Eintracht Frankfurt präsentierte heute Vormittag den dritten Neuzugang für die kommende Saison. Mehdi Mahdavikia, ablösefrei vom HSV kommend, wurde der Presse und den Fotografen vorgestellt.Nach Junichi Inamoto (Galatasaray Istanbul) und Kreso Ljubicic (aus der eigenen U19-Mannschaft) verpflichtete Eintracht Frankfurt den dritten neuen Spieler. Heribert Bruchhagen zeigte sich erfreut, dass ein weiterer Wunschspieler, von Trainer Friedhelm Funkel von hoher Qualität nach Hessen geholt werden konnte. Nach 7 Jahren in Hamburg freut sich Mehdi auf eine neue Stadt und auf eine neue Mannschaft in der er bereits mit zwei Spielern gut befreundet ist: Mit Takahara habe er stets das Zimmer geteilt und auch Alex Meier habe er als feinen Kerl aus gemeinsamen Hamburger Zeiten in Erinnerung. Er freue sich auf Frankfurt, auf das Stadion und die Fans. Es war für Mehdi eine Entscheidung für seine Familie (Tochter Alasa ist 8 Jahre und soll weiterhin in Deutschland zur Schule gehen) in Deutschland zu bleiben und finanziell interessante Angebote aus Spanien, Russland und aus arabischen Ländern abzulehnen. „Frankfurt war in Deutschland die einzige Alternative“ so der Kapitän der iranischen Nationalmannschaft, der auch darauf stolz ist, sein Land im Asien-Cup zu vertreten. Er werde gut vorbereitet von dem Turnier zurückkommen und Eintracht Frankfurt bei dem Ziel, sich weiterhin in der Bundesliga zu etablieren, helfen. Auf welcher Position ist indes noch etwas ungewiss, da er in Bochum und Hamburg als Stürmer, Mittelfeldspieler und Abwehrspieler eingesetzt wurde und auf allen Positionen auf der rechten Seite spielen kann. Sein Eindruck, nach Gesprächen mit Friedhelm Funkel, war, dass er sich vorstellen könnte, auf der rechten Mittelfeldposition eingesetzt zu werden.
Die Journalisten fragten Heribert Bruchhagen nach weiteren Personalien. Im Fall Streit gäbe es weiterhin keine Entscheidung. Die in den Medien genannten Ablösesummen seien nicht richtig und ggf. werde Albert Streit am 2.Juli beim Trainingsauftakt von Eintracht Frankfurt dabei sein. Für alle anderen, in den Medien genannten Spieler, liegen keinerlei Anfragen vor, so der Vorstandsvorsitzende.