Alles anzeigenAlles anzeigenGanz ehrlich – was der VfB gerade im Poker um NW abzieht, ist für mich einfach nur schwach.
Natürlich darf ein Verein seinen besten Spieler nicht unter Wert verkaufen.
Aber hier geht es nicht mehr um normalen Selbstschutz, sondern um reines Blockieren und widersprüchliches Verhalten.Erst wird öffentlich betont, dass man „Profis genug“ sei, bei einem außergewöhnlichen Angebot zu reden – dann kommen von Bayern gleich zwei Angebote (40+5 Mio. und 50+5 Mio. + 10 % Weiterverkaufsklausel), und beide werden ohne ernsthafte Verhandlungen (ein zwanzig min. Videocall ist ja wahnsinn) einfach abgelehnt.
Was mich stört:
- Man macht den Eindruck, als hätte man dem Spieler und seinem Umfeld vorher andere Signale gegeben (laut Berater gab es klare Zusagen, die nun gebrochen werden).
- Statt sauber zu verhandeln, wird in der Öffentlichkeit eine harte Haltung zur Schau gestellt – das wirkt mehr nach Imagepolitik als nach sportlicher Vernunft.
- Der VfB tut so, als sei Woltemade „unverkäuflich“, lässt aber gleichzeitig durchblicken, dass man bei einer bestimmten Summe doch schwach wird. Das ist inkonsequent und beschädigt das eigene Standing.
Stuttgart will die Sympathiepunkte bei den Fans mit „Wir halten unsere Stars“-Parolen einsammeln, gleichzeitig aber im Hintergrund pokern.
Das ist kein professionelles, sondern ein widersprüchliches Verhalten – und genau deshalb empfinde ich es als schwach und extrem nervig.Ich glaube du verstehst das komplett falsch. Nochmal ganz in Ruhe: Der VfB WILL nicht verkaufen!!
Nein, du verstehst es nicht. Der VfB WILL aber verkaufen…allerdings für ihren Mondpreis.
Ich glaube in Suttgart kann man ganz gut damit leben, wenn er nach dem 1.9. noch beim VfB unter Vertrag steht. ![]()
Wenn sie den jetzt für 65 Mio verkaufen, sitzen sie auf einem Berg Kohle, müssen aber auch einen (zumindest in der Rückrunde 24/25) extrem wichtigen Spieler ersetzen. Das wird dann ebenfalls teuer, das Flop-Risiko beim Ersatz ist aus meiner Sicht deutlich höher als dass Woltemade komplett die Form verliert und man hat eine Woche vor dem Bundesligastart einen Haufen Arbeit, die man sich nicht unbedingt geben muss.
Zum Thema unverkäuflich: wenn ich ein Ticket fürs ES im Azteca habe, ist das auch "unverkäuflich". Dennoch bin ich nicht so gut betucht, dass ich mir ab einer völlig absurden Summe X das Ganze vllt nicht doch mal anhören würde.
