Alles anzeigenDas neue Auto soll ein Elektroauto für 2+2 werden. Das Problem: Die Anzahl Modelle ist noch überschaubar.
Volvo EX 90 - nächstes Jahr kommt auch der EX 60
Find den Ansatz ja nicht verkehrt - allerdings hat die deutsche Regierung den Ausbau der nötigen Infrastruktur absolut nicht auf dem Schirm .
Habe selber knapp 18 KW auf dem Dach , aber fahre ich nach Glowe auf Rügen , muß ich erstmal 3 Tage bei Flauschis Oppa in Vorpommern- Greifswald halt machen , da es weit und breit keine Schnelllader gibt . In Glowe eine öffentliche Ladestation , die auf 2 Std. begrenzt ist .Bei den Ferienhausvermietern Fehlanzeige .
Ist eben so in diesem Land , wo viele wohl in 20 Jahren noch kein DSL haben weden .
Hinzu kommt immer noch der Preisunterschied zum normalen Verbrenner , da kannst du gegenüber einem vergleichbarem E- Auto erstmal 20 Jahre gratis Fahren . Wie es mit den Mehrkosten für Wartung ausieht , weiß ich nicht.
Allerdings wird es , solange die Batterien so teuer sind wie ein Eigenheim-Rohbau , kaum einen Gebrauchtmarkt geben , dh. die Kiste verschenken oder fahren bis sie aussieht wie bei Fred Feuerstein .
Der EX 90 sieht schick aus - geht aber bei EUR 100'000 los... EUR 40'000 wären meine Schmerzgrenze. Egal, ob Neuwagen oder ein 2-3 Jahre alter Gebrauchter.
Laden wäre aufgrund unsere Fahrprofils wahrscheinlich nicht das Problem. Überwiegend zu Hause (das Auto wird nicht für das Pendeln benötigt) und ab und zu mal an einer Ladesäule.
Wartungskosten sollten deutlich tiefer sein als bei Verbrennern. Ein Gebrauchtwagenmarkt entwickelt sich, ist aber noch klein. Wir stehen halt noch am Anfang der Technologie. Die Elektroautos der ersten Generation sind mit den heutigen Modellen nicht vergleichbar, vor allem auch bei der Reichweite. Auf die Batterien geben die meisten Hersteller eine Garantie, dass sie nach 8 Jahren/160'000 km noch 70% der Kapazität aufweisen. Aktuelle Praxisuntersuchungen zeigen, dass die Kapazität nach 30'000 km auf 95% abnimmt, nach 100'000 auf 90%. Danach tritt aber kein nennenswerter Verfall mehr ein, so dass nach 300'000 km immer noch 87% der Kapazität verfügbar sind.