Schweizer halten gut mit, aber Russen machen das Tor.
In jedem Fall ein Top-Spiel bisher.
Beiträge von spock
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Ich kann aber nicht anfangen, wenn ich es immer laufen lasse, bei der größten Bühne auf einmal die Regeln eiskalt durchzusetzen. Und komm jetzt bitte nicht wieder mir nem sinnlosen Vergleich ala Tempo-30-Zone. Wenn die ihre Durchführung ändern wollen, dann müssen die das im Sommer machen und eindeutig und klar mit den Teams kommunizieren...
Nö, das kommt dann dazu, klar.
Aber einseitig darf man die Schuld eben nicht zuschreiben, im Endeffekt waren die Anzüge unkorrekt. Dass man das im Vorfeld anders kontrollieren muss ist auch richtig. So haben alle gedacht sie kommen damit durch. -
Wobei man sagen muss, dass sich die Vlhova schon aufgrund der Saisonleistung verdient hat. Hat jetzt nicht die Falsche getroffen.
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vor allem war es 1978 arschkalt bei der WM .
Übrigens , 1930 am Finaltag hatte es früh noch geschneit
Schaut euch mal Finale 78 an ,vor allem , wenn die Zuschauer eingeblendet werden.
Dicke Anoraks und Mützen ...
...und Berti Vogts hat kein einzigen politischen Gefangenen gesehenPro Spanien

Also für Argentinien kann ich aus 2011 bestätigen, dass es da in BsAs im Juni tatsächlich arschkalt werden kann.
Allerdings wäre das noch 10mal besser als in Sevilla bei 40°C zu spielen...
Egal, beides Top-Optionen und gut dass die Engländer wohl raus sind aus der Verlosung.
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Hier nochmal zum Skisprung-Skandal von vorgestern:
https://sport.sky.de/artikel/olympi…/12536052/34240
"Was soll ich denn machen, wenn jemand mit einem zehn Zentimeter zu großen Anzug springt? Also bitte! Das sieht man ja schon mit bloßem Auge", sagte die studierte Anglistin und Sportwissenschaftlerin. Die Kritik an ihrer Person returnierte Baczkowska via Frontalangriff auf die Betroffenen: "Ich hätte nicht gedacht, dass dies bei Olympia passieren kann. Ich war davon ausgegangen, dass sich die Teams vorbereiten und den Wettkampf ernst nehmen."
"Teams gestehen Fehler ein
Mario Stecher, Sportdirektor der ebenfalls betroffenen Österreicher, bestätigte dann auch unfreiwillig, dass die Teams das Regelwerk eher als unverbindliche Empfehlung ansehen. "Im Weltcup gibt es teilweise Anzüge, die so groß sind, dass man glaubt, man ist beim Tiroler Zeltverleih", polterte er: "Bei Olympia greift man schließlich rigoros durch. Da muss ich mich schon fragen, ob das der richtige Weg ist.""Scheint also tatsächlich so gewesen zu sein wie es Martin Schmitt schon gesagt hatte, dass die Sportler das Reglement quasi ausgereizt haben. Und dann eben überreizt.
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sehr cool, danke für die Links
Ob das dann am Ende reicht, muss man mal sehen - auch, welche Nationen am Ende tatsächlich mit im Bewerbungs-Boot sitzen.
Gesicherte Nachnutzung wäre sowohl bei der südamerikanischen als auch der iberischen Bewerbung definitiv gegeben, somit würde die Kohle wenigstens nicht "sinnlos" versenkt werden.Gibt auch noch entsprechende Artikel über die beiden relevanten Proyekte zum Umbau der Bombonera, sieht auch wirklich klasse aus. Auch wenn die Bude meinetwegen so bleiben könnte wie sie ist, aber mit Nostalgie alleine kriegste halt keine Fußball-WM.

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Also wenn Du mit Stimmung den Konfettiregen im Finale meinst, dann ja. Aber ansonsten war 1978 ein einziges Desaster, die schlimmste WM von allen. Spiele in unmittelbarer Nähe von Geheimgefängnissen mit politischen Gefangenen der Diktatur… (in Argentinien wurden damals politische Gefangene gerne zwecks Beseitigung lebendig aus dem Hubschrauber geworfen…). Was geschah sonst noch so? Diktator besucht die gegnerische Mannschaft beim entscheidenden Spiel vor Finaleinzug in der Kabine. DFB empfängt „altgediente“ Nazis im WM-Quartier.
Danke, auf die Art von Stimmung verzichte ich. Da ist mir Qatar lieber.
Dir ist aber schon bekannt, dass sich seitdem in Argentinien einiges getan hat?

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Für mich ist die Anna Berreiter die gefühlte Olympiasiegerin.
Bei den ersten Spielen vier Topfahrten nach unten zu bringen ohne groben Fehler. Da muss man schon den Hut ziehen.
Da kommt was nach für die Ära nach Geissenberger und Taubitz.Also die Taubitz ist auch erst 25, die kann noch locker 2 Olympische Spiele erleben.
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@spock ja, das kam etwas falsch rüber: ich finde die Ausgangslage in Spanien auch gar nicht schlecht - erst Recht im Vergleich mit Italien wo es nach den Arenen in Udine und Turin schon eng wird, was moderne „FIFA-konforme“ Arenen angeht. Nur müsste man an bestimmt 5 oder 6 Orten, die du ja auch teils nennst, an die alten „klassischen“ Bauten ran. Wäre für nostalgische Hopper sicherlich schade, wenn es dann die ein oder andere alte Schüssel in Sevilla, Málaga, San Sebastian oder wo auch immer nicht mehr gibt aber irgendwann muss man da dann auch mal was machen - der Effzeh spielt ja auch nicht mehr im Müngersdorfer aus den 80ern.
Portugal als Co-Gastgeber hat ja noch die ganzen Stadien von 2004, die könnten da auch wieder locker 4 oder 5 Arenen fürs Turnier stellen. Zumindest fiele mir jetzt nichts ein wo da ein kompletter Neubau Sinn machen würde. Zweimal Lissabon, ein oder zweimal Porto und dann noch irgendwas in der „Pampa“ à la Braga, Faro, Leiria etc.
Wäre auf jeden Fall eine runde Sache für eine Bewerbung
Edit: das dürfte auch der große Haken am ARG/URU sein - da gibts kein einziges Stadion, was der FIFA recht wäre und man müsste quasi überall umfassend renovieren oder meistens sogar komplett neu bauen…
Also dieser Tage stand erst wieder ein Bericht über den Umbau (als den bereits beschlossenen, unabhängig von WM) vom Monumental in "ole". Schau dir mal die Bilder an, sieht wirklich gut aus. Soll dann das größte Stadion Südamerikas sein:
https://www.ole.com.ar/river-plate/ri…ACZIajjFgX.htmlUnd bei Boca gibt es ja auch Pläne (die sicher durch eine WM beschleunigt werden würden). Das Centenario in Montevideo wird ebenfalls modernisiert:
https://www.futbol.com.uy/Deportes/Estad…l-2030-uc696963Dazu sitzen bei dem Bewerbungsprojekt auch noch Chile und Paraguay mit drin. Heisst die werden wohl jeweils ihr eigenes Nationalstadion auf Vordermann bringen.
Ich gebe dir recht, zunächst hat erstmal keiner Geld (hatte Südafrika aber auch nicht), aber du hättest hier eben auch eine gesicherte Nachnutzung. -
In Spanien wäre das echt interessant - Bilbao und Madrid (2 mal) haben schon brandneue Hütten (oder massiv modernisiert), in Barcelona soll neu gebaut werden und Valencia…vielleicht dann doch mal fertiggestellt
Ziemlich sicher würde in Sevilla eines der beiden Stadien rundum saniert oder neugebaut.Wie viele Stadien braucht man für ne 48er WM? 2026 wohl 16…in Portugal stehen drei, die die Vorgaben bereits erfüllen dürften.
Also ja, es müsste in Spanien ordentlich neu gebaut/renoviert werden…
In Italien natürlich erst recht
Nun ja, das schöne an der WM 1982 war ja, dass die in 17 Stadien gespeilt wurde, eigentlich gigantisch für das-aus heutiger Sicht-vergleichsweise kleine 24er Teilnehmerfeld.
Aus heutiger Sicht könnte man da das Bernabeu (ist diesen Herbst fertig) nehmen, dazu das Wanda, das RCDE, das Riazor (evtl--> Fassungsvermögen??) , San Mames, das umgebaute Anoeta. Damit hättest du schon 6 am Start. Dazu noch das Camp Nou, wenn alles nach Plan läuft.
In die anderen müsste man dann natürlich noch investieren, ich denke um Valencia, Sevilla und Saragossa wird man nicht drumrum kommen.
Unterm Strich würde ich sagen, dass die Ausgangssituation gar nicht so schlecht wäre. Also mal verglichen mit Argentinien/Uruguay/Chile oder auch England/Schottland (außerhalb von London). -
Also UK+Irland 2028 und Italien 2032 wären natürlich top, auch wenn es für die Türkei sehr schade ist.
Aber es sieht schon sehr nach Kapitulation für die WM 2030 aus. Spanien/Portugal ist zwar auch ein sehr guter Bewerber, aber für mich sieht es dann auch sehr nach China aus.
China finde ich zwar bei weitem nicht so schlimm wie Katar (Stichwort Sportnation, Politik bei beiden mal außen vor gelassen), aber Europa für mindestens 16 Jahre ohne WM Ausrichtung finde ich schon bitter.
Ja, wäre es in der Tat. Glaube ich aber irgendwie noch nicht.
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Also jedenfalls besser als ins Naturschutzgebiet. Finde ich ok.
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Glückwunsch zum besten deutschen IV nach Boa. Da haben unsere Oberen leider mal wieder geschlafen.

Vor allem wenn man bedenkt, dass Bayern seine Gehaltsforderungen nicht erfüllen wollte. Andere können offensichtlich.

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Sie hätte den Olympiasieg über die letzten Jahre so dermaßen verdient gehabt. Und dann sowas. Man, sie kann einem unglaublich leid tun. Solch symphytische Sportlerin...


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Gibraltar noch? 
Ja, klar. Hätten sie sich verdient, oder?

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EM auf den birtischen Inseln wär aber scho geil.
Kriegen dann alle fünf Verbände feste Startplätze?

Mit Irland 6, oder?
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Und wieso waren die Anzüge beim Einzelspringen o.k. und jetzt nicht?
Schrieb doch weiter oben jemand, dass es nur Stichproben gibt und keine 100% Kontrolle.

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Ich hack nicht auf den Kampfrichtern rum, sondern auf die Regeln, die die Kamprichter umsetzen.
Bei Internationalen Turnieren im Judo findet am Vortag die Judogikontrlle statt, in der festgestellt wird, ob die Anzüge dem Reglement entsprechen. Kein Kämpfer erscheint mit einem nicht regelgerechten Anzug im Wettkampf.Das der Anzug zu groß ist, kannst Du auch vor dem Springen feststellen, dann wird eine solche Farce verhindert, dass Athleten mittendin aus dem Wettkampf genommen werden.
Mit dem "Rumhacken " meinte ich auch nicht dich, sondern die Verantwortlichen.

Der Sachverhalt ist doch im Prinzip ganz einfach einfach: entweder die Anzüge sind innerhalb der Toleranz oder eben nicht. Sind sie es, ist alles gut, sind sie es nicht kann man kaum drauf verweisen, dass ja sonst auch nicht kontrolliert wurde. Ist dann so, als wenn ich in der Tempo 30 Zone geblitzt wurde und dann sage, ich fahr sonst hier ja immer so, hat bisher nie einer was gesagt.

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gerade bei Eurosport: Sind wohl nur Stichproben. Ist quasi wie ohne 3G Nachweis Bahn fahren - heute klappts, morgen werde ich erwischt

Macht so ja auch Sinn.