aufspringt und wieder die Latte berührt, kann man ungesehen Tor geben. Das weiß jeder, der mal eine Ballsportart oder auch Billard betrieben hat, oder auch nur mal Physik in der Schule hatte. Der Ball bekommt immer einen Rückwärtsdrall und springt nach vorne vom Boden ins Feld zurück. Wenn er oben wieder an die Latte geht, war er zu 100% drin.
In dem Punkt, dass sie das Tor nur geben dürfen, wenn sie es gesehen haben bzw. sich sicher sind, hast Du natürlich Recht. Darum wurde es ja nicht gegeben
Zur Physik: Sieh Dir mal die Szenen an und achte drauf, was der Ball nach dem Lattentreffer macht.
Wembley 66: Ball springt auf die Linie und dann deutlich aus dem Tor raus.
Zidanes Elfer im Finale 2006: Ball hinter der Linie, springt trotzdem wieder ins Feld zurück.
...und 1000 weitere BeispieleDa der Ball die Latte nur mit seiner oberen Hälfte berührt, bekommt er von der Latte eine Rückwärts-Rotation mit auf den Weg. Diese führt beim Aufprall auf dem Boden dazu, dass der Ball wieder in Richtung Spielfeld zurückspringt.
Gute Tennisspieler können einem Ball so viel Unterschnitt (Rückwärts-Rotation) mitgeben, dass er hinter dem Netz aufspringt und wieder ins Netz oder sogar über das Netz in die eigene Hälfte zurückspringt.Kein Ball, der unter die Latte geht und am Boden nicht hinter der Torlinie war, wird unter normalen Umständen (also wenn kein starker Sturm herrscht oder der Boden total uneben ist) wieder gegen die Latte springen.
Grundsätzlich klingt das zwar plausibel, aber es wird eben auch den einen unwahrscheinlichen Fall geben, bei dem der Ball eben nicht diese progonstizierte Flugbahn hat.
Ähm und 2. habe ich gerade den Faden verloren gegen was ich eigentlich argumentieren wollte
- denn ursprünglich meinst du ja, dass es immer Tor ist, wenn der Ball danach die Latte nochmal berührt. Das Zidane Beispiel würde ja dann aber demnach diese Theorie widerlegen ![]()