Was machen wir denn, wenn tatsächlich eine dritte Welle kommt? Einfach laufen lassen? Es sieht gerade in den meisten Ländern Europas vom Verlauf nicht gut aus.
Ich fand das Interview mit Frau Guerot wirklich gut. Wir versuchen gerade uns im Prinzip gegen eine Naturkatastrophe zu stämmen. Die Punkte aus dem Interview sind wirklich beachtenswert.
Der Vergleich hinkt. Gegen Naturkatastrophen kann man erst einmal nichts machen. Wenn die Erde gebebt hatt sind die Häuser kaputt. Oder die Felder überschwemmt.
Eine Pandemie ist ein dynamischer Prozess, den man durch geeigneten Maßnahmen in seinen Auswirkungen aktiv beeinflussen kann. Wird halt nur hierzulande so gut wie nicht gemacht.
Vielleicht sollte man die Corona-Pandemie einfach pragmatisch angehen und nicht theoretisch?
Auf Leute wie Palmer oder Madsen hören zum Beispiel.
Meine Güte, was von einigen hier so abgelassen wird ist wirklich unerträglich.Keiner in den westlichen Demokratien hat wirklich einen goldenen Schlüssel, wie man diese Pandemie für alle befriedigend in den Griff bekommt. Und ausgerechnet hier in diesem Forum meinen einige Besserwisser, dass unsere Politiker Trottel sind und nix können und sie (die Besserwisser) wüssten, wie man Zahlen richtig interpretiert und was man daraus ableitet. Wenn es nicht teilweise schon rechtspopulistische Züge annehmen würde, könnte man ja darüber lachen. Ich plädiere für deutlich mehr Demut ggü Politikern und deren beratenden Wissenschaftlern in diesem Land. Es ist eine wahnsinnig schwierige Situation für alle Verantwortlichen, für die es keine Blaupause gibt. Fehler werden gemacht, logisch, aber dieses teilweise pauschale Abqualifizieren aus lockerer Position vom Sofa aus ist wirklich unerträglich.
Ich kann dich hier beruhigen, die Populisten von Rechts und Links kann man für vieles in diesem Land mit absolutem Recht verantwortlich machen, für die aktuelle Situation bei der Corona-Bekämpfung allerdings am allerwenigsten. ![]()