Das Ergebnis der persönlichen Abwägung hat einen direkten Einfluss auf das Gemeinwohl, das ist der soziale Aspekt der Entscheidung pro oder contra App. Es betrifft eben nicht nur den Einzelnen, sondern es kratzt an der Frage, ob und in welchem Maße man seine Interessen und Wertvorstellungen zugunsten der Gemeinschaft zurückstellt, so ganz im Sinne des berühmten Kennedy-Zitats.
Beiträge von Zumsel
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Falls es (was ich bezweifle) tatsächlich davon abhängen sollte, sieht es eher schlecht aus, befürchte ich.

Unverständlich aus meiner Sicht.
Einschätzungen zur Corona AppMSB Düsseldorf empfiehlt auch Nutzung in der Schule.
Was muss eigentlich passieren, damit jeder tut, was ihm möglich ist, um Corona zu bekämpfen?Welchen Nachteil befürchtet man, wenn man für das Gemeinwohl ins Prä geht und (als Facebookuser) eine offenbar sehr sichere App installiert, trotz eigener Bedenken?
Selbst wenn die App als Teil eines Präventionskonzepts spät erscheint und der Nutzen ungewiss ist, würde ich immer dafür präferieren, Optionen zu ziehen und Neuerungen eine Chance einzuräumen. Nicht zuletzt um wirklich sicher sein zu können, alles versucht zu haben zum Schutz der Gemeinschaft.
Natürlich kann jeder in seiner persönlichen Abwägung zu einem anderen Ergebnis kommen, aber das halte ich für fragwürdig, ob der marginalen Nachteile der App-Nutzung. Ein bewusster Verzicht auf die App ist sicherlich eher hinderlich als gewinnbringend für die Gesundheit der Gesellschaft, das hat aus meiner Sicht auch etwas mit Solidarität mit Risikogruppe und Sozialverhalten zu tun.
Ich spreche trotz des einleitenden Zitats ausdrücklich nicht (nur) Spock als App-Skeptiker an, vielleicht kann mir ja jemand helfen, die App-Ablehnung zu verstehen.
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zum gleichen Thema gibt es auch seit heute einen aktuellen Pocast (147 Minuten lang) beim RASENFUNK (als Tribünengespräch)

Ja, die Gäste bei Rasenfunk sind Mitglieder des Rechercheteams, das auch den ARD Beitrag ermöglicht hat. Einen von den Redakteuren kennst du auch

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Fußball und Schmerzmittel - heute nach dem Pokalspiel in der ARD
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Hab die woanders her, da ging es nur um 11 verschiedene Nationalitäten. Scheint aber auch bei den Challengebedingungen keine Clubdopplungen geben zu dürfen, wenn ich dich recht verstehe. Sorry, dann muss ich wohl überarbeiten
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Dassajev
Sammer-
*edit*
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Ich hoffe, G. Müller, Birne.
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Um es mal ganz kurz zu machen, du scheinst ja die im Raum stehenden Fragen nicht beantworten zu wollen:
Deiner Meinung nach hat es beim Spiel Cottbus-Hannover 1997 keine rassistisch motivierten Rufe und/oder Geste des Cottbuser Publikum insbesondere gegeben die dunkelhäutigen Spielern Asamoah und Addo gegeben?
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nachdem er zu Anfang des Spiels (gegen 20. Minute) seinem Gegenspieler Fraedrich die Achillessehne durchgetreten hatte ( für den damit übrigens die Karrriere als Profifußballer zu Ende war. Im Halbzeitinterview behauptete Asamoah im übrigen, er hätte den Gegenspieler gar nicht berührt
).Stichwort Fraedrich (der mit der von Asamoah beendeten Profikarriere):
Holger Fraedrich
wurde mit Cottbus
"in der Saison 1996/97 Meister der Regionalliga Nordost und stieg in die zweite Bundesliga auf. Dort kam er zu sieben Einsätzen. Mit Cottbus erreichte er außerdem beim DFB-Pokal 1996/97 das Viertelfinale, wo man gegen den FC St. Pauli mit 5:4 im Elfmeterschießen gewann. In den folgenden Spielen bis zum Pokalfinale wurde Fraedrich nicht mehr eingesetzt. Anschließend spielte er von 1999 bis 2002 noch 35 Spiele für den Eisenhüttenstädter FC Stahl in der Regionalliga Nordost, der damals dritthöchsten Spielklasse"Also nach Karriereende als Profi noch sieben Mal in der 2. Liga aufzulaufen und dann noch bis 2002 in der 3. Liga unter professionellen Bedingungen zu spielen. Chapeau!
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Ja, den Scheiss haben irgendwelche ewig gestrige im Live Steram auch noch erzählt...Otto Addo hat natürlich unterschagen, dass er in der 1 Minute (!!) gleich brutal einen Gegenspieler weggegrätscht hatte und deshalb das ganze Spiel ausgebuht wurde (was heute 100 fach in deutschen Stadien passiert).

Otto Addo erzählt seine Wahrnehmung, du hast offenbar eine andere. Dadurch wird die Schilderung, die du nicht teilst, in meinen Augen nicht zu "den Scheiss". So viel mal vorweg.
Was Otto Addo "unterschlagen" hat, kannst du ja gar nicht wissen, da du ja zumindest bei meiner Begegnung nicht dabei warst. Und selbst wenn er einen Gegenspieler in der 1. Minute weggegräscht hat - was immer schon millionenfach auf Fußballplätzen passiert - gibt es immer noch einen Unterschied zwischen Ausbuhen "Buuuuuuuuuuuh" und Affenlauten gegenüber Dunkelhäutigen "Uhuhuh". Was ist denn damals aus deiner Sicht wirklich passiert?
Mehr als grenzwertig wird es dann in meinen Augen, wenn du Menschen, die in dem Zusammenhang in ihrer Wahrnehmung ebenfalls von rassistischen Übergriffe sprechen, als " ewig gestrige" bezeichnest. Als ewig Gestrige bezeichnet man landläufig Menschen mit stark traditionsbehafteten, überholten Vorstellungen und Ansichten, fokussiert auf Deutschland und seine Geschichte werden so in der Regel Anhänger von totalitären Ideologien bezeichnet, wie Nazis oder (um diesen Reflex gleich zu bedienen) Linksextremisten im Sinne von RAF-Anhängern heute.
Das ist echt bodenlos und beschämend in meinen Augen, geschichtsvergessen ist da noch das mildeste, was mir dazu einfällt.Übrigens hat es das Verhalten der Zuschauer in Cottbus es sogar in den Wikipedia-Eintrag zu Asamoah geschafft. Dieser hat sich 2013 dazu auch noch in der Zeit geäußert:
ZEIT ONLINE: Ihr schlimmstes Erlebnis war, das schreiben Sie in dem Buch, Cottbus 1997. Sie und Otto Addo wurden das ganze Spiel über diffamiert.
Asamoah: Ich war jung und auf so viel Hass unvorbereitet. Ständig flogen Bananen auf den Platz, wir beide wurden gezielt ausgebuht und geschmäht. Das war eine Extremerfahrung, unter der ich sehr und lange litt.Wenn das so nicht war, ist es natürlich ein starkes Stück, dass sich der deutsche Vize-Weltmeister und sein Kumpel Addo, die beide ein großes Ansehen in der deutschen Sport Öffentlichkeit eint, sich so verleumdnerisch über das Publikum von Energie Cottbus geäußert haben. Der Verein ist dagegen sicher durch alle Instanzen gegen die Zeit und Asamoah und Addo gegangen, oder?
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Auf RBB sport über facebook jetzt Enegrie-Hannover 96 von 1997! Legendäres Spiel!
War neulich bei einer Veranstaltung, da war Otto Addo zu Gast. Der konnte sich an das legendäre Spiel auch noch gut erinnern, denn er hat damals als Einundzwanzigjähriger bei Hannover gespielt. Er sagte, dass er nie zuvor und nie danach ein Publikum erlebt hat, das sich so offen und in so großer Anzahl mit Affenlauten rassistisch gegenüber ihm (und Asamoah) gebärdet hat.
Gute alte Zeit
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Zurück zu den Quadrahtischen Funktionen.
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Das hoffe ich auch.
Wobei ich "autoritär" hier im politischen Sinne - wie ich die Statements von Norton und Henning lese - verstehe im Sinne von "nicht emanzipiert, diktatorisch, titalitär", also undemokratisch.
So jemand wird dann hoffentlich auch nicht zu einer "Autorität" im Sinne einer - auch beim politischen Gegenern - respektierten Person mit Ansehen. -
bei autoritären Arschlöchern bin ich jedenfalls bei ganz anderen Namen
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Abschlussnoten gemäß den bisherigen Ergebnissen. Bei versetzungsgefährdeten (also auf der Kippe) ein Auge zudrücken. Bei Schülern, die jetzt schon drei oder mehr Fünfer haben: wiederholen. Unwahrscheinlich, dass sie bei normalen Unterricht noch die Kurve bekommen hätten und einen Gefallen täte man ihnen damit wohl auch nicht. Mein, vielleicht auch zu vereinfachter (?) Vorschlag. Aber wär ein Kompromiss, gegen den vielleicht nicht viele klagen würden. (?)
Irgendwie müssen wir ja alle Opfer bringen. In vielen Bereichen.Alles vernünftig, ich selbst habe auch keine Probleme mit pragmatischen Lösungen mit Herz und Augenmaß, aber leider fehlt mir der Glaube an eine Größe Koalition der Vernunft aus Eltern, Schulträgern, Schulen und Politik.
Wird schon hinhauen in den Ländern, aber wie ursprünglich schon gesagt: die Show-Pk hätte es mit den Blick auf Schule aus meiner Sicht nicht gebraucht.

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Ja, aber ohne Aussicht auf Erfolg, wenn keine Formfehler gemacht und die Prüfungsordnungen beachtet werden. Alternative dazu ist ein Corona Erlass, der das alles außer Kraft setzt (und in der Schublade liegt). Aber der Weg soll ja Richtung schrittweise Normalisierung gehen und bei aller Fixierung aus Abschlüsse darf man auch nicht vergessen, welche wichtige Funktion Schule hat, nicht zuletzt auch für Familien.
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Und dann halten wir alle die Daumen, dass niemand klagt?
Sorry, das ist absurd in Zeiten, in denen beispielsweise gegen Kunstnoten im 1. Halbjahr in Klasse 7 Widersprüche eingelegt werden.Wie gesagt: es ist kompliziert!
NRW startet für Abschlussjahrgänge am 23.4. wieder mit dem Unterricht.

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Sorry, aber wen interessieren dieses Jahr denn Sommerferientermine? Die Ursachen für die Rotation sind hinfällig also hätte Laschet auch Abitur etc später im Mai schreiben können...Und nur darum sollte es gehen
Ist das dein Ernst? Es geht nicht primär Sommerferientermine, sondern vielmehr um Schulwochen, die zur Verfügung stehen, in denen Prüfungen vorbereitet und absolviert werden müssen, deren Ergebnisse Übergänge in und aus der Schule sowie zwischen Schulformen Regeln , es geht um die Einhaltung von Prüfungsordnungen und Rechtssicherheit für hunderttausende Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern, Ausbildungsbetriebe, die einstellen wollten/wollen und gültige Verträge geschlossen haben, angehende Auszubildende und Studierende, die Planung von Kapazitäten für Universitäten und andere berufsbildende Stätten.
Die Zahl der Abgänge und Abgängerinnen aus Klasse 10 ist zudem viel höher als die derjenigen, die Abitur machen.
Es ist wirklich großartig wie immer wieder die Wichtigkeit von Bildung betont wird, schulpolitische Fragen aber immer unter ferner liefen behandelt werden und am besten alles ganz einfach sein soll.