Also firmenmässig haben wir eine E Auto Flotte. Ich muss einen Hyundai Kona E fahren. Habe den seit 2023 Sept. Jetzt 33.000km drauf gefahren. Reichweite am Anfang 438km bei 100%. Mittlerweile komme ich noch auf 340km Reichweite bei 100%. Daher bin ich sehr oft an der Ladesäule. Aber ok, es wird bezahlt. Meine Kollegen und ich sind uns aber alle einig, dass es für unsere Zwecke, der falsche Antrieb ist. Hatte letztens als Ersatzwagen den neuen Kona E. Ausstattung top, kann man nichts sagen. Privat würde für mich als E Auto nur Kurzstrecke Sinn machen, mit Wallbox am Haus und PV auf dem Dach.
Infrastruktur an den Autobahnen ist mittlerweile ganz gut.
Wir reden beim Anteil E-Autos+Plug-IN Hybride von einem Anteil ca. 5% aller in Deutschland fahrenden Autos. Die Infrastruktur mag dafür ganz gut sein. Jetzt stell dir mal vor, du musst zu Ferienbeginn Bayern+BaWü übern Irschenberg und hast nur doppelt so viele E Autos, die da ankommen. Da wirst du aber schön fluchen über die "ganz gute" Infrastruktur
Und spinn das mal weiter. Wieviele Ladesäulen braucht es, um nur 50% PKW`s zu laden. Oder gar 100%.
Alles richtig. Gab es diese Diskussionen aber auch bei der Verbreitung des Verbrenners? Oder hatte man die Tankstelleninfrastruktur schon vorher? Wenn man zu Hause und/oder auf der Arbeit laden kann, sind die Ladesäulen ein geringes Problem. Es bedarf einfach ein bisschen mehr Planung und Weitsicht. Man könnte auch kreativ sein und führ die Ferienzeit mit Freunden das Elektroauto temporär gegen einen Verbrenner tauschen. Es soll Leute geben, die das gemacht haben und alle damit zufrieden waren.
Erstes Massenauto war Ford T-Modell, meine ich. Und klar, seinerzeit wurden dann halt entsprechend und nach und nach Tankstellen errichtet. Es macht aber einen gravierenden Unterschied, ob ein Verbrennen 5 Minuten tankt und der Schnellader 80% in einer halben Stunde. Aber vielleicht kommt ja irgendwann das Ladesystem, wo man die Akkus herausnehmen kann, an die Kasse geht und 2 aufgeladene dafür bekommt.