25.09.13 Miami Marlins vs. Phillies (3:2)
Der Marlin Park ist von außen imposant, Kapazität ca. 36.000, am 25.09 waren ca. 12.000 Leute im Stadion. Die Anfahrt war problemlos, Parken direkt! am Stadion für 15$, ca. 30 Min vor Spielbeginn. Die offiziellen Kartenpreise lagen zwischen 11-200$. Direkt vorn Eingang standen einige Schwarzmarkthändler, teilweise direkt neben der Polizei. Ohne groß zu handeln haben wir 2 a 55$ Tickets für je 15$ mit Blick direkt auf die erste Base erworben, Reihe 20. schön ist auch die riesen Leinwand vor dem Stadion, wo das Spiel live übertragen wird. Rein ins Stadion und schon wurde man von angenehmen 29 Grad auf gefühlte 17 Grand runtergekühlt. An Essen gab es eine riesen Auswahl. Koscheres, mexikanisches, amerikanisches etc. Für 22$ haben wir den Catch of the Day gewählt, mit 2 Hot Dogs, 2 Softdrinks und einem Eimer Popcorn. Inkl. Einem free Popcorn refill !!! Feine Sache. Salziges Popocorn macht durstig, also ab an die Theke und 2 Budweiser bestellt. Je 8$. Genau in dem Moment wurde die Nationalhymne gespielt. Leider konnte ich sie nicht genau miterleben, aber gefühlte 80% der Zuschauen standen mit der Hand auf der Brust. Der Rest waren wohl Touristen :-). Das Spiel begann gut, die Marlins waren überlegen und gingen schnell in Führung. Der Heimvorteil wurde 2 x sehr deutlich interpretiert und man konnte die Schiri Entscheidungen kaum nachvollziehen. Aber ok, Heilvorteil = mehr Stimmung?! Naja, das Spiel läuft, und die Zuschauer werden eigentlich nur durch die Anzeigen animiert. Make some noise etc. Am besten war eigentlich die Dance Cam. Eine Kamera geht durchs Publikum und die Leute tanzen wie wild. Das war lustiger als zunächt gedacht. Erwähnenswert ist noch, dass ca. 30% der Zuschauer erst nach gespielten 30 Min das Stadion und Ihre Plätze besucht haben. Hauptsächlich dient Baseball wohl auch der Nahrungsaufnahme. Bier und Bacadi flossen reichlich, obwohl eigentlich jeder Amerikaner mit dem Auto nach Hause fahren musste. War aber mal ein Erlebnis, wenn auch die Spannung fehlte.
Viele Grüße aus nem Irish Pub in NY, its time for CL,
N-11