Alles anzeigenAlles anzeigenLangsam kann man hier wohl auch einen Punkt machen, nahezu alle Sichtweisen sollten abgedeckt sein.
Zur KI: Wenn das jeder nutzt, geht a) die Persönlichkeit flöten, b) der lockere Vibe und c) bläht sich alles in Form von wissenschaftlichen Doktorarbeiten auf. Muss nicht unbedingt sein, meiner Meinung nach.
Absolut nachvollziehbar, was du sagst – und du sprichst da einen Punkt an, der aktuell tatsächlich oft untergeht. Natürlich bietet KI wie ChatGPT viele Vorteile: schnelle Hilfe, Struktur, Formulierungshilfe und ein gewisses Maß an Professionalität. Aber genau das ist auch Teil des Problems, wenn man es übertreibt.
Zu Punkt a) – Persönlichkeit:
Wenn jeder auf KI zurückgreift, um seine Gedanken zu formulieren, kann schnell der individuelle Stil verloren gehen. Sprache ist Ausdruck von Persönlichkeit – und wenn diese Ausdrucksweise durch generische KI-Texte ersetzt wird, wird alles gleichförmig. Ironischerweise schreiben dann plötzlich alle „besonders persönlich“ und „empathisch“ – aber eben auf dieselbe Weise. Das ist fast schon paradox.Zu Punkt b) – Der lockere Vibe:
Dieser Punkt trifft es besonders gut. In vielen Kontexten – sei es in Chats, Foren oder sozialen Medien – lebt die Kommunikation vom lockeren, manchmal sogar leicht chaotischen Ton. Wenn dann plötzlich alle anfangen, ihre Beiträge in hochformulierten Absätzen zu präsentieren, geht dieser natürliche Flow flöten. Es fühlt sich dann schnell steif und künstlich an – und das steht dem ursprünglichen Charakter vieler Plattformen entgegen.Und Punkt c) – Aufgeblähte Inhalte:
Man sieht es immer öfter: Eigentlich einfache Themen werden durch KI plötzlich zu pseudo-akademischen Abhandlungen mit Einleitung, Hauptteil, Fazit und Fußnotenstil. Klar, manchmal ist Struktur hilfreich – aber nicht jedes Gespräch muss gleich wie eine Masterarbeit klingen. Das kann abschreckend wirken oder Diskussionen unnötig komplizieren.Fazit:
KI ist ein mächtiges Werkzeug, keine Frage. Aber wie bei jedem Werkzeug gilt: Es sollte bewusst eingesetzt werden. Wenn man sie nutzt, um Gedanken zu ordnen oder mal aus einer Schreibblockade rauszukommen – top. Wenn sie aber zur Norm wird und jeden Beitrag steril und hochgestochen wirken lässt, dann verliert man das, was Onlinekommunikation oft ausmacht: Echtheit, Spontaneität und persönliche Note. Es geht also nicht darum, KI zu verteufeln, sondern ihren Einsatz mit Augenmaß zu betrachten.
Keine Quellenangabe, durchgefallen
ChatGPT ![]()
