Beiträge von Zumsel
-
-
Zitat
Kann man wohl sagen. Der größte Fehler der Verantwortlichen in den letzten Jahren.
Nenn mir mal einen Spieler, der unzufrieden war, wechseln wollte, gezwungen wurde zu bleiben und anschließend klaglos und leistungsstark weiter gespielt hat als wäre nix gewesen.

Klar ist der Mann sportlich ein Verlust, aber offenbar war er nicht mehr bereit beim BVB zu bleiben und Reisende... . -
Spielbericht ist online...
-
Spielbericht ist online...
-
Zitat
der spruch hört sich mit bielefeld aber trotzdem scheiße an und is auch geklaut
Ja, aber das Original bezeiht sich auch icht auf Osna, sondern auf Eintracht Rheine. Ist ja phonetisch auch leicht erklärbar...
-
Zitat
Hamit Altintop, ein für mich toller Spieler, wurde von Slomka echt vergrault.
Vielleicht packt sich das Arena-Publikum mal an die eigene Nase und erinnert sich, wie oft Hamit besonders zu Hause ausgepfiffen wurde. Das hat den Jungen mit Sicherheit mehr verunsichert als jede denkbare Aussage von Slomka ihm gegenüber. Immerhin hat Hamit unter Slomka soviele gute Spiele gemacht, dass er für Bayern ein Thema wurde.
-
Danke für die Blumen, der Fehler wurde auch behoben...
-
Vorbericht für Bielefeld ist online...
-
Ich glaube, dass der Verein, um den es hier im thread geht, in Enschede weiterkommen wird. Die Frage ist allerdings, ob dieser kurzfristige Erfolg Stabilität und Ruhe bringen wird oder ob sich nicht vielmehr nach dem nächsten Wochenende die Situation weiter verschärft...
-
Warum würde die Mannschaft eigentlich stärker und sich die sportliche Situation verbessern, wenn Müller rausflöge?

-
-
Sonnenuntergang auf finnisch

-
Wer ist denn demnächst in Bielefeld am Start?

-
-
Nichts ist spannender als Wirtschaft


-
[url=http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,446677,00.html]Stürmerhoffnung Banach: Tod eines Torjägers - Sport - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten[/url]
STÜRMERHOFFNUNG BANACH
Tod eines TorjägersVon Erik Wegener
Der Fußballer Maurice "Mucki" Banach war auf einem guten Weg. Kölns Spieler galt
als einer der besten deutschen Nachwuchsangreifer. Doch aus der Karriere in der
Nationalmannschaft wurde nichts. Vor 15 Jahren starb Banach, mit 24 bei einem
Autounfall.Jörg Berger bekommt noch heute einen Kloß im Hals, wenn er an den 17. November
1991 denkt. Es war ein trüber, ungemütlicher Herbstmorgen, kurz nach elf. Das
Sonntagstraining beim 1. FC Köln war fast beendet, nur Auslaufen stand noch auf
dem Programm. Berger, damals Trainer des Bundesligisten, stand abseits des
Trainingsplatzes am Geißbockheim, als plötzlich ein Polizeibeamter auftauchte.
Der kam auf den Coach zu und fragte, ob sein Stürmer Maurice Banach zum Training
erschienen sei. Als Berger dies verneinte, eröffnete ihm der Polizist, dass der
24-Jährige auf der Fahrt zum Training wahrscheinlich tödlich verunglückt sei.Banach war nach Angaben der Polizei auf der Autobahn Wuppertal-Köln bei
Remscheid an der Ausfahrt Schloss Burg/Wermelskirchen auf der Überholspur von
der Fahrbahn abgekommen. Der blaue Opel Omega prallte gegen einen Brückenpfeiler
und ging in Flammen auf. Banach war sofort tot. Den Rettungsmannschaften vor Ort
bot sich ein Bild des Grauens: Fahrzeug und Fahrer verbrannten fast bis zur
Unkenntlichkeit. Es dauerte mehrere Stunden, bis Banach identifiziert war. Er
hinterließ seine Ehefrau Claudia und zwei kleine Söhne, damals drei Jahre und
neun Monate alt."Ich konnte nichts mehr denken, war fassunglos, musste erstmal in die Kabine und
mich sammeln", erzählt Berger heute. Erst nach 20 Minuten sei er vor die
Mannschaft getreten und habe den Spielern berichtet, dass Banach bei einem
schweren Autounfall ums Leben gekommen sei. Seine Mannschaftskameraden brachen
in Tränen aus. Es herrschte minutenlang Stille in der Kabine, keiner fuhr nach
Hause. Berger: "Es war schrecklich, ein absoluter Schockzustand." Das anstehende
Bundesligaspiel gegen Dynamo Dresden sagte der Club ab. Nicht nur die Kölner,
sondern die gesamte Bundesliga und eine ganze Fußballnation waren wie gelähmt.
Banach galt als einer der hoffnungsvollsten Nachwuchsstürmer, er war auf dem
Sprung in die Nationalelf. Beim Länderspiel der deutschen Mannschaft drei Tage
später in Brüssel gegen Belgien (1:0) wurde eine Schweigeminute für ihn
abgehalten.Tödliche Fahrt nach Köln
Die Umstände des Unfalls konnten nie ganz aufgeklärt werden. Die Sicht war frei,
die Fahrbahn trocken, auch ein Fremdverschulden schloss die Polizei aus.
Zunächst vermutete man einen Reifendefekt oder einen Fahrfehler. Mehrere
Unfallzeugen sprachen übereinstimmend von überhöhter Geschwindigkeit. Zudem
legte die rechtsmedizinische Untersuchung einen bösen Verdacht nahe: Banach
hatte anscheinend mehr als ein Promille Restalkohol im Blut. Er soll am Abend
zuvor mit seiner Frau eine Karnevalsveranstaltung in seiner Heimatstadt Münster
besucht haben. Am nächsten Morgen war er früh um halb acht ins Auto gestiegen,
um sich auf die anderthalbstündige Fahrt nach Köln zu machen. Wie Kölner
Zeitungen meldeten, zweifelten Banachs Familie und sein Berater die ermittelten
Blutalkoholwerte später gerichtlich an - mit Erfolg.Nicht nur bei den FC-Fans ist der 1,85 Meter große Stürmer bis heute
unvergessen. Banach war ein typischer Straßenfußballer, früh verpassten ihm
seine Kumpels auf dem Schulhof den Spitznamen "Mucki". Auf roter Asche lernte er
beim Oberligisten Preußen Münster das Toreschießen, wechselte schon als
C-Jugendlicher zu Borussia Dortmund. 1985 erhielt er als 17-Jähriger einen
Profivertrag beim BVB und schaute sich bei den schlitzohrigen Stürmern Frank
Mill und Norbert Dickel alle Tricks ab. Bei den Schwarzgelben kam er jedoch in
zwei Profijahren nur auf 14 Bundesligaeinsätze und zwei Tore. Daher wechselte
Banach zum Reviernachbarn Wattenscheid 09 in die zweite Liga. Hier gelang ihm
der Durchbruch, Banach wurde 1990 mit 22 Treffern Torschützenkönig.Stimmungsmacher beim FC
Im Sommer 1990 holte ihn der 1. FC Köln dann zurück in die Eliteklasse, wo er
sich sofort eingewöhnte. "Er war bei allen sehr beliebt und wurde schnell zum
Stimmungsmacher", erinnert sich Falko Götz. Der Trainer von Hertha BSC war
damals Abwehrspieler in Köln. Bei den Geißböcken schoss Banach im ersten Jahr
bereits 14 Treffer. Im der folgenden Saison hatte er nach 18 Spieltagen schon
zehn Mal getroffen und war damit zweitbester Schütze in der Bundesliga. Seine
letzten beiden Tore erzielte der Stürmer am 9. November 1991 im heimischen
Müngersdorfer Stadion beim 4:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf.Banach galt als ein "Knipser", der wenige Chancen für seine Tore brauchte.
"Unser großer Hoffnungsträger war nicht Pierre Littbarski, nicht Horst Heldt, es
war Mucki", erinnert sich Trainer Berger. Er hatte frühzeitig darauf gedrängt,
dass Banach seinen Vertrag am Rhein verlängert. Sportdirektor Udo Lattek sorgte
schließlich dafür, dass der schlaksige Angreifer für drei weitere Jahre
unterschrieb. Banachs Zukunft war gesichert, er schoss Tore am Fließband, wurde
von den Fans geliebt - und der Bundestrainer war längst auf das Supertalent
aufmerksam geworden."Ehrgeizig, aber nie verkrampft"
Berti Vogts hatte Banach schon mit 15 Jahren in der Westfalenauswahl spielen
sehen: "Ich habe sofort gespürt, der ist etwas Besonderes." Später trainierte er
ihn in der U-21-Auswahl. Der ehemalige Nationalcoach ist sicher: Banach würde
heute in der Bundesliga geliebt werden. Dabei hatte es der gebürtige Münsteraner
als Farbiger nie leicht. Sein Vater, ein amerikanischer Soldat, verließ die
Familie früh. Banach aber schien laut damaligen Zeitungsberichten darüber nicht
verbittert zu sein, verspürte nie das Bedürfnis, seinen Erzeuger kennen zu
lernen. "Er war ehrgeizig, aber auf dem Spielfeld nie verkrampft. Mit seiner
positiven Art hat er viele angesteckt", lobt Vogts.Das haben auch die Anhänger der Geißböcke nicht vergessen. Anderthalb Jahrzehnte
nach seinem Tod ist Banach zum Mythos geworden. Für viele war er ein Genie, das
sich nahtlos einreiht in die Riege legendärer FC-Stürmer wie Dieter Müller, Toni
Polster und Lukas Podolski. Hört man sich bei den Fans in Köln um, schaut man in
die Internetforen, dann fällt auf wie präsent Maurice Banach dort ist. Inmitten
der aktuellen Zweitliga-Themen erinnern die Fans an seinen Geburtstag, tauschen
Videos mit spektakulären Banach-Toren aus oder singen überschwängliche Loblieder
auf den Goalgetter. "In der Kathedrale meines Herzens wird ewig eine Kerze für
Mucki brennen!", schreibt Tim aus Frechen. Manche erinnern sich auch noch an den
seltsamen Samstagnachmittag zwei Wochen nach Banachs Tod. Köln gewann das
Bundesligaspiel gegen den VfL Bochum mit 1:0, aber kaum einer traute sich zu
jubeln. Es war wie eine Beerdigung, mitten im Stadion. -
War schon tragisch damals und auch in der Dortmunder Fanszene war die Trauer deutlich zu spüren, schließlich war er ja auch hier aktiv und beliebt.
In der Titanic war damals eine sehr umstrittene Satire zum Tode Banachs. Hat mächtig Ärger gegeben mt den Angehörigen rund um die Frage "Was darf Satire?". Da hier einige Leute offenbar emotional tief betroffen waren/sind, spare ich mir den "Witz" über die letzten Worte von Banach. Die gibts für Freunde des ganz schwarzen Humors per PM....
-
Der Vogel heißt jetzt BVB_09...
"hasse karten über?"

-
Zitat
...........und heute wieder nur ein 1-1
Ist das hier der BVB-Heimspiel-Thread?
-
Moin Öke.
Ziehst du jetzt eigentlich um?