So, morgen geht mein Kleiner wieder in den Kindergarten. Mal schauen wie’s läuft.
Beiträge von mmsteidl
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Das wäre dann wirklich Fake News.
In der Argumentation ging es ja aber darum, dass der Unterschied eben nicht ist, dass Steuern in Deutschland hoch und in Italien und Griechenland sehr niedrig sind. Das sollten die Daten genügend widerlegen.
***P.S. Ich bin mir gar nicht sicher, wie Rentenversicherung hier berücksichtigt wird. Ein grosser Teil der Lasten in Deutschland sind die Sozialabgaben, und da ist die Rentenversicherung normalerweise der dickste Brocken. Renten sind aber eigentlich nichts anderes als Ersparnisse, die im hohen Alter ausbezahlt werden. (Auch wenn das im deutschen Umlagesystem nicht ganz so klar zu erkennen ist wie in einem Kapitaldeckungsverfahren, bei dem das eigene Kapital angespart wird.
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Zielfoto-Entscheidung.
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Nein, ist keine Fake News. Nur andere Berechnung.
Es ist eine Frage der Definition. Die am weitesten benutzte Definition ist Steuerlast als Anteil am BIP. Hier hat Italien und Griechenland höhere Belastung:
https://ec.europa.eu/eurostat/docum…5b-86e660a23376
Die von Dir zitierten Daten beziehen die Steuerlast auf das Arbeitseinkommen.
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Hm. Also ich bin jetzt weder Politologe noch Experte für solche fiskalpolitischen Vorgänge. Aber führt das abwerten der eigenen Währung nicht zum selben Ergebnis wie Steuererhöhungen, nämlich dass die Bürger weniger Geldwert in der Tasche haben?
Edit: Achja, das Wort Fiskalpolitik hab ich grad erst von mmsteidl gelernt, also keine Ahnung ob es richtig eingesetzt ist

Abwertung: Importe werden teurer (daher sinkt die Kaufkraft der Bürger), aber Exporte werden günstiger und daher wettbewerbsfähiger (daher steigt die Wirtschaftsleistung und steigt auch die Kaufkraft der Bürger). Dies ist ein typischer Anpassungsmechanismus, der den Südländern mit dem Euro verloren gegangen ist.Zum Thema Steuerlast: Klar, niemand zahlt gerne Steuern, und es ist immer schön einfach, über die italienischen und griechischen Steuersünder zu schimpfen. Dass beide Länder aber im Vergleich zu Deutschland inzwischen höhere Steuer- und Abgabenlasten haben als Deutschland sollte vielleicht auch einmal erwähnt werden?
Gerade in der Krise jetzt zeigt sich, was ein vernünftig ausgestatteter Staat (im weitesten Sinne) wert ist. In den USA gibt es seit Jahrzehnten (Reagan) Tendenzen, die Steuerlast zurückzufahren und den Sozialstaat abzubauen. Wir sehen derzeit, wie die Krise in den USA einschlägt und wie relativ gut doch die Mitteleuropäer dastehen.
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Das ist doch Slapstick.
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Sehr gut, aber was für (professioneller) Fußball wird denn im Juli überhaupt gespielt?

Haben sie in der Tat
Nachdem der blöde Macron die Merkel mal wieder über den Tisch gezogen hat muss man ja nun schon hoffen, dass der Kurz die Kohlen für uns aus dem Feuer holt 
Das sehe ich z.B. völlig anders.
Es ist meiner Meinung nach völlig offen, wie die EU und der Euro nach dieser Krise aussehen werden.
Nicht ausgeschlossen, dass dieses Jahrhundertprojekt sogar scheitern könnte. Wenn wir die wenig wahrscheinlichen Extremszenarien (kompletter Zusammenbruch vs. Bundesstaat Europa) ausschliessen, wird es sich irgendwo zwischen den beiden Polen einpendeln, die durch folgende zwei Szenarien beschrieben werden:
a. KGN: Zurück zum kleinsten gemeinsamen Nenner. Anstatt einer immer engeren Union der Völker Europas geht es auf ein Minimum zurück, auf das sich die 27 Mitgliedsstaaten einigen können. Wenn wir uns anschauen, wie Polen und Ungarn sich in den letzten Jahren entwickelt haben, wäre das ein gewaltiger Rückschritt, wahrscheinlich auf einen gemeinsamen Waren- und Dienstleistungsmarkt, aber kein freier Fluss von Personen, und keine politische Integration. Quasi weg von der Europäischen Union und zurück zur Europäischen Gemeinschaft. Der Euro wird sich ohne weitere (fiskal-)politische Integration nicht halten lassen.
b. VKV: Volle Kraft voraus. Statt zurück zu nationalen Egoismen und KGN könnte die Krise genutzt werden, um einige fundamentale Fehlkonstruktionen der Vergangenheit zu beseitigen, vor allem die Idee, dass eine monetäre Union ohne gemeinsame Fiskalpolitik möglich sein soll. Dass solch ein Szenario bedeutet, dass die reicheren nordeuropäischen Länder über ihren Schatten springen müssen und für gemeinsame fiskalpolitische Elemente einstehen müssen, ist für dieses Szenario unabdingbar.
Wenn dies die beiden Pole sind, kommt es auf die Perspektive des Einzelnen an, wohin er/sie Europa gerne tendieren würde: eher nationalistisch (Richtung KGN) oder eher europäisch (Richtung VKV). In MLs Post würde Macron eher für die Richtung VKV stehen, Kurz für KGN.
Persönlich und beruflich schlägt mein Pendel natürlich klar in Richtung Europa aus. Aber dieses Europa sollte anders aussehen als heute. Meine Kollegen in Brüssel verlieren sich in kleinkarierten Regulierungen, die oft über das Ziel hinausschiessen und es nicht schaffen, die grosse Vision eines friedlichen und prosperierenden Europas zu artikulieren und anzustreben. Hier müssen Schwerpunkte verschoben werden.
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Das kann aber im Wesentlichen damit zu tun haben, dass deren Bevölkerungspyramide komplett verschieden von der in den meisten westeuropäischen Staaten ist. Die Bevölkerungsgruppe oberhalb von 70 J, bei der es ja die meisten Corona-Todesfälle gibt, macht bei denen ja nur ca. 8% der Gesamtbevölkerung aus.
Und ja, totgesoffen bleibt totgesoffen, mit Corona wahrscheinlich bloß paar Monate früher. Aber da wäre ich mir auch nicht sicher, ob die Statistik der Sterbefälle im Rest der Welt nach einheitlichen Kriterien geführt wird.
Mit dem wässrigen Corona kann man sich aber nicht tosaufen. Schon gar nicht, wenn man Russe ist. -
Der Vogel muss doch einen riesigen Beraterstab haben oder? Kann es sein, dass die den loswerden wollen?
Berater ist das falsche Wort. In Englisch benutzt man das Wort sycophant. Jemand der dem Chef einfach nur nach dem Mund redet, um einen persönlichen Vorteil zu erlangen. (Hier: you're not fired). Echtes beraten ist da nicht möglich. -
https://www.abendblatt.de/ratgeber/wisse…immunitaet.html
Schon drei Tage alt, aber sehr interessant. Überhaupt muss ich sagen, dass der Schmidt-Chanasit mein Lieblinsvirologe ist .
Hätte Anfang des Jahres jemand prophezeit, dass wir im Mai alle Lieblingsvirologen hätten

Mit der Rechtschreibung klappt's dann auch noch, dann steht der Wahl zum Virologen des Jahres nichts mehr im Wege. Würdiger Nachfolger des Galopper des Jahres.
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Ich find‘s eigentlich ganz amüsant, dass so ein großer Bösewicht durch eine „Erkältung“ dahingerafft wird. (Wie einige Präsidenten in Lateinamerika es immer noch sehen)
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Hier hat‘s mal nicht den Falschen getroffen:
Moisés Escamilla May, a leader of Los Zetas, a Mexican drug gang, died in prison of covid-19. He was serving a 37-year sentence for crimes, including beheading 12 people in Yucatán. Mr Escamilla supplied cocaine to Cancún.
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Für mich die einzige die zählt.
Außerdem, In Luxemburg ist eine Stichprobe von 1 schon fast statistisch relevant.
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Mein Sohn (3 Jahre) leidet anscheinend überhaupt nicht. Ist froh, dass Papa so viel zuhause ist, und pure Lebensfreude.
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Ok, guter Punkt.
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Hier wird ja auch über Weissrussland berichtet, da kann man auch über Arizona posten. Was heisst schon ein Bundesstaat bedeutet gar nichts, das ist dann schon it Ländern wie Kroatien oder Belgien vergleichbar von der Grösse.
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Alle auf nach Ischgl!
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"Besiegen" muss ja nicht heissen, völlig ausrotten. Es kann heissen, es mit bestimmten Massnehmen (testing and tracing, Vorsichtsmassnahmen im öffentlichen Leben) so unter Kontrolle zu haben, dass es nicht zu einer unkontrollierten Ausbreitung kommt. österreich, Südkorea, Australien, Neuseeland werden da genannt als Länder, die einen sehr guten Job machen zur Zeit. (Deutschland nicht) Das kann sich natürlich jederzeit wieder ändern, aber das gehört wohl zu dieser Phase dazu.
Natürlich ist das aber CNN und das sind Amerikaner, die haben zuallererst die US-Realität vor Augen. Und da sind sie weit davon entfernt, den Käfer zu kontrollieren, wollen aber öffnen, ohne die notwendigen Vorsichtsmassnahmen zu treffen.
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Gestern abend auf CNN ein sehr interessantes Interview von Richard Quest mit Paul Krugman (Wirtschaft-Nobelpreisträger) und meinem Ex Boss Jim Kim (früherer Weltbankpräsident und WHO-Direktor). Quest versuchte, die beiden mit Gesundheit v Wirtschaft auszuspielen. Aber beide hatten eine klare Message: es gibt keine Glaubensfrage zwischen Wirtschaft und Gesundheit. Wenn Du jetzt die Wirtschaft öffnest, ohne das Virus im Griff zu haben, dann ruinierst Du die Wirtschaft nur noch viel mehr, da Du in wenigen Wochen / Monaten wieder in den kompletten Lockdown musst. Es muss zuerst das Virus besiegt werden, dann der wirtschaftliche Wiederaufbau kommen.
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Setzt allerdings voraus, dass die Medikamente ausreichend wirksam sind und auch breit verfügbar. Davon sind wir noch weit entfernt.