stimmungsmäßig leider auch, ohne die ultras geht da nicht viel
ich brauch diese selbstdarsteller nicht, bei uns im block haben endlich mal alle mit stimmung gemacht, megaphon nervt eh ![]()
stimmungsmäßig leider auch, ohne die ultras geht da nicht viel
ich brauch diese selbstdarsteller nicht, bei uns im block haben endlich mal alle mit stimmung gemacht, megaphon nervt eh ![]()
rotzkick gegen so eine rumpelmannschaft, war schon sehr arm ![]()
mal gucken wann der funkel rafft das der köhler kein abwehrspieler ist
wir sind denen halt egal, hauptsache wir zahlen
glaub die hoffenheimer wollte einfach abends bei uns spielen ![]()
aaaaaaaaarrrrrrrgh Caio: Funkel lässt ihn raus - Eintracht Frankfurt - Fußball-Bundesliga - Bild.de
Die Vorkommnisse beim Spiel unserer Eintracht in Karlsruhe und die Erklärung des Vorstands der Eintracht Frankfurt Fußball AG vom 24.02.2009 bewegen in diesen Tagen die Gemüter aller Eintrachtfans. Es stellt vermutlich keine allzu große Übertreibung dar, wenn man festhält, dass derzeit die Zukunft der in Frankfurt gewachsenen Fankultur auf dem Spiel steht.
Natürlich will und wird sich die Fan- und Förderabteilung bemühen, gestaltend in diesen Prozess einzugreifen. Wir sehen es als absolut notwendig an, dass sich alle Seiten und Beteiligte – ob sie nun als Fan die Heim- und insbesondere Auswärtsspiele der Eintracht besuchen oder als Verantwortliche bei der Eintracht Frankfurt Fußball AG tätig sind – nicht von der Eigendynamik der Ereignisse seit dem Karlsruhe-Spiel überrollen lassen. Sondern ruhig und besonnen analysieren, wo welche Versäumnisse liegen und wie diesen adäquat zu begegnen ist. Und bei alledem nicht vergessen, was auf dem Spiel steht und was es im Sinne und im Interesse von Eintracht Frankfurt unbedingt zu bewahren gilt.
Zu Böllern und Leuchtraketen
Auf der Seite der Fans halten wir eine umfassende Ächtung insbesondere des Einsatzes von Böllern und Leuchtraketen für unerlässlich und überfällig. Man muss sich bewusst machen: Es ist eine gefährliche Verharmlosung, wenn Böller und Leuchtraketen stets unter dem Oberbegriff „Pyrotechnik“ und in einem Atemzug mit Rauchpulver oder Bengalos genannt werden.
Zur Pyrotechnik allgemein nehmen wir weiter unten Stellung. Vorab sei jedoch aus gegebenem Anlass vorangestellt:
Zu Böllern und Leuchtraketen kann es keine zwei Meinungen geben: Sie haben im Stadion absolut gar nichts zu suchen. Sie dienen weder dem Support der eigenen Mannschaft noch tragen sie irgendetwas zum Erscheinungsbild der Kurve bei. Der Einsatz von Böllern im Stadion hat praktisch zwangsläufig Verletzte zur Folge (je lauter, desto „sicherer“ eine Verletzung Unbeteiligter). Wer einen solchen Böller anzündet, muss ihn gleich darauf fortwerfen (sonst explodiert er in der Hand, mit schwersten Verletzungsfolgen).
Dummerweise gibt es aber in Wurfweite der Zuschauerränge keinen Ort, wo ein solcher Böller „gefahrlos“ explodieren könnte. Wer einen solchen Böller anzündet und wirft, muss also zwangsläufig davon ausgehen, andere zu verletzen: entweder Fans, wenn der Böller noch im Block landet (wie bspw. bei unserem Spiel in Bröndby), oder ansonsten Fotografen bzw. Stadionbedienstete (so wie der Ordner bei uns durch die Böller aus dem Nürnberg-Block) oder Spieler (man denke an Georg Koch).
Auch für jeden Fan gilt: Wer Böller inmitten einer Menschenmenge anzündet und wirft, handelt kriminell und nimmt bewusst schwere Verletzungen Dritter in Kauf. Und das durch eine Handlung, die beim besten Willen nichts mit „Support“ oder dem Erscheinungsbild der Kurve zu tun hat. Hier ist es Aufgabe aller Fans, diesem Schwachsinn – sollte er einem irgendwo begegnen – energisch entgegen zu treten.
Nichts anderes gilt auch für Leuchtraketen, die unkontrolliert und unkontrollierbar aufs Spielfeld oder in andere Zuschauerblöcke geschossen werden. Schon aus Sicherheitsgründen wird hier immer eine Spielunterbrechung erfolgen – und eine erhebliche Bestrafung der Eintracht durch den DFB. Wenn jemand getroffen wird (was derjenige, der die Leuchtrakete oder Leuchtspurmunition abschießt, kaum beeinflussen kann), drohen schwerste Verbrennungen und Verletzungen.
Insofern sind Böller und Leuchtraketen noch eine deutliche Stufe gefährlicher und ihr Einsatz noch eine Stufe unverständlicher als der von anderen – gleichwohl verbotenen und ebenfalls gefährlichen – Pyroartikeln.
Allgemein zur Verwendung von Pyrotechnik im Stadion möchten wir sagen:
Wir wissen alle, dass Pyrotechnik generell verboten ist und ihr Einsatz im Stadion zwangsläufig zu hohen Strafen für den Verein (die nicht ewig „nur“ Geldstrafen sein müssen, sondern auch einmal Punktabzüge oder „Geisterspiele“ bedeuten könnten) führt und im Falle der Ermittlung eines Täters schwere persönliche Konsequenzen für diesen haben kann (langjähriges Stadionverbot, Vorstrafe, Schadenersatzansprüche, die in die Tausende gehen). „Nomalerweise“, so sollte man glauben, müsste dieses Wissen ausreichen, damit alle Fans dauerhaft auf Pyrotechnik verzichten.
Wir wissen aber auch, dass dem nicht immer so ist. Bei einigen herrscht trotz allem – scheinbar unausrottbar – nach wie vor die Grundauffassung, dass Bengalos, feuerrot leuchtende Ränge und Rauchschwaden „eigentlich“ ein legitimes bzw. wünschenswertes Mittel der Inszenierung einer Kurve seien. Dass Pyrotechnik, zumal bei brisanten Spielen bzw. Derbys, irgendwie dazu gehöre.
Wir können nur an alle Fans appellieren, diesen Irrglauben zu überwinden. Und wem der Schaden, der Eintracht Frankfurt entsteht und die schweren Konsequenzen, die einem „erwischten Täter“ drohen, noch nicht Argument genug sind, der möge sich zudem vergegenwärtigen: Auf jede „Pyroshow“ folgt immer ein Anziehen der Repressionsschraube.
Alle „Hardliner“ dieser Welt nutzen jede Pyroshow, um härtere Sanktionen vorzuschlagen und durchzusetzen. Die Böllerwürfe aus der Nürnberger Fankurve bei ihrem letzten Spiel in Frankfurt sowie eine „Pyroshow“ der Gladbacher bei deren Derby in Köln hatte bspw. die Innenministerkonferenz zum Anlass einer Resolution genommen, die vom DFB sogar die Rücknahme der gerade in Kraft gesetzten Reform der Stadionverbotsrichtlinien forderte! Die Vereinigung der Stadionbetreiber nahm dieselben Vorfälle zum Anlass, gleich öffentlich die Abschaffung der Stehplätze zu fordern!
Es sollte jedem bewusst sein: Je mehr in Stadien gezündelt wird, umso mehr Auftrieb erhalten jene Kräfte, die Fanrechte beschneiden und Fankultur zerstören wollen. Jede Pyroshow erschwert daher die Arbeit derjenigen, die sich – wie die FuFA – für den Erhalt der Fanrechte und Fankultur einsetzen.
Außerdem gilt es ein weiteres zu bedenken: „Fankultur“ kann nicht nur durch äußere Einflüsse zerstört werden (wenn die „Hardliner“ gewinnen), sondern auch von innen heraus kaputt gehen.
Es gehörte bislang zu den großen Stärken der Frankfurter Fanszene, dass hier (verglichen mit anderen Vereinen) allen internen Zwistigkeiten zum Trotz in den wesentlichen Fragen eine große Einigkeit und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl herrschen. In den wichtigen Fragen ziehen alle an einem Strang. Auch dies dürfte dazu beigetragen haben, dass einige der schlimmsten Auswüchse der Kommerzialisierung in Frankfurt noch nicht Fuß gefasst haben und dass bspw. nach Vorfällen wie jenen in Bremen insgesamt eine starke Antwort von Eintracht Frankfurt kommt, und zwar von allen Fans und Fangruppen, der FuFA und selbst der AG.
Man muss jedoch aufpassen, dass dieser notwendige und positive Grundkonsens innerhalb der Fanszene nicht ohne Not von innen heraus aufgekündigt wird. Jede Aktion, die nur von einer Minderheit befürwortet und „durchgezogen“ wird, deren Folgen aber alle treffen, erschüttert diesen Grundkonsens in seinem Fundament. Wer ohne jedes Gespür für die „politische Großwetterlage“ einfach nur sein Ding durchzieht, wird irgendwann nicht mehr auf die Solidarität der anderen bauen können. Fasst man die Reaktion auf die Vorkommnisse in Karlsruhe zusammen, scheint dieser Tag nicht mehr weit entfernt zu sein.
Wem am Erhalt der Frankfurter Fanszene und an der Wahrung von Fankultur bei der Eintracht gelegen ist, muss wohl oder übel dauerhaft auf Pyrotechnik bei Eintrachtspielen verzichten. Auswärts genauso wie (hier klappt das ja schon jahrelang) zu Hause. In diesem Sinne muss Karlsruhe für das Thema „Pyro bei Auswärtsspielen“ das werden, was vor Jahren Oberhausen zum Thema „Pyro bei Heimspielen“ war: eine Zäsur, ein Endpunkt, der zu der allseitigen Einsicht führte: es geht nicht mehr.
Soweit an dieser Stelle zu notwendigen Überlegungen und Prozessen, die innerhalb unserer Fanszene stattfinden müssen, und die wir als Fan- und Förderabteilung im Rahmen unserer Möglichkeiten auch gerne durch Veranstaltungen, Gespräche etc. fördern wollen.
Zur Reaktion des Vorstands der Eintracht Frankfurt Fußball AG auf die Vorkommnisse von Karlsruhe
Die Pressemitteilung der Eintracht Frankfurt Fußball AG vom Dienstag, den 24.02.2009 mit der darin veröffentlichten Stellungnahme des Vorstandes zeigt uns aber auch einen Handlungsbedarf in anderer Richtung.
Vorab sei klargestellt: Oben haben wir von „Hardlinern“ und Kräften gesprochen, die Fanrechte beschneiden und Fankultur zerstören wollen. Wir wissen aus vielen Gesprächen und unserer langen guten Kooperation mit der Eintracht Frankfurt Fußball AG, dass wir zum Glück solche Hardliner weder im Vorstand noch bei den sonstigen Verantwortlichen der AG vorfinden.
Im Gegenteil: Wir wissen genau und schätzen es sehr, dass grundsätzlich auch der Eintracht Frankfurt Fußball AG an einer lebendigen Fankultur gelegen ist.
Gerade deshalb können wir die Reaktion des AG-Vorstands nicht kritiklos hinnehmen. Natürlich wissen auch wir, dass Eintracht Frankfurt in der Pflicht ist, alles ihr Mögliche zu tun, um Vorkommnisse wie in Karlsruhe zu verhindern. Aber bei allem Verständnis dafür, dass der AG-Vorstand es nun nicht nur bei Appellen belassen, sondern konkrete Maßnahmen ergreifen möchte: wir halten das am Dienstag beschlossene Maßnahmenpaket für unverhältnismäßig, für viel zu weit gehend und letztlich für kontraproduktiv.
Wer möchte, dass sich Fankultur auf die legalen und positiven Ausdrucksformen beschränkt, kann und darf nicht gerade diese verbieten. Gerade weil die neuen Regelungen nun alle Auswärtsfahrer treffen und betreffen (auch jene, die sich noch nie etwas zuschulden kommen ließen), müssen die Maßnahmen – wollen sie nicht nur als pure Kollektivstrafe oder Machtdemonstration erscheinen – in einem vernünftigen und nachvollziehbaren Zusammenhang mit den Verhaltensweisen stehen, die man damit verhindern will.
So mag man ein vorübergehendes (!) Verbot von Zaunfahnen etc. noch damit begründen können, dass in Karlsruhe das Rauchpulver hinter einer solchen Zaunfahne entzündet wurde. Inwieweit jedoch bspw. das Megaphon-Verbot künftigen Zündeleien vorbeugen soll, erschließt sich uns nicht.
Im Gegenteil: Gerade Martin Stein hat schon sehr oft in kritischen Situationen über das Megaphon beruhigend und deeskalierend auf die Kurve eingewirkt. Dass jemals irgendwelche illegalen Aktionen mit dem Megaphon vorbereitet, angekündigt oder koordiniert worden seien, hat noch nie jemand behauptet, noch nicht einmal der schlimmste Hardliner irgendeiner Polizeibehörde. Welchen Sicherheitsgewinn verspricht sich die Eintracht Frankfurt Fußball AG vom Megaphon-Verbot?
Ebenso führt die Entscheidung, Auswärtskarten künftig nur noch „personalisiert“ abzugeben, aus unserer Sicht zu keinerlei Sicherheitsgewinn. Täter werden entweder noch im Stadion beobachtet und sofort festgenommen, oder später durch die szenekundigen Beamten auf Videoaufnahmen identifiziert. Ob die AG zusätzlich über Namen und Anschrift aller Auswärtsfahrer verfügt, ist dabei völlig ohne Belang. Im Übrigen dürften fast alle Fans, die regelmäßig auswärts fahren, auch Inhaber einer Dauerkarte und zukünftig möglicherweise der Fanclub-Card sein. Irgendwo im großen Datenwust der AG tauchen diese Namen also ohnehin schon auf.
Und schließlich sei durchaus die Frage erlaubt: Was hätte die AG denn jetzt gemacht, wenn die Regelung schon in Kraft gewesen wäre und sie deshalb heute über Namen und Anschrift aller rund 3.500 Fans verfügen würde, die über die Eintracht eine Karte für Karlsruhe bezogen haben? Würde dieser komplette Datensatz an die Karlsruher Polizei übergeben? Für eine Art „Rasterfahndung“? Was würde die Polizei mit einem Datensatz von rund 3.500 Frankfurter Auswärtsfahrern machen?
Und: Hat die AG eigentlich auch an die Folgen der „Personalisierung“ der Auswärtstickets für die Vielzahl absolut friedlicher EFC’s gedacht, die Busse organisieren? Diese kaufen ja in aller Regel erst die Karten und bieten dann die Fahrten im EFC bzw. öffentlich an. Sie können daher beim Kartenerwerb die Namen der endgültigen Nutzer noch gar nicht angeben. Soll diese jahrelang bewährte Praxis jetzt aufgegeben werden? Will man selbstorganisierte Busreisen von EFC’s verhindern?
Es gibt also noch zu sehr vielen Punkten des vom AG-Vorstand beschlossenen Maßnahmenpakets erheblichen Gesprächs- und Klärungsbedarf. Die Fan- und Förderabteilung wird hierzu alsbald das Gespräch mit der AG suchen und darauf drängen, hierbei alle Fangruppen bzw. Fanvertreter einzubinden.
Vor allem aber erhoffen wir uns davon, dass sich auch bei der Eintracht Frankfurt Fußball AG bald wieder die Einsicht durchsetzt, dass ein „Mehr“ an Repression und Verboten gerade nicht ein „Mehr“ an Sicherheit zur Folge hat.
Im Gegenteil: Unter Fans, denen man alle bislang legalen Mittel nimmt, den Gästeblock auch optisch und akustisch zur „Eintracht-Kurve“ zu machen; unter Fans, denen man schon beim Verkauf der Eintrittskarte signalisiert, dass man sie als potentielles Sicherheitsrisiko einstuft; unter Fans, deren Namen und Anschrift man sammelt, um sie bei irgendeinem Vorkommnis im Block der Polizei zu übergeben – unter solchen Fans können und werden sich die Besonnenen nie durchsetzen können. Unter solchen Fans wird sich immer eine Stimmung entwickeln, in der es unweigerlich irgendwann wieder zu bestimmten „Aktionen“ kommen wird.
Langfristig, das zeigen bspw. die Erfahrungen der Polizei Hannover (die ihr Einsatz-konzept völlig geändert hat und ganz auf Zurückhaltung und betonte Freundlichkeit setzt) oder von Borussia Dortmund (mit der sehr liberalen Praxis, sämtliche Fanutensilien zu erlauben), haben diejenigen Konzepte mehr Erfolg, die Fans als Menschen und Bürger mit entsprechenden Rechten behandeln.
Wir als FuFA werden nichts unversucht lassen, dass sich die notwendigen Einsichten bei allen Beteiligten durchsetzen. Auf Seiten der Fans der endgültige Verzicht auf Pyro, auf Seiten der Eintracht der Verzicht auf weitere Repression und Verbote (einschließlich der Rücknahme der jetzt verkündeten Maßnahmen).
Frankfurt, den 27.02.2009
Fan- und Förderabteilung
Der Abteilungsvorstand
Die Stellungnahme als pdf zum Download
versteh auch die argumentation net ![]()
hab mir extra freitag freigenommen und wollte samstag arbeiten gehen
ich werd dieses ganze ultra zeugs eh nie verstehen ![]()
Bundesliga
27.02.2009 13:54:59
Anhänger der Frankfurter Eintracht zündeten beim KSC Pyro-Technik
Hohe Geldstrafe für Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt muss nach den Vorkommnissen während des Bundesligaspiels beim Karlsruher SC am vergangenen Samstag 40.000 Euro zahlen.
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte den Verein im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen mangelnden Schutzes des Schiedsrichters, der Schiedsrichter-Assistenten und des Gegners in Tateinheit mit einem unsportlichen Verhalten zu einer Geldstrafe in entsprechender Höhe. Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.
KSC hat noch Gelegenheit zur Stellungnahme
Unmittelbar vor Anpfiff der zweiten Halbzeit des Auswärtsspiels beim KSC waren im Frankfurter Zuschauerblock mehrere Rauchbomben gezündet und Fahnen angesteckt worden, wodurch es zu starker Rauchentwicklung kam. Darüber hinaus wurden im Frankfurter Block sechs Leuchtraketen abgefeuert, von denen drei auf dem Spielfeld landeten. Daraufhin musste Schiedsrichter Michael Weiner (Giesen) die Spieler wieder in den Kabinentrakt schicken, und das Spiel konnte erst mit fünfminütiger Verspätung angepfiffen werden. Erschwerend fiel bei der Strafzumessung ins Gewicht, dass die Eintracht in dieser und der vergangenen Saison wegen ähnlicher Vorfälle bereits dreimal zu Geldstrafen verurteilt worden war.
Eine Platzsperre, ein Teilausschluss der Öffentlichkeit oder eine Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird seitens des DFB-Sportgerichts bei einem erneuten gravierenden Vorfall ausdrücklich angedroht. Noch keine Entscheidung hat das DFB-Sportgericht im Zusammenhang mit den Vorfällen am vergangenen Wochenende im Verfahren gegen den Karlsruher SC getroffen. Dem Verein liegt schriftlich ein Antrag des Kontrollausschusses vor. Für den KSC ist die Frist zur Stellungnahme noch nicht abgelaufen.
wird dann wohl sehr ruhig morgen, kann ich wenigstens in ruhe das spiel gucken ![]()
Reaktion auf die Maßnahmen der Eintracht Frankfurt Fussball AG
Am heutigen Donnerstagabend fand ein Gespräch von unserer Gruppe mit Klaus Lötzbeier (Vorstand der Eintracht Frankfurt Fussball AG) statt. Wir als Gruppe sehen es als selbstverständlich an, dass vor einem solchen Gespräch keine öffentliche Stellungnahme von uns erfolgt, sondern wir bis nach dem Gespräch abwarten.
Nachdem dieser Gesprächstermin stattgefunden hat, werden wir uns nun zum Auswärtsspiel in Karlsruhe und auch zu den nun erfolgten Sanktionen seitens der Eintracht Frankfurt Fussball AG gegen die aktive Fanszene äußern.
In Karlsruhe wurde uns zum wiederholten Male eine, bereits erstellte, angefragte Choreographie verboten.
Aus diesem Grunde sahen wir es im Vorfeld nicht ein, weiterhin die Fanszene dahingehend zu regulieren, dass keine Pyrotechnik eingesetzt wird, wie wir es in der Vergangenheit zumeist im Rahmen unseres freiwilligen Pyroverzichts nach dem Spiel gegen Oberhausen 2002 getan haben.
Bis auf einige kleine Ausnahmen passierte in Frankfurt in Sachen Pyrotechnik seit 2002 nichts großartiges, obwohl wir immer gesagt haben, dass wir uns nicht allgemein von Pyrotechnik distanzieren werden.
Die Pyro-Aktion in Karlsruhe zu Beginn der 2.Halbzeit ist aus unserer Sicht, mit Ausnahme der 2 Leuchtraketen, die gegen Ende der Aktion aufs Spielfeld flogen, absolut in Ordnung.
Wir möchten also festhalten, dass sich die Gruppe Ultras Frankfurt, wie wir auch Herrn Lötzbeier mitgeteilt haben, nicht generell von Pyrotechnik distanzieren wird. Wir halten sie weiterhin für ein akzeptables Stilmittel einer aktiven und lebendigen Fankurve, allerdings halten auch wir nichts vom Abschuss von Leuchtraketen aufs Spielfeld. Unser Ziel muss für die Zukunft wieder sein, zumindest ein Abbrennen von Pyrotechnik im Rahmen und unter einer gewissen (Selbst-)kontrolle zu ermöglichen, ohne dass derartige Reaktionen von Verband und Öffentlichkeit kommen.
Allgemein bleibt noch hinzuzufügen, dass die Mottofahrt „Orange Kaos“ weder verantwortlich für die Pyro-Aktion war, noch ein Zeichen von Gewaltbereitschaft, wie von den Medien ja verbreitet. Es gab definitiv auch schon „Orange Kaos“ – Fahrten ohne den Einsatz von Pyrotechnik.
Ebenso sind selbstverständlich auch unsere Gäste aus Mannheim nicht Urheber der Pyrotechnik.
Die nun von der Eintracht Frankfurt Fussball AG getroffenen Maßnahmen halten wir für weit übers Ziel hinausgeschossen und einen Schritt in die falsche Richtung.
Eine Aktion dieser Größenordnung kommt ohnehin äußerst selten vor, wie eigentlich jeder wissen dürfte, und auch die Vergangenheit ja gezeigt hat.
Allerdings kann sie auch durch immer neue Verbote und Maßnahmen, wie die verschärften Einlasskontrollen in Karlsruhe und unsinnige Dinge, wie das Verbot von Gürteltaschen, nicht verhindert werden.
Mit einer erlaubten Choreographie in Karlsruhe wäre es allerdings definitiv nicht zu solch einem Einsatz von Pyrotechnik gekommen.
Die Ankündigung, für Auswärtsspiele personalisierte Tickets einzuführen ist nach der Fanclubcard nun schon die zweite Maßnahme der Eintracht Frankfurt Fußball AG in diesem Jahr, um immer mehr Informationen zu sammeln. Wir haben uns bereits gegen die Fanclubcard gewehrt, für die es keine wirklich stichhaltige Begründung gibt, und werden das auch bei den personalisierten Auswärtskarten tun.
Außerdem ist uns die Mitnahme sämtlicher Materialien zu Auswärtsspielen verboten, weshalb wir auch beim Heimspiel gegen den FC Schalke auf diese verzichten, und weder Fahnen aufhängen, noch Stimmung machen werden. Solange unser eigener Verein, Eintracht Frankfurt, uns derartig einschränken möchte, sehen wir uns auch nicht imstande, ihn wie bisher zu unterstützen.
Wir werden natürlich trotzdem unsere Plätze in Block 40 einnehmen und stehen dort, und am Fancontainer, jedem, der eine vernünftige Diskussion darüber führen möchte, Rede und Antwort.
Im Allgemeinen steht die aktive Fanszene in Frankfurt, wie auch in ganz Deutschland, momentan am Scheideweg, es liegt nun an uns allen, dass die nun eingeführten Sanktionen, die jeden Auswärtsfahrer stören dürften, wieder abgeschafft werden, ansonsten werden die Bedingungen für all diejenigen, die nicht völlig der gewünschten Norm entsprechen, sich immer weiter verschlechtern.
Zum Thema Pyrotechnik und dem veränderten Umgang damit wird es in den nächsten Tagen noch einen weiteren, ausführlicheren Text geben.
Für eine lebendige Kurve!
Ultras Frankfurt, 26.02.2009
Wie du erträgst das Elend zweimal ?!?
Naja, nach vorne schauen und freuen auf Schalke 0:6
hab das spiel leider nicht sehen können, fasching ging mir diesmal vor ![]()
Haben wir in Karlsruhe mit Sturm gespielt????
Das sah eher aus wie mit 10 Verteidigern + Torwart......
hab das spiel gestern nochmal komplett gesehen, das war wirklich unterirdisch
Alles anzeigenAlle Infos für Gäste-Fans in Karlsruhe
Der KSC hat folgende Fan-Utensilien genehmigt:
Fahnen bis 1,50 m Stocklänge und maximal 1,5 cm Durchmesser
Maximal drei Schwenkfahnen (nur Innenraum, Fahnenbesitzer bitte vorher melden)
Zaunfahnen solange Platz vorhanden ist
zwei Trommeln
ein Megafon (nur für die Vorsinger bestimmt!)
Tetrapacks bis 1 Liter
Rucksäcke und Taschen ohne gefährlichen Inhalt können in begrenzter Anzahl abgegeben werden (am Besten zu Hause lassen)Nicht gestattet:
Blockfahnen, Choreographien, etc.
Doppelhalter
Spruchbänder
Konfetti, Klopapier, Luftballons, etc.
Klebeband
Wunderkerzen
Plastikflaschen
Wurfgeschosse, wie z. B. Obst, Schokoriegel, Feuerzeuge, Labello, Deo, etc.
Stock-Regenschirme
Krepprollen, Bierkrawatten, etc.Soviel wurde bisher noch nicht verboten bei nem Awaykick diese Saison
Weitere Informationen für Gäste
Für ausschließlich private und nicht kommerzielle Zwecke ist die Verwendung von Digitalkameras im Einzelbildmodus (keine Videosequenzen) gestattet.Bitte unterstützt unseren VfB wie immer lautstark und farbenfroh, aber jederzeit fair!
Eure Fanbeauftragten Klenky und Peter
pyro erlaubt ![]()
jaaaa
tsoumou - kweuke, afrika power
glaub da spielen wir lieber ohne sturm
lehmann ist einfach dun arroganter schnösel, der weiss halt nicht was sich gehört, versteh auch nicht wieso sich der gomez nach den spielen immer dazu berufen fühlt über andere spieler zu meckern.......![]()
Dienstag, 24. Februar 2009
Vorfälle in Karlsruhe - Erklärung des Vorstands von Eintracht Frankfurt
Der Vorstand der Eintracht Frankfurt Fußball AG hat am heutigen Vormittag gemeinsam mit der Fanbetreuung und der Sicherheitsabteilung über die Ausschreitungen am zurückliegenden Samstag im Rahmen des Auswärtsspiels beim Karlsruher SC beraten.
Der Vorstand bedauert die Vorfälle außerordentlich und entschuldigt sich ausdrücklich beim Karlsruher Sportclub und seinen Zuschauern für das inakzeptable Verhalten eines Teils der Eintracht-Anhänger. Der Vorstand stellt insbesondere klar, dass den Karlsruher SC und seinen Ordnungsdienst keine Verantwortung an den Ausschreitungen trifft. Nach Beobachtungen aller beteiligten Sicherheitsträger und auch der Vertreter der Fanbetreuung wurden rund um das Karlsruher Wildparkstadion intensive Kontrollen durchgeführt, die das Maximum an verhältnismäßigem Aufwand und zumutbarer Sorgfalt für einen Veranstalter klar erreicht hatten.
„Eintracht Frankfurt wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, gewaltbereite Zuschauer auszugrenzen und appelliert an alle Anhänger, die Eintracht Frankfurt ehren und den Fußball lieben, bei diesem Vorhaben behilflich zu sein.", sagt Klaus Lötzbeier, für Fanangelegenheiten zuständiges Vorstandsmitglied der Fußball AG. „Dies bedeutet insbesondere, dass auch jeder bereit sein muss, zukünftig mitunter Einschränkungen hinzunehmen, um gewaltbereite Personen von denjenigen friedlichen Anhängern zu trennen, die regelmäßig ausgenutzt werden, weil sich die Gewalttäter hinter ihnen verstecken.", so Lötzbeier weiter.
Im Rahmen der Besprechung wurden kurzfristig verschiedene Maßnahmen bei der zukünftigen Abwicklung und Organisation von Auswärtsspielen ergriffen, um die Gefahr ähnlicher Auswüchse eindämmen zu können. Beispielsweise werden Eintrittskarten zu Auswärtsspielen mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres nur personalisiert abgegeben. Die Mitnahme von Fanutensilien wie Bannern, Zaunfahnen, Doppelhaltern, Großfahnen aber auch Megaphonen zu Auswärtsspielen ist aufgrund wiederholten Missbrauchs ebenfalls bis auf weiteres nicht mehr gestattet.
Eintracht Frankfurt wird gemeinsam mit den Sicherheitsträgern versuchen, die Täter zu ermitteln und ihre Tatbeiträge zu analysieren. Die Konsequenzen sind vom Einzelfall abhängig und reichen bis zu Strafanzeigen und Verhängung bundesweiter Stadionverbote. Bisher konnte ein Täter ermittelt werden, der Pyrotechnik abgebrannt hatte, gegen den Eintracht Frankfurt nunmehr Schadensersatzansprüche geltend machen wird.
Der Vorstand der Eintracht Frankfurt Fußball AG
Richtig!
28 Betreuer, aber ne Dopingprobe ver********n.Gruß Watson
finde den gladbacher protest fast noch lächerlicher als den vorfall an sich, aber gut, ihr müsst euch das jetzt halt irgendwie schönreden ![]()