Inhaltlich stimme ich dir eigentlich zu, aber auf der anderen Siete schreien alle, wirklich alle seit Ewigkeiten laut nach einfachen, nachvollziehbaren und einheitlichen Regeln, wann was gilt.
Leider bekommt man beides nicht so einfach unter einen Hut. Du kannst nicht auf der einen Seite eine (inhaltlich volkommen nachvollziehbare und richtige) Forderung stellen, dass bei der "Gefahrenbetrachtung" diverse Faktoren wie Impfquote, Hospitalisierung, etc. berücksichtigt werden sollen und zusätzlich den Wunsch nach einfachen Regeln, die überall gelten in den Ring werfen. Dem kommst du nach, wenn du z.B alles am Inzidenzwert ausrichtest.Bei aller berechtigten Kritik an der Politik, es ist verdammt schwer da einen guten Weg zu finden.
Klar, wie du schreibst, es muss transparent sein. Ich stimme dir inhaltlich ebenfalls zu! Nach außen hin scheint es für mich nur so, dass es keine anderen Gedankengänge gibt, wie man etwas optimieren kann bei der Öffnungs-/Schließungsdebatte. Was definitiv nicht heißen soll, dass es nicht im Hintergrund passiert. In der Öffentlichkeit kommt aber nichts an - hoffe du verstehst, was ich damit meine.
Es wird - so sage ich als absoluter Laie - noch auf Jahre hinweg wahrscheinlich so sein, dass wir damit leben müssen. Und wir können nicht alles an einem Wert festmachen (zumindest ist das mein Wunsch)
Wie du schon sagst, inhaltlich sind wir auf einer Wellenlänge... Und es ist mega schwer eine richtige Vorgehensweise zu finden. ![]()