Ich bringe zu diesem "Exponentiell" mal ein Beispiel
Zinseszinz.
Man legt auf der Bank Geld an bekommt dafür regelmäßig Zinsen.
Durch die Zinsen steigt das angelegte Geld und mit jedem Male somit die nächste Zinsausschüttung.
Das ganze ist somit exponentiell.Nur wenn das alles so schlimm ist, dann frage ich mich, warum ich dann aus meinen 100 angelegten Euro nicht schon lange mehrfacher Millionär bin?
Weil auch exponentielles Wachstum klein vonstatten gehen kann!
Mein Grundverständnis bzgl. Epidemiologie: Menschen bewegen sich in bestimmten sozialen Netzwerken - wenn das Virus durch diese Netzwerke durch ist, dann verringert sich der R-Wert erst einmal - ganz einfach weil sich Menschen eben zumeist in festen Gruppen bewegen. Daher laufen Epidemien vermutlich auch in Wellen ab. Vereinfachte Modelle, die stumpf exponentielles Wachstum annehmen, sind eben genau das: (zu) vereinfacht.
Die Frage ist: bekommen wir den R-Wert unter 1 und brechen damit aus dem Wachstum aus?