So richtig viel Interpretationsspielraum gibt es da nicht mehr.Die Fakten sind ja eindeutig: sollte es erst am 12. April zur nächsten MPK kommen (was ich mir nicht vorstellen kann), auf der ein verschärfter Lockdown wie in GB mit scharfen Ausgangs- und Kontaktsperren beschlossen wird, wäre der April aufgrund der erst ca 2 Wochen später eintretenden Auswirkungen „gelaufen“. Sprich mit einer durchschnittlichen bundesweiten Inzidenz von über 300. Mit all ihren katastrophalen Auswirkungen auf die Intensivstationen. In diesem Zusammenhang sagte Karl Lauterbach, dass die durchschnittlich jüngeren Patienten (im Vergleich zu Januar) dort deutlich länger behandelt werden müssen, bevor sie dann trotzdem versterben oder aber großteils (die Intubierten) für ihr Leben gezeichnet sind.
Ich gehe deshalb davon aus, dass die MPK vorgezogen wird. Zumal Umfragen klar belegen, dass das Gerede von „die Leute ziehen nicht mehr mit“ viel zu pauschal ist, da immer noch eine übergroße Mehrheit die Maßnahmen unterstützen bzw. mehr als die Hälfte dieser Unterstützer eine Verschärfung der Maßnahmen fordern.
guter interessanter post. Hoffe das tritt nicht ein