Pröll: Schutzpanzer soll helfen
Seine letzte Partie bestritt er am 3. Februar dieses Jahres beim 0:0 gegen Mainz. Seitdem fehlt Markus Pröll der Frankfurter Eintracht. Warum der formstarke Torhüter ausfällt, weiß aber niemand so ganz genau. Klar ist: Der 27-Jährige leidet an einer hartnäckigen Rippenverletzung, die immer wieder aufbricht. Nun soll ein Karbonpanzer helfen, Pröll wieder einsatzfähig zu machen.
Vielleicht haben ihn die guten Erfahrungen von Mladen Krstajic dazu veranlasst, es mit dieser Variante zu versuchen. Der Schalker Defensivspieler, der sich Ende Februar einen Rippenbruch zuzog, benutzt den Schutzpanzer seit Wochen und hat damit gute Erfahrungen gemacht. Ein Trainingsversuch beim Frankfurter steht unterdessen noch aus.
Ist eine Gelenkentzündung schuld?
Bereits zum dritten Mal ist bei Pröll die Verletzung im Bereich des Brustkorbs aufgebrochen. Zuletzt verweilte er beim Kölner Spezialisten Dr. Peter Schäferhoff, nun will er in München die Meinung eines weiteren Neurologen und eines weiteren Orthopäden einholen. "Es wird vermutet, das es sich um eine Gelenkentzündung im hinteren Rippenbereich handelt", erlärte Pröll gegenüber der FAZ.
o möchte er möglichst bald der Eintracht im Abstiegskampf wieder zur Verfügung stehen. Bis zu seiner Verletzung war Pröll der große Rückhalt im Team der Hessen (kicker-Notenschnitt: 2,64). Ob sein Vertreter Oka Nikolov in Mönchengladbach bereits das Feld für die unumstrittene Nummer eins räumen muss, ist noch ungewiss. Am 31. März müssen die "Adler" beim Tabellenschlusslicht Mönchengladbach antreten.