Stellt sich doch als allererstes mal die Frage, ob das überhaupt erstrebenswert ist, digital zu lernen.Schon die Lernmittelfreiheit, so wie sie praktiziert wird, ist zum Lernen ja eigentlich ne Katastrophe, wenn du
dir in den Büchern nichts vernünftig markieren kannst etc.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung mit meinen Kindern sagen, dass alles, was sie zB über die Anton App
bearbeitet haben, innerhalb von 2 Tagen aus dem Hirn verschwunden war.
Das Gehirn lernt halt aus Hand-Augen-Koordination deutlich besser als durch Tippen oder Multiple-Choice-Antworten.
die Frage stellte sich nicht wirklich, natürlich muss in 2020 auch digitaler Unterricht möglich sein. Selbstverständlich braucht es hierfür Konzepte (aber nicht so wie „Schreiben nach Gehöhr“), da gibt es doch bestimmt in Singapur oder Finnland vernünftige Vorbilder. Dann sollte im Normalfall mindestens eine Stunde pro Woche digital unterrichtet werden (und jedes Kind dafür die notwendig Hardware UND Infrastruktur bekommen), und im Notfall könnte dann auch weitgehend komplett digital unterrichtet werden (ob das jetzt per Videokonferenz, per Softwaretool oder wie auch immer sei dahingestellt). Aber wahrscheinlich wird es auf ein „Gutesschulgesetz“hinauslaufen