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Beiträge von bodo-rudwaleit

  • Der Corona Fred

    • bodo-rudwaleit
    • 14. Februar 2021 um 14:18

    Hier ein weiterer interessanter Artikel zum Thema Schneeltests.
    Er liegt auch hinter einer Paywall und ist mehr als 1 MB groß. Deswegen muss ich den Text hier etwas unelegant reinkopieren - trotzdem lesenswert.


    MASSENHAFTE TESTS: Eine bestechende Alternative zum Lockdown

    • VON JUSTUS BENDER, SEBASTIAN BALZTER UND MORTEN FREIDEL
    • -AKTUALISIERT AM 14.02.2021-10:52

    Bildbeschreibung einblenden

    Forscher schlagen ein System vor, mit dem Getestete, Immune und Geimpfte sich frei in Friseursalons, Restaurants und Fußballstadien bewegen können. Was spricht dagegen?
    Es gibt eine Alternative zum Lockdown. Sie ist bestechend einfach. Angenommen, Sie sind mit einer Bekannten zum Mittagessen verabredet. Wie damals, als Menschen sich noch zum Mittagessen in Restaurants trafen. Am Tag der Verabredung packen Sie einen Antigen-Selbsttest aus, nehmen eine Nasenprobe und warten zehn Minuten auf das Ergebnis. Ist der Test positiv, sagen Sie das Essen ab und gehen in Quarantäne. Ist der Test negativ, registrieren Sie Ihr Ergebnis in einer Handy-App und bekommen einen Code, der zwölf Stunden lang gültig ist. Das ist Ihr Freifahrtschein.
    Mit dem Code können Sie ins Restaurant, ins Museum, zum Friseur oder ins Fußballstadion. Sie halten einfach Ihr Handy an ein Lesegerät. Geimpfte und Immune bekommen einen Dauercode, sie dürfen sich frei bewegen. Keiner müsste auf die Geimpften neidisch sein, weil jeder dieselbe Freiheit genießen kann. Er muss sich nur testen.Alle könnten wieder Dinge tun, die ihnen wichtig sind. Wenn Millionen Menschen sich aus Eigennutz testen, verhindert das weitere Ansteckungen. Geimpfte und Immune könnten aufhören, aus Solidarität mitzuleiden. Das Ausspielen einzelner Gruppen hätte ein Ende. Wer Schülern Freiheiten gewährt, müsste sie nicht Älteren nehmen, um Corona in den Griff zu bekommen. Alle wären wieder frei, außer die Corona-Infizierten natürlich.
    Ausgedacht haben sich die Sache zwei Marburger Forscher, Alexander Markowetz und Martin Hirsch. Sie nennen ihren Ansatz den „Plan B“, eine „Strategie, die pauschale Lockdowns durch eine Verzahnung kostengünstiger Antigen-Tests, Impfung und schlanker IT-Infrastruktur vermeidet“. Es ist der Traum von einem fast normalen Leben mit der Pandemie. Sofort umsetzen lässt er sich freilich nicht. Es gibt begründete Zweifel.


    Teuer, vielleicht zu teuer
    Das geht schon mit den Tests los. Aktuell gibt es viel zu wenige davon auf dem Markt. Und an denen, die es gibt, würden Laien scheitern. Sich fachmännisch einen Stab durch die Nase in den Rachen zu schieben ist nicht leicht. Andere könnten absichtlich betrügen, um zum Fußballspiel oder zum Friseur zu gehen. Solche Selbsttests für Laien, wie der Plan sie vorsieht, sind in Deutschland noch nicht einmal zugelassen.
    Sie sind auch nicht so zuverlässig wie die Tests aus dem Labor. Es gibt keine Software, um die Tests zu registrieren. Das viele Testen wäre teuer, vielleicht zu teuer. Und wenn die Impfstoffe den Lockdown bald überflüssig machen, braucht es keinen „Plan B“.
    Diese Einwände sind angebracht, aber sie lassen sich fast alle widerlegen. Kai Nagel von der Technischen Universität Berlin macht seit Monaten Modellrechnungen für die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten. Er sagt über den Vorschlag: „Das ist durchaus plausibel.“
    Der Chefvirologe der Universität Köln, Florian Klein, sagt: „Ich finde es richtig, solche Gedankenexperimente zu machen und zu fragen: Was brauchte es denn?“ Er findet Tests als zusätzliche Maßnahme hilfreich. Für geeignet hält er Orte, an denen man nur wenige Stunden ist, zum Beispiel ein „Lokal mit gutem Hygienekonzept“.
    Was, wenn die Pandemie bleibt?
    Ein „Plan B“ ist auch nicht unnötig, weil es Impfstoffe gibt. Schon jetzt deutet sich an, dass die Wirksamkeit der Impfstoffe nachlässt, je mehr Mutationen entstehen. So war etwa der Impfstoff von Astra-Zeneca nur knapp über fünfzig Prozent wirksam gegen die Variante aus Südafrika, ein viel niedrigerer Wert als noch in früheren Studien; da waren es siebzig Prozent.
    Andere Impfstoffe schützen zwar besser gegen die Variante, aber es ist nicht ausgemacht, dass das so bleibt. Hinzu kommt, dass die Impfung vielleicht nur vor einer Erkrankung schützt, nicht aber davor, das Virus weiterzugeben. Und wenn diese Pandemie nicht die letzte war, muss die Gesellschaft ohnehin über Alternativen zum Lockdown nachdenken.
    Angenommen jeder Bundesbürger testet sich einmal die Woche, um eine Besorgung zu machen, dann wären das 330 Millionen Antigen-Selbsttests im Monat. Ein Branchenfachmann sagt, dass die Industrie das liefern kann, er hält eine „dreistellige Millionenzahl“ im Monat für möglich. Der Roche-Konzern gibt an, weltweit im Monat 100 Millionen liefern zu können, Tendenz steigend.
    Zusätzlich zu den Selbsttests, die man als Laie macht, gibt es noch die Antigen-Schnelltests, bei denen medizinisches Fachpersonal den Tupfer führt. Und natürlich die noch zuverlässigeren PCR-Tests, die in Labore geschickt werden. Gilles Martin, der Gründer und Vorstandsvorsitzende des französischen Laborkonzerns und Testherstellers Eurofins Scientific, sagt: „Es gibt keine Engpässe mehr. Es gab welche im vergangenen Frühjahr. Wir hatten seitdem genug Zeit, um Vorräte anzulegen.“
    PCR-Tests für Verabredungen
    Eurofins betreibt rund 800 Labore auf der Welt, darunter sind auch mehrere Standorte in Deutschland. „Wenn uns ein Staat ein bestimmtes Volumen garantiert, können wir die Kosten je Test auf zwanzig oder zehn Euro senken. Das geht, man muss es nur richtig organisieren“, sagt Martin. Er bietet zudem eine kürzere Bearbeitungsdauer von PCR-Tests an. Momentan dauert das oft mehrere Tage, was den Wert für die Nachverfolgung verringert. Der Staat sollte darauf bestehen, dass die Labore spätestens nach 24 Stunden ein Ergebnis liefern, sagt Martin. „Wir schaffen es demnächst sogar schon in zwei bis drei Stunden.“ Dann wäre auch der PCR-Test für das Testen vor einer Verabredung brauchbar.

    Tests in einem Labor in Israel : Bild: Reuters

    Bei den Antigen-Tests ist es so, dass in Deutschland bisher nur solche zugelassen sind, die medizinisches Fachpersonal durchführt. Das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte arbeitet aber gerade an Sonderzulassungen mehrerer Laientests. In einigen Wochen kommen Tests auf den Markt, für die man sich den Stab nicht bis in den Rachen schieben muss, sondern bei denen es ausreicht, eine Spülung zu gurgeln oder in der vorderen Nase zu tupfen.
    Das Argument, die Leute könnten die Tests nicht bedienen, entfällt dann. Ein anderes bleibt: Die Antigen-Tests sind nicht so genau, sie lassen zu, dass Infizierte sich in falscher Sicherheit wiegen.
    Antigen-Tests erkennen die Richtigen
    Hundert Prozent Sicherheit sind aber nicht notwendig. „Man müsste es genau simulieren. Aber wenn neunzig Prozent der Leute, die das Virus weitertragen können, im Vorfeld rausgefischt werden, müsste das ausreichen“, sagt der Modellierer Nagel. Das Infektionsgeschehen wäre dann fast beendet. Der Hersteller Eurofins Scientific gibt für seinen Antigen-Test eine Treffsicherheit von 92,6 Prozent an. Der Roche-Konzern hat einen Nasaltest, der bei frischen Infektionen 90,6 Prozent erkennt.
    Viel mehr als vom Paul-Ehrlich-Institut verlangt. In der Praxis ist diese Zahl oft viel niedriger, weil dort nicht nur frische, sondern auch abklingende Infektionen getestet werden. Aber wichtiger als die Information, ob man Corona hat, ist ja ein Hinweis, ob man ansteckend ist, also Viren im Rachen hat. Antigen-Tests erkennen jene, auf die es ankommt: Leute mit vielen Viren.
    Nach einem Negativtest hätten die Menschen ein Zeitfenster für Verabredungen. Die Marburger schlagen 12 bis 24 Stunden vor. Das ist ein Mittelwert, aber kein schlechter. Der Virologe Klein sagt: „Wenn Sie im PCR-Test negativ sind, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie nach wenigen Stunden eine hohe Viruslast haben.“ In der Gesamtschau haben die Schnelltests also Fehler und Vorteile. Die Fehler ließen sich mit einer Maskenpflicht auch für Getestete ausgleichen. Die Vorteile wären enorm. Es würde nicht nur darum gehen, dass Leute beim Friseur sitzen oder die Volkswirtschaft anläuft. Das Testen selbst hilft gegen die Pandemie.
    Die Österreicher sind schon weiter
    Der Simulationsforscher Nikolas Popper macht Modelle für die österreichische Regierung. Er hat am Beispiel von Wien durchgerechnet, was passiert, wenn jeder Mensch sich einmal die Woche testen lässt. Ergebnis: „Die Neuinfektionen sinken auf ein Drittel.“ In Deutschland gibt es 83 Millionen Menschen, mit 11 Millionen Tests am Tag wäre das Gleiche erreicht.
    Das „massenhafte Testen“ habe „einen großen Nutzen für die Allgemeinheit“, sagt Popper. Der Eigennutz erhöht den Anreiz. Seit in Österreich zum Friseur darf, wer sich testen lässt, sind die Testzentren voll. Die Österreicher probieren gerade etwas Ähnliches wie den „Plan B“ aus.
    Fragt sich nur, wer die vielen Tests bezahlen soll. Für Wirtschaftswissenschaftler ist das eine einfache Rechnung. Tests gibt es zwar nicht umsonst. Aber ein Lockdown ist viel teurer. „Die Kosten-Nutzen-Rechnung geht auf jeden Fall dramatisch zugunsten des Testens aus“, sagt Gabriel Felbermayr, der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Eine Woche Lockdown, überschlägt Felbermayr, verursacht in Deutschland einen volkswirtschaftlichen Schaden von rund 500 Millionen Euro. Langfristige Folgen wie entgangene Bildungschancen und Insolvenzen sind noch nicht berücksichtigt. „Dafür kann man verdammt viel testen“, sagt Felbermayr.
    Keine triviale Frage
    Aktuell zahlen die Krankenkassen den ausführenden Laborärzten rund vierzig Euro für einen amtlich angeordneten PCR-Test. Rund eine Million dieser Tests werden jede Woche gemacht. Mit 500 Millionen Euro ließen sich gut zwölfmal so viele finanzieren. Antigen-Tests sind etwa halb so teuer, von ihnen wären also sogar gut 24 Millionen in der Woche drin. Beide Testarten dürften außerdem deutlich günstiger werden, wenn sie in größeren Mengen hergestellt werden.


    Noch etwas kommt hinzu: „Wenn die Belohnung stimmt, wenn man mit einem negativen Testergebnis zum Beispiel ein Fußballspiel im Stadion sehen darf, dann werden sich die Leute fürs Testen anstellen und es sogar gerne aus der eigenen Tasche bezahlen“, sagt der Volkswirt Felbermayr. Der Staat müsste nur Geld vorschießen, um eine leistungsfähigere Testinfrastruktur aufzubauen.
    Das ist keine triviale Frage, denn es ist eine Sache, ob jemand eine App für das Handy programmiert, und eine andere, ob es für die Daten dahinter eine funktionierende digitale Infrastruktur gibt. So eine aufzubauen könnte Jahre dauern. Doch nach Ansicht der Marburger Forscher existiert schon ein System, das alle Anforderungen erfüllt: die elektronische Gesundheitsakte in Österreich.
    Es gibt einen zentralen Server, auf dem unter anderem festgehalten wird, wer sich gegen welche Krankheiten hat impfen lassen. Österreich hat Jahre gebraucht, um das System zu entwickeln. Deutschland könnte sich das zunutze machen. Es könnte die Infrastruktur kopieren, statt mit großem Aufwand eine eigene zu bauen. „Man nimmt einfach das existierende System, vereinfacht das, und schon haben wir eines, das läuft“, sagt Markowetz.
    Stichprobenartige Kontrollen
    Wer die App für das Handy programmiert, mit der die Testergebnisse eingelesen werden, wäre dann zweitrangig. Das ist kein großer Aufwand, solange die Architektur dahinter steht. „Der grundsätzliche Punkt ist: Wir brauchen nicht vier Jahre, um die Idee umzusetzen, sondern wir können das sofort machen. Dass heißt, der Ball liegt jetzt bei der Politik. Sie kann sich nicht verstecken. Sie muss sich dazu verhalten und andernfalls den Friseuren erklären, warum das nicht umgesetzt wird“, sagt Markowetz.
    Aber was ist mit dem Betrug? Wäre es nicht ein Leichtes, einen Rachenabstrich beim Kumpel zu machen und das Ergebnis als eigenes auszugeben? Das könnte die Politik auf verschiedene Weisen unterbinden. Die einfachste: Sie zwingt jeden, sich mit Namen zu registrieren. Will man es anonym machen, könnte der Staat stichprobenartig kontrollieren, ob sich die Leute an die Regeln halten, wie beim Autofahren auch. Im Restaurant würden dann per Zufall Personen ausgewählt, die eine zweite Probe abgeben müssen.
    Das Testergebnis wird mit Namen versehen und vom Gastronom aufbewahrt. Merkt das zuständige Gesundheitsamt, dass sich im Restaurant viele angesteckt haben, schicken sie jemanden vorbei. Der schaut sich die Proben an und gleicht sie mit der ersten Probe ab, die jeder zu Hause aufbewahren muss. Kommt heraus, dass die erste Probe positiv war oder dass auf dem Test der Speichel einer anderen Person klebt, gibt es eine Strafe. Schon das dürfte viele Betrüger abschrecken.
    „Es gibt ja auch Falschgeld“
    Auch der Volkswirt Felbermayr hält Betrug für ein lösbares Problem. „Mit einem Zettelchen samt Stempel wie zu Kaisers Zeiten wird es nicht gehen“, sagt er. „Aber wir haben die technischen Möglichkeiten, ein Zertifikat deutlich weniger anfällig für Betrugsversuche zu machen.“
    Auszuschließen seien Fälschungen nicht, die Vorteile des Testens seien aber viel größer. „Es gibt ja auch Falschgeld, und wir schaffen trotzdem nicht gleich unser gesamtes Bezahlsystem ab.“ Bei Massentests erledigt sich der Betrug von selbst. Geht ein Egoist mit Corona ins Stadion und steckt im Getümmel zwanzig weitere an, merken die Angesteckten das schnell, weil sie sich in den kommenden Tagen testen, um zum Friseur oder ins Einkaufszentrum zu gehen.
    Kann man den Marburger Vorschlag umsetzen, gerät die Regierung unter Druck. Die Verbote, mit denen sie die Pandemie begrenzt, müssen verhältnismäßig sein. Gibt es auch mildere Mittel, um Corona in den Griff zu bekommen, kippen Gerichte die Einschränkungen.
    Martin Burgi, Professor für öffentliches Recht in München, sagt: „Der Staat ist gut beraten, sich frühzeitig um solche Projekte zu kümmern, das heißt, sie zu fördern und zum Beispiel die Verbreitung von Tests zu gewährleisten.“ Stelle sich heraus, dass das Freitesten funktioniert, dann habe er nach Ansicht von Burgi sogar die Pflicht, sich darum zu kümmern. „Die Politik hat eine Verpflichtung, smarte Lösungen zu fördern, und kann nicht immer nur die ordnungsrechtlichen Maßnahmen verschärfen. Im Moment überwiegen die Verbote. Es gibt zu wenig digitale Infrastruktur, um Corona zu begegnen.“
    Bund und Länder müssten nicht alles bezahlen. Sie müssten aber die Bedingungen schaffen, damit das Testen funktioniert. Im Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz von dieser Woche steht, man wolle Schnelltests für die Bürger fördern. Sollten Hersteller eine Zulassung beantragen, werde man es „zügig prüfen“. Von einem digitalen Testkonzept ist keine Rede.

  • Der Corona Fred

    • bodo-rudwaleit
    • 14. Februar 2021 um 14:06
    Zitat von eagle

    hängt hinter einer Paywall, was ist der Kern des Artikels?

    Ich bin so schlecht im Zusammenfassen von Texten - ich dichte lieber.
    Deshalb hier der ganze Artikel:

    Wissenschaftler und Unternehmen sehen eine Möglichkeit, den Lockdown durch massenhafte Antigentests zu beenden. Anfang März kommen bis zu 30 verschiedene Corona-Tests auf den Markt, mit denen sich jeder binnen einer Viertelstunde selbst testen kann. Marburger Forscher schlagen gegenüber der F.A.S. ein Computersystem vor, mit dem Bürger sich vor dem Besuch eines Restaurants, Konzertes oder eines Friseursalons testen können, um einen digitalen Passierschein zu erhalten.
    Unternehmen sind überzeugt von Tests
    Er könnte sich unter strengen Bedingungen die Öffnung von Restaurantsvorstellen. „Bei einem Lokal mit gutem Hygienekonzept wäre das eine Möglichkeit.“ Sollten Selbsttests zur Pandemiebekämpfung geeignet sein, sieht der Münchner Verwaltungsrechtler Martin Burgi die Bundesregierung in der Pflicht, dieses mildere Mittel zu fördern. „Die Politik hat eine Verpflichtung, smarte Lösungen zu fördern, und kann nicht immer nur die ordnungsrechtlichen Maßnahmen verschärfen.“
    Handelsketten wie Peek & Cloppenburg und Woolworth loben die Überlegungen. Man begrüße „grundsätzlich Ideen, die uns schneller ein Stück Normalität zurückbringen“, hieß es von Peek & Cloppenburg. „Die Nutzung von Antigen-Selbsttests sehen wir als eine weitere gute Möglichkeit, verantwortungsvoll zu handeln und den aktuellen Lockdown gemeinsam zu beenden“, teilte Woolworth mit.
    Der Reiseveranstalter TUI berichtet von guten Erfahrungen mit Tests. Wer eine Kreuzfahrt oder einen Spanien-Urlaub bucht, muss einen negativen PCR-Test vorweisen. Unter Video-Anleitung hatten Touristen diese Tests sogar selbst vorgenommen. „Das funktioniert. Mit guten Antigentests wird es noch einfacher. Wir erwarten, dass solche Tests für Reisen in diesem Sommer weithin eingesetzt werden“, sagte ein Sprecher.
    Mehr zum Thema

    1/2
    Eine Gruppe mittelständischer Unternehmen, die unter Marken wie Kinopolis und Cineplex knapp die Hälfte aller Kinos in Deutschland betreiben, klagt aktuell gegen den Lockdown. Einer der Wortführer, Hans-Joachim Flebbe, hält das Freitesten für eine gute Übergangslösung. „Tests können das Vertrauen zurückbringen, dass sich im Kino niemand ansteckt.“
    Freitesten für Restaurants und Clubs
    Auch Gastronomen und Hoteliers hoffen, bald Gäste mit negativen Testergebnissen empfangen zu dürfen. In Hamburg hat Axel Strehlitz, der unter anderem das Klubhaus St. Pauli und das Udo-Lindenberg-Museum betreibt, zusammen mit einem IT-Unternehmer eine App entwickelt. Sie soll Testergebnisse fälschungssicher Personen zuordnen können und ihnen den Zutritt zu den Lokalen für bis zu 36 Stunden ermöglichen. „Wir waren damit im vergangenen September fertig“, sagt Strehlitz.

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    Video: Reuters
    Die Hamburger Gesundheitsbehörde habe das Konzept aber nicht genehmigt. Neue Verfahren könnten die Kosten für einen Test auf unter zehn Euro drücken, glaubt Strehlitz. Dann sei das Freitesten auch für einen einzelnen Restaurant- oder Clubbesuch interessant. Sobald es einen politischen Beschluss dazu gebe, sei so etwas schnell umzusetzen, sagt Marcus Bernhard, der Vorstandsvorsitzende der Hotelgruppe Deutsche Hospitality, zu der unter anderem die Steigenberger Hotels gehören. „Ich persönlich denke, dass der Einsatz von Schnelltests eine praktikablere und schneller umsetzbare Lösung ist als der Nachweis einer Impfung.“
    In der Geschäftsleitung der Frankfurter Messe, des größten Messeveranstalters der Welt, gelten Schnelltests für alle Besucher als machbar. „Wir könnten das organisieren“, sagt Iris Jeglitza-Moshage.


    Für Schnelltests könne man auch an Ort und Stelle vor dem Eingang geeignete Räume zur Verfügung stellen. Zusammen mit den Profiligen im Handball, Eishockey und Basketball, mit Kultur- und Gaststättenverbänden versucht die Deutsche Fußball-Liga ein Nachverfolgungssystem mit einer Schnittstelle zu den Gesundheitsämtern zu schaffen. Der Nachweis eines negativen Corona-Tests könnte in diese Lösung integriert werden, heißt es aus den beteiligten Verbänden.
    Die große Unbekannte bleibt die Verbreitung von Mutationen. „Die jetzt auftretenden Virusvarianten stellen leider eine große Gefahr dar, das Infektionsgeschehen schwieriger kontrollieren zu können“, sagt der Virologe Klein. In Großbritannien etwa rät die Regierung von der Urlaubsplanung ab und will mit Lockerungen warten, obwohl jeder vierte Erwachsene mit der ersten Dosis geimpft ist. Sorgen macht eine neue, womöglich noch ansteckendere Variante des Virus aus Bristol, die eine Mutation der Variante B.1.1.7 ist. Britischen Forschern zufolge verhindern Impfstoffe aber auch bei der Bristol-Variante schwere Verläufe.
    Der Mobilitätsforscher Nagel hält die Gefahr durch B.1.1.7 für beherrschbar. „Unsere Simulationen sagen im Moment, dass die Mutation B.1.1.7 mit den jetzigen Maßnahmen beherrschbar bleibt. Vorausgesetzt, die Leute bleiben so vorsichtig.“

  • Der Corona Fred

    • bodo-rudwaleit
    • 13. Februar 2021 um 14:20

    Dieser Artkel macht doch wirklich Hoffnung auf einen Durchbruch:
    https://www.faz.net/aktuell/politi…n-17194862.html

  • Der Corona Fred

    • bodo-rudwaleit
    • 13. Februar 2021 um 14:17
    Zitat von Just_FCBCGN

    Hat jemand SPIEGEL Plus und kann die wesentlichen Kritikpunkte hier mal zusammenfassen?


    https://www.spiegel.de/wissenschaft/m…72-a8c761bc6c65

    Ich versuchs mal.

    Dateien

    Corona: Wissenschaftler um Klaus Stöhr fordern Langzeitstrategie - kann das klappen? - DER SPIEGEL.pdf 632,89 kB – 151 Downloads
  • "ein grosser ist von uns gegangen und keiner hat es gemerkt" XYZ

    • bodo-rudwaleit
    • 27. Januar 2021 um 14:56

    Jozef Venglos

  • Frohe Weihnachten und alles Gute für 2021 den Tooor Usern & Familien

    • bodo-rudwaleit
    • 1. Januar 2021 um 18:51
    Zitat von Leipziger

    In der Hoffnung, dass es nicht der entgegenkommende Zug ist :eek: , wünsche ich auch allen hier versammelten und ihren Familien alles Gute für das neue Jahr. Auf zu Spiel, Spaß und etwas weniger Spannung als in diesem Jahr. Ich hoffe immer noch auf München, Budapest, Bukarest und London. In diesem Sinne schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!

    Wunderbar, dass Du diese Orte nennst.
    Ich wage es kaum, darüber offen zu reden, weil es wahrlich drängendere Probleme gibt. Aber ich gebe zu, mir würde es nach diesem quälenden Jahr 2020 unheimlich viel bedeuten, wenn ich München, Dublin und London in diesem Jahr besuchen könnte. In 2 Monaten wissen wir vielleicht etwas mehr, wenn die UEFA bekannt gibt, nach welchem Szenario sie die Zulassung von Zuschauern planen.

  • Frohe Weihnachten und alles Gute für 2021 den Tooor Usern & Familien

    • bodo-rudwaleit
    • 1. Januar 2021 um 02:57

    Ich wünsche uns allen ein schöneres Jahr als 2020.
    Doch bleiben wir demütig und denken an die vielen, die es noch viel schlimmer erwischt hat als einen selbst, denn Puschkin weiß:
    „Denn die einen sind im Dunkeln
    Und die andern sind im Licht.
    Und man siehet die im Lichte
    Die im Dunkeln sieht man nicht“

  • Der Corona Fred

    • bodo-rudwaleit
    • 20. November 2020 um 14:11
    Zitat von davidw95

    Wie kommst du auf die Zahlen? Gemäß RKI wurden in den letzten 7 Tagen 128.469 Neuinfektionen gemeldet, in den 7 Tagen zuvor 132.006 :gruebel:
    Ich sehe das wie Norton. Das starke Wachstum konnte gebremst werden, wir befinden uns mit den aktuellen Maßnahmen aber in einer Stagnation und bisher kaum in einem Rückgang. Das gilt jetzt übrigens schon seit fast einer Woche und fällt genau in den Zeitraum, der eigentlich die ersten Ergebnisse des „Lockdown light“ zeigen sollte. Aktuell muss man wohl daraus schließen, dass freiwillige Verhaltensänderungen vor Anfang November zu einer Stagnation der Neuinfektionen geführt haben, die neuen Maßnahmen aber bisher kaum einen Effekt bringen. Auch der R Wert schwankt ja schon länger um 1.

    Ich war da auch optimistischer und hätte gedacht, dass die Anfang November beschlossenen Maßnahmen einen zusätzlichen Beitrag leisten und wir doch in einen Rückgang der Fallzahlen kommen. Bisher ist das aber kaum zu erkennen.

    Sehe ich genauso. Deswegen werden wohl die Schulen Maßnahmen ergreifen müssen. Ich denke da an geteilte Klassen bei den „Größeren“ (Klasse 7).
    Außerdem ist mit weiteren Kontaktbeschränkungen zu rechnen. Max. 2 Personen eines weiteren Haushalts treffen.

  • Der Corona Fred

    • bodo-rudwaleit
    • 20. November 2020 um 14:06
    Zitat von 8Prozent

    Ich werde unseren in D/Europa auch vertrauen. Aber die können auch nicht alles ausschließen. Also etwas "Versuchskaninchen" ist bei der schnellen Entwicklung und immer noch relativ geringen Testmasse doch drin ...

    Versuchskaninchen ist natürlich immer eine Frage der Definition.
    Wenn ich ins Flugzeug steige, wenn ich ins Stadion gehe, wenn ich in mein Auto steige, wenn einen Joghurt kaufe, nie kann ich ganz ausschließen, dass ich abstürze, dass ich verprügelt werde, dass meine Bremsen versagen,dass ich eine Glasscherbe verschlucke. Das ganze Leben ist so gesehen ein permanentes Versuchskaninchen. Man kann aber auch bereit sein, viele dieser Dinge des Lebens als (relativ) sicher zu betrachten.
    Zurück zum Impfstoff: Versuchskaninchen sind in gewisser Weise die zehntausende von Probanden aus den Studien 1-3, die (die Studien) ja genau dazu dienen, um aus Milliarden zu impfenden Menschen genau keine Versuchskaninchen zu machen. Und da kommen dann die Zulassungsbehörden ins Spiel. Nach meinem Informationsstand vertraue ich ihnen, dass sie ihrer Verantwortung für die Menschheit gerecht werden.

  • Der Corona Fred

    • bodo-rudwaleit
    • 20. November 2020 um 13:13
    Zitat von Duffman0815

    Die Amerikaner dürfen zuerst Versuchskaninchen spielen. Pfizer/Biontech haben dort die Notfallzulassung (was auch immer das heißt) beantragt...

    Versuchskaninchen? :gruebel:
    Das tut jetzt aber etwas weh...
    Für mich eine wunderbare Meldung, da ich den Zulassungsbehörden vertraue.

  • Der Corona Fred

    • bodo-rudwaleit
    • 20. November 2020 um 12:46
    Zitat von Jules Rimet

    Interessant :

    https://www.n-tv.de/wissen/Immunit…le22179363.html

    Hier ein weiterer Artikel aus der FAZ zum selben Thema.
    Die Erkenntnisse stimmen mich wirklich positiv.


    NEUE STUDIE LÄSST HOFFEN: Hält der Immunschutz lange genug an?


    Um diese Frage dreht sich alles: Wie lange sind Menschen, die an Covid-19 erkrankt waren oder die geimpft sind, vor dem Virus geschützt? Amerikanische Forscher könnten nun eine Antwort gefunden haben.

    Joachim Müller-Jung
    Überall und immer wieder spielt es die zentrale Rolle. Warum etwa die einen Infizierten gar nicht und andere so schwer erkranken – die Antwort liegt mutmaßlich nicht im Virus, sondern in der Körperabwehr. Bei vielen, wahrscheinlich den meisten schweren und tödlichen Covid-19-Verläufen entwickelt sich eine fatale Fehlregulation des Immunsystems. Gefährliche Entzündungen sind die Folge. Auch bei den Langzeitkranken nach überstandener Infektion dürften Immunreaktionen eine entscheidende Rolle spielen. Die genauen Zusammenhänge sind zwar noch nicht geklärt. Aber auch da kommen die Forscher voran. Ganz am Ende, wenn es um die Bewältigung der Erkrankung selbst geht, und ganz am Anfang einer Infektion, sind noch die meisten Fragen offen. Warum Kinder beispielsweise fast nie schwer erkranken und selten Symptome entwickeln, bleibt rätselhaft. Eine aktuelle Studie von australischen Klinikern in der Zeitschrift „Nature Communications“, in der eine fünfköpfige Familie engmaschig immunologisch untersucht wurde, liefert da zumindest wertvolle Hinweise.
    Die Eltern hatten sich nacheinander angesteckt. Ausgangspunkt war eine Hochzeitsfeier. Die drei kleinen Kinder hatten sich daraufhin auch infiziert. Alle zwei bis drei Tage wurden Blut-, Urin- und Speichelproben genommen. Allerdings ließ sich bei den Kindern zu keinem Zeitpunkt das Virus mit einem PCR-Test nachweisen. Bei den beiden älteren diagnostizierten die Ärzte des Murdoch Children’s Research Institute in Melbourne immerhin zwar leichte Erkältungssymptome wie bei den Eltern auch. Aber sie blieben wie der Jüngste negativ.
    Demgegenüber hatte das Immunsystem der drei Kinder die Viren sehr wohl registriert. Immunglobuline vom Typ A, der vor allem im Speichel zu finden ist, und später auch andere Antikörper wurden in hohen Konzentrationen gemessen. Am stärksten reagierten dabei die Antikörper produzierenden B-Zellen des Jüngsten, der die wenigsten Krankheitsanzeichen zeigte. Für die Forscher ist das ein Hinweis, dass bei Kindern die extrem gut funktionierende Antikörperproduktion in den Schleimhäuten des Nasen-Rachen-Rraums – möglicherweise angeregt und trainiert durch vorherige Infektionen – die entscheidende Hürde für das Virus ist. Wie genau allerdings die Viren „kurzgehalten“ werden, ist damit längst nicht abschließend geklärt.
    Noch mehr Fragen hatten in der Vergangenheit die sehr unterschiedlichen Immunreaktionen von Erwachsenen aufgeworfen. Immer wieder gab es in den ersten klinischen Studien im Frühjahr Hinweise, wonach die genesenen Patienten und auch solche mit milden Covid-19-Verläufen zwar Antikörper produzieren, die den Erreger neutralisieren, sprich: eliminieren. Aber die Antikörper verschwanden offenbar bei vielen auch wenige Wochen bis Monate nach überstandener Infektion wieder. Sogar Reinfektionen wurden gemeldet. Infizierte haben sich also zweimal im Abstand von Monaten wieder angesteckt. Das alles hat nicht nur Ärzte, Patienten und Politiker verunsichert, es hat auch die Frage aufgeworfen, wie lange der von Impfstoffen erzeugte Immunschutz wohl anhalten würde. Praktisch die gesamten Pandemie-Aussichten hingen von der Antwort auf diese Frage ab: Reicht die Immunantwort des Körpers von Covid-19-Überlebenden und später den Geimpften aus, um die Gefahr länger zu bannen?
    Bei 90 Prozent war der Immunschutz ausreichend
    In einer amerikanischen Studie zweier hochangesehener Forschungsinstitute könnte nun eine beruhigende Antwort gefunden worden sein. Noch nicht endgültig, denn der wissenschaftliche Aufsatz ist noch nicht fachgerecht begutachtet und veröffentlicht. Doch der auf dem Preprint-Server „bioRxiv“ plazierte Bericht über die immunologische Reaktion von 185 Corona-Infizierten liefert die mit Abstand aussagekräftigsten Langzeitdaten bisher.

    Zu 94,5 Prozent wirksam Auch Moderna meldet Erfolg mit Corona-Impfstoff

    Video: Reuters, Bild: dpa
    Schon das breite Spektrum der immunologischen Tests und Probanden lässt hoffen. Untersucht wurden positiv getestete Männer und Frauen, die teilweise niemals Symptome spürten, bis hin zu Patienten, die schwer an Covid-19 erkrankten und nach Wochen erst aus der Klinik entlassen wurden. Unter der Federführung des kalifornischen Immunologen Shane Crotty vom La Jolla Institute for Immunology und Kollegen von der Ostküste an der Icahn School of Medicine, die zur berühmten Mount-Sinai-Klinik zählt, wurden Patienten aus unterschiedlichen Regionen unterschiedlichen Alters rekrutiert. Tatsächlich waren bei den Tests die Immunreaktionen wie erwartet sehr unterschiedlich ausgefallen.
    Aber in einem entscheidenden Punkt konnten die Wissenschaftler Entwarnung geben: Der Immunschutz durch passende Antikörper, der wenige Wochen nach der Ansteckung auf dem Höhepunkt ist, weil sich dann sehr viele sogenannte B-Zellen gebildet haben, war in gut 90 Prozent der untersuchten Corona-Infizierten ausreichend – und zwar Monate nach der Ansteckung. Verglichen mit den Antikörper-Mengen, die in Vorversuchen mit Affen gemessen und damals als neutralisierend und damit als ausreichend gewertet worden waren, hat man bei vielen Probanden sogar zwanzigmal so viele Antikörper gemessen. Und nicht nur das: Bei drei Dutzend Patienten aus der ersten Corona-Welle, bei denen nach einem halben oder dreiviertel Jahr kein Virus mehr nachweisbar ist, wurden nicht nur ausreichend viele B-Gedächtniszellen nachgewiesen – sie vermehrten sich offenbar sogar bei dem einen oder anderen mit der Zeit.
    Im Idealfall könnte die Immunität Jahre anhalten
    Gedächtniszellen sind deshalb so wichtig, weil sie gewissermaßen die stille Reserve der Körperabwehr bilden, wenn erst einmal das Virus eliminiert ist. Infiziert man sich noch mal neu, vermehren sich diese Gedächtniszellen und liefern sehr schnell einen Nachschub an den speziell auf Sars-CoV-2 maßgeschneiderten Antikörpern nach. Die Immunologen halten es für möglich, dass die so erzeugte Immunität im Idealfall sogar Jahre anhalten kann. Im Blut von Überlebenden der Spanischen Grippe, die sich als Kind angesteckt hatten, waren B-Gedächtniszellen, die gegen das spezielle Influenzavirus gerichtet sind, noch nach mehr als 80 Jahren nachweisbar.
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    1/3
    Ein immunologisches Gedächtnis bildet sich nicht nur bei den B-Zellen, sondern auch den anderen antiviralen weißen Blutkörperchen, den T-Zellen. Sie spüren infizierte Körperzellen auf und zerstören sie. Einige T-Zellen helfen außerdem den B-Zellen bei der Erkennung der Virenpartikel. Damit ist eine weitere Hoffnung erfüllt, die durch einige andere Studien – inklusive der Impfstoff-Studien – geweckt worden ist: dass das Virus nämlich sowohl durch Antikörper als auch durch T-Zellen attackiert wird, an zwei Fronten also.
    Lediglich bei einem kleinen Teil der Menschen wird wohl das eigene Immunsystem überfordert sein. Für sie bleibt jedoch die Chance, dass dann Medikamente – künstliche, maßgeschneiderte Antikörper, wie sie Donald Trump erhalten hatte – oder die Impfstoffe helfen. Denn die durch Vakzine ausgelöste Impfreaktion fällt meist deutlich stärker aus als eine natürliche Immunreaktion.

  • WM 2022 Qualifikation Europa / UEFA

    • bodo-rudwaleit
    • 19. November 2020 um 12:55
    Zitat von 8Prozent

    Ja, war gestern vor einem Jahr bei GIB-CH :winke: Mein letztes Länderspiel bisher- D-NIr hat mir TAP versaut :autsch:
    Aber war noch traumhaftes Wetter Mitte November, auch oben am Affenfelsen :)

    Sind Dir die Affen auch übers Auto gelaufen?
    Ich meine die Makaken, nicht die Engländer!

  • WM 2022 Qualifikation Europa / UEFA

    • bodo-rudwaleit
    • 19. November 2020 um 12:18
    Zitat von Rogätzer

    Ja gespielt wurde damals im portugisischen Faro. Aber warum sollte das jetzt anders sein? :gruebel:

    Es gibt Hoffnung für eine Reise in die Kronkolonie 2021:
    https://www.ran.de/fussball/inter…lstadion-103270

  • WM 2022 Qualifikation Europa / UEFA

    • bodo-rudwaleit
    • 19. November 2020 um 01:49

    Nun stehen die Lostöpfe für die WM-Quali fest.
    Russland ist noch in Topf 3 gerutscht.

    Topf 1
    Belgien
    Frankreich
    England
    Portugal
    Kroatien
    Spanien
    Deutschland
    Dänemark
    Italien
    Niederlande

    Topf 2
    Schweiz
    Polen
    Schweden
    Wales
    Ukraine
    Österreich
    Serbien
    Türkei
    Slowakei
    Rumänien

  • WM 2022 Qualifikation Europa / UEFA

    • bodo-rudwaleit
    • 15. November 2020 um 23:46
    Zitat von 8Prozent

    Holland evtl. Die streiten sich ja noch mit der Schweiz. Bzw. bis zum heutigen Spieltag, kann sein, daß der Sieg schon gereicht hat :gruebel:

    Du darfst meine Setzliste (Topf 1) schon ernst nehmen - die steht. :winke:
    Und zu spock hat JR dankenswerterweise schon alles gesagt :zwinker:

  • WM 2022 Qualifikation Europa / UEFA

    • bodo-rudwaleit
    • 15. November 2020 um 19:54

    Liebe Gemeinde,
    aufgrund der mir vorliegenden Ergebnisse, habe ich für alle Freunde der bevorstehenden WM 2022 in Qatar die Töpfe für die Auslosung am 7. Dezember errechnet.
    Topf 1 steht jetzt fest und auch die meisten Teams aus Topf 2.
    Der Rest ist der Rest, und laut Puschkin ist der Rest Schweigen.

    Topf 1
    Belgien
    Frankreich
    England
    Portugal
    Kroatien
    Spanien
    Deutschland
    Dänemark
    Italien
    Niederlande

    Topf 2
    Schweiz
    Polen
    Schweden
    Wales
    Ukraine
    Österreich
    Serbien
    Türkei
    Slowakei
    Russland *
    *nicht sicher

  • Der Corona Fred

    • bodo-rudwaleit
    • 2. September 2020 um 16:14

    ...

    Bilder

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  • Der Corona Fred

    • bodo-rudwaleit
    • 2. September 2020 um 16:13

    ...

  • Der Corona Fred

    • bodo-rudwaleit
    • 19. August 2020 um 17:14

    Ich persönlich sehne eine Impfung für mich und überhaupt geradezu herbei.
    Erstens vertraue ich den Zulassungsbehörden und zweitens sehe ich die Impfung als einzige Chance aus diesem aktuellen weltweiten Covid-19-Desaster einigermaßen wieder herauszukommen.

  • Der Corona Fred

    • bodo-rudwaleit
    • 19. August 2020 um 13:54

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/m…83-ca50b061db51
    Das hört sich doch prima an, wenn es der Leiter des Paul-Ehrlich-Instituts für realistisch hält, dass es erste Impfungen Anfang 2021 geben wird.
    Nach Karl Lauterbach wird sich die flächendeckende Impfung bis 2022 ziehen.

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