https://www.spiegel.de/wissenschaft/m…83-ca50b061db51
Das hört sich doch prima an, wenn es der Leiter des Paul-Ehrlich-Instituts für realistisch hält, dass es erste Impfungen 2021 geben wird.
Nach Karl Lauterbach wird sich die flächendeckende Impfung bis 2022 ziehen.
Beiträge von bodo-rudwaleit
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Bis Herbst 2020 finde ich als Aussage dann immer schon recht gewagt, wenn es bereits Mitte August ist.
In der Tat eine gewagte Aussage, die, wie hier schon erwähnt, ein Versehen war.
Hier zum Nachlesen:
https://www.faz.net/aktuell/gesell…r-16901983.html -
https://www.rki.de/DE/Content/Inf…sApril2021.html
„Die Impfstoffentwicklung gegen SARS-CoV2 läuft unter Verfolgung verschiedener Ansätze weltweit unter Hochdruck. Vorläufige Prognosen lassen die Verfügbarkeit eines Impfstoffs (ggf. mehrerer) bis Herbst 2020 möglich erscheinen.
In jedem Fall ist es unerlässlich, unverzüglich eine bundesweite Impfkampagne für den Zeitpunkt vorzubereiten, zu dem ein wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht“, betonen die RKI-Experten. „Dazu werden bereits jetzt tragfähige Konzepte für Lagerung, Verteillogistik, priorisierte Zielgruppen oder umfassende Impfüberwachung erarbeitet werden.“ -
darf ich lösen?
huhu bodo alte HippeHi hens,
es sind wirklich gerade Zeiten zum Älterwerden.
Nicht mal Puschkin bietet Trost.
Nur die Aufstiege von Eintracht und des Teams von der Lohmühle sind Lichtblicke.
Zu gern hätte ich auch das Bruno-Plache-Stadion in der 3. Liga gesehen, wo ich im März 1986
eine legendäre Partie bestritt.
Sei’s drum, die Blau-Gelben sind wieder da! -
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Ich denke mal, die wirds geben, wenn (falls
) die App denn dann auch in Deutschland eingesetzt wird.Bei Maybrit Illner wurde von mindestens 15 Minuten Kontakt gesprochen, bevor man gewarnt wird.
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Das ist der sogenannte Hindsight Bias. Konkret bedeutet es, dass Du Entscheidungen immer nur aufgrund der zum Zeitpunkt der Entscheidungsfindung verfügbaren Informationen treffen kannst. Manchmal musst Du Risiken eingehen, wenn mehrere Ausgänge möglich sind. Du darfst den Entscheidungsträger dann nicht nach dem tatsächlich eingetretenen Ergebnis bewerten, sondern nach der Datenlage und Risikoabwägung zur Zeit der Entscheidungsfindung.
Bzgl. der hindsight bias muss ich Dir vollkommen zustimmen. Das ist ebenso einleuchtend, wie trotzdem leider immer wieder bei uns Menschen vorkommend.
Doch mir geht es eben um etwas anderes, um diese aus Leichtfertigkeit, Bequemlichkeit, Schlichtheit, "Schwamm-drüber-Mentalität", "Machs-doch-nicht-so-kompliziert-Mentalität" oder sonstwie herrührende Redeweise „Im Nachhinein ist man immer schlauer“.
Werderstrand greift die Idee auf, man müsse diese Kosten / Nutzen Analyse bei klarerer Datenlage in Angriff nehmen, und rob077 reagiert wie oben zitiert.
Ist diese Reaktion von rob077 wirklich ein Hinweis auf einen hindsight bias (Rückschaufehler) den Werderstrand begangen hat?
Doch wohl kaum. Werderstrand macht ja auch gar keinen Rückschaufehler. Und deshalb meine Replik.
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Eigentlich nicht, er verweist nur darauf, dass allem was wir tun keine ultimative Wahrheit zugrunde liegt und dass man zwar sein Bestes geben kann, das im Nachhinein aber nicht zwangsläufig auch das Beste war.
Wer sich von dem Satz davon abbringen lässt, das Beste zu versuchen, hatte eh schon keinen Bock darauf.Wenn es denn so wäre wie Du sagst, dass er nur darauf verweist, dass...., dann könnte ich Dir unumwunden zustimmen. Doch ist der Kontext und die Botschaft oft ein anderer und zwar genau in der Hinsicht, wie ich sie beschrieb.
Auch wenn es wehtut, aus Rückmeldungen zu lernen ist oft ratsam. -
Hier ein Tipp für alle von uns, die so langsam unter Fußballentzug leiden, wie ich in immer stärkerem Maße
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Im Nachhinein bist Du immer schlauer. Wenns vorbei ist bereiten wir uns auf einen Virus vor und dann passiert etwas ganz anderes.
Ehrlich gesagt finde ich den Satz „Im Nachhinein ist man immer schlauer“ schrecklich.
Er unterdrückt jede Nachdenklichkeit, jedes kritische Hinterfragen. -
Der letzte Absatz ist ein utilitaristischer Ansatz, der für mich durchaus zentral ist:
Das mag auch damit zu tun haben, dass wir es uns abgewöhnt haben, über Kosten und Nutzen offen zu sprechen. Der Mathematikunterricht nimmt hier seine staatsbürgerschaftliche Verantwortung nicht wahr. Dort wird nicht darüber informiert, dass auch in normalen Zeiten Tote administrativ immerfort monetarisiert werden. Bei jedem Straßenbauprojekt werden Verkehre in Tote und Verletzte umgerechnet, und die verrechnet man mit dem erwarteten Nutzen der Maßnahme. Das ist zynisch, aber sinnvoll – es verhindert nämlich allzu sinnlose Projekte. In Krisensituationen sollte man im Krisenstab ein paar Personen einbeziehen, die auch unter Druck in Kosten-Nutzen-Kategorien denken können: Wie viele (echte) Tote verhindert man, wenn die Friseure geschlossen bleiben – und was kostet das?
Ebenso wird nach Corona darüber zu sprechen sein, ob es langfristig nicht billiger ist, ein paar mehr Intensivbetten vorzuhalten, als aus Angst vor kollabierenden Krankenhäusern lahmzulegen, und ob es langfristig nicht doch preiswerter ist, Krankenhäuser staatlich zu betreiben. Es darf wieder gerechnet werden.Ich denke irgendwie widerstrebt vielen Menschen diese Kosten / Nutzen Analyse, aber es ist meiner Meinung nach unumgänglich, diese sehr schwierige Diskussion zu führen, sobald die Datenlage etwas klarer ist.
Der Artikel von Fischer im SPIEGEL, den Pez vor einigen Tagen gepostet hatte, ging ebenfalls auf diesen Gedanken der Abwägung ein.
Ich kann hierzu auch die Sendung von Maischberger gestern empfehlen.
Und zwar die Aussagen von Herrn Willich, Epidemiologe und Direktor für Sozialmedizin an der Charité. Er spricht erstaunlich Klartext und warnt vor den Folgen längerer sozialer Isolation und verweist in diesem Zusammenhang auf Schweden, wo es keinen Shutdown gibt wie bei uns.
Ich bin froh, dass jetzt mehr Stimmen jenseits der Wirtschaftslobbyisten und sich profilierenden Politiker zu Wort kommen, die aufgrund ihrer Kompetenz die berühmt-berüchtigte Alternativlosigkeit politischer Maßnahmen hinterfragen bzw. Alternativen für die „Zeit danach“ aufzeigen. -
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Grundsätzlich sehe ich das Projekt positiv. Allerdings fehlen mir noch entscheidende Hinweise.
Bekomme ich z.B. Schon eine Warnung, wenn ich nur auf einem Meter Entfernung an einem Infizierten vorbeigehe? Oder bei 2 Metern Entfernung? Oder erst, wenn ich mehr als 1 Minute auf x Meter Entfernung „Kontakt“ hatte?
Und welches Recht/Pflicht zu handeln hätte ich dann?
Hätte ich das Recht, nicht zur Arbeit zu gehen oder mich testen zu lassen?
Neben der Definition des oben erwähnten Abstandes und Zeitraumes, halte ich das für einen enorm wichtigen Punkt der zu diskutieren ist, damit man nicht eine zu große Verunsicherung schafft. -
Also ich fand den uns im Artikel vorgehaltenen wortwörtlichen "Spiegel", dass wir als Gesellschaft und als Individuen implizit tagtäglich eine Abwägung zwischen wirtschaftlichen Interessen auf der einen und Leben auf der anderen Seite vornehmen, durchaus treffend (ohne, dass ich darüber jetzt werten will).
Ein typischer Fischer, brilliant geschrieben und die Widersprüche in der aktuellen Diskussion sehr gut darlegend.
In der Tat brillanter Artikel.
Für Freunde von Jonathan Franzen, Ray Donovan oder Mad Men.
Und natürlich Hagen Rether! -
Deine Meinung in Ehren, sehe ich aber zu 110 % anders. Bin selbst Lehrer und würde liebend gerne wieder unterrichten. Ist aber völlig an der Realität vorbei, in drei Wochen wieder mehr als 1000 Leute auf Schulhöfe und Gebäude zu lassen. Glaube nicht, dass die Beschränkungen da so gelockert werden. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, welche Seuchen die Kinder sowieso schon immer aus der Kita mit nach Hause bringen. Und auch in Schule und Kitas gibt es genug Berifstätige, die als Risikogruppe geschützt werden müssen.Meine Vermutung: Es wird in diesem Schuljahr nicht mehr viel Unterricht stattfinden. Blaub Briefe zb gibt es dieses Jahr nicht, so dass am Ende jeder das Klassenziel erreichen wird. Das Abitur wird um jeden Preis durchgezogen, damit der Jahrgang nicht mit Makel leben muss, das Abi geschenkt bekommen zu haben.
Ich sehe es wie Du. Über 11 Mio Kinder sind zum einen „perfekte“ Multiplikatoren für das Virus.
Andererseits ist die Behauptung von JR auch nicht zu halten, dass Kinder, Lehrer und Erzieher es „sicher überstehen“ würden.
Dagegen halte ich Lockerungen in anderen Bereichen wie Einzelhandel und Gastronomie unter strengen Auflagen für vorstellbar. Solche Lockerungen sind natürlich immer ein Spiel mit dem Feuer, da man vorher nur mit komplexen Modellierungen abschätzen kann, ob das Hauptziel, die Beatmungskapazitäten nicht zu überreizen, gewährleistet bleibt.
Die sozialen und gesundheitlichen Folgen eines langen Shutdowns sind ja hinlänglich beschrieben worden. Der Grat ist also schmal, auf dem die Politik balancieren muss in den nächsten Monaten. Damit ist nicht nur der Inhalt der zu treffenden Entscheidungen gemeint, sondern auch die Art der Kommunikation.
Da ärgert mich z.B. der Einwurf von Laschet gestern, dass es falsch sei, jetzt nicht über Maßnahmen nach dem 20. April nachzudenken. Wo er doch genau weiß, dass in der Bundesregierung längst fieberhaft über diverse Szenarien nachgedacht wird. Die Süddeutsche beispielsweise berichtete über Papiere aus dem Innenministerium.
Diese Art der Wichtigtuerei, die auch bei Söder sichtbar ist, beruht natürlich auf durchschaubaren Absichten, sich für anstehende wichtige politische Ziele zu profilieren.
Ich halte dieses Verhalten jedoch für unverantwortlich, weil es unnötig Verwirrung stiftet in einer eh schon unübersichtlichen Phase des Zusammenlebens.
Herr Laschet muss nicht so tun, als wenn in der Bundesregierung nicht über den Tellerrand hinausgedacht wird.
Herr Söder muss nicht so tun, als wenn alle anderen Deppen sind, die nur dem nachlaufen, was die Bayern vorgeben.
Ich bin gespannt, wie die Verantwortlichen die nächsten Monate „gestalten“ werden und werde mir erst dann (oder viel später) ein Bild machen können von der Güte unserer Verantwortlichen.
Bislang tue ich mich schwer, weil das Vorgehen zum großen Teil synchron mit vielen anderen Ländern verläuft (Shutdown, Ausgangsbeschränkungen, Finanzhilfen). Da war nicht viel „Einfallsreichtum“ gefragt. Die wahren Herausforderungen kommen erst noch.
Wobei ich sagen muss, dass mein Vertrauen in die Stärke unserer Institutionen wirklich groß ist, so dass ich trotz einer seit Jahren abgehalfterten Regierung eine gewisse Zuversicht habe.
Schön zusammenfassen lässt sich das in einem Satz, den ich im Univiertel in luftiger Höhe groß plakatiert sah und den Puschkin nicht besser hätte formulieren können:
„Wissenschaft ist Hoffnung“ -
Ich meine der Drosten (oder ein anderer Virologe) hatte mal gesagt, dass bei den allermeisten Menschen das Virus erst im Rachen aktiv ist und dort schon eine Reaktion des Immunsystems ausgelöst wird. Wenn es dann später auf die Lunge übergeht, ist sozusagen schon die Hälfte des Kampfes gekämpft. Durch unglückliche Umstände, z.B. Einatmung einer starken Viruskonzentration kann der Angriff auf die Lunge viel schneller erfolgen, so dass auch sonst gesunde und jüngere Menschen einen sehr viel stärkeren Krankheitsverlauf haben.
Das ist jetzt aus meiner Erinnerung laienhaft geschildert. Weiß nicht mehr, ob das nur eine Hypothese war oder schon eine fundierte Erkenntnis...Ja, das kam von Drosten. Sinngemäß so hat er es gesagt, mit dem Zusatz, dass das seine Hypothese ist bzgl. der schweren Krankheitsverläufe bei Jüngeren ohne Vorerkrankungen.
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Wollte mir grad das Interview vom Drosten auf stern.de anschauen....bricht nach 10 Sekunden ab, nur für Abonnenten verfügbar. Warum kann man sowas nicht für alle einfach freischalten

Die ZEIT ist da großzügiger:
https://www.zeit.de/wissen/gesundh…irologe-charite