Nein, warst nicht gemeint, der entsprechende Kollege hat hier nzwischen ja schon selbst geantwortet.
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Deine Posts lese ich hier eher weniger, und falls ich dann antworte dann direkt meist als Zitat, kein Thema.
Danke für die prompte Rückmeldung. ![]()
Nein, warst nicht gemeint, der entsprechende Kollege hat hier nzwischen ja schon selbst geantwortet.
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Was ich will ist, dass da offen darüber diskutiert wird und nicht ein bestimmter User hier- ohne Referenz auf entsprechende Politikeraussagen- ständig so tut als wäre die Frage schon geklärt.
Du wirst deine Gründe dafür haben, warum du den Namen nicht nennst. Wenn du mich meinst, sei bitte so gut und nenne mich beim Namen, wenn du über mich schreibst. ![]()
Gute Besserung Flinke Flasche!
#same
Alles anzeigenGuter Post Zumsel! Stimme überwiegend zu.
Bei zwei Punkten machst Du es Dir aber u.U. ein wenig zu einfach:1. Du kritisierst dass die Spinnerbande der Queerdenker einfache Antworten auf die komplexe Situation liefert und damit zur Spaltung beiträgt.
D'accord - aber macht das nicht auch genau die potentielle Gegenseite seit Monaten?!
No Covid, Lockdown-verlangende Politiker, Team Lauterbach (erinnert sei nur an seine falschen Vorhersagen zu angeblichen Mega-Spreader-Events bei denen sich zehntausende anstecken..."UEFA für die Toten verantwortlich") etc. Auch da finde ich die Antworten oftmals viel zu plump, einfach und populistisch.
2. Du sagst, dass die CDU auch wegen der Corona-Politik abgewählt wurde.
Auch wenn das von Dir noch mit "u. a. auch" eingeschränkt wird, bezweifel ich dass die Corona-Strategien der Parteien einen Einfluss auf das Wahlergebnis hatten.
Mir kam es in diesem Recht langweiligen Wahlkampf eher so vor als ob das Thema von allen Parteien und medial gemieden wurde. Stattdessen Klima, Klima,Klima.
Bestätigt hat mich in der Retrospektive der Wahlomat:
Corona war bei 38 Thesen einmal dran und dann noch Recht schwierig für die Allgemeinheit zu beurteilen ("Impfstoffe sollen weiterhin durch Patente geschützt werden").
Genauso oft übrigens wie die bewegenden und überlebenswichtigen Fragen nach dem Kopftuch bei Beamtinnen, einer gendergerechten Sprache in Gesetzestexten oder der Parität bei politischen Listen.
Erst nach der Wahl kam Covid wieder als Thema Nummer eins durch. Politisch und medial. So zumindest mein Eindruck.
Zu deinem ersten Punkt: ich sehe die Politik schon auch in der Pflicht, komplexe Situationen vereinfachend zu erklären, damit es möglichst viele Menschen verstehen können. Hier wurde sicherlich mindestens der Fehler gemacht, sehr früh Dinge auszuschließen, die man später ob der Dynamik der Pandemie oder vielmehr aufgrund von Fehleinschätzungen dann doch noch durchziehen musste, das wurde hier ja auch schon kritisiert. Oftmals waren die Maßnahmen auch nicht passgenau genug, wobei es ja oft Rufe nach bundesweiter Einheitlichkeit gab und auf der anderen Seite die Forderung nach lokler Steuerung.
Herr Lauterbach war und ist da sicher ein Lautsprecher, der neben vielem richtigen auch einige falsche Prognosen und Einschätzungen hatte. Aber im Gegensatz zu vielen Krakelern aus dem skizzierten Lager halte ich ihm zu Gute, nicht wissentlich und bewusst mit fake-news aus poliztischen Kalkühl beeinflusst zu haben. Er hat sicherlich öfter politisch motiviert übertrieben, aber ich kann keine gezielte Desinformation ohne wissenschaftliche Basis erkennen mit anderen Zielen als den tatsächlich kommunizierten.
Wir befinden uns hier bei der Einschätzung und Bewertung des Geschehens sicherlich auch im Bereich von persönlichen Meinungen statt Tatsachen - das passt schon.
Zu 2 gilt eigentlich aus meiner Sicht dasselbe: die Beurteilung der Gründe für das Wahlergebnis ist wohl auch eher subjektiv. Ich denke, die CDU hat zu allererst wegen Herrn Laschet verloren, der in NRW ja auch nicht mehr mehrheitsfähig war und ist - und dass nicht zuletzt durch das Agieren der Landesregierung in Sachen Corona, Kitas und Schulen. Und ohne NRW kann man kaum eine Bundestagswahl gewinnen.
Dass dich persönlich "als provligierten weißen Mann (c) "
einige der genannten Themen nicht so interessieren, heißt ja nicht zwingend, dass sie für weite Teile der (jungen) Bevölkerung nicht wichtig sind, es sind wohl eher Zukunftsthemen.
Spaltung in Befürworter vs Gegner des potentiellen Lockdowns. Spaltung in Politik-/Medien-Folgenden und Nicht-Folgenden.
Ich bin geimpft, lasse mich morgen boostern und bin gleichzeitig ein strikter Befürworter des liberalen Gedankens und der Freiheit.Und verstehe und akzeptiere langsam aber sicher keinen Maskenball und fortwährende Einschränkungen, insbesondere was Schulen und weitere Bildungseinrichtungen, aber auch die Wirtschaft und Kultur angeht.
Mir kommt es teilweise so vor, als ob der Lockdown insb. von Personen unterstützt/gefordert wird die primär nichts produktives schaffen und in keinem Betrieb sondern vielmehr bei "Vater Staat&Co." schaffen.
Offenbar gibt es eine große Dynamik in der Frage, was die Gesellschaft spaltet. Vor fünf Tagen gab es hier in diesem Thread einen regen Austausch rund um das Thema und ich habe ehrlich gesagt keine Stimme vernommen, die den vermeintlichen Riss anhand der Frage „Pro oder contra Lockdown“ verortet hat.
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die vermeintliche Spaltung der Gesellschaft neuerdings immer dann ins Feld geführt wird, wenn Maßnahmen bei der Pandemiebekämpfung ergriffen werden, die man selbst nicht gutheißt.
Dieses Motiv zieht sich durch sämtliche Schritte der einschneidenden staatlichen Einschränkungen: Maskenpflicht spaltet, Testpflicht spaltet, 3G spaltet, Impflicht spaltet und neuerdings verläuft der Spalt entlang der Frage „Pro oder contra Lockdown“.
Das sind aber doch alles Fragen, die ein sehr komplex sind und auf die es oftmals keine einfachen Antworten gibt. Genau diese liefern aber alternative und boulevardeske Medien im Einklang mit populistischen Parteien, Querdenkern, Reichbürgern. Hier wird das Narrativ der Spaltung der Gesellschaft aufgebaut und am köcheln gehalten: „eines Tages werden die Gerichte die ganzen Maßnahmen kippen“, „die Staatsmedien lügen, man darf denen nicht trauen“, „Politiker sind alle korrupt“, „leistet Widerstand“, „die Impfung wirkt nicht“ usw.
Ich glaube, hier tummeln sich die Leute aus deiner Gruppe der „Politik/Medien Nicht-Folgenden“.
Hier trifft Misstrauen der Medienlandschaft auf ein Gefühl, von der Politik ständig enttäuscht zu werden und die wissenschaftsferne Meinungsmache. Hier entsteht eine große Schnittmenge zu Masken-, Test- und Impfgegnern.
Deren Agenda hat nur leider einen großen Teil dazu beigetragen, dass die Situation so beschissen ist, wie sie ist. Die – meinetwegen im Einzelfall auch nachvollziehbare – Weigerung, den Maßnahmen Folge zu leisten, macht doch (weltweit) wiederholt eine Verschärfung der Maßnahmen notwendig. Niemand steht doch morgens auf und denkt sich, „das Beste für uns alle ist ein Lockdown“ oder „wie geil, endlich eine Impfpflicht“. Diese Zwangsmaßnahmen sind doch nicht zuletzt das Resultat des Verhaltens der Menschen.
Ja, wir befinden uns in meinen Augen (mindestens) in einer nationalen Krise und sicherlich ist ein massiver Vertrauensverlust einer großen Zahl von Mensch in Staat, Politik und Medien zu beklagen. Aber wir haben in diesem Land in meinen Augen keine Staatskrise, weil die Gesellschaft so gespalten wird durch die Medien und Politik. Natürlich hat „die Politik“ viele Fehler gemacht und Vertrauen verspielt.
Die CDU wurde u. a. auch dafür abgewählt, denn unsere Demokratie ist intakt:
wir hatten neulich freie und abhängige Wahlen inklusive Regierungswechsel, das Verfassungsgericht hat die Maßnahmen unter die Lupe genommen, Bund und Land sind so eng im Austausch wie ich es zuvor nie erlebt habe, wir haben eine weit reichende Pressefreiheit.
Die Menschen haben die Parteien gewählt, die sich wahrscheinlich nunmehr gezwungen sehen, einen Lockdown zu verhängen. Das gilt es dann wohl zu akzeptieren, auch wenn du offenbar ganz besondere Menschen kennst. ![]()
Im Übrigen erlebe ich täglich, wie zerrissen und divers das Meinungsbild bezüglich Masken, Lernen auf Distanz, Impfen usw. im Mikrokosmos Schule ist. Auch hier sind gremiengetragene Beschlüsse und Mehrheiten zu beachten und gemäß den Zielen der gewählten Landesregierung zu treffen und zu befolgen; auch wenn man das anders sieht.
Und ja, ich bin auch genervt von den Masken und den Einschränkungen. Aber mein Zorn richtet sich primär gegen diejenigen, die der großen Mehrheit im Land das Leben unnötig erschweren, die nicht Teil des großen Konsens sein wollen.Damit meine ich natürlich nicht dich. ![]()
In meinen Augen braucht es da mehr „Staatsräson“ im Sinne der Achtung von Mehrheitsbeschlüssen als Hedonismus mit dem Ziel der maximalen individuellen Freiheit.
Es geht doch bei der Spaltung nicht nur um ungeimpft/geimpft.
Sondern?
Ich glaube ich habe keine große Lust diese Diskussion mit euch zu führen.
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Soweit ich es verstehe ist der ev bei euch mit ungefähr 5% an der AG beteiligt. Hab ich aber nur kurz gegoogelt, bevor du jetzt gleich ausholst und mir das ganze Konstrukt erläuterst. Das ist jetzt erst mal in meinen Augen nicht viel. Wenn es so stimmt.Ich fand den Kommentar von Markus unpassend, weil bei Bayern ist es die JHV ja auch deshalb so chaotisch gelaufen, weil die Mitglieder der AG wirklich Ärger r machen können. Wenn der Antrag von dem Fan die verkaufsfähigen Anteile zu reduzieren durchgekommen wäre und der hatte fast 70%, dann wäre das für die AG mehr als ne Empfehlung gewesen. Das wäre ein Problem gewesen. Deshalb waren die Bosse da ja auch so angespannt.
RB ist scheisse, da sind wir uns alle einig, aber wenn wir anfangen Dinge auf die Goldwaage zu legen, dann ist das bvb Konstrukt aus Verein und AG dichter an dem Brausekonstrukt dran als das von Bayern. Deshalb fand ich den Kommentar daneben. Mehr ist es aber auch schon nicht.wenn ich was übersehen habe, hast du recht
Passt schon. So geil finde ich unsere Strukturen auch nicht.... ![]()
Du meinst den Verein im Verhältnis zur AG in so eine Minderbeteiligungs-Rolle zu bringen wie beim BVB? Quasi beteiligungslos?
Das muss ich erstmal (sprachlich) hintereinander kriegen. Deine These ist, dass der e. V. in Dortmund beim BVB gegenüber der Profi-Fußballabteilung ohne Einfluss ist?!
Can muss da mit seiner Erfahrung einfach wegbleiben, dann passiert da auch nichts und alle Diskussionen sind absolut.
Er geht aber hin und so ist eine rote Karte sicherlich vertretbar.
Nichts rechtfertigt jedoch die unsportliche und übertriebene Schauspielerei von Clowns wie Neymar und dem Vogel von Ajax, deren Fallsucht inzwischen nur noch absurd ist.
Stellt es den wirklich einen Dammbruch dar? Die Impflicht gibt bzw. gab es ja schon in Deutschland. Der Unterschied jetzt ist im wesentlichen ja nur die Frage wie lange der zum Einsatzkommende Impfstoff bereits im Einsatz war oder?
Deinen letzten Satz kann ich sehr gut nachvollziehen, hat aber leider in Deutschland in vielen Bereichen Einzug gehalten nach dem Motto "wasch mich aber mach mich nicht nass"
@DesertWolf
So richtig zufrieden bin ich mit dem Wort "Dammbruch" auch nicht, weil er eindeutig zu negativ ist,vielleicht wäre "radikaler Paradigmenwechsel" oder sowas wie "bittere Pille/Medizin" passender...
Ich glaube, dass sich viele eher allgemein daran stoßen, dass und ob ein Staat eine Impfpflicht verhängen kann oder darf.
Selbst wenn man ihn beufsgruppen- oder altersbezogen zuschneiden, stellt das ich mancherlei Augen einen Dammbruch dar, in meinen auch.
Daher stellt sich ja die Frage, wie schlimm ist die Lage denn tatsächlich und objektiv. Und da hier die Meinungen so weit auseinnadergehen, ist das Thema so heiß und voller Sprengkraft.
Nicht nachvollziehen kann ich nur Positionen, die da lauten: Impfpflicht ja, aber nur wenn es mich nicht betrifft. ![]()
Die Gesellschaft wird aber nicht dadurch gespalten, das unterschiedliche Meinungen vertreten werden.Eine Spaltung wird vielmehr dadurch vorangetrieben, dass eine bestimmte Gruppe von Menschen für sich in Anspruch nimmt, dass ihre Meinung die einzig mögliche und gleichzeitig einzig richtige ist und versucht, Andersdenkende zu diskreditieren und an den Rand zu stellen, in letzter Instanz dann auch auszugrenzen. Und genau auf diese Art wird in der deutschen Öffentlichkeit die Impfdikussion geführt. (Neben anderen Diskussionen übrigens auch. )
Es gibt eine weltweite Pandemie. Die Lage ist sehr dynamisch, was geszern richtig erschien, kann morgen falsch sein. Es gab relativ schnell mehrere Impfstoffe. Die halten nicht unbedingt immer das, was man sich von ihnen versprochen hatte.
Allerdings ist es Konsens bei der großen Mehrheit der Wissenschaftler, Politiker und Einwohner (unseres Landes), dass die Impfung das Hauptwerkzeug zur Verlangsamung, Eindämmung und Bekämpfung der Pandemie ist.
Es gibt im groben zwei Lager und passend dazu zwei Optionen:
pro Impfung oder contra Impfung, dazwischen gibt's naturgemäß nicht so viel, wie bei einer Schwangerschaft.
Im Gegensatz zu dir sehe ich bis zu diesem Punkt keine Spaltung der Gesellschaft und nehme ich der schlichten Ausschließkichkeit, die du den Geimpfte zuschreibst, nicht einseitig eine Gruppe wahr, die die andere, nämlich die Ungeimpften an den Rand drängt und deren Meinung nicht zulässt.
Es ist doch wohl eher so, dass die Position der Impfbefürworter deutlich ausgewogener und näher an Fakten ist als die oft postfaktischen Ansätze der anderen Gruppe.
Die Extremisten beide Lager tun sich auch in meinen Augen nicht viel der Härte der
Auseinandersetzung, wobei man wohl nicht als parteiisch gelten muss, wenn man konstatiert, dass sich im Lager der Impfskeptiker neben vielen Durchschnittsbürgern sicherlich deutlich mehr Esoteriker, dem Staat an sich kritisch gegenüber stehene Menschen, politische Extremisten und eher wissenschaftsferne Menschen tummeln als bei den anderen.
Wie gesagt: bis hierhin, bei dieser Rahmung sehe ich sehr divers Meinungspole, aber keine gesellschaftliche Spaltung.
Nun ist jeder einzelne gefragt, er/sie muss sich entscheiden: Verantwortung für sich und seine Mitmenschen übernehmen und die Impf- Frage beantworten.
Quasi die Kennedy-Frage.
Wer diese im Rahmen seiner Freiheitsrechte mit Fug und Recht mit "nein" antwortet, verhält sich faktisch durch den Verzicht auf eine mögliche Bremwswirkung der Impfung in Hinblick auf Ansteckung, Stärke des Verlaufs und letztendlich vermeidbare Flutung von Intensivstationen eben nicht so solidarisch wie es ihm möglich wäre, profitiert aber gleichzeitig von der Impfbereitschaft der Mehrheit. Das hat eben diese Mehrheit lange mitgetragen und wohl gehofft, dass irgendwann auch der letzte begreifen mag, was zu tun ist.
Diese Akzeptanz schwindet nun sicherlich, aber in die vermeintliche, gefühlte Spaltung und Randstandigkeit sowie Rechteeinschränkung ist doch eben das Resultat des Verzicht auf die Impfung.
Wenn es weniger Menschen gäbe, die die eigenen Interessen und Ideologie über die der Mehrheit stellen würde, wäre die durch Corona verursachten Probleme auf allen Ebenen kleiner. Hier ist die Meinung und das Verhalten nicht nur Privatsache, sondern strahlt auf alle anderen Menschen, mit denen man agiert, aus.
Hier liegt der Schlüssel, hier liegt die einfache Lösung, sich nämlich dergestalt solidarisch und demokratisch zu verhalten, dass man auch dann, wenn man die Meinung der Mehrheit nicht teilt, im Sinne der Gemeinschaft mitzieht.
Das ist verloren gegangen und das spaltet das Land. Je deutlicher den allermeisten wird, wie schlimm die Lage ist und wichtig es wäre, die Impfquote zu steigern, desto schriller und schräger mehr pochen die Skeptiker auf ihre Rechte.
Die Konsensgesellschaft hat die Nase voll davon, dass wenige Menschen über den Alltag von vielen bestimmen (wollen), deshalb kommen doch nun Zwangsmaßnahmen wie eine Impfpflicht in den Blick, die vor 15 Monaten undenkbar waren, denn viele Leute sind fassungslos, wie man in so einer Situation noch so verhalten kann.
Es ist doch wirklich nicht so, dass die Politiker aller Couleur es sich leicht gemacht haben, solche Schritte zu gehen.
Du hast meinen Post falsch verstanden. Es gibt in allen anderen Parteien zu dem Thema ein diverses Meinungsbild und genug Politiker, die eine allgemeine Impfpflicht befürworten, Beispiele findet man problemlos. (von FDP- oder AfD Bundestagsabgeorneten habe ich dies ddagegen noch nicht vernommen).Dass diese sich noch nicht durchsetzen konnten ist aus meiner Sicht bisher reine Glückssache.
OK.
@spock
Natürlich gehst du nicht darauf ein, wie absurd der Gedanke ist, weil er im absoluten Gegensatz zur Haltung der Partei zu Corona steht.
Wenn du das für einen interessanten Gedanken hälst, den du diskutieren möchtest, nur zu. Genau das passiert hier ja gerade.
Wenn es darüber hinaus wirklich so wäre, dass die CDU/CSU, SPD und Grüne nicht konsequent gegen eine Impfpflicht sind, ist es schon verwunderlich, dass die beiden erstgenannten Regierungsparteien diese nicht längst eingeführt haben.
Das ist mir echt zu schwurbelig, sorry.
Die Partei, deren Vertreter*innen im Parlament auf der Besuchertribüne sitzen müssen, weil sie nicht willens sind, die gültigen Regelungen für den Bundestag einzuhalten, da sie keine Maske tragen möchten, sich nur im Einzelfall impfen lassen und teilweise sogar Selbsttest verweigern, bringen also eine Impfpflicht in die Diskussion ein.
Vielleicht sprichst du den einen oder anderen Gedanken aus deiner Vorstellung dann doch lieber nicht aus. ![]()
Alle 10 Jahre ist auch regelmäßig! ![]()
Das kann wohl sein.
Ich glaube, das ist exakt das, was ich an deinem Fatalismus tatsächlich so irritiert: du wirkst auf mich sehr desillusioniert und hälst alle Politiker für korrupt und an sich alles für Scheiße, aber du weißt doch ganz genau, dass mit deiner Einschätzung bisweilen allein da stehst und die Mehrheitsmeinung trotz deiner Sichtweise anders aussieht.
Wieso bleibt denn dann deine Replik an so einem Mininbaustein meiner Sichtweise hängen?!
Je mehr ich hier von einer Handvoll Usern lese, desto mehr drängt sich mir der Verdacht auf, dass unser Forum und insbesondere der Corona-Thread hier ein Stück weit "Deutschland in a nutshell" ist.
Anfangs gab einen breiten Diskurs, ein Für und Wirder, großes Vertrauen in die Politik und dementsprechend haben sehr viele Leute Einschränkungen hingenommen und versucht, sich solidarisch zu verhalten. So wie es in den Umfragen auch bundesweit gesehen wurde/wird.
Manchmal vielleicht widerstrebend und mit deutlichen Hinweis auf Zweifel und Widersprüche, aber insgesamt solidarisch und verhalten optimistisch.
Doch je länger die Pandemie dauert, desto deutlicher wurden die Gräben und Unterschiede der Standpunkte. Der Ton wurde schriller, das wurde hier nicht nur einmal besprochen.
Inzwischen schreiben hier im wesentlichen weniger als 10 Leute und die zeitliche "Phasenverscheibung", mit der Begriffe wie "Berufsverbot", "Staatsmedien" pauschale Medien- und Politikerschelte Einzug erhalten, ist in meinen Augen nicht mehr spürbar. Wenn man schon das Nachdenken über einen Impfzwang für gewisse Berufsgruppen für gefahrlich hält, finden sich auf Dauer wenig Leute, die die Muße haben, solche Positionen auch noch zu diskutieren.
Ich sage nicht, dass es hier Schwurbler gibt, aber eine Vielzahl von Dingen, die hier geäußert werden, erschrecken mich und stoßen mich ab. Und nein, ich sage auch nicht, dass die Protagonisten hier rechtsextrem sind - was ja im Rahmen der Verfassung auch legitim ist - aber: wer schreibt/spricht wie dieser Ausschnitt von Gesellschaft und von Verfolgung von Ungeimpften redet, stellt sich selbst in eine mir sehr suspekte Ecke.
Sowas tötet auf Dauer in einem Forum mehr als einen breiten Diskurs.
Dieser Gestus des immer einen-Tacken-schlauer-seins als die allmeisten Experten, Mediziner und Politiker, die ewige Unzufriedenheit nervt mich und führt in meinen Augen auch dazu, dass hier nur noch wenige Leute im eigenen Echo Raum schreiben.
Leute, die auf sowas hinweisen - wie zuletzt Ticketchef - werden verhöhnt, hilflose politische Maßnahmen wie in Bautzen, einer Gegend in der blanke Verzweiflung herrscht, werden als Panikmache abgestempelt, Hauptsache man kann gut nach Übersee reisen.
Jungejunge..
Noch 4 Tage...