Das bezog sich darauf, dass Du sagtest, wenn man die Regeln ändert, führt das immer noch zu Diskussionen. Was abseits angeht wird es aber immer Diskussionen geben, das kann mMn also kein Argument sein, die Regeln nicht im Sinne des Sports zu ändern.
Dafür muss man ja nicht ins persönliche gehen. Aber welche guten Argumente gibt es denn dafür, das so zu handhaben, wie es derzeit getan wird? Mir fallen da keine ein. Also außer dass es bei einer Änderung natürlich immer noch Diskussionen geben wird
Naja, ich denke die Grundlage der derzeitigen Anwendung ist, dass Abseits eigentlich eine Schwarz-weiß Entscheidung ist und man versucht, dass auch so scharf anzuwenden.
Für mich ist das mit den derzeitigen Mitteln aber nur eine theoretische Annahme und die Grenzentscheidungen empfinde ich als Scheingenauigkeit.
Von daher würde ich hoffen, dass es ohne diese scheingenauen Linien und Lote in Summe besser und mehr im Sinne des Fußballs läuft als aktuell.
Ich sehe aber durchaus die Gefahr, dass es Riesendruck aus der Öffentlichkeit geben wird, sobald da diese neue Form der Subjektiveität in die (theoretische) schwarz-weiß Entscheidung Einzug hält, spätestens dann wenn TV Sender eben doch Linien einzeichnen.