Trump hat 2016 Kentucky mit 30%Punkten Vorsprung gewonnen. Da geht nichts, aber dennoch ist das sehr positiv bisher.
Beiträge von mmsteidl
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Positiv bisher. Klar sind diese frühen Kentucky-Daten Frühwähler und deswegen nicht repräsentativ. Aber in den einzelnen Counties hat Biden schon fast die absoluten Clinton-Zahlen erreicht, während Trump hinterherhängt. Mein Tipp: Kentucky geht viel viel knapper an die Reps als 2016.
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Kann sein, wenn alles richtig läuft. Kann aber auch sein, dass wir erst im Dezember erfahren, wer zum Gewinner gekürt wird.
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Die Landkarten sehen besser aus. Financial Times und CNN haben inzwischen Biden auch ohne Tossup States über den magischen 270, RealClearPolitics ist noch etwas vorsichtiger.
RCP:
Biden 232 Trump 125
https://www.realclearpolitics.com/epolls/2020/pr…ollege_map.htmlFinancial Times:
Biden 273 Trump 125 (MN, WI, PA bei Biden)
https://ig.ft.com/us-election-2020/CNN:
Biden 290 Trump 163 (AZ, NV bei Biden, TX bei Trump)
https://edition.cnn.com/election/2020/…nteractive-maps
Die Voraussagen sind wieder vorsichtiger geworden, einige der Biden-Staaten wurden wieder als Toss Up gekennzeichnet.RCP: 216:125 (MI wieder toss-up)
FT: 252:125 (PA wieder toss-up, MI/WI weiter bei Biden)
CNN: 203:125 (die haben AZ, NV und den kompletten Rust Belt auf toss-up gestellt)An der eigentlichen Ausgangssituation ändert sich dadurch aber nichts.
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Ruhe vor dem Sturm?
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steidl, du bist zu tief und viel zu emotional drin. trink ein bier und atme tief ein, es wird wegen trump, egal wie wahnsinnig und verdorben er ist, keinen dritten weltkrieg geben

Ok, Chamberlain, wenn Du das so sagst.
Ich bin übrigens nicht emotional sondern völlig rational. Ich kenne die „Schreie nicht Feuer in einem voll besetzten Theater“. Aber wenn jemand das brennende Streichholz in der Hand hat, ist es dann auch rational, still sitzen zu bleiben?
Übrigens ist das einzige Glück an der ganzen Sache, dass Trump kein Kriegstreiber ist. Aber er ist emotional und unberechenbar.
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Zunächst mal Trump wieder mit seinen Voraussagen der Apokalypse für die Wahlen. Wie so ein Typ aus reinem Egoismus (oder Egomanie) den wichtigsten Akt einer Demokratie diskreditieren darf und nicht daran gehindert wird, ist erschreckend.
Viele Dinge, die eine Demokratie ausmachen, hat er langfristig beschädigt.
Exekutive —> alle Macht dem Präsidenten, technische Kapazitäten in den Ministerien werden zerstört (Außenministerium, Umweltbehörde, Gesundheitsbehörde)
Legislative —> drain the swamp
Judikative —> systematisch mit Trump persönlich ergebenen Schergen besetzt, Pardon für seine ehemaligen Mitstreiter
FBI und Geheimdienste —> systematisch diskreditiert
Freie Presse —> jegliches Vertrauen zerstört
Wissenschaft —> komplett diskreditiert
Meinungsfreiheit —> nur für seine Leute
Religionsfreiheit —> für Christen ja, alle anderen bitte draußen bleiben, ihr seid der Feind
Und das alles in nur vier Jahren, nicht auszudenken, wohin das in weiteren vier Jahren führen könnte. Der Mann ist das gefährlichste Wesen, das auf der Welt wandelt, und es ist erschreckend zu sehen, dass niemand ihn aufhält. Nur das Wahlvolk kann das tun bis Dienstag, und selbst das wird er versuchen zu umgehen.
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habe gerade „What if the“ eingegeben, und bekam sofort den Vorschlag „the President elect dies.“

Das beängstige daran ist, dass ich genau diese Worte benutzen wollte.
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Sie steht doch aber auf dem Wahlbogen mit drauf, sollte also möglich sein. Ich dachte, das auch so in den letzten Tagen gehört zu haben. Quelle kann ich keine bieten.
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Ja klar stimmen die. Zeigen aber auch an, wie unaufhaltsam die Demographie in Texas Richtung Demokraten rollt.
Und dann die 2018 Mid-Terms:
Ted Cruz (Republican) 4,260,553 50.9%
Beto O'Rourke (Democrat) 4,045,632 48.3%Hier ein Bericht von heute direkt aus Texas, Houston Chronicle:
https://www.chron.com/news/article/D…te-15685319.php
Wichtigste Punkte:
- Texas ist ohnehin schon von auf dem Weg von "fest in republikanischer Hand" hin zum "Battleground State"
- Wird diesmal eine absolute Rekord-Wahlbeteiligung
- Frühwähler kommen vor allem in den grossen Städten, die zu den Demokraten tendieren; ländliche Trum-Regionen gewinnen auch an Beteiligung, aber nicht so viel
- Demokraten (u.a. Bloomberg) schiessen viel Geld in Texas rein (während die Trump-Kampagne praktisch pleite ist, wird aber im Artikel nicht erwähnt)
- Frühwahl-Beteiligung der Latinos hat sich verdoppelt, und Latinos wählen überwiegend Biden
- Demokraten sind bullish, Republikaner bearish
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ok, nach diesen zahlen sage ich trump holt texas und zwar locker, vor allem mit bidens aussagen zu ölindustrie im hinterkopf
Auf das Pek-Orakel ist immer Verlass
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Die Ergebnisse der Republikaner in Texas seit 2000:
2000 George W Bush: 3,799,639 (59%)
2004 George W Bush: 4,526,917 (61%)
2008 John McCain: 4,479,328 (55%)
2012 Mitt Romney: 4,569,843 (57%)
2016: Donald Trump 4,685,047 (52%)Heute sind die Wahllokale noch offen und dann am DIenstag. Wir werden dann vielleicht (über den Daumen gepeilt) 11 Millionen gültige Stimmen haben. Davon gehen 4% für die libertäre und grüne Kandidaten ab, dann braucht der Gewinner 5,280,000 Stimmen. Wird Trump die mobilisieren können?
Natürlich müssten die Demokraten noch mehr dazugewinnen, aber
1) ist deren Zuwachs seit 2000 (Al Gore 2,433,746) bis 2016 (HRC 3,877,868) ohnehin schon steiler, und
2) würde ich es Biden eher zutrauen, gegenüber 2016 einen sehr hohen Zuwachs zu haben als Trump. (Wenn euch eher als anti-Trump denn als pro-Biden Stimmen).
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Bei wir wie (fast) immer ohne Fäkalien.
Texas.
Jetzt schon 9,009,850 Stimmen abgegeben, mehr als bei der letzten Wahl insgesamt.
Trump hatte 2016 in Texas 4,685,047 Stimmen geholt.
Meine (vorsichtig optimistische) Aussage hier ist: Trump muss deutlich mehr Wähler als 2016 mobilisieren, um in Texas zu gewinnen. Und ob er in den letzten 4 Jahren so viele neue Wähler hinzugewonnen hat, ist zumindest einmal zu bezweifeln.
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Cool. Afrikaner können sehr innovativ sein.
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Cool. Afrikaner können sehr innovativ sein.
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Passend zu meinen Posts weiter oben und zu den zuvor gemachten Aussage zur Synthese zwischen Trump und Fox:
Er schaut bekanntlich immer wenn er kann Fox, und das ist daher seine Realität. Dass der Rest der öffentlichkeit seine Realität nicht als die ihre ansieht, kann er nicht verstehen. Disgraceful, diese öffentlichkeit.
(Sorry, ich kann mit meinem Keyboard keine Umlaute in Grossbuchstaben schreiben)
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Wer Benchmarking macht, der sollte schon darauf achten, dass die Vergleichsgruppe gut definiert ist. Ich persönlich wurde dabei eher die anderen skandinavischen Länder als Vergleichsgruppe hernehmen, vor allem Norwegen und Finnland, die mir von geographischen Gesichtspunkten her auf den ersten Blick eher vergleichbar erscheinen als Dänemark oder Island. Kann sich dann ja jeder sein eigenes Bild machen.