutschland durchsetzbar wären, bzw. vor Gericht bestand hätten.
Das haste aber wohl nicht richtig hingeschaut.
Deine Ausführungen sind zwar sicher richtig, erklären aber nicht die beinahe konstante Todesrate.
Von daher haben sie wohl neben dem LockDown auch noch was anderes besser gemacht.
Die Todesrate ist eben extrem davon abhängig, welche Personengruppen sich infiziert haben und wie stark das Test- und Krankenhaussystem ausgelastet sind.
Aus den Kurven direkte Rückschlüsse zu ziehen ist dann doch etwas simpel, wenn man den Altersschnitt der Infizierten und deren Wohnverhältnisse (sehr hohe Ansteckungs- und Todesraten in Alten- und Pflegeheimen) nicht mit einbezieht.
Auch in Irland nehmen in den letzten Tagen die Zahlen in den Krankenhäusern und Intensivstationen deutlich zu. Und vor allem haben die inzwischen auch eine sehr hohe Positivtestrate von 13% im 7-Tageschnitt.
Das deutet aus meiner Sicht eindeutig darauf hin, dass die Tests eher nicht mehr präventiv eingesetzt werden, sondern primär zur Verfolgung von Kontakten.
Die Konsequenzen daraus werden steigende Todesraten sein, ähnlich wie wir es hier bei uns auch gesehen haben, weil man eben hinterher läuft und nicht vorweg.
https://covid19ireland-geohive.hub.arcgis.com/pages/hospitals-icu--testing
hättest du mal die zweite Grafik auch angeschaut
hab ich doch.
Mir erschließt sich nur der Absatz:
Mir scheint, als hätte dieses ständige runterbeten, dass man die Risikogruppe nur mit einer niedrigen Gesamtinzidenz schützen kann, jede Menge Leben gekostet.
nicht, weil er impliziert, dass die Irländer ein anderes Konzept verfolgen würden.
Tun sie aber eben nicht, sie setzen es nur deutlich besser durch, weil sie mehr testen und
deutlich konsequentere Lockdowns nutzen.
Und vllt. sind sie auch einfach nicht 4,8mio Virologen, die alles besser wissen und denken, dass sie von ihrer Regierung nur gegängelt werden.
Wie kommste drauf?
Die Todeszahlen sind doch in Irland unabhängig von den Infektionszahlen weitestgehend konstant.Wenn dem so ist, liegt Fahnders Schlussfolgerung doch auf der Hand.
In Deutschland werden die Todeszahlen hingegen weiter ansteigen.
Irland hat doch genau das gemacht (die Gesamtinzidenz runter gedrückt, um vulnerable Gruppen zu schützen) und das mit einem Lockdown im Oktober, der deutlich härter war, als das, was wir hier je hatten. Und der auch nicht von der Bevölkerung und den 82mio Virologen torpediert wird.
Dadurch haben sie die Zahlen im November wieder in einen beherrschbaren Zustand gebracht.
Ob das mit dem derzeitigen Anstieg wieder so funktioniert und ob die Testkapazitäten weiterhin ausreichen, um den Eintrag in Pflegeheime etc frühzeitig zu detektieren wird man erst noch sehen.
Könnte diesmal schon deutlich schwieriger werden, wenn man sich den rasanten Anstieg ansieht.
Insgesamt ist das Niedrighalten der Gesamtinzidenz sicherlich der richtige Weg, der aber einhergehen muss mit dauerhaften regelmäßigen Testungen in Alten- und Plegeheimen, um dort größere Ausbrüche schnell unterbinden zu können.
Das kommt leider in Deutschland viel zu kurz. Mir völlig unverständlich wie es sein kann, dass regelmäßige Schnelltests von Bewohnern und Personal nicht schon seit Monaten gesetzliche Pflicht in solchen Einrichtungen sind.
Wenn es nicht so traurig wäre...
In den was?!
Klingt für mich nach Schließen von Restaurants, Stadien, Friseuren, Fitness-Studios etc. bis Ende März. Wären dann fünf Monate am Stück...
Aller Voraussicht nach scheidet eine deutsche Mannschaft in der WM Vorrunde niemals aus.
Also ich bin ja absolut kein CDU-Wähler, aber angesichts dessen, was man da in der CDU/CSU als Kanzlerkandidaten in der Hand hat, kann man ja quasi nur beten, dass Mutti noch mindestens 2 Jahre dran hängt
![]()
Was zeigt uns ein Blick auf das Leopoldina Beispiel Irland?
Inzidenz niedrig halten im Winter ist ein Problem.
Schutz der Risikogruppen scheint dennoch möglich, wenn man es will und richtig macht.
Mir scheint, als hätte dieses ständige runterbeten, dass man die Risikogruppe nur mit einer niedrigen Gesamtinzidenz schützen kann, jede Menge Leben gekostet.
Das leitest du jetzt wie aus den angehängten Grafiken ab?
Der nachfolgende Anstieg der Todeszahlen wird in Irland ja erst noch folgen.
Ein derart sprunghafter Anstieg deutet ja eher darauf hin, dass das Infektionsgeschehen entweder schon länger unerkannt gestiegen ist oder das es aktuell außer Kontrolle ist.
Was verstehst du genau unter "hartem Lockdown" bzw. was sollte man noch weiter einschränken können?
Ich sehe da irgendwie nicht mehr viel Spielraum (außer jetzt vllt. beim ewigen Streitthema Schulen)...
Dieselbe Frage, anders gestellt.
also ein richtig "Harter" Lockdown würde für mich einschließen, dass es erstens eine Pflicht zum Homeoffice für alle Bereiche gibt, wo das möglich ist und alle Produktionen, die nicht lebensnotwendige Produkte herstellen, pausiert werden, plus Ausgangssperren ganztags, außer für
die Besorgung von lebensnotwendigen Gütern und den Weg zur Arbeit, inkl. Verbot von jeglichen geschäftlichen Reisen. Außerdem Kontaktsperre zu jeglichem anderem Hausstand, privat, wie geschäftlich.
Von so etwas sind wir gottseidank noch meilenweit entfernt.
Und ist auch überhaupt nicht erstrebenswert, aber eben das, was ich unter "Hart" verstehen würde,
im Gegensatz zu dem, über das jetzt der ein oder andere jammert.
Teile davon wie zB Reiseverbot und Ausgangssperre ganztägig sowie komplette Kontaktsperre zu anderen Haushalten wäre sicherlich ein Zwischenschritt, den man für 2-3 Wochen regional machen kann und muss, wenn sich die Lage nicht grundlegend verbessert.
Hoffen wir mal, dass das nicht passieren wird. ![]()
Andererseits kann man das ganze auch Laufen lassen und als Rentensystemstrukturmaßnahme verkaufen und würde noch gleichzeitig auf Dauer das Alten- und Pflegesystems entlasten
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Müsste man mal den Durchschnitt für die Woche berechnen, dann sind wir wahrscheinlich wieder auf dem Niveau von vor Weihnachten....
Bei den Toten sicherlich, da ist die Tendenz weiter steigend.
Bei den Fallzahen wahrscheinlich nicht, alleine schon, weil es dauert, den Stau von Weihnachten aufzulösen und jetzt ja schon wieder 2 "eingeschränkte" Tage kommen, bzw. eher 4 mit Wochenende.
Das kommt dann aber alles in der ersten Woche des neuen Jahres.
Eine Lockerung des Lockdowns wird es ganz sicher zum 11.01 nicht geben.
Ein Lockdown in dem gefühlte 80-90% der Menschen weiterhin arbeiten gehen und der ÖPNV weiterhin rappelvoll ist, ist halt auch eher eine leichte Einschränkung als ein Lockdown.
über was wunderst du dich?
Das ist kein amerikanisches Unternehmen, da lässt man sich dort mit der Zulassung natürlich Zeit, damit die heimischen Unternehmen erst einmal ihre Schäfchen ins Trockene bringen können.
Bin eher verwundert, dass die Briten den zulassen, wo doch angekündigt war, dass die neue Testreihen machen wollten.
In Berlin (wie dann in anderen Bundesländer wohl auch) wird das schulisch angeleitete Lernen zu Hause wohl erst mal bis 17.01. verlängert. Also die pdfs dafür haben wir teilweise schon vorliegen
. Bis zu den Winterferien sind es dann auch nur noch 2 Wochen, da wird wohl auch keine Präsenz mehr sein.
Da fragt man sich dann wirklich, was ist seit März passiert, dass zumindest eine professionellere Betreuung möglich sein müsste, außer wieder pdf´s zu verschicken.
Langsam wird es echt anstrengend, weil man bald nicht mehr weiß, wie man als Nicht-Lehrer den Stoff vermitteln soll, damit die kleinen es verstehen.
freue mich schon auf Ableitungen und Kurvendiskussionen ab nächstem Montag ![]()
Irgendwas stimmt heute mit deinen letzten Absätzen nicht
Aber klar, die Lehrpläne werden einfach nicht geändert, weil die Beamten alle kein Bock. Die einfachen Wahrheiten sind doch noch immer die Besten!
Du hast offenbar mit dem Schulsektor nicht viel zu tun. Aber so einfach, wie Du es Dir hier machst, ist es bei weitem nicht. Ich belasse es mal einfach dabei, da unsere Meinungen doch weit auseinander gehen und das den Rahmen hier wohl sprengen würde
Ich habe 3 schulpflichtige Kinder auf 3 unterschiedlichen Schulen und beruflich dazu mit der Berufsschule (3 Flüchtlinge von unseren 8 Azubis) zu tun, das reicht mir eigentlich um einen Einblick zu haben. Aber wie du schon sagst, das mag sicherlich von Schule zu Schule, Bundesland zu Bundesland und vor allem von Lehrer zu Lehrer unterschiedlich sein.
Gar keine Präsenz-Schule ist halt aus meiner Sicht die schlechteste aller Lösungen, also muss man angesichts der Lage Formen finden, die möglichst wenige, eh schon benachteiligte, Schüler benachteiligen.
War der letzte Absatz ernst gemeint oder Ironie?
Klassenteilung ist halt so ein typischer Gewerkschaftssatz, über den sich jeder Schulleiter tot lacht. Ist einfach völlig unrealistisch (bezogen auf das Bundesland, in dem ich lebe).Und den „halben Stoff“ (so einfach ist das natürlich nicht aber geschenkt) schadet natürlich einer ganzen Menge an Schülern. Angefangen von den ganzen pädagogischen Förderzentren, den lernschwachen Schülern und denen, die aus bildungsfernen Familien kommen. Die werden einfach noch mehr abgehängt, als sie ohnehin im Leben schon sind.
Bildung ist einfach das Wichtigste und der Grundstein für alles.
Ja ist es.
Wieso sollen geteilte Klassen mit reduziertem Stoff nicht möglich sein?
Dass das mit dem gleichen Stoffpensum nicht möglich ist, ist mir klar, hab ich ja auch nicht geschrieben. Aber mit reduziertem Stoff sehe ich da eher weniger Probleme.
Ganz im Gegenteil haben die Lehrer mit kleineren Lerngruppen viel mehr Möglichkeiten auf lernschwache Schüler einzugehen.
Wird halt 2 Wochen hintereinander der selbe Stoff durch genommen, was soll daran nicht zu bewältigen sein?
Ja, Bildung ist das wichtigste, aber lieber ein halbes Jahr mit reduziertem Pensum, als ein völlig untaugliches Homeschooling, dass dann wieder nur die Bildungsschere noch weiter aufgehen lässt, weil da eben auch hauptsächlich nur Schüler mit entsprechendem familiärem Umfeld gut oder ausreichend mit klar kommen.
Ob man nun mit 18 oder 19 sein Abi macht, ist nun wirklich vollkommen Latte und auch für den Ausbildungsstart kann ich dir sagen, dass jedes Jahr später kein Nachteil ist, eher im Gegenteil.
Aber gut, dann müsste man natürlich die Lehrpläne abändern und die Arbeit will sich verständlicherweise kein Beamter machen...