Anfang September in Island dürfte unter Corona Gesichtspunkten doch optimal sein. Wenn da keine Reisen möglich sind, dann wohl an allen anderen Daten auch nicht.
Beiträge von davidw95
-
-
wobei bei den 5 Pleiten seit Corona halt auch zur Wahrheit gehört, dass es dabei neben gestern zweimal gegen die Bayern ging und die zwei Pleiten gegen Mainz und 1899 zustande kamen, als es um gar nix mehr ging. Da würde ich jetzt nicht unbedingt daraus ableiten, dass der BVB mit Zuschauern wesentlich mehr gewonnen hätte.
Natürlich, in den Spielen gegen Mainz und Hoffenheim ging es um nichts mehr. Aber man hat beispielsweise 2018 recht eindrucksvoll gesehen, welchen Einfluss Zuschauer haben können, um ein Spiel gegen die Bayern nach Rückstand noch zu drehen. Ich bin davon überzeugt, dass man mit Zuschauern nicht beide Spiele gegen Bayern verloren hätten, die waren ja beide sehr eng. Und auch gegen Hoffenheim hätte man sich mit Sicherheit nicht so wehrlos ergeben.
Ist natürlich Spekulation, aber ich glaube schon, dass Mannschaften wie der BVB (aber auch Frankfurt, Köln und Schalke beispielsweise) stark von den Zuschauern profitieren und mit der aktuellen Situation mehr Probleme haben als andere Mannschaften.
-
So langsam zeigt sich dann die Bedeutung der Zuschauer bei uns. 5 der 7 Heimspiele in der Bundesliga komplett ohne Zuschauer wurden verloren. In den letzten 68 Heimspielen in der Bundesliga mit Zuschauern gab es ebenfalls 5 Niederlagen.
Trotzdem muss man das Spiel gestern natürlich gewinnen, keine Frage. Aber wenn man sich zwei identische Gegentore fängt, wohlgemerkt aus den einzigen beiden Chancen des Gegners, und vorne so klare Dinger wie Haaland in der Nachspielzeit liegen lässt, hat man es vielleicht auch nicht anders verdient. Auch wenn die Statistiken natürlich schon eine sehr eindeutige Sprache sprechen.
Moukoko war auf jeden Fall ein Lichtblick. Einmal kommt er gut zum Abschluss, leitet das 1:2 mit ein, die Großchance am Ende ebenso und einen Elfmeter kann er auch noch bekommen. An dem werden wir noch viel Spaß haben.
-
Das die Maßnahmen keinen Einfluß haben ist deine persönliche Interpretation und kein bewiesener Fakt. Richtig ist, das Infektionsgeschehen bewegt sich seit einier Zeit auf einem nahezu unveränderten Niveau. Richtig ist auch, dass dieses Niveau bereits erreicht war bevor die Maßnahmen greifen konnten. Unter Umständen sorgen dennoch die eingeleiteten Maßnahmen um dieses Niveau zumindest zu halten, und ohne die Maßnahmen könnte es ja vielleicht noch schlechter aussehen. Du gehst gerne mit einem mathematischen Ansatz an das Thema, sicher spannend und gut, aber du kannst in einigen Fällen auch absolut damit daneben liegen.
Grundsätzlich stimme ich dir dennoch zu, aber ich hatte zum Beispiel hier im Forum den Eindruck, viele halten die existierenden Maßnahmen tendenziell für zu hart., bzw. unangemessen, da wenig hilfreich und effektiv, bzw. zu wenig differenziert. Ich bin mir nicht sicher, ob härtere Maßnahmen, so wie du sie beschreibst von den Menschen mitgetragen werden und ob wir uns das wirtschaftlich leisten können. Gäbe es keine Chance auf einen zeitnah verfügbaren Impfstoff, dann könnte ich verstehen wenn man sagt, wir können doch nicht bis in alle Ewigkeit mit dem akutellen status weitermachen. Jetzt mit dem in aussicht stehenden Impfstoffen kann ich nachvollziehen, dass man sich jetzt "irgendwie" mit so einem lockdown light durchhangeln möchte.Ich stimme dir da eigentlich in allen Punkte zu. Modelle unterliegennatürlich immer gewissen Annahmen, hier insbesondere dass es nicht zuerheblichen Veränderungen in dem Verhalten der Bevölkerung ohne zusätzlicheMaßnahmen/Lockerungen kommt. Außerdem ist natürlich auch unklar, inwiefern einRückstau bei der Auswertung der Tests die Zahlen verfälscht. Aktuell sieht esjedenfalls danach aus, dass die Verhaltensanpassung Ende Oktober für eineStagnation ausreichend war, diese also auch ohne zusätzliche Maßnahmen AnfangNovember, bei gleichbleibendem Verhalten der Bevölkerung, dauerhaft erreichtworden wäre.
Ein harter Lockdown würde natürlich das Mittragen der Bevölkerung erfordernoder mal mindestens erheblich verschärfte Kontrollen. Welche der beidenOptionen die richtige ist, möchte ich nicht beurteilen. Ich fordere keinesfallseine drastische Verschärfung und sehe vor dem Hintergrund einer möglichenzeitnahen Impfung auch durchaus die Vorteile des aktuellen Weges. Allerdingsmuss man sich eben im Klaren sein, dass es vor dem Hintergrund der aktuellenEntwicklung wenig Anhaltspunkte gibt, die Lockerungen vor Ostern zulassen. Fürdie Politik scheint das ja unter Abwägung aller Interessen und Gegebenheiten (Wirtschaft,Gesundheit, mögliche Impfung) der richtige Weg zu sein, man sollte dann ebennur kommunizieren, was mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.
Natürlich gibt es noch eine gewisse Chance, dass es in den Meldeketten einegrößere Verzögerung gibt als angenommen. Beispielsweise kann der schnelleRückgang der gemeldeten Neuinfektionen Anfang November auch auf einen Rückstauan Tests zurückzuführen sein, die jetzt erst ausgewertet werden. In diesem Fallwären die Zahlen Anfang November zu niedrig und jetzt zu hoch. Das würde zu demR-Wert passen (siehe Beitrag von Fahnder), sollte sich dann aber trotzdem baldauch in den Zahlen zeigen. Insofern ist es sicher kein Fakt, dass der Lockdownnicht wirkt, die aktuelle Entwicklung der Zahlen deutet aber dennoch daraufhin, dass kaum keine zusätzliche Wirkung zu der vorher schon eingesetztenVerhaltensänderung in der Bevölkerung erzielt werden konnte und daher zeitnahauch kein deutlicher Rückgang der Zahlen zu erwarten ist. Hoffen wir natürlich,dass der Meldeverzug doch eine größere Rolle spielt und die Maßnahmen dochausreichen.
-
Ich teile die Einschätzung von @kleisbaer. Wir haben in den ersten beiden Novemberwochen eine deutliche Abflachung des Wachstums gesehen. Das kann aber noch nicht auf den „Lockdown“ zurückzuführen sein, wegen Meldeverzug usw. Dieser Rückgang muss also nahezu vollständig durch eine freiwillige Verhaltensänderung in der Bevölkerung erreicht worden sein. Ich war daher recht optimistisch, dass wir einen deutlichen Rückgang der täglichen Neuinfektionen sehen, sobald sich die Maßnahmen in der Zahlen widerspiegeln können. Das ist aber leider überhaupt nicht der Fall. Seit dem 16.11. (also zwei Wochen nach Einführung der Maßnahmen) fluktuiert das Wachstum des 7-Tage Mittels um 0. Wir befinden uns als in einer Stagnation, die bereits vorher erreicht werden konnte, der Lockdown scheint demnach quasi keinen Einfluss zu haben, weil es keine weitere Veränderung im Wachstum gibt. Ich sehe daher aktuell leider überhaupt keine Anhaltspunkte, wie die Zahl der täglichen Neuinfektionen ohne deutlich verschärfte Maßnahmen ausreichend gesenkt werden soll. Es gibt also eigentlich nur zwei Optionen (einen signifikanten Anteil geimpfter Bevölkerung mal unberücksichtigt gelassen). Entweder die Maßnahmen werden nochmal drastisch verschärft, also nicht notwendige Geschäfte zu, Schulen zu, alle ins HomeOffice, ÖPNV einschränken usw. (ähnlich wie im April). Alle Maßnahmen haben zwar einzeln wohl nur einen kleinen Beitrag, aber wenn die Zahlen reduziert werden sollen, geht es nur auf die drastische Weise in Summe vieler weiterer Maßnahmen. Dann wäre vielleicht Mitte Januar wieder mehr Normalität möglich, also auch das Öffnen von Restaurants und Kultur, Treffen mit mehr Leuten usw., aber es wären bis dahin eben sehr harte Einschnitte notwendig. Die Alternative dazu ist, die Maßnahmen auf dem aktuellen Niveau zu lassen, wenn man zu dem Ergebnis kommt, dass die aktuellen Einschränkungen und Fallzahlen bis zum Frühjahr akzeptabel sind. Das bedeutet aber eben auch, dass vor Ostern kaum eine der aktuellen Maßnahmen aufgehoben wird. Dass wir mit den aktuellen Einschränkungen zeitnah einen erheblichen Rückgang der Zahlen hinbekommen und Lockerungen vornehmen können halte ich auf Basis der aktuellen Entwicklungen leider für nahezu ausgeschlossen. Bis Mitte November war ich da deutlich optimistischer, leider zeigen die Maßnahmen aber nicht die gewünschte Wirkung. Die Politik hat sich ja relativ deutlich, spätestens gestern, für Option 2 entschieden. Daher sollten wir schon davon ausgehen, dass die aktuelle Situation bis Ostern nahezu unverändert bleiben wird.
-
Das sah sehr ordentlich aus

-
Von der hohen Zahl heute nicht verrückt machen lassen - liegt am Meldeverzug
In den letzten 7 Tagen wurden 115.000 Infektionen neu gemeldet. In in den 7 Tagen davor 129.000 Infektionen
Wie kommst du auf die Zahlen? Gemäß RKI wurden in den letzten 7 Tagen 128.469 Neuinfektionen gemeldet, in den 7 Tagen zuvor 132.006

Ich sehe das wie Norton. Das starke Wachstum konnte gebremst werden, wir befinden uns mit den aktuellen Maßnahmen aber in einer Stagnation und bisher kaum in einem Rückgang. Das gilt jetzt übrigens schon seit fast einer Woche und fällt genau in den Zeitraum, der eigentlich die ersten Ergebnisse des „Lockdown light“ zeigen sollte. Aktuell muss man wohl daraus schließen, dass freiwillige Verhaltensänderungen vor Anfang November zu einer Stagnation der Neuinfektionen geführt haben, die neuen Maßnahmen aber bisher kaum einen Effekt bringen. Auch der R Wert schwankt ja schon länger um 1.
Ich war da auch optimistischer und hätte gedacht, dass die Anfang November beschlossenen Maßnahmen einen zusätzlichen Beitrag leisten und wir doch in einen Rückgang der Fallzahlen kommen. Bisher ist das aber kaum zu erkennen.
-
100 Zuschauer in Luxemburg. War jemand da?

-
Lufthansa streicht Snack und Getränk auf der Kurz- und Mittelstrecke. Was genau ist da jetzt noch der Unterschied zu einer Billigairline (abgesehen vom Preis)?

-
Das will ich so nicht sagen. Ich denke mir zwar immer, dass Leute ohne Symptome nicht so große Spreader sind, aber das ist erstmal nur Wirrologen-Latein.
Aber es wird schon so sein, dass ich eine höhere Positivquote habe, wenn ich nur symptomatische zum Test schicke.Ja, ich hatte dich da falsch verstanden, siehe Nachtrag

-
Könnte bedeuten, dass die Dunkelziffer steigt, richtig? Falls diese Woche die Zahlen der (gemeldeten) Neuinfektionen sinken, dann wird es spannend, ob sich das auch in der Positivenrate spiegelt.
Genau. Möglich ist dass nun verstärkt tatsächlich Infizierte getestet werden durch die neue Strategie und die Dunkelziffer ähnlich hoch (oder gering) bleibt wie zuvor. Dann würden wir einen weiteren Anstieg der Positivrate bei gleichzeitigem Rückgang der gemeldeten Infektionen sehen. Die gestiegene Positivrate kann aber auch darauf hindeuten, dass die gemeldeten Infektionen sinken, weil weniger getestet wird. Wenn tatsächlich nur Fälle durch das Raster fallen, die zwar möglicherweise positiv im Test sind, aber weder Symptome haben noch ansteckend sind, wäre es unproblematisch (siehe Beitrag vom Fahnder). Aufschluss darüber wird aber wohl in erster Linie nur die Entwicklungen der Todeszahlen und vielleicht noch die Anzahl der Behandlungen im Krankenhaus in nächster Zeit geben.
Edit: ok, sehe gerade dass der Punkt vom Fahnder noch ein etwas anderer ist. Gezielteres Testen würde natürlich ebenso zu einer höheren Positivrate führen, während die Anzahl gemeldeter Infektionen sinkt, während die Dunkelziffer gleich bleibt (oder sogar verringert wird).
-
Alles anzeigen
Die neuen Labordaten für die vergangene Woche.
Test in den ALM Laboren zurückgegangen von 1,44 Mio. auf 1,27 Mio. die Woche
Positivrate von 8,02 auf 9,18 gestiegen.
Testkapazitäten zu 81% ausgenutzt
https://www.alm-ev.de/aktuell/corona…rhebung-alm-ev/
Ich hoffe mal, dass damit dann auch alle Tests zeitnah durchgeführt werden konnten.
Das sind keine guten Neuigkeiten

-
Hast du eigentlich auch die Dämpfung einberechnet, die sich ja vermutlich daraus ergibt, dass die Testkapazitäten ziemlich am Anschlag sind?

Das ist jetzt aber mehr Vermutung oder?
Die Testkapazitäten sind schon seit langer Zeit nah an der Vollauslastung und der Anstieg der in dieser Woche gemeldeten Positivrate lässt auch nicht darauf schließen, dass es einen stärkeren Anstieg gab, der sich in den Zahlen nicht widerspiegelt. Die Zahl der ausgewerteten Tests ist auch ähnlich hoch wie in den Vorwochen. -
@davidw95: WIe hoch ist denn die erwartete für Xmas momentan? Aus deiner Grafik ist das ja aufgrund der Skalierung nicht wirklich rauszulesen.....kannst die vergrössern und den rechten Abschnitt skaliert posten?
Siehe Anhang. Würde sich das Wachstum auf dem heutigen Niveau weiterentwickeln, wären zu Weihnachten knapp 34.000 gemeldete Neuinfektionen pro Tag zu erwarten. Das ist allerdings eine statische Analyse, die nur auf dem tagesaktuellen Wachstum des 7-Tage Mittels beruht. Wie aber schon beschrieben zeigt der Trend einen relativ konstanten Rückgang des Wachstums (an den letzten 14 Tagen war das Wachstum jeweils geringer als am vorherigen Tag), sodass auch zu erwarten ist, dass sich dieser Trend fortsetzt und die tatsächliche Zahl zu Weihnachten geringer ist.
-
Und dem BVB setzen sie noch ein Spiel am Freitag vor Weihnachten rein, weil die Belastung vorher ja noch nicht groß genug ist. Überragend

-
Danke für die wiederholt vorgenommene Einordnung der Zahlen

Gerne. Ich bin in der glücklichen Situation, mich beruflich mit solchen "Zahlenspielereien" beschäftigen zu dürfen, wenn auch eigentlich in einem anderen Kontext. Eine ähnliche Ansicht teilt heute übrigens auch Herr Lauterbach, der ja nun wirklich nicht für die geringste Form der Verharmlosung bekannt ist: "[...] Wenn die Zahlen stagnieren unterschätzt man die Wirkung, denn ohne Stagnation hätte es exponentielles Wachstum gegeben. Stagnation reicht nicht, ist aber trotzdem ein Riesenerfolg. [...]".
Ich finde es tatsächlich unschön, dass in den Medien bis vor ganz kurzer Zeit (und teilweise auch heute nach dem Höchstwert) immer nur von dramatischen Entwicklungen und einem besorgniserregenden Trend gesprochen wird (und damit meine ich insbesondere ARD, ZDF, Zeit,... und nicht etwa Blätter von denen man es sowieso nicht anders erwartet). Ja, wir befinden uns weiter im Wachstum (oder befanden uns zumindest zu dem Zeitpunkt, den die aktuell gemeldeten Zahlen abbilden). Der Trend zeigt aber trotzdem in die richtige Richtung. Eigentlich sollten da genug fähige Leute in den Redaktionen sitzen, die das ebenso erkennen. Möglicherweise möchte man nicht zu viel Zuversicht verbreiten, um keine sorgloseres Verhalten der Bevölkerung zu bewirken, eine etwas ausgewogenere Berichterstattung unter Berücksichtigung dieser Kennzahlen wäre aus meiner Sicht aber durchaus wünschenswert.
Ich füge dem Beitrag mal noch zwei Grafiken an. Die eine zeigt die Entwicklung der Summe gemeldeter Neuinfektionen über die letzten 7 Tage. Hier ist schon eine deutliche Abflachung zu erkennen. Wie sehr die Dynamik bereits gebrochen wurde, wird in der erwarteten Anzahl gemeldeter Neuinfektionen zu Weihnachten (berechnet basierend auf dem aktuellen 7-Tage Wachstum) noch viel deutlicher. Ich habe hier am Tag mit dem höchsten Wachstum vor ziemlich genau einem Monat angesetzt.
@Howie Die Zahlen aus März/April müssten beim RKI verfügbar sein, ich kann die am Wochenende mal aufbereiten. Allerdings sind die wohl mit Vorsicht zu genießen, da in der Zeit die Anzahl der Tests relativ schnell erheblich gestiegen sind. Das eigentlich sinnvollere Maß der Positivrate wird soweit ich weiß aber nur einmal pro Woche ausgewiesen. Daher ist ein Vergleich hier schwierig.
-
neuer Höchststand

Stimmt. Und morgen werden es noch mehr.
Aber: Das Wachstum des 7-Tage Mittels schwächt sich weiter ab. Wir sind aktuell noch bei einem Anstieg von 10,5%. Leider ist dieser Rückgang nicht mehr so steil wie noch in den vergangenen beiden Wochen, es geht aber trotzdem weiter in die richtige Richtung. Die Anzahl der Neuinfektionen liegt heute etwa 9% über dem Wert am vergangenen Freitag, in der letzten Woche waren es mehr als 15%.
Ein weiterer Indikator ist der Wochentag, an dem wir einen neuen Rekordwert sehen. Das ist nun erstmals seit langer Zeit erst der Freitag,
Wir befinden uns weiterhin in einem Anstieg, insofern ist es wenig überraschend, dass wir noch einen neuen Höchststand sehen. Ich war zuletzt etwas optimistischer, dass wir die vollständige Umkehr schon in dieser Woche schaffen, das hat leider noch nicht geklappt. Trotzdem sind die Anzeichen weiterhin relativ positiv, dass es in die richtige Richtung geht. Das Wachstum hat sich deutlich abgeschwächt und da sollte man sich auch von einem neuen Höchststand morgen nicht überraschen lassen. Alles unter 28.197 gemeldeten Neuinfektionen morgen würde einen weiteren Rückgang im Wachstum des 7-Tage Mittels bedeuten. Insofern sind wir aus meiner Sicht auf einem guten Weg, trotzdem wird es noch ein paar Tage dauern, bis eine vollständige Umkehr zu sehen ist und die Zahlen dann auch tatsächlich keine neuen Höchststände mehr erreichen. Vielleicht klappt das in der nächsten Woche schon.
-
Worldometers meldet 16.668 neue Infektionen. Das ist wieder weniger als am Vergleichstag der Vorwoche, wobei die Differenz noch größer ist als gestern. Das 7-Tage Mittel wäre gegenüber der Vorwoche nur noch um 11% gestiegen. Warten wir die Ziehung der Coronazahlen vom RKI morgen früh mal ab, normalerweise weichen die aber nicht deutlich ab. Es deutet viel darauf hin, dass sich der Trend einer Umkehr weiter bestätigt

-
Wenn ich das richtig sehe heute zum ersten Mal seit Ewigkeiten weniger neue Fälle gemeldet als am gleichen Tag der Vorwoche. Das ist doch auch mal ein positives Zeichen.
Ja, genau so ist es. Der Trend der letzten Tage hat sich fortgesetzt, das 7-Tage Mittel ist heute erstmals wieder gesunken im Vergleich zum Vortrag. Die Wachstumsrate des 7-Tage Mittels gegenüber der Vorwoche liegt noch bei etwa 14%, auch das ist der geringste Wert seit langer Zeit.
Abzuwarten bleibt natürlich der Lagebericht, ob das gebremste Wachstum möglicherweise auf eine geringere Anzahl (ausgewerteter) Tests zurückzuführen ist, aber erstmal sind das wirklich sehr positive Zeichen und bestätigen meine Erwartungen aus den Zahlen der letzten Woche.
-
Besonders deutlich zeigt es sich ja auch bei den Branchen, die stark von einem Impfstoff profitieren. Hilton, WizzAir, Eventim, da lohnt es sich heute, die vor einiger Zeit auf Sicht ins Portfolio aufgenommen zu haben.