[url=http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,608036,00.html]Kalifornien-Tour: Das Comeback der besten Doper - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport[/url]
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Bei der Pressekonferenz am Tag vor dem Rennen fragte dagegen der britische Reporter Paul Kimmage - Kolumnist der Londoner "Sunday Times" und selbst ehemaliger Radprofi - Armstrong, warum er denn so bewundernd von seinen Kollegen Ivan Basso und Floyd Landis spreche, die in Kalifornien nach ihren Sperren wie er ihr Comeback gaben. Schließlich seien das doch überführte Doper. Außerdem wollte Kimmage wissen, warum Armstrong seine Interviewanfrage abgelehnt habe.
Die Frage löste einen regelrechten Zornesausbruch des Stars aus. Kimmage "sei nicht den Stuhl wert, auf dem er sitze", bellte der Radstar den Reporter an. Ein Interview habe Kimmage deshalb nicht bekommen, weil er gesagt habe, Armstrong sei der "Krebs des Radsports, der nach drei Jahren nun wieder ausbreche". Die Kollegen Basso und Landis hätten beide ihre Unschuld beteuert, das würde ihm ausreichen: "Man kann von ihnen kein Geständnis verlangen, nur um Leute wie Dich zu beschwichtigen."
Der wegen Testosteron-Dopings disqualifizierte Tour-de-France-Sieger von 2006, Floyd Landis, fand derweil bei seinem ersten Radrennen nach zwei Jahren Sperre, dass der Radsport nun endlich wieder da sei, wo er hingehöre. "Die besten Fahrer starten in diesem Jahr bei den besten Rennen. So soll es sein." >>



