Also dazu hat Drosten ja auch was erklärendes gesagt: Zum einen kommen aufgrund der aktuellen Lage ja momentan viele Studien im Stadium der Vorveröffentlichung an die Öffentlichkeit, weil sich mehr Leute auf diese Vorveröffentlichungsserver fokussieren. Die sind ja offen.Zum anderen ist es bei jeder wissenschaftlichen Studie so, dass die Kriterien unterschiedlich genau ausgelegt oder bearbeitet werden. Studie ist somit nicht gleich Studie, was die Aussagekraft angeht.
die Wissenschaftsredakteurin vom NDR hat an dem Tag, als Drosten krank war und sie über die Entstehung des Podcasts gesprochen haben, erzählt, dass sie Drosten auch deshalb angesprochen haben, weil der zum einen so viel selbst veröffentlicht und zum anderen einen tiefen Blick in Situation bei den Studien hat.
Er pickt ja immer mal wieder eine Studie raus und ich glaube man darf schon davon ausgehen, dass er da Qualitäts-Kriterien anlegt.
Ist alles richtig und gilt im übrigen ja auch für seine eigene Studie. Ich glaube aber nicht, dass alle anderen Wissenschaftler da jetzt total leichtfertig sind und nur der Drosten legt Qualitätskriterien an.
Ich zweifele überhaupt nicht an seiner Studie und er selber formuliert in der Studie ja auch sehr vorsichtig und sagte auch im Podcast, dass es nur ein indirekter Weg sei bei der Bewertung der Kinder, sich die Viruslast anzuschauen.
Ich bin da mit der für mich offenen Frage bei Fahnder - es wurden sich hier infizierte, symptomatische Kinder angeschaut, nicht aber, ob sich Kinder in der gleichen Häufigkeit infizieren. Und ich bin absolut für Vorsicht und bin da wieder bei Schweden. Da müssten es doch viel direktere Daten, hoffentlich bald, geben.
Auch nur meine wirrologische Frage...