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Wohin mit den zwei Millionen?
02.11.07 00:06Kaum Bewegung in der Stadionfrage
Karlsruhe (her). Nach wie vor ist unklar, ob und wie die Finanzierung des Stadionumbaus, beziehungsweise die Höhe der Miete, die der KSC nach dem Umbau zu zahlen hat, bewerkstelligt werden soll. Die Standpunkte sind weiter unverändert, obwohl die von IHK-Präsident Bernd Bechtold angekündigte Finanzspritze in Höhe von zwei Millionen Euro offenbar auf den Weg kommt.
So hat der Finanzausschuss des Landtages den von Ministerpräsident Günther Oettinger zugesagten weiteren Zuschuss in Höhe von einer Milllion Euro gebilligt, sollte von KSC-Seite derselbe Betrag aufgebracht werden. Und auch von dort scheint es grünes Licht zu geben, wie der KURIER von Mitgliedern des KSC-Freundeskreises erfuhr.
Wie mit diesem Geld allerdings konkret verfahren werden soll, ist noch strittig. So soll Oberbürgermeister Heinz Fenrich angeregt haben, dass die Million vom Land so verwendet wird, dass daraus für die nächsten zehn Jahre ein jährlicher Mietzuschuss von 100 000 Euro an die Stadt fließen soll. Ähnlich soll der KSC mit der Million verfahren, die vom Freundeskreis aufgebracht wird. Während das Geld vom Land als verlorener Zuschuss gewertet wird (und nicht zurück gezahlt werden muss) muss allerdings noch geklärt werden, ob, wie und zu welchen Konditionen der KSC diese Million, die der Freundeskreis zur Verfügung stellt, zurück zahlen muss.Und darüber hinaus besteht immer noch die unterschiedlicher Auffassung zwischen dem KSC-Präsidium, das nach wie vor auf einer Höchstmiete von zirka 2,5 Millionen (in der Zweiten Liga) besteht und den Auffassungen der Stadt, die keine Obergrenze akzeptieren will. Das KSC-Präsidium hat seinen Standpunkt in einem Brief an die Vereinsgremien jetzt offenbar erneut bekräftigt und steht damit (nach Kenntnis des KURIER) auch im Widerspruch zum KSC-Verwaltungsrat, der eine solche Deckelung nach der Zusage des Zwei-Millionen-Zuschusses nicht mehr für nötig hält.
Oberbürgermeister Heinz Fenrich meinte auf Anfrage des KURIER, dass sich bislang noch
keine neuen Aspekte ergeben hätten. Ob der Gemeinderat in seiner Sitzung am 13. November also tatsächlich eine Entscheidung in der Stadionfrage treffen wird, bleibt offen.
In den nächsten Tagen will jedenfalls der KSC seinen Standpunkt den Fraktionen des Gemeinderates erläutern und verspricht sich davon ein besseres Verständnis seiner Position.
Quelle: kurier