Alles anzeigenIch finde Fanfreundschaften super, denn dann verhalten sich die Ullas/Hooligans und Hardcore-Fans etc., wie das eigentlich immer sein sollte und es gibt weniger Übergriffe und Straftaten.
Der BvB bzw. die BvB-Szene darf sich meinetwegen mit allen verbrüdern, auch mit dem S04. Da bin ich ganz egoistisch.
Die Auswirkungen von dem Gegenteil von Fanfreundschaft sind nämlich einfach nur zum Kotzen.
Ist das wirklich so...? Mich nervt da eher, dass es häufig zu Konstellationen kommt, die der Otto-Normalfan nicht auf dem Schirm hat und auch nicht haben muss.
Beispiel: irgendein VfB-ler macht eine Auswärtstour zum Spiel bei der Hertha. Jo, was soll da schon passieren, absolutes 08/15-Bundesligaspiel. Spaziert mit seinen VfB-Klamotten zum Olympiastadion - trifft auf eine Gruppe KSC-ler, die heute zur "Unterstützung" angereist sind und kriegt auf die Fresse.
Oder am Beispiel des BVB: die Vorfälle rund ums CL-Spiel in/gegen Kopenhagen. Kein Plan, wer sich da in der Szene aktuell mit HSV, Bröndby und FCK versteht oder auch nicht und ob ich beim Umstieg in Hamburg aufpassen muss, keine BVB-Symbole zu tragen
Zumal sich Fanfreundschaften auch entwickeln und verändern...da soll ich dann als Köln-Fan nun dem BVB die Daumen drücken - und wenn sich in 5 Jahren zwei Capos die Birne einschlagen und die Freundschaft auf Eis gelegt wird, nicht mehr?
Die sollen sich von mir aus privat kloppen mit wem und gegen wen sie wollen - aber ich laufe garantiert nicht mit Köln-Merchandise im Westfalenstadion rum, wenn der BVB dort gegen den HSV spielt.
Ich habe Birne so verstanden, dass er (recht romantisch) sagt, dass am besten alle Freunde sein und sich verbrüdern sollten, damit es dann insgesamt keinen Grund mehr gibt, sich aufs Maul zu hauen, was erstrebenswert aber eben leider unrealistisch ist.