Ich hoffe mal, dass Ole Werner da etwas bewirken kann.
Läuft.
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Ich hoffe mal, dass Ole Werner da etwas bewirken kann.
Läuft.
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Ich denke nicht, dass die Krankenhäuser gerade noch zusätzlichen Zulauf benötigen oder? Und genau dazu führt diese nutzlose freie Böllerei an Silvester nun mal.
das kann auch gerne dauerhaft abgeschafft bleiben, es gibt überhaupt kein gutes Argument für freies privates Feuerwerk. Gar keines.
Doch - es macht vielen Leute Spaß. Wenn das nicht als Argument gilt, dann können wir 50% unserer Aktivitäten abschaffen, z.B. klimabelastende Fernreisen zu Weltmeisterschaften.
Ob dieses Argument in der Abwägung ausreicht, um privates Feuerwerk dauerhaft weiter zu erlauben, ist eine andere Frage.
Konkret zum jetzigen Verbot: Mir scheint das auch übertrieben, aber ich weiß tatsächlich nicht, wie viele Menschen an Silvester wegen Pyro im Krankenhaus landen und ob sich diese Leute nicht dann stattdessen gefährliche Böller aus illegalen Quellen besorgen. ![]()
ITS Zahlen heute wieder erfreulich gut (in Anbetracht der Umstände). Nur ein Nettozugang von 4 vs. gestern, 11% über Vorwoche. Noch wichtiger: Mittlerweile der 4. Tag in Folge deutlich weniger Neuaufnahmen vs. Vorwoche mit wachsender Abnahme (heute -22%). Mit anderen Worten: so wie sich das gerade entwickelt gehe ich fest davon aus, dass wir in kurzer Zeit den Peak erreicht haben, zumindest mal für den Moment.
Lese gerade, dass Herr Spahn den Höhepunkt auf den ITS um Weihnachten sieht. Ich werfe meinen Hut in den Ring und sage um den 07.12.
Bin gespannt ![]()
ITS Zahlen heute wieder erfreulich gut (in Anbetracht der Umstände). Nur ein Nettozugang von 4 vs. gestern, 11% über Vorwoche. Noch wichtiger: Mittlerweile der 4. Tag in Folge deutlich weniger Neuaufnahmen vs. Vorwoche mit wachsender Abnahme (heute -22%). Mit anderen Worten: so wie sich das gerade entwickelt gehe ich fest davon aus, dass wir in kurzer Zeit den Peak erreicht haben, zumindest mal für den Moment.
Die Zündschnur wird im ganzen Lande immer kürzer...
Traurige Entwicklung
Ja, das ist leider so und die Gründe liegen ja auf der Hand. Man kann eigentlich nur raten, fünfmal tief durchzuatmen bevor man einen raushaut.
Es wird vorbeigehen. Man weiß einfach nicht wann.
Völlig von der Hand zu weisen ist das nicht. Es ist zumindest möglich. Ich weiß nicht ob wahrscheinlich. Ich würde eigentlich erwarten, dass das RKI sowas in dem Nowcast berücksichtigt. Evtl. können @davidw95 oder @Werderstrand etwas dazu sagen.
Als allererstes auch von mir gute Besserung an die Flinke Flasche!!!
Zum Thema: Der R-Wert vom RKI ist für mich irrelevant, weil für mich nicht verständlich und heftigen, unlogischen Schwankungen unterworfen.
Ich schaue auf die Fallzahlen von Risklayer und die sind seit einigen Tagen fast konstant im Vorwochenvergleich, d.h. ich nehme aktuell einen R-Wert von ca. 1 an. Ich glaube schon, dass einige Labore überlastet sind und daher die Fallzahlmeldungen eine Zeit lang unterschätzt werden könnten. Allerdings arbeiten die den Stau auch irgendwann über Nachmeldungen ab, die auch derzeit in den Zahlen mit enthalten sind, so dass es einerseits potentiell eine Unterschätzung bei den Tageszahlen durch den Stau gibt, andererseits auch eine Überschätzung durch Nachmeldungen.
Mein Bauchgefühl (!) sagt, dass dieser Punkt beim derzeitigen Inzidenzlevel keinen nachhaltigen Einfluss auf die Tageszahlen hat.
Die Wahrheit zeigt sich wie immer in den Krankenhäusern und da deutet sich in den letzten Tagen mit etwas Optimismus eine Verbesserung an - ITS "nur" noch 15% über Vorwoche und die Zahl der Neueinweisungen ist seit zwei Tagen rückläufig zur Vorwoche. Ein ganz zartes Pflänzchen und daher bin ich auf die nächsten Tage sehr gespannt. Alles gefühlt sehr unsicher - leider.
In Österreich haben die Booster enorm geholfen. Das Land übernimmt in dem Tempo auch spätestens übermorgen Platz 7 mit den Boostern weltweit. Isreal macht gefühlt seit Wochen keinen Schritt mehr nach vorne. Deutschland hingegen kämpft weiter darum, gerade noch so in den Top20 zu bleiben, nachdem man sich letzte Woche noch mit einem ordentlichen Schwung in die Top20 gebracht hat, hat das Tempo jetzt leider wieder etwas nachgelassen. Mangelt es wirklich an Impfstoff? Zumindest sollen bald auch andere Berufsgruppen als nur die Ärzte impfen dürfen, das hörte sich doch hoffnungsvoll an. Das alles lässt mich aber doch wieder auf ein schöneres Weihnachten als noch letzte Woche vermutet hoffen. Der Boost wirkt und Omikron schlägt sich hoffentlich erst Mitte Jänner in den Zahlen wieder. Auf jeden Fall hat es sich erheblich schneller als Delta damals im Ursprungsland verbreitet.
Mit ein bisschen Glück hilft das (u.a.) auch bei uns langsam. Intensivstationen "nur" noch 16% über Vorwoche, Tendenz Wachstum fallend. Das reicht natürlich noch nicht und wenn es hoffentlich bald auch sinkt wäre es haarscharf an einer komplett untragbaren Situation vorbei. Aus einigen Bundesländern müssen ja schon Patienten ausgeflogen werden. Das ist kein Zustand und mir ist die Situation im Süden und Osten viel zu fragil. Insofern habe ich definitiv Sympathien für härtere Restriktionen zumindest in diesen Bundesländern
Da hat Karl mal wieder recht. Wir müssen die Infektionszahlen schnell senken, sonst kollabiert das Gesundheitssystem vollends. Weil von diesen hohen Infektionszahlen zur Zeit landet ja ein bestimmter Prozentsatz im Krankenhaus und auf der Intensivstation, die jetzt schon voll sind.
Allerdings gibt es auf den Stationen ja nicht nur Zu- sondern auch Abgänge, durch Genesung oder Tod. Jeder R- Wert unter 1 hilft den Stationen mit leichtem zeitlichen Versatz. Aber klar, je deutlicher desto besser.
Nicht verharmlosen, aber auch nicht gleich den Teufel an die Wand malen. Insofern auch ein paar optimistische Worte:
Finde ich den genau richtigen Ansatz. Panik ist bei der dünnen Datenlage verfrüht und das sagen eigentlich die meisten Experten, die ich zu dem Thema gehört habe. Aber die Nerven aller sind halt extrem angespannt und Vorsicht ist natürlich geboten.
... P.S.: Österreich heute -23% bei den Fallzahlen vs. Vorwoche. Irgendwann wird auch bei uns die Welle brechen, bloß wann?
Ich frage mich wann kommt endlich der verschissene Lockdown?
Den Luxus abzuwarten ,ob diese weniger einschneidenden Lösungen helfen, haben wir doch eigentlich gar nicht mehr.
Im aktuellen Tempo des ITS Wachstum (ca. 23% vs. Vorwoche) übertreffen wir die Höchststände in nicht einmal 1,5 Wochen.
Die Hoffnung, dass es auch anders besser wird, kann man immer haben. Aber wer will sich drauf verlassen?
Gerade bei risklayer vorbeigeschaut und es werden wieder >35% vs. Vorwoche.
Ich bin der Letzte, der schon frühzeitig strenge Maßnahmen gefordert hat, weil die Modelle zum Verlauf der Pandemie oft genug falsch lagen. Jetzt muss ich allerdings sagen, dass ich nicht verstehe, worauf aktuell gewartet wird. Man kann sich doch nicht darauf verlassen, dass es auch so rechtzeitig besser wird.
eigentlich ist mit der RKI-Grafik, in der die Hospitalisierungen nach Altersgruppe aufgeteilt sind und die vor ein paar Tagen hier gepostet wurde (ich glaube vom Fahnder) doch alles gesagt, wo dringend angesetzt werden muss.
Ja, jeder junge (wo auch immer man das definiert) Tod ist bedauerlich und ich will hier genau wie du auch keine Long-Covid-Folgen verharmlosen. Aber die entscheidenden Hebel liegen doch nun - meiner Meinung nach - wirklich nicht in einer allgemeinen Impfpflicht für jedermann, Impfpflicht für Profifußballer, darin, dass man die Kinder wieder aus den Schulen nach Hause holt oder die Restaurants um 20 Uhr dicht macht.
Grundsätzlich stimme ich Dir zu. Im Moment ist die Lage leider schon derart angespannt, dass ich fürchte wir kommen ohne grobe Kellen nicht mehr aus, wenn wir die Überlastung des Gesundheitssystems verhindern wollen (und Schulen bitte zu allerletzt).
Du greifst mich immer mit Dingen an, die gar nicht ursächlich von mir stammen. Die eingegrenzte Gruppe der unter 40jährigen wurde von Werderstrand ins Spiel gebracht.
Nein, dass 500 Tote unter 40-Jährige ein "ethischer Abstieg" sind, hast Du schon selbst eingebracht.
Wir sind ethisch schon sehr weit abgestiegen, wenn wir 500 Tote unter 40 Jahren so einfach hinnehmen. Normalerweise kommt dann ein Aufschrei. Aber in Coronazeiten ist alles anders.
Also dann drösel mal auf, an welchen Dingen sonst Leute so sterben im Verkehr, an Alkohol und anderen Drogen, andere Erkrankungen etc. Das ganze Leben ist eine ständige Abwägung.
Die Schwelle bei 18Jahren macht insofern Sinn, als dass sie mit der Volljährigkeit und damit auch der freien Entscheidung zur Impfung einher geht.
Das verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht. Die freie Entscheidung würde ja bei einer Impfpflicht auch den über 18-Jährigen entzogen werden.
NImmt man es in Kauf, möglicherweise einer der 500 zu sein? Oder verringert man für sich das Risiko, indem man durch die Impfung dem schweren Verlauf vorbeugt? Einsame Entscheidung!
Für mich (!) ist die Entscheidung vollkommen klar.
"Viel" ist ja ein sehr relativer Begriff. Bisher ca. 500 Tote unter 40. Ist schon "viel". In Relation zu fast 100 Tsd. Toten dann aber eher doch nicht.
Und als Ergänzung ein Link zur Alterstruktur auf den Intensivstationen, den ich auf die Schnelle gefunden habe.
Aktuell 250 von 3.700 Patienten unter 40.
Haste gestern "Hart aber fair" gesehen, was ein Intensivmediziner berichtet hat? Das kann auch für viele unter 40jährige sehr böse enden.
"Viel" ist ja ein sehr relativer Begriff. Bisher ca. 500 Tote unter 40. Ist schon "viel". In Relation zu fast 100 Tsd. Toten dann aber eher doch nicht.
Mal meine Meinung zum Thema Impfpflicht:
Ich habe da nach wie vor große Bauchschmerzen, ganz einfach weil eine Corona-Infektion für unter 40-Jährige kein besonders großes, individuelles Risiko darstellt.
Es wird vermutlich keine Impfpflicht für unter 18-Jährige geben. Warum dann aber für einen 19-Jährigen?
Die Nebenwirkungen einer Impfung sind sehr selten, aber es gibt sie dann doch. Wenn solche Dinge auftreten, weil eine junge Person sich aufgrund einer Impfpflicht hat impfen lassen, wird es nach meinem Gefühl schwierig.
Berufsbezogene Impfpflicht finde ich einleuchtend. Ansonsten sind doch für unser Gesundheitssystem die14% Ungeimpften über 60-Jährigen das Problem. Ist es eine Überlegung wert, eine Impfpflicht in Abhängigkeit vom Alter einzuführen?