Euphorie und nachhaltige Erinnerungen sind immer mit Erfolg oder Mißerfolg verbunden.
Gefühlt hatten nur zwei Mannschaften Erfolg: Island mit dem EInzug ins Viertelfinale, Portugal mit dem Titelgewinn.
Das hat auch wieder mit dieser Aufblähung zu tun. Eine Vorrunde, in der nur Island etwas gewinnen kann, ist überflüssig. Für fast alle Achtelfinalteilnehmer war die Teilnahme Pflicht und zwei Wochen lang war es nur Vorgeplänkel.
Es konnte (fast) keiner Ausscheiden und daher habe ich die Partien als beliebig und austauschbar wahrgenommen. Es war eine Woche zuviel, es waren zuviele Spiele.
Ein Glücksfall, dass die nächste EM in klassischer Turnierform erst in 8 Jahren wieder stattfindet mit der Möglichkeit, daran zu schrauben.